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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; tools</title>
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	<description>Ein Blog Ã¼ber lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Produktiv mit GNOME</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wa [...]


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</ol>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME &#252;bergegangen und davon ausgesprochen &#252;berzeugt. </p>
<p>Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung <a href="http://imgriff.com/2010/05/20/project-hamster-eine-schlanke-zeiterfassung-unter-gnome/">Hamster</a> und die Aufgabenverwaltung <a href="http://imgriff.com/2010/01/05/gtd-tools-vii-getting-things-gnome/">Getting Things Gnome</a>. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren <a href="http://gtg.fritalk.com/post/2010/02/03/GTG-tips-and-tricks2">und noch mehr</a> &#8211; wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen n&#252;tzlich f&#252;r die Produktivit&#228;t sind. <span id="more-373"></span><br />
Da&#223; das Desktopwiki <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/index.html">Tomboy</a> Evernote noch nicht abgel&#246;st hat, verdanke ich nur der Tatsache, da&#223; ich auf Arbeit vor einem Windows sitze. Evernote halte ich nach wie vor f&#252;r eine sehr gute Anwendung, es fehlt lediglich ein Linux-Client daf&#252;r. Daf&#252;r k&#246;nnte ich Tomboy-Notizen unter Linux nicht nur zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren (das ist z.B. mit Conduit m&#246;glich), sie k&#246;nnen ebenfalls &#252;ber die Desktopsuche <a href="http://beagle-project.org/Main_Page">Beagle</a> Beagle durchsucht werden.<br />
Eben diese ist f&#252;r mich ein n&#252;tzliches Werkzeug geworden. Wenn ich mich einmal nicht mehr erinnere, wo ich denn nun diese oder jene Datei hingetan habe, erspart mir die Desktopsuche, langwierig Dateien zu suchen (was sonst gerne daf&#252;r sorgt, da&#223; ich vergessen habe, was ich damit wollte, bis ich sie gefunden habe).<br />
Last not least ist <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> f&#252;r mich ein Glanzst&#252;ck, dessen F&#228;higkeiten ich erst durch einen Vortrag auf dem Linuxtag 2010 begriff. Damit ist es eine Sache von wenigen Tastendr&#252;cken, etwa einen Screenshot aufzunehmen, diesen bei einem Bildhosting-Dienst hochzuladen, die URL anschlie&#223;end in einer Mail an einen Bekannten zu schicken. Oder etwa den gerade ausgew&#228;hlten Text in einer neuen Tomboy-Notiz abzuspeichern.</p>
<p>Im September soll die <a href="http://live.gnome.org/GnomeShell">Gnome Shell</a> den Stable-Status erreichen. Ich mu&#223; zugeben, da&#223; ich nicht wagemutig genug bin, sie vorher auszuprobieren, bin aber gespannt darauf, was sie bringen wird.</p>
<p>Andererseits entdecke ich gerade, wie produktiv man auch mit der Bash arbeiten kann, wenn man keine Angst davor hat, Kommandos zu lernen und hier und da eine manpage zu lesen. Wir werden sehen, wohin meine Reise geht: Desktop-Begeisterte oder Konsolenheldin oder vielleicht auch beides?</p>
<p>Solange, liebe linux-nutzende LeserInnen: Was sind eure Produktivit&#228;tsbooster?</p>


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</ol></p>
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		<title>Handwerkszeug IV: Keepass &#8211; Sichere und bequeme Pa&#223;wortverwaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<category><![CDATA[passwoerter]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-right:5px"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/keepass_64x64.png" alt="keepass-Logo" /></div>
