Wer bin ich, was kann ich und was will ich?

Ein paar Gedanken über meine berufliche Zukunft

Wenn ich so üblicherweise geforderte „Über mich“-Texte verfassen soll, gibt es zwei Extreme: entweder sie werden sehr lang oder so kurz, daß sie nichts sagen. Der hier vorliegende Text ist noch sehr lang, ich verdichte ihm im Lauf der Zeit immer weiter auf das, was ich für relevant halte. Das ‚Strickmuster‘ dafür habe ich aus einem Blogpost von Lars Weiler, den ich im Mai 2011 auf einem Barcamp kennengelernt habe, übernommen.

ich bin

ich kann

ich will

ich brauche

ich kann nicht

ich will nicht

ich brauche nicht

Zu meiner Motivation

Nach gut drei Jahren in einer kleinen SEO-Firma ist es mal Zeit, daß ich den nächsten Schritt mache. Heraus aus einer ziemlich spezialisierten Ecke von SEO, wo ich nicht den Eindruck habe, daß dort meine Fähigkeiten wirklich am richtigen Platz sind.
Ich habe außerdem nach mittlerweile 13 Jahren genug von Berlin. Als ich hergezogen bin, habe ich nicht gedacht, daß es jemals dazu kommt, aber damals war ich eben auch noch eine andere, Berlin war anders und meine Prioritäten haben sich verschoben. Nun habe ich Sehnsucht nach der ‚alten Heimat‘ Südwestdeutschland. Ich will wieder näher an meiner Familie und ein paar sehr lieben alten FreundInnen leben. Ich würde gerne wieder Hügel, wenn nicht sogar Berge am Horizont sehen (Berlin hat daran so einen eklatanten Mangel).

Das Finanzielle

Auch wenn Statussymbole keinen Reiz auf mich ausüben, will ich von meiner Arbeit gut leben können. Das heißt: Mit dem nächsten Umzug möchte ich gerne mal nicht darauf angewiesen sein, in der billigsten Wohnung, die ich finden kann, zu wohnen. Ich möchte mir ein Auto anschaffen können. Und ich möchte Rücklagen bilden.

Alles in allem: Ja, Geld ist auch wichtig. Bei allem Idealismus, den ich mitbringe, will ich doch meine Qualifikation in meinem Gehalt gespiegelt finden. Und wenn es variable Gehaltsbestandteile gibt, sollten die die Glasur auf dem Kuchen sein und nicht notwendig, damit ich im nächsten Quartal noch etwas im Kühlschrank habe. Außerdem möchte ich das Gefühl haben, daß ich tatsächlich einen Einfluß auf den Erfolg habe, der mit diesen Prämien vergolten wird. Für die Einzelheiten gilt dann, was gerne in Bewerbungsschreiben steht: Ich bin sicher, im persönlichen Gespräch finden wir eine Einigung.

Bereiche, in denen ich gerne arbeiten will

Grundsätzlich gilt: Wenn Sie den Eindruck haben, daß ich genau die passende Person bin, dann scheuen Sie sich nicht, mich anzuschreiben, auch wenn die Branche ein ganz anderes Etikett als das im Folgenden genannte trägt.

Da ich jedoch immer wieder gefragt werde, in welchen Bereichen ich arbeiten möchte, hier ein paar Stichworte:

Das Organisatorische

Derzeit (23. November 2011) bin ich noch in ungekündigter Stellung in einem kleinen Berliner SEO-Unternehmen tätig. Sollte ich etwas Neues außerhalb Berlins antreten, wünsche ich mir zwei bis drei Monate Vorlauf. Mit entsprechender Unterstützung geht das eventuell kurzfristiger, daß ich jedoch nächste Woche schon in, sagen wir, Freiburg zur Arbeit kommen könnte, ist eher unrealistisch.

Lust, mich näher kennenzulernen?

Gerne bekommen Sie von mir eine vollständige Bewerbung mit einem konventionellen Lebenslauf und Zeugnissen. Sprechen Sie mich einfach an! Die Kontaktdaten finden Sie im Impressum.