<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; Werkzeug</title>
	<atom:link href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/tag/werkzeug/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog</link>
	<description>Ein Blog Ã¼ber lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
	<lastBuildDate>Wed, 21 Jul 2010 20:51:44 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.9.2</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Notizen &#252;bers (digitale) Notieren</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/notizen-uebers-digitale-notieren/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/notizen-uebers-digitale-notieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[KreativitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camilla-kutzner.de/blog/?p=314</guid>
		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich mich mit Ralf Grabowski auf t [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich mich mit <a href="http://twitter.com/_ski">Ralf Grabowski</a> auf twitter &#252;ber Notiz-Tools unterhalten; eine Unterhaltung, die mich auf die Idee brachte, in Artikelform aufzuschreiben, was ich eigentlich zum Notizenmachen verwende.<br />
<img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/notizbuch.png" alt="Notizbuch" /><br />
<small>Bild: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1176000">sxc.hu</a></small><br />
Warum mache ich eigentlich soviele Notizen? Nicht, weil mein Ged&#228;chtnis solche ausgepr&#228;gte &#196;hnlichkeit mit einem Sieb h&#228;tte.<br />
&#8220;You can&#8217;t wait for inspiration. You have to go after it with a club&#8221;, wird Jack London in den Mund gelegt. Ich meine, man kann der Inspiration auch auflauern, und gute Notizwerkzeuge sind ein probates Mittel dazu.</p>
<p>Ich habe mir schon vor langer Zeit angew&#246;hnt, grunds&#228;tzlich gerade Ideen zu notieren, die erst einmal ziemlich bl&#246;dsinnig, unrealistisch oder krank wirken, denn: ihnen wohnen oft kreative Impulse inne, die ich nutzen kann. Nach M&#246;glichkeit fange ich diese Ideen unmittelbar dann ein, wenn sie kommen. Dann sind sie frisch, unverf&#228;lscht und haben ihre kreative Wirksamkeit noch nicht durch langes Zerdenken verloren, und darum ist es wichtig, Notizwerkzeug grunds&#228;tzlich griffbereit zu haben &#8211; was, zugegeben, in manchen Situationen schlicht unm&#246;glich ist, etwa beim Abwaschen oder unter der Dusche. <span id="more-314"></span>Was mir auch wichtig ist: gerade weil ich solche ungefilterten Gedanken notiere, sind meine Notizen selbst f&#252;r die Menschen, denen ich am meisten vertraue, tabu, und nur weil ich niemanden in mein Notizbuch sehen lasse, traue ich mich, ihm vollkommen intime, bruchst&#252;ckhafte, unausgegorene Ideen anzuvertrauen. &#220;brigens eine wunderbare Sache, um den <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/10/die-schere-im-kopf-der-innere-zensor/">inneren Zensor</a> auszutricksen &#8211; aber zum Teil &#220;bungssache. Mir will auch scheinen: Je ausgiebiger ich diese Quelle namens &#8220;spontane Einf&#228;lle&#8221; anzapfe und aus dem, was mir da zufliegt, auch etwas mache, desto ergiebiger ist sie.</p>
<p>Wenn ich gerade keinen Computer in Reichweite habe, sind die Werkzeuge f&#252;r das Festhalten von Ideen recht einfach: Notizb&#252;cher (f&#252;r Textbruchst&#252;cke, Exzerpte und schnell hingeworfene Mindmaps o.&#228;.) oder mein Hipster PDA (f&#252;r reine Stichworte oder Aufgaben). Die Hipster-PDA-Karten werden dann in meine Ideenkartei gesteckt, die ich gelegentlich durchsortiere, Aufgaben in mein Produktivit&#228;tssystem. Notizb&#252;cher gehe ich dann und wann mal durch (ich f&#252;hre meine Notizen recht chaotisch, wie sie eben kommen) und sehe nach, was ich vielleicht fr&#252;her schon zu einem Thema, das ich gerade bearbeite, geschrieben habe.</p>
<p>Am Computer vervielf&#228;ltigen sich die Anwendungen. Wo eine Sache hinkommt, entscheidet ihr Charakter:</p>
<ul>
<li><a href="http://evernote.com">evernote</a> f&#252;r Artikelbruchst&#252;cke und -einf&#228;lle</li>
