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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; persönlich</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Ein Androide für mich?</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich 2006 mein erstes Handy geschenkt bekam, war ich damit ja eine absolute Nachzüglerin. „Eine Ära geht zu Ende, Camilla hat ein Handy!“ ulkten einige meiner Freunde.<br />
Vor einigen Monaten war ich bei einem Abendessen mit den ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich 2006 mein erstes Handy geschenkt bekam, war ich damit ja eine absolute Nachzüglerin. „Eine Ära geht zu Ende, Camilla hat ein Handy!“ ulkten einige meiner Freunde.<br />
Vor einigen Monaten war ich bei einem Abendessen mit den Blogwerk-KollegInnen anläßlich der re:publica wieder der „Dinosaurier“ am Tisch: Ich war die einzige Person ohne Smartphone. Nun, leben kann ich so genauso gut wie  damals ohne Handy. Es ist zwar manchmal ein klein wenig unkomfortabler, doch weit weniger, als inzwischen vollkommen iPhone-abhängige Zeitgenossen denken würden.<br />
Trotzdem lockt mich inzwischen der Komfort, den ein Smartphone mir bieten könnte, sogar mehr als damals der Gewinn an Flexibilität und Erreichbarkeit, den ein Handy versprach. <span id="more-518"></span>Mobil telefonieren und SMS zählt bei mir mehr zu den praktischen Sachen, die das Organisieren des Alltags ein kleines bißchen leichter machen, die ich aber nicht ausgiebig nutze – zum Teil, weil mobil telefonieren mit meinem bisherigen Prepaid-Tarif kein billiges Vergnügen ist, zum anderen, weil die winzigen Tasten auf meinem jetzigen Handy SMS-Schreiben wirklich anstrengend machen. Mobiles Internet dagegen erscheint mir als echter Zugewinn an Komfort.</p>

<p>Zuerst einmal: Was würde ich nutzen? Was ist am mobilen Internet anziehend für mich? Neben meiner ja doch vorhandenen Neophilie ist da erst einmal ein praktisches Motiv. All diese netten kleinen Apps, die mir helfen können, die Dinge organisiert zu halten, auch wenn ich den Computer aus habe oder unterwegs bin&#8230;</p>

<h3>Up to date sein</h3>

<p>Gleich danach kommt auch ein beruflicher Gedanke: es geht eigentlich nicht an, daß ich im Bereich Internetmarketing arbeite und mich nicht mit dem mobilen Zeug auskenne.</p>

<h3>location based services</h3>

<p>Wo ist die nächste Haltestelle, der nächste Supermarkt, die nächste Postfiliale? Location based services könnten the next big thing im (mobilen) Netz sein. Und für mich unter Umständen ausgesprochen praktisch.</p>

<h3>Navigation</h3>

<p>Nun&#8230; natürlich möchte ich nicht verlernen, mich mit Stadtplan bzw. Landkarte und Kompaß zu orientieren. Aber nicht jedesmal einen Stadtplan kaufen zu müssen, bevor ich in eine fremde Stadt fahre, klingt ziemlich praktisch. Und auch in meiner eigenen Stadt habe ich wesentlich schneller das Handy gezückt und per Maps-Anwendung was auf einer Karte nachgeguckt als auf einem Stadtplan aus Papier.
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß ich unter die Geocacher gehe, auch wenn dafür ein „richtiges“ GPS-Gerät vielleicht besser ist. <img src='http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

<h3>Unterwegs ÖPNV-Informationen abrufen</h3>

<p>Wie komme ich am günstigsten von A nach B, wenn ich gerade nicht das Liniennetz am betreffenden Ort im Kopf habe, vielleicht nicht einmal weiß, wo die nächste Haltestelle ist? U- und S-Bahn-Linien habe ich in Berlin meist im Kopf, doch manchmal komme ich mit Bus oder Tram besser hin und weiß noch nichts davon. Ganz zu schweigen von der Orientierung in fremden Städten.</p>

