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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; tools</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Zen to Done revisited, Teil II: Sammeln.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:17:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines "Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch"-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege - und ich habe mich für das (http://imgriff.com/2008/01/16/zen-to-done-teil-4-gewohnheit-1-sammeln/) entschieden.
Mein <em>trusted system</em> ist in den letzten ein, ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines &#8220;Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch&#8221;-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege &#8211; und ich habe mich für das <a href="http://imgriff.com/2008/01/16/zen-to-done-teil-4-gewohnheit-1-sammeln/">Sammeln</a> entschieden.
Mein <em>trusted system</em> ist in den letzten ein, zwei Jahren etwas zerfleddert. Im Moment verstreuen sich meine Aufgaben an allerhand verschiedenen Orten, viel zu viele, um Überblick zu behalten und keinen, der mir vollkommen erspart, mir Dinge zu merken.<br />
Bei der Gelegenheit überlege ich mir, was ein <em>trusted system</em> eigentlich auszeichnen muß, damit ich es gerne benutze. Das wichtigste daran ist der Zweck: <strong>Es soll meinen Kopf entlasten.</strong> <span id="more-553"></span>Es soll mir einen Ort bereitstellen, wo ich Dinge ablegen kann, damit ich sie mir nicht merken muß, damit ich sichergehen kann, daß ich sie wiederfinde, auch wenn ich sie vergesse. Ein Reservoir, das regelmäßig durchgearbeitet wird, so daß die Dinge bald an ihren richtigen Platz finden.</p>

<p>Ich muß das System mögen, damit ich ohne Überwindung alles dort einpflege. Es muß mir überall zugänglich sein (am besten auch im tiefsten Funkloch). Digitale Tools müssen auf allen Plattformen, die ich benutze, verfügbar sein und sich leicht synchronisieren lassen.
Bei der Gelegenheit frage ich mich, ob mein &#8220;Eingangs&#8221;-System identisch sein muß mit dem System, in dem ich meine Listen pflege. Praktisch ist das wahrscheinlich, aber nicht alle &#8220;Dinge&#8221;, die mir so zufliegen, sind ToDos.</p>

<p>Die alte Frage: Digital oder Papier? Mit dem Smartphone ist die Möglichkeit, meine Einfälle grundsätzlich online zu erfassen, realistisch geworden (ich verbringe zwar viel Zeit am Computer, aber eben nicht alle) &#8211; aber ist ein simples Notizbuch nicht noch eher wirklich (fast) überall verfügbar und vor allem schnell?</p>

<p>Vielleicht lasse ich mir darum mit dieser Gewohnheit ein wenig mehr Zeit &#8211; oder auch nicht, denn eigentlich fällt mir das Sammeln leicht. Mal sehen, wie es mir Ende Oktober damit geht.</p>
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		<title>Warum ich aufgehört habe, Evernote zu benutzen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(http://evernote.com) ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?

Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://evernote.com">Evernote</a> ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?</p>

<p>Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal meinen Browser zum Absturz, seither mag ich es nicht mehr benutzen.<br />
Da ich auf dem Computer im Büro keine Adminrechte habe, kann ich dort keine Programme installieren. Ich habe zwar ein Evernote auf einem USB-Stick, doch irgendwie denke ich inzwischen sehr selten daran, das aufzurufen. Ich kann dieses Evernote auch nicht im Tray verstecken, sondern es hockt die ganze Zeit dick und fett in meiner ohnehin mit viel zu vielen Programmen zugestopften Taskleiste.</p>

<p>Noch mieser sieht es auf meinen heimischen Linuxsystemen aus. <span id="more-481"></span>Zwar läuft Evernote unter wine, und mit <a href="http://nevernote.sourceforge.net/">Nevernote</a> (das ich <a href="http://imgriff.com/2011/01/27/nevernote-evernote-nativ-unter-linux-nutzen/">hier</a> besprochen habe) gibt es einen durchaus funktionsfähigen Klon. Allein: Beide sind nicht unbedingt sparsam mit den Ressourcen meiner nicht so üppig ausgestatteten Computer. Ich höre schon die Aufforderung: &#8220;Ja, dann kauf dir halt mal einen schnelleren Computer.&#8221; Warum sollte ich in leistungsfähigere Hardware investieren, nur damit ein paar Programme, die verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, den Computer für alltägliche Aufgaben halbwegs flüssig laufen lassen? Ich sehe ein, daß ich für Echtzeit-Audiobearbeitung, Videoschnitt oder aktuelle Spiele leistungsfähige Hardware brauche, aber für eine <em>Notizverwaltung</em>? Die soll auch auf meinem Netbook funktionieren.</p>