<li><a href="http://instapaper.com">instapaper</a> f&#252;r Links, die ich interessant finde, aber sp&#228;ter noch einmal in Ruhe ansehen will, bei denen ich auch auf den ersten Blick noch nicht wei&#223;, ob ich auf sie immer wieder zur&#252;ckgreifen will</li>
<li><a href="http://delicious.com">delicious</a> &#8211; F&#252;r Links, bei denen ich wei&#223;, da&#223; ich sie dauerhaft brauchen kann oder die ich teilen m&#246;chte</li>
<li>Artikelbruchst&#252;cke, die ich gleich genauer ausformuliere, werden in .txt-files festgehalten</li>
<li><a href="http://trgtd.com.au">thinkingrock</a> (bzw. eine Datei namens todo.txt, die sp&#228;ter in TR importiert wird) f&#252;r Aufgaben</li>
<li>und den <a href="http://zettelkasten.danielluedecke.de">Zettelkasten von Daniel L&#252;decke</a> probiere ich gerade f&#252;r ein privates Projekt als Ideendatenbank.</li>
</ul>
<p>F&#252;r Linux mit GNOME gibt es das Notizprogramm bzw. Desktop-Wiki <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Tomboy">Tomboy</a>, das ich allerdings noch nicht getestet habe.</p>
<p>Zu diesem Thema ist eventuell auch ein Artikel von Stephan List interessant: <a href="http://www.toolblog.de/archives/1330">Stuff and Capture Tools</a>.</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/notizen-uebers-digitale-notieren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handwerkszeug III: Komfort unter Windows mit ac&#8217;tivAid</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/06/handwerkszeug-iii-komfort-unter-windows-mit-activaid/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/06/handwerkszeug-iii-komfort-unter-windows-mit-activaid/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[programm]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/06/handwerkszeug-iii-komfort-unter-windows-mit-activaid/</guid>
		<description><![CDATA[Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im BÃ [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im B&#252;ro sitze ich jedoch vor einem Windows Vista &#8211; und vermisse manchmal Linux-Funktionen. F&#252;r Windows habe ich zum Gl&#252;ck schon vor zwei, drei Jahren eine n&#252;tzliche kleine Sammlung von AutoHotkey-Skripten namens <a href="http://www.heise.de/software/download/activaid/24593">ac&#8217;tivAid</a> entdeckt, die zahlreiche Tastenk&#252;rzel und einige sehr sinnvolle Funktionen nachr&#252;sten, aber auch einige Dinge, die ich pers&#246;nlich eher f&#252;r Spielerei halte (z.B. die Transparenz eines Fensters mit dem Scrollrad zu verstellen &#8211; aber vielleicht ist das f&#252;r den einen oder die andere ja wichtig). Jedes Skript kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden, au&#223;erdem kann man jedem Skript neue Tastenk&#252;rzel zuweisen. Die voreingestellten Hotkeys sind jedoch meiner Erfahrung nach recht sinnvoll vergeben und kollidieren nur selten mit bereits vergebenen System-K&#252;rzeln.</p>
<p>Meine besonderen Lieblinge sind <b>MusicControl</b> (zus&#228;tzliche Tastenk&#252;rzel f&#252;r Mediaplayer), <b>PastePlain</b> (f&#252;gt den Inhalt der Zwischenablage ohne Formatierungen ein), die systemweiten Autotexte <b>HotStrings</b> und <b>MultiClipboards</b> (9 zus&#228;tzliche Zwischenablagen).<br />ac&#8217;tivAid ist Freeware und f&#252;r Windows 2000, XP und Vista sowie in einer Version f&#252;r USB-Sticks erh&#228;ltlich.</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/06/handwerkszeug-iii-komfort-unter-windows-mit-activaid/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Adieu Sauklaue: 6 Tips f&#252;r eine lesbare Handschrift</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/04/adieu-sauklaue-6-tips-fuer-eine-lesbare-handschrift/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/04/adieu-sauklaue-6-tips-fuer-eine-lesbare-handschrift/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 17:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[handschrift]]></category>