<h3>unterwegs social media nutzen</h3>

<p>Das social web quasi immer mit in der Tasche zu haben, klingt für mich zweischneidig. Schließlich sind Twitter, Facebook und co. nicht so ganz zu Unrecht als große Zeitfresser verschrien. Auf der anderen Seite beneide ich regelmäßig Freunde, die Fotos von unterwegs posten und würde das auch gerne tun können.
Last not least: ich würde mit einer bequemeren Eingabe wesentlich mehr smsen! Auf meinem derzeitigen Telefon nerven mich T9 und die winzigen Tasten.</p>

<h3>Android oder iPhone? Android!</h3>

<p>Eines steht für mich fest: Mein Smartphone soll ein Androide werden. Außer dem iPhone bietet keine andere Plattform diese Anwendungsvielfalt, und ein iPhone kommt für mich nicht in Frage, weil ich Apples extreme closed-source-Philosophie nicht mag. <a href="http://www.svenscholz.de/index.php/mein-android-und-ich/">Sven</a> hat das so gut beschrieben, daß ich dem nichts hinzuzufügen habe.</p>

<h3>Features</h3>

<p>Welche Features sollte ein Smartphone für mich haben? Zuallererst: eine aktuelle Android-Version sollte schon sein, also mindestens mit einer 2 vorne, besser noch 2.3. (Zum Thema <a href="http://www.heise.de/mobil/meldung/Google-zum-Android-Versionswirrwarr-1195078.html">Versionsnummern bei Android</a> hat heise was.) WLAN sollte es beherrschen, GPS sollte genauso drin sein, und eine Kamera gehört ja ohnehin zum Standard. Sonst noch etwas? Da frage ich Euch, liebe LeserInnen: Was sollte ein Smartphone können?</p>

<p>Was die Hersteller angeht, habe ich bislang drei im Auge – HTC, Samsung und LG. Auf Marken bin ich eigentlich nicht so sehr versessen, ich kenne jedoch ein paar glückliche Samsung- und HTC-User und bin immer geneigt, mich an das zu halten, womit meine Freunde gute Erfahrungen gemacht haben.</p>

<p>Damit bleiben im wesentlichen zwei Fragen offen:<br />
1. Prepaid oder Vertrag?
2. Per einmaliger Zahlung kaufen oder Ratenzahlung bzw. ein Vertrag mit subventioniertem Handy?</p>

<h3>Vertrag oder Prepaid?</h3>

<p>Mit einem <strong>Prepaid-Tarif</strong> bin ich bisher sehr günstig gefahren, allerdings auch, weil ich das Handy nur sehr wenig genutzt habe. Attraktiv ist daran allemal für mich, daß ich keine laufenden Kosten habe. Auch Datentarife gibt es ja schon seit geraumer Zeit als <a href="http://www.blau.de/">Prepaid von blau.de</a>, einige meiner Kollegen sind davon recht überzeugt.
Ich muß jedoch bei einem Prepaid-Angebot immer mal wieder Guthaben aufladen, im Zweifelsfall dann, wenn ich es gerade gar nicht brauchen kann, und je nach Nutzung kommt mich das auch nicht günstiger als ein Vertrag. Ob ich mit mobilem Internet genauso Wenignutzerin bleibe wie mit dem mobilen Telefonieren, wage ich zu bezweifeln.</p>

<p>Auch bei einem <strong>Vertrag</strong> sind flexible Lösungen möglich, und ich muß mir keine Gedanken um Guthaben machen. Mit den richtigen Optionen könnte das evtl. günstiger sein als Prepaid. Was mich abschreckt, sind eher die laufenden Kosten und die langfristige Vertragsbindung.
Andererseits würde mir ein Vertrag auch ermöglichen, ein subventioniertes Handy anzuschaffen, was mich zur nächsten, eigentlich gewichtigeren Frage bringt&#8230;</p>

<h3>Gleich kaufen oder Ratenzahlung?</h3>

<p>Dafür, so ein Smartphone zu <strong>kaufen</strong>, spricht auf jeden Fall, daß ich damit keine Schulden mache. Ich kaufe das Ding, es ist meins, fertig. Der Preis ist dann eben ein ziemlicher Batzen auf einmal, was mich davon abhalten würde, ein High-End-Modell zu kaufen – da ist dann eher nur ein Einsteiger- bis Mittelklassegerät drin.</p>