<p>Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann f&#252;r viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Pa&#223;wort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht &#8211; etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder &#228;hnlichen Daten. Abhilfe bieten Pa&#223;wortdatenbanken; ich nutze seit &#252;ber zwei Jahren <a href="http://keepass.info">keepass</a> f&#252;r diesen Zweck. <span id="more-320"></span></p>
<p>keepass speichert Pa&#223;w&#246;rter in einer verschl&#252;sselten Datenbank, so da&#223; man sich nur noch das Master-Pa&#223;wort merken mu&#223;. Legt man irgendwo einen neuen Account an, generiert es auf Wunsch Pa&#223;w&#246;rter zuf&#228;llig; wie lang es sein soll, l&#228;&#223;t sich nach Geschmack und Sicherheitsbed&#252;rfnis festlegen (denn: je l&#228;nger und komplexer, desto schwerer zu knacken), bis zu 20 Zeichen sind m&#246;glich. Die enthaltenen Zeichenarten k&#246;nnen dabei nach Bedarf ausgew&#228;hlt werden: darf das Pa&#223;wort z.b. Gro&#223;- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Unterstrich enthalten? Zus&#228;tzlich zeigt der Generierungsdialog die St&#228;rke der Verschl&#252;sselung an. So wei&#223; man stets, wie sicher das &#8211; gew&#228;hlte oder zuf&#228;llig generierte &#8211; Pa&#223;wort ist. In einem Datensatz kann man auch die URL und den Usernamen speichern, was der Gr&#252;belei, wie denn jetzt der Username war, ein Ende setzt.</p>
<h2>Tastenk&#252;rzelfunktionen in KeePass</h2>
<p>Vom &#214;ffnen der URL im Standardbrowser bis zum Einf&#252;gen von Username und Pa&#223;wort kann KeePass &#252;ber Tastenk&#252;rzel gesteuert werden. N&#252;tzlich finde ich besonders die Autotype-Funktion, die mit Strg+V automatisch Username und Pa&#223;wort einf&#252;gt. Nur der Cursor mu&#223; hierf&#252;r an der richtigen Stelle stehen.<br />
Per Copy &#038; Paste kann man Usernamen und Pa&#223;w&#246;rter nat&#252;rlich ebenfalls einf&#252;gen. Die Zwischenablage wird nach 10 Sekunden automatisch geleert, so da&#223; versehentlichem Einf&#252;gen oder Mi&#223;brauch ein Riegel vorgeschoben ist. Weitere Notizen k&#246;nnen in einem Kommentarfeld eingetragen werden, des weiteren sind Dateianh&#228;nge zu einzelnen Schl&#252;sseleintr&#228;gen m&#246;glich. Der Speicherort der Datenbank kann frei bestimmt werden. Man kann sie dadurch per Dropbox oder &#228;hnlichen Diensten zwischen verschiedenen Rechnern bequem synchron halten.</p>
<h2>Achtung: Versionszweige!</h2>
<p>Die neueste Version ist Version 2.09, Version 1.17 wird allerdings noch zum Download angeboten. Mit 2.09 bearbeitete Dateien lassen sich mit Version 1.17 nicht mehr &#246;ffnen. Da ich auf meinem System keine zus&#228;tzliche Laufzeitumgebung extra f&#252;r dieses Programm installieren wollte, l&#228;uft auf meinem Linux der inoffizielle Port der Version 1.17 KeePassX.</p>
<p>KeePass ist f&#252;r Windows (auch als Portable App), Mac und (als inoffizieller Port KeePassX) f&#252;r Linux verf&#252;gbar sowie ab Version 2.08 als plattform&#252;bergreifende Anwendung mit der Laufzeitumgebung Mono. KeePass ist Open Source und unter GPL ver&#246;ffentlicht. In Ubuntu geh&#246;rt es bereits seit Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon zu den Repositories. </p>
<p>Hier geht es zur Projektseite von <a href="http://keepass.info">keepass</a> und hier gibt es <a href="http://www.keepassx.org">KeePassX</a>.</p>


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		<title>Links, die n&#228;chste Runde: Produktivit&#228;tsf&#246;rdernde Werkzeuge im Web</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Nov 2009 18:29:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es wird mal wieder Zeit f&#252;r eine Runde Links. Diesmal: [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird mal wieder Zeit f&#252;r eine Runde Links. Diesmal: Tools im Web, die mich produktiver machen.<br />