		<category><![CDATA[papier]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camilla-kutzner.de/blog/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[In der Grundschule ha&#223;te ich Sch&#246;nschreiben, die gesa [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Grundschule ha&#223;te ich Sch&#246;nschreiben, die gesamte Schulzeit &#252;ber hatte ich eine zwar lesbare, aber nicht sonderlich sch&#246;ne Handschrift. Mit dem Studium besserte sich das etwas, aber es gibt Mitschriften, die ich heute kaum noch entziffern kann.<br />
Heute gibt es Menschen, die kaum mehr von Hand schreiben. Gebraucht man sie nicht, degeneriert die Handschrift ebenso, wie wenn man immer nur hektisch schreibt, doch es gibt Situationen, wie etwa die Examensklausur, wo man nicht umhin kommt, von Hand zu schreiben und (strafversch&#228;rfend) andere es dann noch lesen m&#252;ssen.<span id="more-210"></span></p>
<p>Eine unleserliche Handschrift ist nichts, was man einfach so ertragen mu&#223;. Auch wenn nicht jede/r seine Einkaufslisten so schreibt, da&#223; ein Kalligraph seine Freude daran h&#228;tte, gibt es ein paar simple Tricks, die die Handschrift lesbar erhalten:</p>
<ul>
<li>Es einfach tun: Auch Handschrift ist &#220;bungs- und Trainingssache.</li>
<li>an einer Tafel schreiben: Seit ich meine Einkaufsliste auf einer kleinen Tafel f&#252;hre, die in meiner K&#252;che h&#228;ngt, hat sich meine Handschrift verbessert, weil es mit Kreide einfacher ist, in langen Linien mit wenig Absetzen zu schreiben, als jeden Buchstaben neu anzusetzen.</li>
<li>Schreiben wie ein Erstkl&#228;ssler: Es hilft, wenn man dann und wann zwischendrin, vielleicht nur ein paar Zeilen, versucht, so zu schreiben, wie einem Schreibschrift in der Grundschule einmal beigebracht worden ist. Dadurch pr&#228;gt sich einem die konventionelle Gestalt von Buchstaben wieder ein. Meiner Schrift hat es in &#228;hnlicher Weise gutgetan, S&#252;tterlin schreiben zu lernen und meine To Do-Liste einige Tage in S&#252;tterlin zu f&#252;hren.</li>
<li>Das richtige Werkzeug finden: Deine Handschrift ist mit Kugelschreiber eine Katastrophe? Dann probiere andere Schreibwerkzeuge: Tintenroller, Fineliner, Gelschreiber, F&#252;ller. Mir pers&#246;nlich kommt der F&#252;ller am meisten entgegen, weil er sehr wenig Druck ben&#246;tigt.</li>
<li>Das richtige Papier: Das f&#228;ngt schon bei der Oberfl&#228;che an. Saugendes Recyclingpapier mit ultraglatter Oberfl&#228;che ist nichts f&#252;r F&#252;llerbenutzer, und auf den R&#252;ckseiten ausrangierter Uniskripten schreibt es sich bisweilen nur wenig komfortabler als auf Sandpapier. Mit der Lineatur geht es weiter: Ob einem liniertes, kariertes oder Blankopapier am ehesten entgegenkommt, findet man am besten im Selbstversuch heraus.</li>
<li>Im eigenen Tempo schreiben: Hektisches Schreiben macht die beste Hand zur Sauklaue. Manchmal kommt man nicht um hektisches Mitschreiben herum, generell tut es der Handschrift aber gut, wenn man immer wieder mit Mu&#223;e oder einfach nur in seinem eigenen Tempo schreibt. Vielleicht schreibt der eine von Natur aus schnell, der anderen liegt ein gelasseneres Tempo. Mir ging es in der Grundschule so, da&#223; ich nur entweder schnell oder sch&#246;n schreiben konnte &#8211; heute kann ich mir nicht immer, aber doch in vielen Situationen aussuchen, wie schnell ich schreibe.</li>
</ul>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/04/adieu-sauklaue-6-tips-fuer-eine-lesbare-handschrift/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Handwerkszeug I: Das Notizbuch</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/handwerkszeug-i-das-notizbuch/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/handwerkszeug-i-das-notizbuch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
		<category><![CDATA[kreativer ProzeÃŸ]]></category>
		<category><![CDATA[notieren]]></category>
		<category><![CDATA[notizbuch]]></category>
		<category><![CDATA[offline]]></category>
		<category><![CDATA[physisch]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[tool]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camilla-kutzner.de/blog/?p=85</guid>