<p><strong>Auf Raten</strong> bzw. mit einem Vertrag mit subventioniertem Handy würde dagegen die Hürde für ein etwas teureres Gerät ein wenig niedriger liegen. Was mich darüber wiederum sehr gründlich nachdenken läßt, ist, daß ich mir damit eine monatliche finanzielle Verpflichtung mehr ins Haus hole.</p>

<p>Diese Entscheidung werde ich bestimmt nicht von heute auf morgen treffen. Aber wenn ich mich entscheide, dann werde ich das neue Gerät auf jeden Fall „verbloggen“.</p>
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		<title>Alles auf Anfang! Zen to Done, revisited</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Aug 2011 06:41:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[persoenlich]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[gewohnheiten]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[wochenrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Zen to Done]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es Menschen, die mit Dingen, die sie sich einmal vorgenommen haben, niemals, wirklich niemals, nachlässig werden? Ich glaube nicht. Letztens habe ich festgestellt, daß meine Produktivitäts-Gewohnheiten es vertragen könnten, einmal "nachgeschärft" zu werden. Da ich mich nicht für ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es Menschen, die mit Dingen, die sie sich einmal vorgenommen haben, niemals, wirklich niemals, nachlässig werden? Ich glaube nicht. Letztens habe ich festgestellt, daß meine Produktivitäts-Gewohnheiten es vertragen könnten, einmal &#8220;nachgeschärft&#8221; zu werden. Da ich mich nicht für einen Übermenschen halte, will ich das eine nach der anderen tun, wie es Leo Babauta in <a href="http://zenhabits.net/zen-to-done-ztd-the-ultimate-simple-productivity-system/">Zen To Done</a> vorschlägt.</p>

<p>Mit der Auswahl dieser Gewohnheit halte ich mich auch an einen <a href="http://imgriff.com/2008/01/14/zen-to-done-teil-3-wie-man-die-10-gewohnheiten-aufbaut/">Vorschlag von Leo</a>:</p>

<blockquote>
  <p>Wenn Du die Gewohnheitsänderungen nicht von 1 bis 10 angehen möchtest, schlage ich vor, dass Du mit denen beginnst, die die positivsten Effekte für Dein Leben versprechen.</p>
</blockquote>

<p>Ich habe mich gefragt: Welche Gewohnheit kann mir derzeit am meisten bringen? Es ist ganz klar der <a href="http://imgriff.com/2008/01/30/zen-to-done-teil-10-gewohnheit-7-wochenrueckblick/">Wochenrückblick</a>. <span id="more-512"></span>Zum einen, weil er mir einen Anstoß gibt, ganz bewußt regelmäßig zu Rückschau zu halten (etwas, was gerne einmal untergeht, wenn ich permanent mit &#8220;Tagesgeschäft&#8221; beschäftigt bin) und mich zu orientieren: Wo stehe ich bezüglich meiner Ziele? Worauf sollte ich meine Prioritäten setzen und was bringt mich nicht weiter?
Zum anderen schafft so ein regelmäßiger Rückblick einen Wochenrhythmus, etwas, was mir sehr gut hilft, meine Zeit besser im Blick zu behalten.
Da Leo vorschlägt, sich für das Annehmen einer Gewohnheit einen Monat Zeit zu nehmen (was ich auch sehr sinnvoll finde), werde ich mich bis zur Tagundnachtgleiche (am 23. September) mit dem Thema &#8220;Wochenrückblick&#8221; beschäftigen und mir dann eine neue Gewohnheit aussuchen, die ich auffrischen oder ganz neu aufbauen möchte.</p>

<p>Daß ich das hier veröffentliche, ist ein ebenfalls in Zen to Done vorgeschlagener Motivationshack:</p>

<blockquote>
  <ol>
  <li>Selbstverpflichtung – Fasse den Vorsatz, eine Gewohnheit zu lernen oder aufzugeben, und mach Deinen Vorsatz so öffentlich wie möglich. Schreibe ihn in Dein Blog, such Dir ein passendes Online-Forum oder erzähle Freunden und Familie davon. Je größer der positive öffentliche Druck, desto besser.</li>
  </ol>
</blockquote>