<p>Ideen wandern seither viel eher in Textdateien, in mein <a href="http://trgtd.com.au">Thinkingrock</a>, in eine Mindmap oder direkt als Entwurf in mein Blog.
Auf meinen Linux-Systemen habe ich <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/">Tomboy</a> lieben gelernt, vor allem im Zusammenspiel mit <a href="http://do.davebsd.com">Gnome Do</a>. Das ist so schnell, so geschmeidig in den Desktop eingefügt und so schlank, daß Evernote da kaum mithalten kann &#8211; <strong>und</strong> ich kann Verknüpfungen zwischen einzelnen Notizen anlegen, ein Feature, das Evernote nicht bietet. Daß Tomboy nur mit Text arbeitet, kommt mir sogar entgegen: geschätzte 99% meines Notiz-Bedarfs sind plain text. Formatierungen, Bilder etc. kann ich meistens vernachlässigen. Zwischen meinen Linux-Computern synchronisiere ich die Tomboy-Notizen über Dropbox. Die Suche arbeitet wesentlich schneller als die von Evernote und die Notizen kann ich über die Desktopsuche finden.<br />
Überhaupt ist diese nahtlose Integration von etlichen Werkzeugen ein Grund, warum ich den GNOME-Desktop so mag.</p>

<p>Vielleicht wird sich das alles ändern, wenn ich mir mobiles Internet zulege. Dann nämlich könnte Evernote wieder für mich von Nutzen sein. Daß das auf meinen Computern einschließlich Webinterface stabil und schnell läuft, wäre auch in diesem Fall ein echter Zugewinn.</p>
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		<title>Produktiv mit GNOME</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/07/produktiv-mit-gnome/</link>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen und davon ausgesprochen überzeugt.</p>

<p>Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung <a href="http://imgriff.com/2010/05/20/project-hamster-eine-schlanke-zeiterfassung-unter-gnome/">Hamster</a> und die Aufgabenverwaltung <a href="http://imgriff.com/2010/01/05/gtd-tools-vii-getting-things-gnome/">Getting Things Gnome</a>. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren <a href="http://gtg.fritalk.com/post/2010/02/03/GTG-tips-and-tricks2">und noch mehr</a> &#8211; wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen nützlich für die Produktivität sind. <span id="more-373"></span>
Daß das Desktopwiki <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/index.html">Tomboy</a> Evernote noch nicht abgelöst hat, verdanke ich nur der Tatsache, daß ich auf Arbeit vor einem Windows sitze. Evernote halte ich nach wie vor für eine sehr gute Anwendung, es fehlt lediglich ein Linux-Client dafür. Dafür könnte ich Tomboy-Notizen unter Linux nicht nur zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren (das ist z.B. mit Conduit möglich), sie können ebenfalls über die Desktopsuche <a href="http://beagle-project.org/Main_Page">Beagle</a> Beagle durchsucht werden.
Eben diese ist für mich ein nützliches Werkzeug geworden. Wenn ich mich einmal nicht mehr erinnere, wo ich denn nun diese oder jene Datei hingetan habe, erspart mir die Desktopsuche, langwierig Dateien zu suchen (was sonst gerne dafür sorgt, daß ich vergessen habe, was ich damit wollte, bis ich sie gefunden habe).
Last not least ist <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> für mich ein Glanzstück, dessen Fähigkeiten ich erst durch einen Vortrag auf dem Linuxtag 2010 begriff. Damit ist es eine Sache von wenigen Tastendrücken, etwa einen Screenshot aufzunehmen, diesen bei einem Bildhosting-Dienst hochzuladen, die URL anschließend in einer Mail an einen Bekannten zu schicken. Oder etwa den gerade ausgewählten Text in einer neuen Tomboy-Notiz abzuspeichern.</p>