		<description><![CDATA[Seit zehn Jahren begleitet mich t&#228;glich ein Notizbuch. [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zehn Jahren begleitet mich t&#228;glich ein Notizbuch. Urspr&#252;nglich habe ich diese Idee aus einem Ratgeber f&#252;r Kreatives Schreiben, der empfahl, immer ein &#8220;Sudelbuch&#8221; bei sich zu haben. In diesem Notizbuch halte ich alles fest, was mir einf&#228;llt, ob das nun eine Idee f&#252;r einen Artikel hier, eine Antwort auf eine private e-mail, eine Idee f&#252;r eine Geschichte, ein Internetprojekt oder sonst irgendetwas ist. (F&#252;r To-Do-Listen verwende ich nach wie vor allerdings eher Karteikarten und digitale Tools.) Das Notizbuch ist ein Ort f&#252;r Brainstorm, Freewriting, schnelles Festhalten von Geistesblitzen, ein Ort zum (Aus)Spinnen von Ideen. Von der Stichwortliste &#252;ber Flie&#223;text, Diagramme, Zeichnungen bis zur Mindmap ist fast jede Form von Notizen vertreten.<span id="more-85"></span></p>
<p>Mein Notizbuch, als sozusagen ausgelagerter Teil meiner kreativen Prozesse, enth&#228;lt auch das eine oder andere L&#228;cherliche, Peinliche, vollkommen ins Unreine gedachte oder aus irgendeinem anderen Grund &#228;u&#223;erst Intime, darum zeige ich es nicht einmal meiner besten Freundin. Erst dieses Tabu gibt mir die Freiheit, vollkommen frei vor mich hin schreibend Dinge darin zu entwickeln und erst nach dem Niederschreiben kritisch zu bewerten. Diese Art des Notierens ist eine Gewohnheit, die man sich erst aneignen mu&#223;: in den ersten Wochen mag es einem seltsam vorkommen, in der S-Bahn das Notizbuch auszupacken und eine Gedichtstrophe oder eine Idee f&#252;r den ersten Satz der Hausarbeit zu notieren. F&#252;r mich ist das mittlerweile vollkommen normal.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es im digitalen Zeitalter auch etliche digitale L&#246;sungen, und ich pers&#246;nlich benutze durchaus beides parallel &#8211; sitze ich gerade am Computer, fange ich Ideen z.B. mit <a href="http://www.evernote.com">Evernote </a>oder auch mit einfachen Textanwendungen (unter Windows z.b. das Notepad oder Kate unter Linux) ein. Habe ich jedoch ein wirklich kniffliges intellektuelles Problem zu l&#246;sen oder auch nur einen diffizilen Text zu entwerfen, greife ich oft doch zu Papier und F&#252;ller; in meiner Studienzeit habe ich Exzerpte grunds&#228;tzlich handschriftlich angefertigt, da es mir vor dem Computer nicht so leicht fiel, den Text in ganzer Tiefe zu durchdringen.</p>
<p><strong>Besser analog oder digital?</strong><br />
Mit welcher L&#246;sung man besser f&#228;hrt, ist umstritten. Leo Babauta etwa schw&#246;rt <a href="http://zenhabits.net/2007/04/ztd-habit-1-collect/">zum Festhalten von Ideen</a> aus praktischen Gr&#252;nden auf Papier:</p>
<blockquote><p><strong>I recommend analogue (paper) over digital for this habit</strong>, but if your PDA or smartphone works for you, go for it. The reason I think analogue works better is that itâ€™s much faster â€” for digital, you not only have to pull it out, but you have to turn it on, go to the right program, click on an entry, and then enter through your entry system. With analogue, you just pull out the notebook and pen and write. Either way works, but I think that the simpler and easier the tools, the more likely you are to use them. Do what works for you, though. <sup class='footnote'><a href='#fn-85-1' id='fnref-85-1'>1</a></sup></p></blockquote>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich ist Papier da &#252;berlegen, wo Freiheit und Intuition wichtig sind. Die freie, intuitive Gestaltung, die Papier und Stift erm&#246;glichen, wirkt anregend auf meinen kreativen Flu&#223;. Man vergleiche einmal Mindmapping mit Mindmapping-Software und Mindmaps, die mit Papier und Stift entstanden sind. Zus&#228;tzlich bleibe ich vor dem Computer (aus welchen Gr&#252;nden auch immer) eher in eingefahrenen Denkmustern stecken als vor einem Blatt Papier oder meinem Notizbuch.</p>
<p>Joe Falconer listet in einem sehr ausf&#252;hrlichen <a href="http://www.lifehack.org/articles/productivity/the-art-of-note-taking-in-the-digital-age.html]">Artikel auf lifehack.org</a> pro und contra beider M&#246;glichkeiten auf und &#252;berl&#228;&#223;t am Ende dem Leser die Wahl:</p>