<p>Als <strong>Termin für den Wochenrückblick</strong> favorisiere ich im Moment den <strong>Freitagnachmittag bzw. -abend</strong>. Damit kann ich die Woche nicht nur gut abschließen, sondern starte auch gut vorbereitet in die nächste Woche. Ich halte Euch auf dem Laufenden, ob dieser Plan aufgeht.</p>
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		<title>Manchmal überrasche ich mich selbst&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>

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		<description><![CDATA[... zum Beispiel in puncto Sport. Da konnte ich mich heute morgen etwa zu einer gar nicht so kurzen Trainingseinheit aufraffen, wo ich vor einigen Monaten noch meinem Artikel über Sport schrieb, daß ich mich morgens damit nur quäle. ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; zum Beispiel in puncto Sport. Da konnte ich mich heute morgen etwa zu einer gar nicht so kurzen Trainingseinheit aufraffen, wo ich vor einigen Monaten noch meinem <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/10/so-klappts-auch-mit-dem-sport/">Artikel über Sport</a> schrieb, daß ich mich morgens damit nur quäle. Wegen der Schneeglätte war ich allerdings eher gemächlich unterwegs, aber hinterher habe ich sogar etwas Krafttraining und Stretching angehängt. So könnte ich direkt mal öfter den Tag anfangen.</p>
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		<title>Adventsstreß? Weihnachtsrummel? Och nö.</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/12/adventsstress-weihnachtsrummel-och-noe/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 18:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vom guten Leben]]></category>
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		<description><![CDATA["Wie überlebt Ihr Weihnachten?" fragte Julian Heißler am Montag auf derfreitag.de. Und der user motorradblogger präzisierte, die Zeit vor Weihnachten sei die eigentlich stressige.

Ich meine, beides kann in Streß ausarten, aber in den letzten Jahren war alles gut, sobald ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/julian-heissler/wie-ueberlebt-ihr-weihnachten">Wie überlebt Ihr Weihnachten?</a>&#8221; fragte Julian Heißler am Montag auf derfreitag.de. Und der user motorradblogger präzisierte, die Zeit vor Weihnachten sei die eigentlich stressige.</p>

<p>Ich meine, beides kann in Streß ausarten, aber in den letzten Jahren war alles gut, sobald ich in den Weihnachtsurlaub aufgebrochen war. Für den Streß an Weihnachten selbst war in der Regel ein simples Faktum verantwortlich: Man hockt zu eng aufeinander und erwartet Familienharmonie, aber schwelende Konflikte, die nur mangels Gelegenheit nicht ausgetragen wurden, warten eben nicht bis nach den Feiertagen.</p>

<p>Mittlerweile hat sich die Sache entspannt. Die <strong>Erwartungen</strong> sind einfach <strong>heruntergeschraub</strong>t worden &#8211; auch weil inzwischen meine leibliche Familie nicht mehr auf einem Fleck wohnt und wir uns vielleicht ein- oder zweimal im Jahr sehen &#8211; Weihnachten ist eine der Gelegenheiten, alle mal auf einen Fleck zu bekommen. Dadurch wissen alle viel mehr als früher, wie kostbar die <strong>gemeinsame Zeit</strong> ist. Die Bereitschaft, große Erwartungen aufzubauen und unbedingt viel unternehmen zu wollen, ist jedoch gesunken. Statt eines großen Festessens gab es letztes Jahr einen Videoabend mit selbstgebackenen Muffins bei meinem Bruder und später mal einen informellen Kaffee mit meiner Großmutter. Statt einer Bescherung werden Geschenke, wenn überhaupt, einfach informell übergeben. Und vielleicht gehen wir auch dieses Jahr, wenn das Wetter mitmacht und wir Lust haben, wieder in den Pfälzer Wald wandern.</p>