<p>Im September soll die <a href="http://live.gnome.org/GnomeShell">Gnome Shell</a> den Stable-Status erreichen. Ich muß zugeben, daß ich nicht wagemutig genug bin, sie vorher auszuprobieren, bin aber gespannt darauf, was sie bringen wird.</p>

<p>Andererseits entdecke ich gerade, wie produktiv man auch mit der Bash arbeiten kann, wenn man keine Angst davor hat, Kommandos zu lernen und hier und da eine manpage zu lesen. Wir werden sehen, wohin meine Reise geht: Desktop-Begeisterte oder Konsolenheldin oder vielleicht auch beides?</p>

<p>Solange, liebe linux-nutzende LeserInnen: Was sind eure Produktivitätsbooster?</p>
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		<title>Handwerkszeug IV: Keepass &#8211; Sichere und bequeme Paßwortverwaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:41:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, ...
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-right:5px"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/keepass_64x64.png" alt="keepass-Logo" /></div>

<p>Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht &#8211; etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder ähnlichen Daten. Abhilfe bieten Paßwortdatenbanken; ich nutze seit über zwei Jahren <a href="http://keepass.info">keepass</a> für diesen Zweck. <span id="more-320"></span></p>

<p>keepass speichert Paßwörter in einer verschlüsselten Datenbank, so daß man sich nur noch das Master-Paßwort merken muß. Legt man irgendwo einen neuen Account an, generiert es auf Wunsch Paßwörter zufällig; wie lang es sein soll, läßt sich nach Geschmack und Sicherheitsbedürfnis festlegen (denn: je länger und komplexer, desto schwerer zu knacken), bis zu 20 Zeichen sind möglich. Die enthaltenen Zeichenarten können dabei nach Bedarf ausgewählt werden: darf das Paßwort z.b. Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Unterstrich enthalten? Zusätzlich zeigt der Generierungsdialog die Stärke der Verschlüsselung an. So weiß man stets, wie sicher das &#8211; gewählte oder zufällig generierte &#8211; Paßwort ist. In einem Datensatz kann man auch die URL und den Usernamen speichern, was der Grübelei, wie denn jetzt der Username war, ein Ende setzt.</p>

<h2>Tastenkürzelfunktionen in KeePass</h2>

<p>Vom Öffnen der URL im Standardbrowser bis zum Einfügen von Username und Paßwort kann KeePass über Tastenkürzel gesteuert werden. Nützlich finde ich besonders die Autotype-Funktion, die mit Strg+V automatisch Username und Paßwort einfügt. Nur der Cursor muß hierfür an der richtigen Stelle stehen.<br />
Per Copy &amp; Paste kann man Usernamen und Paßwörter natürlich ebenfalls einfügen. Die Zwischenablage wird nach 10 Sekunden automatisch geleert, so daß versehentlichem Einfügen oder Mißbrauch ein Riegel vorgeschoben ist. Weitere Notizen können in einem Kommentarfeld eingetragen werden, des weiteren sind Dateianhänge zu einzelnen Schlüsseleinträgen möglich. Der Speicherort der Datenbank kann frei bestimmt werden. Man kann sie dadurch per Dropbox oder ähnlichen Diensten zwischen verschiedenen Rechnern bequem synchron halten.</p>

<h2>Achtung: Versionszweige!</h2>

<p>Die neueste Version ist Version 2.09, Version 1.17 wird allerdings noch zum Download angeboten. Mit 2.09 bearbeitete Dateien lassen sich mit Version 1.17 nicht mehr öffnen. Da ich auf meinem System keine zusätzliche Laufzeitumgebung extra für dieses Programm installieren wollte, läuft auf meinem Linux der inoffizielle Port der Version 1.17 KeePassX.</p>

<p>KeePass ist für Windows (auch als Portable App), Mac und (als inoffizieller Port KeePassX) für Linux verfügbar sowie ab Version 2.08 als plattformübergreifende Anwendung mit der Laufzeitumgebung Mono. KeePass ist Open Source und unter GPL veröffentlicht. In Ubuntu gehört es bereits seit Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon zu den Repositories.</p>