<blockquote><p>Note taking is one of those things where the best course of action is totally dependent on what you need to do. Do you need to sketch ideas for your graphic design job? Go paper. Do you need to keep track of shopping lists, things youâ€™ve got to do tomorrow and ideas for articles? Go digital. Need the benefits of both? Then go with both. <sup class='footnote'><a href='#fn-85-2' id='fnref-85-2'>2</a></sup></p></blockquote>
<p>Letztlich ist es eine Sache des Geschmacks und der technischen Ausstattung, ob man sich lieber auf digitale oder analoge Notizen verl&#228;&#223;t. F&#252;r mich pers&#246;nlich erg&#228;nzen sich digitale und analoge Notizen ganz hervorragend &#8211; jedes hat seinen Platz.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-85-1'>Leo Babauta, http://zenhabits.net/2007/04/ztd-habit-1-collect/ <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-85-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-85-2'>Joe Falconer, http://www.lifehack.org/articles/productivity/the-art-of-note-taking-in-the-digital-age.html <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-85-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/handwerkszeug-i-das-notizbuch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Unterkategorie: Tools</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/neue-unterkategorie-tools/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/neue-unterkategorie-tools/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
		<category><![CDATA[freeware]]></category>
		<category><![CDATA[handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[meta]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[tool]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camilla-kutzner.de/blog/?p=7</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt in diesem Blog ja schon eine Kategorie namens " [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in diesem Blog ja schon eine Kategorie namens &#8220;Werkzeugkasten&#8221;. Dort habe ich mich eher mit Verfahren auseinandergesetzt, die f&#252;r mich zum Handwerk des Schreibens geh&#246;ren. Jetzt habe ich allerdings etliche Ideen f&#252;r Posts, die sich mit den materielleren Werkzeugen besch&#228;ftigen, vom optimalen Notizbuch bis zur Bibliographiesoftware. Das ist ein weites Feld, &#252;ber das man viel schreiben kann. Das Schreiben an sich soll hier weiterhin im Zentrum stehen, den einen oder anderen Tech-Tip m&#246;chte ich meinen Leser_innen trotzdem nicht vorenthalten. Damit Ihr die Posts zu diesem Thema auch bequem findet, hat der Werkzeugkasten nun eine neue Unterkategorie namens &#8220;Tools&#8221;.</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/neue-unterkategorie-tools/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Produktives Spazierengehen</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/produktives-spazierengehen/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/produktives-spazierengehen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jul 2008 08:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[KreativitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[quergedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ckutzner.wordpress.com/?p=12</guid>
		<description><![CDATA[Der Schriftsteller Gerhart Hauptmann hatte in seinen sp [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Schriftsteller Gerhart Hauptmann hatte in seinen sp&#228;teren Jahren die Angewohnheit, ausgiebige Spazierg&#228;nge zu machen. Nach diesen diktierte er dann seiner Sekret&#228;rin einen neuen Teil des Textes, der gerade in Arbeit war. Er nannte diese Spazierg&#228;nge &#8220;Produktivspazierg&#228;nge&#8221;; offensichtlich ging die kreative Arbeit w&#228;hrend des Gehens in seinem Kopf vor.</p>
