Tag Archive for 'tools'

Produktiv mit GNOME

Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen und davon ausgesprochen überzeugt.

Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung Hamster und die Aufgabenverwaltung Getting Things Gnome. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren und noch mehr – wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen nützlich für die Produktivität sind. Continue reading ‘Produktiv mit GNOME’

Handwerkszeug IV: Keepass – Sichere und bequeme Paßwortverwaltung

keepass-Logo

Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht – etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder ähnlichen Daten. Abhilfe bieten Paßwortdatenbanken; ich nutze seit über zwei Jahren keepass für diesen Zweck. Continue reading ‘Handwerkszeug IV: Keepass – Sichere und bequeme Paßwortverwaltung’

Links, die nächste Runde: Produktivitätsfördernde Werkzeuge im Web

Es wird mal wieder Zeit für eine Runde Links. Diesmal: Tools im Web, die mich produktiver machen.
Social Bookmarking statt lokaler Bookmarks
delicious hat die lokale Bookmarkfunktion bei mir fast vollständig verdrängt, und ich habe meine Linksammlung damit von überall griffbereit. Mir persönlich gelingt es damit sogar besser, um umfangreiche Linksammlungen zu verwalten, als mit traditionellen Bookmark im Browser. Die für mich wichtigen URIs kenne ich ohnehin auswendig.

Instapaper: Merkliste fürs Späterlesen
Stoße ich während der Arbeit auf einen interessanten Text, den ich später in Ruhe lesen möchte, merke ich mir diesen Text mit instapaper.

Alles andere ausblenden…
Manchmal lenkt auch Musik zu sehr ab – weißes Rauschen hilft mir dann, mich von meiner Umwelt akustisch ein wenig abzuschotten, etwa wenn im Büro viel Betrieb ist, ringsum die Telefone klingeln und ich trotzdem z.B. eine knifflige e-mail an einen Kunden formulieren muß. simplynoise liefert Rauschen in drei “Farben”, das auch in oszillierender Lautstärke abgespielt werden kann – ungemein entspannend.

…und schreiben
Manchmal brauche ich einen absolut minimalistischen, ablenkungsfreien Plain-Text-Editor zum Schreiben. Wenn ich gerade nicht auf DarkRoom oder PyRoom zurückgreifen kann, hilft mir eine Internetanwendung, die sich schlicht Writer nennt.

Handwerkszeug III: Komfort unter Windows mit ac’tivAid

Zuhause verwende ich seit gut einem Jahr Kubuntu. Im Büro sitze ich jedoch vor einem Windows Vista – und vermisse manchmal Linux-Funktionen. Für Windows habe ich zum Glück schon vor zwei, drei Jahren eine nützliche kleine Sammlung von AutoHotkey-Skripten namens ac’tivAid entdeckt, die zahlreiche Tastenkürzel und einige sehr sinnvolle Funktionen nachrüsten, aber auch einige Dinge, die ich persönlich eher für Spielerei halte (z.B. die Transparenz eines Fensters mit dem Scrollrad zu verstellen – aber vielleicht ist das für den einen oder die andere ja wichtig). Jedes Skript kann einzeln aktiviert oder deaktiviert werden, außerdem kann man jedem Skript neue Tastenkürzel zuweisen. Die voreingestellten Hotkeys sind jedoch meiner Erfahrung nach recht sinnvoll vergeben und kollidieren nur selten mit bereits vergebenen System-Kürzeln.

Meine besonderen Lieblinge sind MusicControl (zusätzliche Tastenkürzel für Mediaplayer), PastePlain (fügt den Inhalt der Zwischenablage ohne Formatierungen ein), die systemweiten Autotexte HotStrings und MultiClipboards (9 zusätzliche Zwischenablagen).
ac’tivAid ist Freeware und für Windows 2000, XP und Vista sowie in einer Version für USB-Sticks erhältlich.