<p>Hier geht es zur Projektseite von <a href="http://keepass.info">keepass</a> und hier gibt es <a href="http://www.keepassx.org">KeePassX</a>.</p>
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		<title>Links, die nächste Runde: Produktivitätsfördernde Werkzeuge im Web</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:29:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es wird mal wieder Zeit für eine Runde Links. Diesmal: Tools im Web, die mich produktiver machen.
Social Bookmarking statt lokaler Bookmarks
delicious hat die lokale Bookmarkfunktion bei mir fast vollständig verdrängt, und ich habe meine Linksammlung damit von überall griffbereit. ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird mal wieder Zeit für eine Runde Links. Diesmal: Tools im Web, die mich produktiver machen.
<strong>Social Bookmarking statt lokaler Bookmarks</strong>
<a href="http://delicious.com">delicious</a> hat die lokale Bookmarkfunktion bei mir fast vollständig verdrängt, und ich habe meine Linksammlung damit von überall griffbereit. Mir persönlich gelingt es damit sogar besser, um umfangreiche Linksammlungen zu verwalten, als mit traditionellen Bookmark im Browser. Die für mich wichtigen URIs kenne ich ohnehin auswendig.</p>

<p><strong>Instapaper: Merkliste fürs Späterlesen</strong>
Stoße ich während der Arbeit auf einen interessanten Text, den ich später in Ruhe lesen möchte, merke ich mir diesen Text mit <a href="http://instapaper.com">instapaper</a>.</p>

<p><strong>Alles andere ausblenden&#8230; </strong>
Manchmal lenkt auch Musik zu sehr ab &#8211; weißes Rauschen hilft mir dann, mich von meiner Umwelt akustisch ein wenig abzuschotten, etwa wenn im Büro viel Betrieb ist, ringsum die Telefone klingeln und ich trotzdem z.B. eine knifflige e-mail an einen Kunden formulieren muß. <a href="http://simplynoise.com/">simplynoise</a> liefert Rauschen in drei &#8220;Farben&#8221;, das auch in oszillierender Lautstärke abgespielt werden kann &#8211; ungemein entspannend.</p>

<p><strong>&#8230;und schreiben</strong>
Manchmal brauche ich einen absolut minimalistischen, ablenkungsfreien <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/12/konzentration-aufs-wesentliche-plain-text-editoren/">Plain-Text-Editor</a> zum Schreiben. Wenn ich gerade nicht auf <a href="http://they.misled.us/dark-room">DarkRoom</a> oder <a href="http://pyroom.org/">PyRoom</a> zurückgreifen kann, hilft mir eine Internetanwendung, die sich schlicht <a href="http://writer.bighugelabs.com/">Writer</a> nennt.</p>
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		<title>Handwerkszeug III: Komfort unter Windows mit ac&#8217;tivAid</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/06/handwerkszeug-iii-komfort-unter-windows-mit-activaid/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:25:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im Büro sitze ich jedoch vor einem Windows Vista - und vermisse manchmal Linux-Funktionen. Für Windows habe ich zum Glück schon vor zwei, drei Jahren eine nützliche kleine Sammlung von AutoHotkey-Skripten ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im Büro sitze ich jedoch vor einem Windows Vista &#8211; und vermisse manchmal Linux-Funktionen. Für Windows habe ich zum Glück schon vor zwei, drei Jahren eine nützliche kleine Sammlung von AutoHotkey-Skripten namens <a href="http://www.heise.de/software/download/activaid/24593">ac&#8217;tivAid</a> entdeckt, die zahlreiche Tastenkürzel und einige sehr sinnvolle Funktionen nachrüsten, aber auch einige Dinge, die ich persönlich eher für Spielerei halte (z.B. die Transparenz eines Fensters mit dem Scrollrad zu verstellen &#8211; aber vielleicht ist das für den einen oder die andere ja wichtig). Jedes Skript kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden, außerdem kann man jedem Skript neue Tastenkürzel zuweisen. Die voreingestellten Hotkeys sind jedoch meiner Erfahrung nach recht sinnvoll vergeben und kollidieren nur selten mit bereits vergebenen System-Kürzeln.<br /><br />Meine besonderen Lieblinge sind <b>MusicControl</b> (zusätzliche Tastenkürzel für Mediaplayer), <b>PastePlain</b> (fügt den Inhalt der Zwischenablage ohne Formatierungen ein), die systemweiten Autotexte <b>HotStrings</b> und <b>MultiClipboards</b> (9 zusätzliche Zwischenablagen).<br />ac&#8217;tivAid ist Freeware und für Windows 2000, XP und Vista sowie in einer Version für USB-Sticks erhältlich.<br /></p>
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		<title>Adieu Sauklaue: 6 Tips für eine lesbare Handschrift</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/04/adieu-sauklaue-6-tips-fuer-eine-lesbare-handschrift/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 17:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Grundschule haßte ich Schönschreiben, die gesamte Schulzeit über hatte ich eine zwar lesbare, aber nicht sonderlich schöne Handschrift. Mit dem Studium besserte sich das etwas, aber es gibt Mitschriften, die ich heute kaum noch entziffern kann.
Heute gibt ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Grundschule haßte ich Schönschreiben, die gesamte Schulzeit über hatte ich eine zwar lesbare, aber nicht sonderlich schöne Handschrift. Mit dem Studium besserte sich das etwas, aber es gibt Mitschriften, die ich heute kaum noch entziffern kann.
Heute gibt es Menschen, die kaum mehr von Hand schreiben. Gebraucht man sie nicht, degeneriert die Handschrift ebenso, wie wenn man immer nur hektisch schreibt, doch es gibt Situationen, wie etwa die Examensklausur, wo man nicht umhin kommt, von Hand zu schreiben und (strafverschärfend) andere es dann noch lesen müssen.<span id="more-210"></span></p>