<strong>Social Bookmarking statt lokaler Bookmarks</strong><br />
<a href="http://delicious.com">delicious</a> hat die lokale Bookmarkfunktion bei mir fast vollst&#228;ndig verdr&#228;ngt, und ich habe meine Linksammlung damit von &#252;berall griffbereit. Mir pers&#246;nlich gelingt es damit sogar besser, um umfangreiche Linksammlungen zu verwalten, als mit traditionellen Bookmark im Browser. Die f&#252;r mich wichtigen URIs kenne ich ohnehin auswendig.</p>
<p><strong>Instapaper: Merkliste f&#252;rs Sp&#228;terlesen</strong><br />
Sto&#223;e ich w&#228;hrend der Arbeit auf einen interessanten Text, den ich sp&#228;ter in Ruhe lesen m&#246;chte, merke ich mir diesen Text mit <a href="http://instapaper.com">instapaper</a>.</p>
<p><strong>Alles andere ausblenden&#8230; </strong><br />
Manchmal lenkt auch Musik zu sehr ab &#8211; wei&#223;es Rauschen hilft mir dann, mich von meiner Umwelt akustisch ein wenig abzuschotten, etwa wenn im B&#252;ro viel Betrieb ist, ringsum die Telefone klingeln und ich trotzdem z.B. eine knifflige e-mail an einen Kunden formulieren mu&#223;. <a href="http://simplynoise.com/">simplynoise</a> liefert Rauschen in drei &#8220;Farben&#8221;, das auch in oszillierender Lautst&#228;rke abgespielt werden kann &#8211; ungemein entspannend.</p>
<p><strong>&#8230;und schreiben</strong><br />
Manchmal brauche ich einen absolut minimalistischen, ablenkungsfreien <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/12/konzentration-aufs-wesentliche-plain-text-editoren/">Plain-Text-Editor</a> zum Schreiben. Wenn ich gerade nicht auf <a href="http://they.misled.us/dark-room">DarkRoom</a> oder <a href="http://pyroom.org/">PyRoom</a> zur&#252;ckgreifen kann, hilft mir eine Internetanwendung, die sich schlicht <a href="http://writer.bighugelabs.com/">Writer</a> nennt.</p>


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		<title>Handwerkszeug III: Komfort unter Windows mit ac&#8217;tivAid</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/06/handwerkszeug-iii-komfort-unter-windows-mit-activaid/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 19:25:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im BÃ [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im B&#252;ro sitze ich jedoch vor einem Windows Vista &#8211; und vermisse manchmal Linux-Funktionen. F&#252;r Windows habe ich zum Gl&#252;ck schon vor zwei, drei Jahren eine n&#252;tzliche kleine Sammlung von AutoHotkey-Skripten namens <a href="http://www.heise.de/software/download/activaid/24593">ac&#8217;tivAid</a> entdeckt, die zahlreiche Tastenk&#252;rzel und einige sehr sinnvolle Funktionen nachr&#252;sten, aber auch einige Dinge, die ich pers&#246;nlich eher f&#252;r Spielerei halte (z.B. die Transparenz eines Fensters mit dem Scrollrad zu verstellen &#8211; aber vielleicht ist das f&#252;r den einen oder die andere ja wichtig). Jedes Skript kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden, au&#223;erdem kann man jedem Skript neue Tastenk&#252;rzel zuweisen. Die voreingestellten Hotkeys sind jedoch meiner Erfahrung nach recht sinnvoll vergeben und kollidieren nur selten mit bereits vergebenen System-K&#252;rzeln.</p>
<p>Meine besonderen Lieblinge sind <b>MusicControl</b> (zus&#228;tzliche Tastenk&#252;rzel f&#252;r Mediaplayer), <b>PastePlain</b> (f&#252;gt den Inhalt der Zwischenablage ohne Formatierungen ein), die systemweiten Autotexte <b>HotStrings</b> und <b>MultiClipboards</b> (9 zus&#228;tzliche Zwischenablagen).<br />ac&#8217;tivAid ist Freeware und f&#252;r Windows 2000, XP und Vista sowie in einer Version f&#252;r USB-Sticks erh&#228;ltlich.</p>