<p>Schwieriger ist für mich tatsächlich <strong>die Zeit vor Weihnachten</strong>. <span id="more-286"></span>Der Dezember ist irgendwie nur ein halber Arbeitsmonat, und ich habe im dunkelsten Monat des Jahres eigentlich das Bedürfnis, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Sich dem Rummel um Weihnachten zu entziehen, erfordert für mich eine ganze Menge Widerstandskraft, zumal mir Weihnachten als Fest nichts bedeutet. Und richtig ätzend wird es, wenn das Geld knapp ist und einen die Werbung mit Konsumbotschaften noch und nöcher bombardiert, wenn man sich einsam fühlt und einem das angesichts des beschworenen &#8220;Festes der Liebe&#8221; so richtig schmerzlich bewußt wird, oder wenn überall über Besinnlichkeit geredet wird und einem da erst so richtig ins Bewußtsein kommt, wie sehr man eigentlich unter Druck steht und gar nicht zur Besinnung kommt.</p>

<p>Dieses Jahr habe ich das so bewältigt: <strong>Die Reiseplanung</strong> &#8211; reichlich komplex, da meine übliche Dezemberreise diesmal mehrere Stationen hat &#8211; <strong>lief schon im Oktober a</strong>n. Das Wann und Wo sind jetzt festgelegt, so gut wie alle Mitfahrgelegenheiten organisiert und Bahnverbindungen herausgesucht (Tickets im Voraus buchen ist dieses Mal bei keiner Strecke lohnend), ich gehe an das Reisen sehr gelassen heran.
Schwieriger waren schon all die <strong>Adventstermine</strong>. Bis auf die betriebliche Weihnachtsfeier habe ich dieses Jahr zu allen <strong>nein gesagt</strong>, eine Entscheidung, die mir jetzt eine gute Portion Gelassenheit verleiht.
Ein weiteres großes Thema, das gern für Streß sorgt: <strong>Weihnachtsgeschenke</strong>. Ich werde dieses Jahr einigen wenigen Menschen, die mir viel bedeuten, Geschenke machen, keines wird mehr als 10 Euro wert sein (und nur eins verursacht nennenswerten Arbeitsaufwand). Da ich in aller Regel auch kaum Geschenke bekomme (und manchmal sehr froh bin, daß ich mich damit auch keine verwandtschaftlichen Fehlgriffe dezent entsorgen muß), fühle ich mich nicht &#8220;in der Pflicht&#8221;. Für den Fall eines Falles, daß jemand darauf besteht, mir etwas zu schenken, und danach fragt, führe ich eine <strong>Wunschliste</strong>, die ich aber bisher nur Freunden zugänglich gemacht habe.</p>

<p>Ich schrieb oben, daß mir Weihnachten als Fest nichts bedeutet. Es gibt jedoch im Dezember &#8211; dieses Jahr am 21.12. um 18:47 &#8211; ein für mich wichtiges Ereignis, und das ist ein astronomisches: die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende">Wintersonnenwende</a>. Die Dunkelheit im Dezember empfinde ich jedes Jahr als belastend und traurig, und wenn die Tage anfangen, wieder länger zu werden, ist das für mich ein Anlaß zur Freude. Angesichts der historisch-symbolischen Last, die dieser Termin wie alles, was irgendwie &#8220;germanisch&#8221; riecht, trägt &#8211; wer Sonnwendfeiern begeht, wird in Deutschland immer noch leicht für einen Nazi gehalten &#8211; mag ich diese Tatsache jedoch nicht mit großem Brimborium feiern, und noch weniger schmeckt mir der Gedanke, die Wintersonnenwende zu einem Gegen-Weihnachten aufzubauen. Dementsprechend begehe ich dieses Datum zwar im Kreis einer meiner verschiedenen Wahl-Sippschaften, doch der Kreis ist ein sehr intimer.</p>