<p>Eine unleserliche Handschrift ist nichts, was man einfach so ertragen muß. Auch wenn nicht jede/r seine Einkaufslisten so schreibt, daß ein Kalligraph seine Freude daran hätte, gibt es ein paar simple Tricks, die die Handschrift lesbar erhalten:</p>

<ul>
    <li>Es einfach tun: Auch Handschrift ist Übungs- und Trainingssache.</li>
    <li>an einer Tafel schreiben: Seit ich meine Einkaufsliste auf einer kleinen Tafel führe, die in meiner Küche hängt, hat sich meine Handschrift verbessert, weil es mit Kreide einfacher ist, in langen Linien mit wenig Absetzen zu schreiben, als jeden Buchstaben neu anzusetzen.</li>
    <li>Schreiben wie ein Erstklässler: Es hilft, wenn man dann und wann zwischendrin, vielleicht nur ein paar Zeilen, versucht, so zu schreiben, wie einem Schreibschrift in der Grundschule einmal beigebracht worden ist. Dadurch prägt sich einem die konventionelle Gestalt von Buchstaben wieder ein. Meiner Schrift hat es in ähnlicher Weise gutgetan, Sütterlin schreiben zu lernen und meine To Do-Liste einige Tage in Sütterlin zu führen.</li>
    <li>Das richtige Werkzeug finden: Deine Handschrift ist mit Kugelschreiber eine Katastrophe? Dann probiere andere Schreibwerkzeuge: Tintenroller, Fineliner, Gelschreiber, Füller. Mir persönlich kommt der Füller am meisten entgegen, weil er sehr wenig Druck benötigt.</li>
    <li>Das richtige Papier: Das fängt schon bei der Oberfläche an. Saugendes Recyclingpapier mit ultraglatter Oberfläche ist nichts für Füllerbenutzer, und auf den Rückseiten ausrangierter Uniskripten schreibt es sich bisweilen nur wenig komfortabler als auf Sandpapier. Mit der Lineatur geht es weiter: Ob einem liniertes, kariertes oder Blankopapier am ehesten entgegenkommt, findet man am besten im Selbstversuch heraus.</li>
    <li>Im eigenen Tempo schreiben: Hektisches Schreiben macht die beste Hand zur Sauklaue. Manchmal kommt man nicht um hektisches Mitschreiben herum, generell tut es der Handschrift aber gut, wenn man immer wieder mit Muße oder einfach nur in seinem eigenen Tempo schreibt. Vielleicht schreibt der eine von Natur aus schnell, der anderen liegt ein gelasseneres Tempo. Mir ging es in der Grundschule so, daß ich nur entweder schnell oder schön schreiben konnte &#8211; heute kann ich mir nicht immer, aber doch in vielen Situationen aussuchen, wie schnell ich schreibe.</li>
</ul>
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		<title>Nachtrag zum Thema Plain-Text-Editoren</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 11:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier hatte ich über Plain-Text-Editoren, die im Vollbildmodus laufen, berichtet. Nun habe ich auf der Suche nach etwas, das auch auf meinem heimischen Linux-System läuft, JDarkRoom gefunden: ein Editor, der DarkRoom sehr ähnlich sieht. Im Unterschied zu DarkRoom verwendet ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/12/konzentration-aufs-wesentliche-plain-text-editoren/">Hier</a> hatte ich über Plain-Text-Editoren, die im Vollbildmodus laufen, berichtet. Nun habe ich auf der Suche nach etwas, das auch auf meinem heimischen Linux-System läuft, <a href="http://www.codealchemists.com/jdarkroom/">JDarkRoom</a> gefunden: ein Editor, der DarkRoom sehr ähnlich sieht. Im Unterschied zu DarkRoom verwendet er nicht das .NET-Framework, sondern Java. Neben einem Windows-Installer wird dort auch ein kleines, schlankes .jar-File angeboten, das ich auf meinem System vollkommen unkompliziert zum Laufen gebracht habe, bewähren muß es sich jetzt noch.</p>