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		<title>Adieu Sauklaue: 6 Tips f&#252;r eine lesbare Handschrift</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 17:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Grundschule ha&#223;te ich Sch&#246;nschreiben, die gesa [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Grundschule ha&#223;te ich Sch&#246;nschreiben, die gesamte Schulzeit &#252;ber hatte ich eine zwar lesbare, aber nicht sonderlich sch&#246;ne Handschrift. Mit dem Studium besserte sich das etwas, aber es gibt Mitschriften, die ich heute kaum noch entziffern kann.<br />
Heute gibt es Menschen, die kaum mehr von Hand schreiben. Gebraucht man sie nicht, degeneriert die Handschrift ebenso, wie wenn man immer nur hektisch schreibt, doch es gibt Situationen, wie etwa die Examensklausur, wo man nicht umhin kommt, von Hand zu schreiben und (strafversch&#228;rfend) andere es dann noch lesen m&#252;ssen.<span id="more-210"></span></p>
<p>Eine unleserliche Handschrift ist nichts, was man einfach so ertragen mu&#223;. Auch wenn nicht jede/r seine Einkaufslisten so schreibt, da&#223; ein Kalligraph seine Freude daran h&#228;tte, gibt es ein paar simple Tricks, die die Handschrift lesbar erhalten:</p>
<ul>
<li>Es einfach tun: Auch Handschrift ist &#220;bungs- und Trainingssache.</li>
<li>an einer Tafel schreiben: Seit ich meine Einkaufsliste auf einer kleinen Tafel f&#252;hre, die in meiner K&#252;che h&#228;ngt, hat sich meine Handschrift verbessert, weil es mit Kreide einfacher ist, in langen Linien mit wenig Absetzen zu schreiben, als jeden Buchstaben neu anzusetzen.</li>
<li>Schreiben wie ein Erstkl&#228;ssler: Es hilft, wenn man dann und wann zwischendrin, vielleicht nur ein paar Zeilen, versucht, so zu schreiben, wie einem Schreibschrift in der Grundschule einmal beigebracht worden ist. Dadurch pr&#228;gt sich einem die konventionelle Gestalt von Buchstaben wieder ein. Meiner Schrift hat es in &#228;hnlicher Weise gutgetan, S&#252;tterlin schreiben zu lernen und meine To Do-Liste einige Tage in S&#252;tterlin zu f&#252;hren.</li>
<li>Das richtige Werkzeug finden: Deine Handschrift ist mit Kugelschreiber eine Katastrophe? Dann probiere andere Schreibwerkzeuge: Tintenroller, Fineliner, Gelschreiber, F&#252;ller. Mir pers&#246;nlich kommt der F&#252;ller am meisten entgegen, weil er sehr wenig Druck ben&#246;tigt.</li>
<li>Das richtige Papier: Das f&#228;ngt schon bei der Oberfl&#228;che an. Saugendes Recyclingpapier mit ultraglatter Oberfl&#228;che ist nichts f&#252;r F&#252;llerbenutzer, und auf den R&#252;ckseiten ausrangierter Uniskripten schreibt es sich bisweilen nur wenig komfortabler als auf Sandpapier. Mit der Lineatur geht es weiter: Ob einem liniertes, kariertes oder Blankopapier am ehesten entgegenkommt, findet man am besten im Selbstversuch heraus.</li>
<li>Im eigenen Tempo schreiben: Hektisches Schreiben macht die beste Hand zur Sauklaue. Manchmal kommt man nicht um hektisches Mitschreiben herum, generell tut es der Handschrift aber gut, wenn man immer wieder mit Mu&#223;e oder einfach nur in seinem eigenen Tempo schreibt. Vielleicht schreibt der eine von Natur aus schnell, der anderen liegt ein gelasseneres Tempo. Mir ging es in der Grundschule so, da&#223; ich nur entweder schnell oder sch&#246;n schreiben konnte &#8211; heute kann ich mir nicht immer, aber doch in vielen Situationen aussuchen, wie schnell ich schreibe.</li>
</ul>


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		<title>Nachtrag zum Thema Plain-Text-Editoren</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Feb 2009 11:13:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier hatte ich &#252;ber Plain-Text-Editoren, die im Vollbi [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/12/konzentration-aufs-wesentliche-plain-text-editoren/">Hier</a> hatte ich &#252;ber Plain-Text-Editoren, die im Vollbildmodus laufen, berichtet. Nun habe ich auf der Suche nach etwas, das auch auf meinem heimischen Linux-System l&#228;uft, <a href="http://www.codealchemists.com/jdarkroom/">JDarkRoom</a> gefunden: ein Editor, der DarkRoom sehr &#228;hnlich sieht. Im Unterschied zu DarkRoom verwendet er nicht das .NET-Framework, sondern Java. Neben einem Windows-Installer wird dort auch ein kleines, schlankes .jar-File angeboten, das ich auf meinem System vollkommen unkompliziert zum Laufen gebracht habe, bew&#228;hren mu&#223; es sich jetzt noch.</p>
