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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; ZTD</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Zen To Done revisited, Teil V: Das einfache, vertrauenswürdige System</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:52:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gewohnheiten]]></category>
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		<description><![CDATA[Tja, ich glaube mich zu erinnern, daß ich im Dezember gar keine neue Gewohnheit gewählt habe. Und irgendwie stecke ich auch in so einem Sumpf. 
Aber um den Faden wieder aufzunehmen, mache ich mich an einer anderen Stelle daran, ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, ich glaube mich zu erinnern, daß ich im Dezember gar keine neue Gewohnheit gewählt habe. Und irgendwie stecke ich auch in so einem Sumpf. 
Aber um den Faden wieder aufzunehmen, mache ich mich an einer anderen Stelle daran, meine Produktivität aufzumöbeln: Ich möchte in den kommenden Wochen mein <em>trusted system</em> aufpolieren. <span id="more-575"></span></p>

<p>Ansonsten muß ich zugeben, daß mein Zeitmanagement wahrscheinlich gar nicht so schlecht ist. Was mir im Weg steht, ist ein vollkommen externer Faktor. Das Vorhaben, den zu ändern, türmt sich wie ein Berg vor mir und hat teilweise auch eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Catch-22_%28logic%29">Catch22</a>-Dynamik. Mhm, mal sehen, wie ich da rauskomme, irgendwie muß sich das auflösen lassen.</p>
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<p>Ähnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://yarpp.org'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p><p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=575&amp;md5=96a23fe7b8231036ff4b171f0b769088" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Zeitmanagement mit Papier und Stift: Die Details</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 07:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich neulich über meinen Selbstversuch, meine Agenda analog zu verwalten, schrieb, will ich hier einen Zwischenstand geben und Euch berichten, wie ich das in ein System umgesetzt habe.
Die beiden Herzstücke meines Setups sind ein kleiner Karteikasten und ein ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich neulich über meinen Selbstversuch, <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/02/selbstversuch-zuruck-zu-papier/">meine Agenda analog zu verwalten</a>, schrieb, will ich hier einen Zwischenstand geben und Euch berichten, wie ich das in ein System umgesetzt habe.
Die beiden Herzstücke meines Setups sind ein kleiner Karteikasten und ein reichlicher Packen Karteikarten im Format A7. Das Format habe ich gewählt, weil ich früher mit A6 gearbeitet habe und sich diese Karten als zu groß erwiesen haben. Ich konnte darauf zu viele Aufgaben notieren. Das kleinere Format zwingt mich zu mehr Fokussierung, außerdem paßt es in die Gesäßtasche einer Jeans.
Ein kleines Bündel dieser Karteikarten nehme ich täglich mit, zusammgehalten mit einer großen Aktenklammer. Auf eine Seite des Stapels kommt eine Karte mit dem Datum und den drei wichtigsten Aufgaben (die ich am Abend vorher, spätestens aber morgens festlege), auf der anderen Seite notiere ich im Lauf des Tages Einfälle, sei das ein Buch, das ich aus der Bibliothek leihen will, eine Einkaufsliste, eine Aufgabe oder ein Stichwort für ein Artikelthema.
Abends kommt der Karteikasten zum Einsatz. Als ich ihn kaufte, waren alphabetische Registerkarten dabei, mit denen ich ein paar Fächer gebildet habe:<span id="more-194"></span></p>

<ul>
    <li> <strong>E</strong> markiert meinen Eingang. Neue Aufgaben, alles, was noch verarbeitet werden muß (etwa meine Notizen des Tages), kommt erst einmal dort hinein, abends werden sie durchgegangen und sortiert &#8211; neue Aufgaben werden der Wochenagenda hinzugefügt, wenn ich sie sinnvollerweise diese Woche erledige, Ideen und anderes in die entsprechenden Fächer einsortiert.</li>
    <li><strong>A</strong> ist die Ablage. Alte Aufgabenkarten kommen dorthin, damit ich sie beim Wochenrückblick griffbereit habe und noch einmal ansehen kann. Nach dem Wochenrückblick werfe ich sie weg.</li>
    <li> <strong>M</strong> &#8211; &#8220;maybe/someday&#8221;. Aufgabe, die ich umsetzen möchte, für die ich aber jetzt keine Zeit habe, all die &#8220;ich würde gerne mal&#8221;- Dinge.</li>
    <li> <strong>I</strong> &#8211; mein Sub-Zettelkasten z.b. für Artikelideen, künstlerische Projekte etc.</li>
    <li><strong>R</strong> bezeichnet Referenz: Ideen, die ich nicht unmittelbar umsetze und auch nicht auf die &#8220;maybe/someday&#8221;-Liste setze, aber trotzdem behalten möchte (als &#8220;da hatte ich doch mal eine Idee&#8221;-Reserve).</li>
    <li> <strong>W</strong> &#8211; Wiedervorlage: diese Woche noch nicht fällig, wird sinnvollerweise erst zu einem späteren Zeitpunkt getan.</li>
</ul>

<p>Am Samstag mache ich dann einen Rückblick: Was ist erledigt? Was muß auf die Agenda der nächsten Woche, was gehört in eins der anderen Fächer? Dazu lege ich auf einem A4-Blatt eine Liste an, auf der ich meine Wochenziele nach <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/10/rollen-identitaten-und-ziele/">Lebensbereichen</a> gegliedert aufschreibe: optimalerweise notiere ich pro Lebensbereich nicht mehr als drei Aufgaben. Ich werfe auch meistens einen Blick auf meine Jahresziele, die ich auf einer analogen Liste notiert habe, und sehe nach, wo ich einen Schritt auf ein Jahresziel zu machen kann. (Auch hier habe ich pro Lebensbereich etwa drei Ziele notiert.)</p>

<p>Ich gebe zu: das ist ein komplexes Setup, einiges ginge vielleicht einfacher, und vielleicht verändere ich auch nochmal einiges daran.</p>

<p>Wie fühlt sich das Projekt bisher an? Entspannter und fokussierter als mit Software. Wahrscheinlich wäre die Zen to Done-Regel, nur die drei wichtigsten Aufgaben am Tag verbindlich festzulegen, auch mit Software realisierbar &#8211; auf Papier gelingt es mir besser. Zudem ist es mir in den letzten zwei Wochen ganz gut gelungen, etwas entspannter damit umzugehen, wenn einmal etwas liegenbleibt. Mit dieser Entwicklung bin ich durchaus zufrieden.</p>
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