<p>Wer die gängigen Suchmaschinen bedient, wird übrigens auf eine ganze Menge solcher Editoren stoßen. Ausprobieren ist Trumpf.</p>
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		<title>Handwerkszeug II: Der Kalender</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/12/handwerkszeug-ii-der-kalender/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 14:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das neue Jahr kommt bald - und damit auch (für die Papiernutzer unter uns) ein neuer Kalender. Doch welcher Kalender ist der ideale?
Darauf gibt es selbstverständlich keine Standardantwort. Für viele ist der Kalender das Herzstück des Zeitmanagements. Kalender und ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr kommt bald &#8211; und damit auch (für die Papiernutzer unter uns) ein neuer Kalender. Doch welcher Kalender ist der ideale?
Darauf gibt es selbstverständlich keine Standardantwort. Für viele ist der Kalender das Herzstück des Zeitmanagements. Kalender und die Ansprüche an sie sind so verschieden wie ihre Nutzer. Natürlich muß ein Kalender für das tägliche Business taugen, eventuell sogar repräsentativ sein. Als Student hat man da eventuell mehr Freiheiten als z.B. in einer Position als Bankangestellte. Er sollte robust genug sein, um täglichen Gebrauch, das eine oder andere weniger sanfte Wegstecken, tägliches Mitgenommenwerden im Rucksack etc. auszuhalten und nach einem Jahr noch brauchbar zu sein. <span id="more-119"></span>Und er muß Platz bieten, damit man das tun kann, wozu ein persönlicher Terminkalender da ist: Termine notieren und verwalten.</p>

<p><strong>Liebe Deinen Kalender!</strong>
Der Kalender muß einfach passen. Es nützt nichts, einen tollen Kalender mit sich herumzuschleppen, den man nicht benutzt, weil man ihn nicht liebt.
Hier sind die Präferenzen sehr verschieden, dem einen ist Handlichkeit oberstes Gebot, die andere braucht Platz für Notizen, wieder jemand anderes möchte astrologische Daten mit im Kalender haben, die Vierte benutzt am liebsten kleine Kunstwerke, der Fünfte mag es minimalistisch. Ich persönlich brauche die richtige Balance zwischen Handlichkeit und Platz für Notizen (A5 oder knapp darunter muß es schon sein), ein Jahresüberblick und Monatsüberblicksteil, Feiertage und Schulferientermine sollten enthalten sein, und der Kalender sollte erlauben, mehrere Termine pro Tag zu notieren, ohne daß es gequetscht und unordentlich aussieht. Hübsche Optik darf für mich auch sein, aber der Innenteil darf nicht allzu bunt und zugekünstelt sein &#8211; ohnehin krakele ich beim Telefonieren auch einmal gerne freie Flächen in meinem Kalender voll.
Beim Kalenderkauf geht m.E. nichts über das In-die-Hand-Nehmen und Anschauen in der Buchhandlung des Vertrauens. Erst da stelle ich fest, ob ein Kalender für mich richtig ist, ob es &#8220;funkt&#8221;, ob ich mir vorstellen kann, damit ein Jahr lang tagtäglich meine Termine festzuhalten.</p>