<p>Wer die g&#228;ngigen Suchmaschinen bedient, wird &#252;brigens auf eine ganze Menge solcher Editoren sto&#223;en. Ausprobieren ist Trumpf.</p>


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		<title>Handwerkszeug II: Der Kalender</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 14:39:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr kommt bald &#8211; und damit auch (f&#252;r die Papiernutzer unter uns) ein neuer Kalender. Doch welcher Kalender ist der ideale?<br />
Darauf gibt es selbstverst&#228;ndlich keine Standardantwort. F&#252;r viele ist der Kalender das Herzst&#252;ck des Zeitmanagements. Kalender und die Anspr&#252;che an sie sind so verschieden wie ihre Nutzer. Nat&#252;rlich mu&#223; ein Kalender f&#252;r das t&#228;gliche Business taugen, eventuell sogar repr&#228;sentativ sein. Als Student hat man da eventuell mehr Freiheiten als z.B. in einer Position als Bankangestellte. Er sollte robust genug sein, um t&#228;glichen Gebrauch, das eine oder andere weniger sanfte Wegstecken, t&#228;gliches Mitgenommenwerden im Rucksack etc. auszuhalten und nach einem Jahr noch brauchbar zu sein. <span id="more-119"></span>Und er mu&#223; Platz bieten, damit man das tun kann, wozu ein pers&#246;nlicher Terminkalender da ist: Termine notieren und verwalten.</p>
<p><strong>Liebe Deinen Kalender!</strong><br />
Der Kalender mu&#223; einfach passen. Es n&#252;tzt nichts, einen tollen Kalender mit sich herumzuschleppen, den man nicht benutzt, weil man ihn nicht liebt.<br />
Hier sind die Pr&#228;ferenzen sehr verschieden, dem einen ist Handlichkeit oberstes Gebot, die andere braucht Platz f&#252;r Notizen, wieder jemand anderes m&#246;chte astrologische Daten mit im Kalender haben, die Vierte benutzt am liebsten kleine Kunstwerke, der F&#252;nfte mag es minimalistisch. Ich pers&#246;nlich brauche die richtige Balance zwischen Handlichkeit und Platz f&#252;r Notizen (A5 oder knapp darunter mu&#223; es schon sein), ein Jahres&#252;berblick und Monats&#252;berblicksteil, Feiertage und Schulferientermine sollten enthalten sein, und der Kalender sollte erlauben, mehrere Termine pro Tag zu notieren, ohne da&#223; es gequetscht und unordentlich aussieht. H&#252;bsche Optik darf f&#252;r mich auch sein, aber der Innenteil darf nicht allzu bunt und zugek&#252;nstelt sein &#8211; ohnehin krakele ich beim Telefonieren auch einmal gerne freie Fl&#228;chen in meinem Kalender voll.<br />
Beim Kalenderkauf geht m.E. nichts &#252;ber das In-die-Hand-Nehmen und Anschauen in der Buchhandlung des Vertrauens. Erst da stelle ich fest, ob ein Kalender f&#252;r mich richtig ist, ob es &#8220;funkt&#8221;, ob ich mir vorstellen kann, damit ein Jahr lang tagt&#228;glich meine Termine festzuhalten.</p>
<p>Ich habe mich dieses Jahr f&#252;r einen luxuri&#246;sen Paperblanks-Kalender entschieden und zus&#228;tzlich einen Jahreskalender an der Wand meines Wohn- und Arbeitszimmers &#8211; der dient einzig dem &#220;berblick und manchmal auch der langfristigen Vorfreude (etwa auf die Reise zu Freunden und Familie &#8220;zwischen den Jahren&#8221;).</p>
<p><strong>Was kommt in den Kalender?</strong><br />