<p>Ich habe mich von dieser Gewohnheit Hauptmanns w&#228;hrend meiner Magisterarbeit zu meiner eigenen Form des Produktivspaziergangs inspirieren lassen.<span id="more-19"></span> Ich suchte mir dazu ein leichtes Gel&#228;nde, wo ich dem Boden nicht viel Aufmerksamkeit widmen mu&#223;te, vorzugsweise einen Park vor meiner Haust&#252;r. Sobald ich einigerma&#223;en ungest&#246;rt war, z&#252;ckte ich das Handy, warf das eingebaute Diktierger&#228;t an und sprach im Gehen meinen Textentwurf auf das Handy. Ich achtete dabei nicht auf Perfektion, es kam mehr auf den Flu&#223; an, darauf, jede Idee &#8220;ins Unreine&#8221; auszusprechen und weiterzuspinnen, egal wie salopp oder konfus. In Bewegung, in einer Umgebung au&#223;erhalb von B&#252;ro oder heimischem Arbeitsplatz und im freien Sprechen kommen ganz andere Ideen als am Schreibtisch und auf das Medium der Schrift beschr&#228;nkt.</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/produktives-spazierengehen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Steter-Tropfen-Methode oder: Dranbleiben!</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/die-steter-tropfen-methode-oder-dranbleiben/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/die-steter-tropfen-methode-oder-dranbleiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ckutzner.wordpress.com/?p=9</guid>
		<description><![CDATA["Auch eine Reise von zehntausend Meilen beginnt mit dem [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Auch eine Reise von zehntausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.&#8221; </em>(Laotse zugeschrieben)</p>
<p>Kann man eigentlich in einer Sache vorankommen, wenn man nur sehr beschr&#228;nkte Zeit investiert? Man kann. Vorausgesetzt, man tut das sehr regelm&#228;&#223;ig &#252;ber einen langen Zeitraum. &#8220;Steter Tropfen h&#246;hlt den Stein&#8221;, wei&#223; das alte Sprichwort. Und die Hemmung, sich eine halbe Stunde mit einer ungeliebten Aufgabe zu befassen, ist wesentlich geringer, als sich gleich eine lange Zeit vorzunehmen.<span id="more-18"></span></p>
<p>Ich habe dieses Prinzip z.B. angewendet, als ich mir j&#252;ngst Layout mit <a title="Scribus-Homepage" href="http://www.scribus.net" target="_blank">Scribus</a> beigebracht habe. Nat&#252;rlich hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich mich in alle Features eingelesen hatte, aber ich bin &#252;berzeugt, da&#223; das Ergebnis nachhaltiger ist, als wenn ich mich ein Wochenende hingesetzt und mich am St&#252;ck durch das Intro-Tutorial auf der Scribus-Homepage gearbeitet h&#228;tte.</p>
<p>Wieviel Zeit man pro &#8220;Tropfen&#8221; investiert, ist dabei vom Inhalt abh&#228;ngig. Wenn ich einen riesigen Aktenstapel habe, den ich in F&#252;nf-Minuten-Einheiten abtragen will, kann ich damit vorankommen. F&#252;nf Minuten Sport oder f&#252;nf Minuten Klavier &#252;ben dagegen d&#252;rften eher sinnlos sein. Der Trick ist hier die <a href="http://http://ckutzner.wordpress.com/2008/07/03/wunderwaffe-kurzzeitweckerwunderwaffe-kurzzeitwecker/" target="_self">bewu&#223;te Zeitbegrenzung</a>, die ein &#8220;Sichverlieren&#8221; in der T&#228;tigkeit verhindert.</p>
<p>Wof&#252;r eignet sich diese Methode? F&#252;r stupide T&#228;tigkeiten, die nicht &#8220;in einem Rutsch&#8221; durchgef&#252;hrt werden m&#252;ssen, aber vor allem f&#252;r T&#228;tigkeiten mit Lern- und Trainingscharakter, auch Aufgaben mit dem Charakter des Entwickelns und f&#252;r alle T&#228;tigkeiten, die man in sehr kleine Schritte aufteilen kann.</p>
<p>Wichtig ist, wie ich schon am Anfang schrieb, die Regelm&#228;&#223;igkeit, die begrenzten Schritte und da&#223; man irgendeine Form findet, sich zu merken, wo man beim letzten Schritt stehengeblieben ist. Da kann es durchaus ein Bestandteil des Trainings zu sein, schriftlich festzuhalten, was man das letzte Mal getan hat &#8211; nicht da&#223; man zehn Minuten von der geplanten Viertelstunde damit verbringt, zu r&#228;tseln, wo man gestern aufgeh&#246;rt hat.</p>
<p>(Ich habe diese Methode &#252;brigens nicht erfunden: Florian Steglich von imgriff.com schreibt etwa hier &#252;ber die <a href="http://imgriff.com/2008/05/25/das-kleine-einmaleins-die-salami-taktik/">Salami-Taktik</a> und hier &#8220;<a href="http://imgriff.com/2008/07/06/das-kleine-einmaleins-30-minuten-sind-ein-anfang/" target="_blank">30 Minuten sind ein Anfang</a>&#8220;.)</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/die-steter-tropfen-methode-oder-dranbleiben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wunderwaffe Kurzzeitwecker oder: Vom Nutzen der Zeitbeschr&#228;nkung</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/wunderwaffe-kurzzeitwecker-oder-vom-nutzen-der-zeitbeschrankung/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/wunderwaffe-kurzzeitwecker-oder-vom-nutzen-der-zeitbeschrankung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Jul 2008 14:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ckutzner.wordpress.com/?p=10</guid>