<p>Ich habe mich dieses Jahr für einen luxuriösen Paperblanks-Kalender entschieden und zusätzlich einen Jahreskalender an der Wand meines Wohn- und Arbeitszimmers &#8211; der dient einzig dem Überblick und manchmal auch der langfristigen Vorfreude (etwa auf die Reise zu Freunden und Familie &#8220;zwischen den Jahren&#8221;).</p>

<p><strong>Was kommt in den Kalender?</strong>
Ich persönlich notiere mir alle Außentermin in meinem Kalender, d.h. alle Termine, die ich mit anderen Menschen ausgemacht habe, ob nun Leute zu mir kommen, ob ich mich mit Freunden zu einem Gang über den Weihnachtsmarkt verabredet habe, ob ich den jährlichen Termin bei meiner Zahnärztin oder ein Geschäftsessen habe. Selten steht da ein Eintrag ohne exakte Uhrzeit oder Ort, manchmal ergänzt um Informationen zum Weg dorthin (etwa die nächste Haltestelle). Ebenfalls in den Kalender kommen Urlaubspläne und Geburtstage von guten Freunden und Familie.
Aufgaben hingegen verwalte ich selten mit dem Kalender; dafür verwende ich elektronische Helfer und papierene To-Do-Listen.
Wie für das Notizbuch gilt auch für den Kalender: er begleitet mich so gut wie immer. Ob ich nun zuhause bin, auf Arbeit, ob ich mit Freunden in der Kneipe sitze, er ist dabei.</p>

<p>Das sind nun natürlich nur meine Angewohnheiten. Liebe Leserinnen, liebe Leser: welche Kalender verwendet Ihr, und wie gebraucht Ihr sie?</p>
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		<title>Handwerkszeug I: Das Notizbuch</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/11/handwerkszeug-i-das-notizbuch/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
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		<category><![CDATA[kreativer Prozeß]]></category>
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		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit zehn Jahren begleitet mich täglich ein Notizbuch. Ursprünglich habe ich diese Idee aus einem Ratgeber für Kreatives Schreiben, der empfahl, immer ein "Sudelbuch" bei sich zu haben. In diesem Notizbuch halte ich alles fest, was mir einfällt, ob ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zehn Jahren begleitet mich täglich ein Notizbuch. Ursprünglich habe ich diese Idee aus einem Ratgeber für Kreatives Schreiben, der empfahl, immer ein &#8220;Sudelbuch&#8221; bei sich zu haben. In diesem Notizbuch halte ich alles fest, was mir einfällt, ob das nun eine Idee für einen Artikel hier, eine Antwort auf eine private e-mail, eine Idee für eine Geschichte, ein Internetprojekt oder sonst irgendetwas ist. (Für To-Do-Listen verwende ich nach wie vor allerdings eher Karteikarten und digitale Tools.) Das Notizbuch ist ein Ort für Brainstorm, Freewriting, schnelles Festhalten von Geistesblitzen, ein Ort zum (Aus)Spinnen von Ideen. Von der Stichwortliste über Fließtext, Diagramme, Zeichnungen bis zur Mindmap ist fast jede Form von Notizen vertreten.<span id="more-85"></span></p>