Ich pers&#246;nlich notiere mir alle Au&#223;entermin in meinem Kalender, d.h. alle Termine, die ich mit anderen Menschen ausgemacht habe, ob nun Leute zu mir kommen, ob ich mich mit Freunden zu einem Gang &#252;ber den Weihnachtsmarkt verabredet habe, ob ich den j&#228;hrlichen Termin bei meiner Zahn&#228;rztin oder ein Gesch&#228;ftsessen habe. Selten steht da ein Eintrag ohne exakte Uhrzeit oder Ort, manchmal erg&#228;nzt um Informationen zum Weg dorthin (etwa die n&#228;chste Haltestelle). Ebenfalls in den Kalender kommen Urlaubspl&#228;ne und Geburtstage von guten Freunden und Familie.<br />
Aufgaben hingegen verwalte ich selten mit dem Kalender; daf&#252;r verwende ich elektronische Helfer und papierene To-Do-Listen.<br />
Wie f&#252;r das Notizbuch gilt auch f&#252;r den Kalender: er begleitet mich so gut wie immer. Ob ich nun zuhause bin, auf Arbeit, ob ich mit Freunden in der Kneipe sitze, er ist dabei.</p>
<p>Das sind nun nat&#252;rlich nur meine Angewohnheiten. Liebe Leserinnen, liebe Leser: welche Kalender verwendet Ihr, und wie gebraucht Ihr sie?</p>


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		<title>Handwerkszeug I: Das Notizbuch</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 21:49:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit zehn Jahren begleitet mich t&#228;glich ein Notizbuch. Urspr&#252;nglich habe ich diese Idee aus einem Ratgeber f&#252;r Kreatives Schreiben, der empfahl, immer ein &#8220;Sudelbuch&#8221; bei sich zu haben. In diesem Notizbuch halte ich alles fest, was mir einf&#228;llt, ob das nun eine Idee f&#252;r einen Artikel hier, eine Antwort auf eine private e-mail, eine Idee f&#252;r eine Geschichte, ein Internetprojekt oder sonst irgendetwas ist. (F&#252;r To-Do-Listen verwende ich nach wie vor allerdings eher Karteikarten und digitale Tools.) Das Notizbuch ist ein Ort f&#252;r Brainstorm, Freewriting, schnelles Festhalten von Geistesblitzen, ein Ort zum (Aus)Spinnen von Ideen. Von der Stichwortliste &#252;ber Flie&#223;text, Diagramme, Zeichnungen bis zur Mindmap ist fast jede Form von Notizen vertreten.<span id="more-85"></span></p>
<p>Mein Notizbuch, als sozusagen ausgelagerter Teil meiner kreativen Prozesse, enth&#228;lt auch das eine oder andere L&#228;cherliche, Peinliche, vollkommen ins Unreine gedachte oder aus irgendeinem anderen Grund &#228;u&#223;erst Intime, darum zeige ich es nicht einmal meiner besten Freundin. Erst dieses Tabu gibt mir die Freiheit, vollkommen frei vor mich hin schreibend Dinge darin zu entwickeln und erst nach dem Niederschreiben kritisch zu bewerten. Diese Art des Notierens ist eine Gewohnheit, die man sich erst aneignen mu&#223;: in den ersten Wochen mag es einem seltsam vorkommen, in der S-Bahn das Notizbuch auszupacken und eine Gedichtstrophe oder eine Idee f&#252;r den ersten Satz der Hausarbeit zu notieren. F&#252;r mich ist das mittlerweile vollkommen normal.</p>
<p>Nat&#252;rlich gibt es im digitalen Zeitalter auch etliche digitale L&#246;sungen, und ich pers&#246;nlich benutze durchaus beides parallel &#8211; sitze ich gerade am Computer, fange ich Ideen z.B. mit <a href="http://www.evernote.com">Evernote </a>oder auch mit einfachen Textanwendungen (unter Windows z.b. das Notepad oder Kate unter Linux) ein. Habe ich jedoch ein wirklich kniffliges intellektuelles Problem zu l&#246;sen oder auch nur einen diffizilen Text zu entwerfen, greife ich oft doch zu Papier und F&#252;ller; in meiner Studienzeit habe ich Exzerpte grunds&#228;tzlich handschriftlich angefertigt, da es mir vor dem Computer nicht so leicht fiel, den Text in ganzer Tiefe zu durchdringen.</p>
<p><strong>Besser analog oder digital?</strong><br />
Mit welcher L&#246;sung man besser f&#228;hrt, ist umstritten. Leo Babauta etwa schw&#246;rt <a href="http://zenhabits.net/2007/04/ztd-habit-1-collect/">zum Festhalten von Ideen</a> aus praktischen Gr&#252;nden auf Papier:</p>