Adieu Sauklaue: 6 Tips für eine lesbare Handschrift

In der Grundschule haßte ich Schönschreiben, die gesamte Schulzeit über hatte ich eine zwar lesbare, aber nicht sonderlich schöne Handschrift. Mit dem Studium besserte sich das etwas, aber es gibt Mitschriften, die ich heute kaum noch entziffern kann.
Heute gibt es Menschen, die kaum mehr von Hand schreiben. Gebraucht man sie nicht, degeneriert die Handschrift ebenso, wie wenn man immer nur hektisch schreibt, doch es gibt Situationen, wie etwa die Examensklausur, wo man nicht umhin kommt, von Hand zu schreiben und (strafverschärfend) andere es dann noch lesen müssen. Continue reading ‘Adieu Sauklaue: 6 Tips für eine lesbare Handschrift’

Nachtrag zum Thema Plain-Text-Editoren

Hier hatte ich über Plain-Text-Editoren, die im Vollbildmodus laufen, berichtet. Nun habe ich auf der Suche nach etwas, das auch auf meinem heimischen Linux-System läuft, JDarkRoom gefunden: ein Editor, der DarkRoom sehr ähnlich sieht. Im Unterschied zu DarkRoom verwendet er nicht das .NET-Framework, sondern Java. Neben einem Windows-Installer wird dort auch ein kleines, schlankes .jar-File angeboten, das ich auf meinem System vollkommen unkompliziert zum Laufen gebracht habe, bewähren muß es sich jetzt noch.

Wer die gängigen Suchmaschinen bedient, wird übrigens auf eine ganze Menge solcher Editoren stoßen. Ausprobieren ist Trumpf.

Handwerkszeug II: Der Kalender

Das neue Jahr kommt bald – und damit auch (für die Papiernutzer unter uns) ein neuer Kalender. Doch welcher Kalender ist der ideale?
Darauf gibt es selbstverständlich keine Standardantwort. Für viele ist der Kalender das Herzstück des Zeitmanagements. Kalender und die Ansprüche an sie sind so verschieden wie ihre Nutzer. Natürlich muß ein Kalender für das tägliche Business taugen, eventuell sogar repräsentativ sein. Als Student hat man da eventuell mehr Freiheiten als z.B. in einer Position als Bankangestellte. Er sollte robust genug sein, um täglichen Gebrauch, das eine oder andere weniger sanfte Wegstecken, tägliches Mitgenommenwerden im Rucksack etc. auszuhalten und nach einem Jahr noch brauchbar zu sein. Continue reading ‘Handwerkszeug II: Der Kalender’

Handwerkszeug I: Das Notizbuch

Seit zehn Jahren begleitet mich täglich ein Notizbuch. Ursprünglich habe ich diese Idee aus einem Ratgeber für Kreatives Schreiben, der empfahl, immer ein “Sudelbuch” bei sich zu haben. In diesem Notizbuch halte ich alles fest, was mir einfällt, ob das nun eine Idee für einen Artikel hier, eine Antwort auf eine private e-mail, eine Idee für eine Geschichte, ein Internetprojekt oder sonst irgendetwas ist. (Für To-Do-Listen verwende ich nach wie vor allerdings eher Karteikarten und digitale Tools.) Das Notizbuch ist ein Ort für Brainstorm, Freewriting, schnelles Festhalten von Geistesblitzen, ein Ort zum (Aus)Spinnen von Ideen. Von der Stichwortliste über Fließtext, Diagramme, Zeichnungen bis zur Mindmap ist fast jede Form von Notizen vertreten. Continue reading ‘Handwerkszeug I: Das Notizbuch’

Neue Unterkategorie: Tools

Es gibt in diesem Blog ja schon eine Kategorie namens “Werkzeugkasten”. Dort habe ich mich eher mit Verfahren auseinandergesetzt, die für mich zum Handwerk des Schreibens gehören. Jetzt habe ich allerdings etliche Ideen für Posts, die sich mit den materielleren Werkzeugen beschäftigen, vom optimalen Notizbuch bis zur Bibliographiesoftware. Das ist ein weites Feld, über das man viel schreiben kann. Das Schreiben an sich soll hier weiterhin im Zentrum stehen, den einen oder anderen Tech-Tip möchte ich meinen Leser_innen trotzdem nicht vorenthalten. Damit Ihr die Posts zu diesem Thema auch bequem findet, hat der Werkzeugkasten nun eine neue Unterkategorie namens “Tools”.




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