<p>Mein Notizbuch, als sozusagen ausgelagerter Teil meiner kreativen Prozesse, enthält auch das eine oder andere Lächerliche, Peinliche, vollkommen ins Unreine gedachte oder aus irgendeinem anderen Grund äußerst Intime, darum zeige ich es nicht einmal meiner besten Freundin. Erst dieses Tabu gibt mir die Freiheit, vollkommen frei vor mich hin schreibend Dinge darin zu entwickeln und erst nach dem Niederschreiben kritisch zu bewerten. Diese Art des Notierens ist eine Gewohnheit, die man sich erst aneignen muß: in den ersten Wochen mag es einem seltsam vorkommen, in der S-Bahn das Notizbuch auszupacken und eine Gedichtstrophe oder eine Idee für den ersten Satz der Hausarbeit zu notieren. Für mich ist das mittlerweile vollkommen normal.</p>

<p>Natürlich gibt es im digitalen Zeitalter auch etliche digitale Lösungen, und ich persönlich benutze durchaus beides parallel &#8211; sitze ich gerade am Computer, fange ich Ideen z.B. mit <a href="http://www.evernote.com">Evernote </a>oder auch mit einfachen Textanwendungen (unter Windows z.b. das Notepad oder Kate unter Linux) ein. Habe ich jedoch ein wirklich kniffliges intellektuelles Problem zu lösen oder auch nur einen diffizilen Text zu entwerfen, greife ich oft doch zu Papier und Füller; in meiner Studienzeit habe ich Exzerpte grundsätzlich handschriftlich angefertigt, da es mir vor dem Computer nicht so leicht fiel, den Text in ganzer Tiefe zu durchdringen.</p>

<p><strong>Besser analog oder digital?</strong>
Mit welcher Lösung man besser fährt, ist umstritten. Leo Babauta etwa schwört <a href="http://zenhabits.net/2007/04/ztd-habit-1-collect/">zum Festhalten von Ideen</a> aus praktischen Gründen auf Papier:</p>

<blockquote><strong>I recommend analogue (paper) over digital for this habit</strong>, but if your PDA or smartphone works for you, go for it. The reason I think analogue works better is that it’s much faster — for digital, you not only have to pull it out, but you have to turn it on, go to the right program, click on an entry, and then enter through your entry system. With analogue, you just pull out the notebook and pen and write. Either way works, but I think that the simpler and easier the tools, the more likely you are to use them. Do what works for you, though. <sup class='footnote'><a href='#fn-85-1' id='fnref-85-1'>1</a></sup></blockquote>

<p>Für mich persönlich ist Papier da überlegen, wo Freiheit und Intuition wichtig sind. Die freie, intuitive Gestaltung, die Papier und Stift ermöglichen, wirkt anregend auf meinen kreativen Fluß. Man vergleiche einmal Mindmapping mit Mindmapping-Software und Mindmaps, die mit Papier und Stift entstanden sind. Zusätzlich bleibe ich vor dem Computer (aus welchen Gründen auch immer) eher in eingefahrenen Denkmustern stecken als vor einem Blatt Papier oder meinem Notizbuch.</p>

<p>Joe Falconer listet in einem sehr ausführlichen <a href="http://www.lifehack.org/articles/productivity/the-art-of-note-taking-in-the-digital-age.html]">Artikel auf lifehack.org</a> pro und contra beider Möglichkeiten auf und überläßt am Ende dem Leser die Wahl:</p>

<blockquote>Note taking is one of those things where the best course of action is totally dependent on what you need to do. Do you need to sketch ideas for your graphic design job? Go paper. Do you need to keep track of shopping lists, things you’ve got to do tomorrow and ideas for articles? Go digital. Need the benefits of both? Then go with both. <sup class='footnote'><a href='#fn-85-2' id='fnref-85-2'>2</a></sup></blockquote>

<p>Letztlich ist es eine Sache des Geschmacks und der technischen Ausstattung, ob man sich lieber auf digitale oder analoge Notizen verläßt. Für mich persönlich ergänzen sich digitale und analoge Notizen ganz hervorragend &#8211; jedes hat seinen Platz.</p>

<div class='footnotes'><div class='footnotedivider'></div><ol><li id='fn-85-1'>Leo Babauta, http://zenhabits.net/2007/04/ztd-habit-1-collect/ <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-85-1'>&#8617;</a></span></li><li id='fn-85-2'>Joe Falconer, http://www.lifehack.org/articles/productivity/the-art-of-note-taking-in-the-digital-age.html <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-85-2'>&#8617;</a></span></li></ol></div>
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