<blockquote><p><strong>I recommend analogue (paper) over digital for this habit</strong>, but if your PDA or smartphone works for you, go for it. The reason I think analogue works better is that itâ€™s much faster â€” for digital, you not only have to pull it out, but you have to turn it on, go to the right program, click on an entry, and then enter through your entry system. With analogue, you just pull out the notebook and pen and write. Either way works, but I think that the simpler and easier the tools, the more likely you are to use them. Do what works for you, though. <sup class='footnote'><a href='#fn-85-1' id='fnref-85-1'>1</a></sup></p></blockquote>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich ist Papier da &#252;berlegen, wo Freiheit und Intuition wichtig sind. Die freie, intuitive Gestaltung, die Papier und Stift erm&#246;glichen, wirkt anregend auf meinen kreativen Flu&#223;. Man vergleiche einmal Mindmapping mit Mindmapping-Software und Mindmaps, die mit Papier und Stift entstanden sind. Zus&#228;tzlich bleibe ich vor dem Computer (aus welchen Gr&#252;nden auch immer) eher in eingefahrenen Denkmustern stecken als vor einem Blatt Papier oder meinem Notizbuch.</p>
<p>Joe Falconer listet in einem sehr ausf&#252;hrlichen <a href="http://www.lifehack.org/articles/productivity/the-art-of-note-taking-in-the-digital-age.html]">Artikel auf lifehack.org</a> pro und contra beider M&#246;glichkeiten auf und &#252;berl&#228;&#223;t am Ende dem Leser die Wahl:</p>
<blockquote><p>Note taking is one of those things where the best course of action is totally dependent on what you need to do. Do you need to sketch ideas for your graphic design job? Go paper. Do you need to keep track of shopping lists, things youâ€™ve got to do tomorrow and ideas for articles? Go digital. Need the benefits of both? Then go with both. <sup class='footnote'><a href='#fn-85-2' id='fnref-85-2'>2</a></sup></p></blockquote>
<p>Letztlich ist es eine Sache des Geschmacks und der technischen Ausstattung, ob man sich lieber auf digitale oder analoge Notizen verl&#228;&#223;t. F&#252;r mich pers&#246;nlich erg&#228;nzen sich digitale und analoge Notizen ganz hervorragend &#8211; jedes hat seinen Platz.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-85-1'>Leo Babauta, http://zenhabits.net/2007/04/ztd-habit-1-collect/ <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-85-1'>&#8617;</a></span></li>
<li id='fn-85-2'>Joe Falconer, http://www.lifehack.org/articles/productivity/the-art-of-note-taking-in-the-digital-age.html <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-85-2'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
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		<title>Neue Unterkategorie: Tools</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Nov 2008 17:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marginalien]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt in diesem Blog ja schon eine Kategorie namens " [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt in diesem Blog ja schon eine Kategorie namens &#8220;Werkzeugkasten&#8221;. Dort habe ich mich eher mit Verfahren auseinandergesetzt, die f&#252;r mich zum Handwerk des Schreibens geh&#246;ren. Jetzt habe ich allerdings etliche Ideen f&#252;r Posts, die sich mit den materielleren Werkzeugen besch&#228;ftigen, vom optimalen Notizbuch bis zur Bibliographiesoftware. Das ist ein weites Feld, &#252;ber das man viel schreiben kann. Das Schreiben an sich soll hier weiterhin im Zentrum stehen, den einen oder anderen Tech-Tip m&#246;chte ich meinen Leser_innen trotzdem nicht vorenthalten. Damit Ihr die Posts zu diesem Thema auch bequem findet, hat der Werkzeugkasten nun eine neue Unterkategorie namens &#8220;Tools&#8221;.</p>


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