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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; ressourcen</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Was tun, wenn alles zuviel wird?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 17:49:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Agenda]]></category>
		<category><![CDATA[planung]]></category>
		<category><![CDATA[Priorität]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Tage, da st&#252;rzen die Aufgaben scheinbar nur so auf einen ein. Irgendwann ist alles zuviel, und man m&#246;chte am liebsten ins Bett kriechen und die Decke &#252;ber den Kopf ziehen. Doch gerade das kommt in so einer Situaltion nicht in Frage.</p>
<p>Meine Strategie dagegen sieht so aus:</p>
<p><span id="more-108"></span></p>
<ol>
<li>Einen Tee oder Kaffee kochen und mir eine kurze Atempause genehmigen.</li>
<li>Mich an einem ruhigen Ort hinsetzen und alle Aufgaben aufschreiben, die mir gerade im Kopf herumspuken.</li>
<li>F&#228;llt mir nichts weiter ein, wird von dieser Liste erst einmal alles gestrichen, was nicht <em>wirklich</em> sein mu&#223; oder was ich nicht <em>unbedingt</em> tun will. Hier ist auch der Punkt, zu schauen, ob man eine Aufgabe selbst erledigen mu&#223; oder ob man sie an jemand anderen abgeben kann &#8211; vielleicht kann z.B. mein Mitbewohner, wenn er morgen ohnehin in die Bibliothek geht, meine geliehenen B&#252;cher mitnehmen.</li>
<li>Die &#252;brigen Aufgaben werden mit einer Priorit&#228;t versehen, zum Beispiel nach <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/06/die-dreifarbige-agenda/">diesem System</a>.</li>
<li>Wahrscheinlich ist immer noch zuviel auf der Liste, um es an einem Tag zu erledigen: Was davon mu&#223; heute noch sein? Was hat die nachteiligsten Konsequenzen, wenn ich es nicht tue bzw. liegenlasse? Diese Aufgaben gehe ich gleich an. Wenn der Widerstand sehr gro&#223; ist, arbeite ich oft erst einmal zwei, drei kleinigkeiten ab, dann habe ich das Gef&#252;hl, schon einmal etwas erledigt zu haben und habe mich &#8220;warmgeschafft&#8221;. Hier lauert allerdings eine Prokrastinationsfalle, n&#228;mlich lauter Kleinigkeiten zu erledigen und dabei den wichtigen &#8220;gro&#223;en Brocken&#8221; immer weiter vor sich herzuschieben.</li>
</ol>
<p>F&#252;r mich ist es gerade in so einer Situation wichtig, den &#220;berblick zu behalten, also z.B. mein <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/selbstbeobachtung-als-grundlage-der-planung/">Arbeitstagebuch</a> zu f&#252;hren, erledigte Aufgaben abzuhaken, meine Agenda, eventuell auch meine Projektplanung, in Sichtweite zu behalten, sowie darauf zu achten, da&#223; ich meine Ressourcen nicht &#252;berstrapaziere. Also: gerade nicht zu arbeiten, bis nichts mehr geht, sondern mir abends noch ein, zwei Stunden f&#252;r mich zu nehmen und ganz bewu&#223;t zu <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/08/relax-wie-freizeit-wirklich-erholsam-wird/">regenerieren</a>.</p>


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