		<description><![CDATA[Zu den Methoden, die meine Produktivit&#228;t am meisten ve [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/wecker.jpg"><img class="size-full wp-image-116 alignleft" title="Wecker" src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/wecker.jpg" alt="" width="150" height="207" /></a>Zu den Methoden, die meine Produktivit&#228;t am meisten verbessert haben, geh&#246;rt die Zeitbeschr&#228;nkung. Wenn ich an einer Aufgabe, die mir langwierig vorkommt und/oder bei der ich mich erfahrungsgem&#228;&#223; in Details verliere, arbeiten will, beschr&#228;nke ich gerne die Zeit, die ich am St&#252;ck daran arbeite, auf eine &#252;berschaubare Zeitspanne. <span id="more-15"></span>Denn:</p>
<ul>
<li>Ein &#8220;sportliches&#8221;, aber zu bew&#228;ltigendes Zeitlimit hilft bei der Fokussierung.</li>
<li>Ein absehbares Ende senkt den Widerstand, eine Aufgabe &#252;berhaupt anzugehen.</li>
<li>Bin ich mir bewu&#223;t, da&#223; meine Zeit beschr&#228;nkt ist, bildet das ein Gegengewicht zu &#252;berzogenem Perfektionismus.</li>
<li>Zeitbeschr&#228;nkung hilft, mich nicht in kleinteiliger Detailarbeit zu verlieren bzw. daraus auch wieder aufzutauchen und das Ganze im Blick zu behalten.</li>
</ul>
<p>Ein Psychologe erz&#228;hlte mir dazu eine Geschichte aus der Schreibforschung, die mich sehr beeindruckt hat. Da gab es einmal einen Studenten, der nicht eine Minute konzentriert an einer Sache arbeiten konnte. Er fing damit an, sich nur eine Minute auf eine Sache zu konzentrieren &#8211; und danach sofort aufzuh&#246;ren. Nach einigen Tagen konnte er die Zeit auf zwei Minuten ausdehnen, nach einigen Wochen arbeitete er bereits eine Viertelstunde am St&#252;ck konzentriert. Ein Jahr sp&#228;ter war er soweit, da&#223; er hochkonzentriert eine Stunde arbeitete, eine kurze Pause machte und dann noch einmal eine Stunde arbeitete.</p>
<p>Was ist also wichtig bei der Zeitbeschr&#228;nkung?</p>
<ul>
<li>Wirklich ernst meinen und einhalten. Nicht den Kurzzeitwecker ausstellen und einfach weiterarbeiten, sondern nach der gesetzten Zeit wirklich aufh&#246;ren. Wenn ich regelm&#228;&#223;ig gesetzte Zeiten nicht einhalte, mu&#223; ich entweder am Arbeitspensum etwas verringern oder mir realistischere Zeiten setzen.</li>
<li>Mut zum Feierabend. Der Arbeit Grenzen setzen &#8211; denn dazu ist das Spiel mit der Zeitbeschr&#228;nkung ja gedacht. &#8220;Der Arbeit Grenzen setzen&#8221; hei&#223;t nicht faul sein, sondern im Gegenteil die Endlichkeit der eigenen Arbeitszeit ernst zu nehmen, sich auch Zeit zu nehmen, sich zu regenerieren und somit auf Dauer gut mit der eigenen Produktivit&#228;t umzugehen.</li>
</ul>
<p>Als Hilfsmittel dabei verwende ich verschiedene Tools: einen handels&#252;blichen Kurzzeitwecker, die Timerfunktion meines Handys und seit kurzem auch das Softwaretool <a href="http://www.workrave.org" target="_blank">Workrave</a>, das automatisiert zu Pausen auffordert und auch ein einstellbares t&#228;gliches Limit hat.</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/wunderwaffe-kurzzeitwecker-oder-vom-nutzen-der-zeitbeschrankung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die dreifarbige Agenda</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/06/die-dreifarbige-agenda/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/06/die-dreifarbige-agenda/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 20:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[Farbe]]></category>
		<category><![CDATA[PrioritÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ckutzner.wordpress.com/?p=7</guid>
		<description><![CDATA[Als ich anfing, mich mit Zeitmanagement zu besch&#228;ftige [...]