<p>Nun ist meine Lebenssituation nicht die von jedem. Ich habe keine Kinder, meine Geschwister haben mich auch noch nicht zur Tante gemacht, und Familie und Freunde sind in dieser Hinsicht sehr entspannt, dadurch kann ich mich vielen gesellschaftlichen Konventionen entziehen. Erzählt mal, liebe LeserInnen: Wie gestaltet sich Eure Weihnachtszeit? Stressig, entspannt, besinnlich, konfliktträchtig?</p>
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		<title>Überlegung in eigener Sache: Was ist der ideale Computer für mich?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 17:41:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[persoenlich]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
		<category><![CDATA[frage]]></category>
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		<category><![CDATA[persönlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin zur Zeit dabei, mir zu überlegen, was mein nächster Computer wird. Mein derzeitiger hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, wird's aber noch eine ganze Weile tun (klopfaufholz - seine Vorgänger, beides sehr antiquierte Geräte, starben ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin zur Zeit dabei, mir zu überlegen, was mein nächster Computer wird. Mein derzeitiger hat schon ein paar Jahre auf dem Buckel, wird&#8217;s aber noch eine ganze Weile tun (klopfaufholz &#8211; seine Vorgänger, beides sehr antiquierte Geräte, starben eines sehr plötzlichen Todes), und die Peripherie (Tastatur, Maus, Monitor, evtl. auch eine externe Festplatte) zu verbessern, ist im Prinzip dringlicher. Dennoch denke ich nach, was die ideale Maschine für mich wäre.<span id="more-121"></span></p>

<p>Zuerst einmal, was tue ich am Rechner? Den Löwenanteil meiner privaten Nutzung machen gerade Internet und E-mail aus. Etwas Musikhören kommt auch noch dazu, dann und wann ein Video gucken, hin und wieder brauche ich Officeprogramme (irgendwann eventuell auch wieder für längere Texte), Scribus für einfache Layoutaufgaben, GIMP zur Bildbearbeitung, dann und wann etwas Notensatz. Webdesign nimmt sich nicht so viel, das mache ich ohnehin wenn, dann von Hand am Quelltext. Und wenn ich je die Zeit dazu finde, möchte ich mich immer noch mal in Homerecording einarbeiten.</p>

<p>Als Betriebssystem habe ich übrigens im letzten halben Jahr Ubuntu (bzw. Kubuntu, aber ich weiß nicht, ob sich der Umstieg auf GNOME oder Xcfe, soviel nehmen würde) liebgewonnen. Nur wenige Dinge klappen da nicht so, wie sie sollen, z.B. das Zusammenspiel mit meiner Uralt-Digicam oder Farbdruck. Ideal wäre für mich ein System, wo ich Dual Boot nutzen kann, d.h. vor allem: reichlich Platz auf der Platte.</p>

<p>Was ich mir wünsche, ist auf jeden Fall ein sehr leises System. Und dann habe ich den Gedanken, den Computer aufs Wesentliche zu reduzieren &#8211; der jetzige nimmt einfach so viel Platz weg &#8211; und das Ganze beweglicher zu machen. Ich verbringe doch einen Teil meiner Freizeit davor und bin dann so gefesselt an dieses stationäre Riesengerät, das da festgekabelt unter und auf meinem Schreibtisch steht; manchmal hätte ich auch gern die Möglichkeit, den Computer mitzunehmen, damit ich z.B. in der Bibliothek oder auch auf Reisen damit arbeiten kann, oder auch nur, damit ich mich zum Bloggen aufs Sofa setzen kann. Hinzu kommt, daß ich lange mit halbherzigen Kompromissen gearbeitet habe; auf die habe ich keine Lust mehr. Wenn ich mir etwas neu anschaffe, soll das Hand und Fuß haben.</p>

<p>Gut vorstellen könnte ich mir (als relative Luxuslösung) zwei Geräte, einen leistungsfähigen Desktop vor allem für die Musik und einen kleinen, leichten Laptop oder gar ein Netbook als alltäglichen Begleiter. Das ist die Ideallinie; finanzierbar ist wahrscheinlich für mich in absehbarer Zeit höchstens ein Gerät, und davon auch nur eine preiswerte Lösung.</p>

<p>Darum jetzt zwei Fragen &#8211; erste an die Laptopnutzer unter Euch: Nutzt Ihr die Portabilität auch aus? Oder könnte da genauso gut eine stationäre Maschine auf dem Schreibtisch stehen?</p>

<p>Die zweite, allgemein ins Blaue: Was meint Ihr, liebe Leserinnen und Leser &#8211; welche Lösung würdet Ihr empfehlen? Was sollte ich ins Auge fassen? Wie sieht Eure Idealkonfiguration aus?</p>
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