No related posts.

Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich anfing, mich mit Zeitmanagement zu besch&#228;ftigen, schrieb ich ToDo-Listen und irgendwann nervte mich diese lange, un&#252;bersichtliche Liste ohne Priorit&#228;ten, die auch nie k&#252;rzer zu werden schien. Dann &#228;nderte ich das System: am Montag (manchmal auch erst am Dienstag) schrieb ich eine Agenda f&#252;r die Woche. <span id="more-12"></span>Wenn ich alles aufgelistet habe, was ich diese Woche vorhabe, vergebe ich Priorit&#228;ten, ungef&#228;hr:</p>
<ul>
<li>Rot &#8211; objektiv dringend (z.B. B&#252;cher, die ablaufen und nicht zu verl&#228;ngern sind)</li>
<li>Blau &#8211; mu&#223; gemacht werden, scheint dringend, kann aber (wenn es sein mu&#223;) noch warten (z.B. den Papierstapel neben dem Schreibtisch wegr&#228;umen, in dem ein paar Dokumente liegen, die ich irgendwann wieder brauchen werde)</li>
<li>Gelb &#8211; das w&#228;re sch&#246;n, mu&#223; aber nicht unbedingt sein, auch Sachen, die noch l&#228;nger warten k&#246;nnen</li>
</ul>
<p>Und dann nahm ich mir vor, jeden Tag einen Punkt von jeder Kategorie zu erledigen. Meistens stand am Sonntag immer noch was drauf, und meistens kam im Lauf der Woche noch was dazu. That&#8217;s life. Wenn ich am Sonntag zumindest nichts Rotes mehr dastehen hatte, war ich zufrieden.</p>
<p>Eine Weile habe ich die Agenda <a title="imgriff.com/Zen To Done, Teil 5" href="http://imgriff.com/2008/01/25/zen-to-done-teil-8-gewohnheit-5-das-einfache-vertrauenswuerdige-system/" target="_blank">nach Kontexten bzw. Orten sortiert</a>. J&#252;ngst bin ich dazu &#252;bergegangen, sie wieder nach Lebensbereichen zu ordnen &#8211; dann sehe ich n&#228;mlich, welcher zu kurz gekommen ist und welchem Bereich ich viel Aufmerksamkeit gewidmet habe. Die Priorisierung habe ich mittlerweile an die <a title="Ivan Blatter &#252;ber die Eisenhower-Matrix" href="http://www.blatternet.ch/index.php/2008/02/04/eisenhower/" target="_blank">Eisenhower-Matrix</a> angelehnt:</p>
<ul>
<li>Rot ist wichtig <em>und</em> dringend,</li>
<li>Blau ist &#8220;nur&#8221; dringend und</li>
<li>gelb sind die &#8220;QuadrantII&#8221;-Aufgaben, die wirklich wichtig sind, ohne schon dringend zu sein, und zum Teil auch Freude und Qualit&#228;t in den Alltag bringen.</li>
</ul>
<p>Die unwichtigen, nicht dringenden Aufgaben schreibe ich eigentlich gar nicht erst auf. (Alternativ k&#246;nnte man denen einfach gar keine Farbe geben.) Was wichtig und was unwichtig ist, entscheide nat&#252;rlich ich. Erg&#228;nzt wird diese Matrix durch zwei weitere Farben: Mit blauer Tinte streiche ich Aufgaben, die entfallen sind. Braun wird durchgestrichen, was ich verschoben habe und gr&#252;n alles, was ich erledigt habe. Wenn am Wochenende ganz viel gr&#252;n durchgestrichen ist, kann ich mich freuen und ohne schlechtes Gewissen die Seele baumeln lassen.</p>


<p>No related posts.</p>
<p>Ã„hnliche Artikel bereitgestellt von <a href='http://mitcho.com/code/yarpp/'>Yet Another Related Posts Plugin</a>.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/06/die-dreifarbige-agenda/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
