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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; papier</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Produktiv mit Papier: Die vorl&#228;ufige Bilanz</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 06:14:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[analog]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit bald einem halben Jahr nutze ich fast ausschlie&#223;lich <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/02/selbstversuch-zuruck-zu-papier/">Papier f&#252;r mein Zeitmanagement</a>. Zeit f&#252;r eine (vorl&#228;ufige) Bilanz: Mein <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/03/zeitmanagement-mit-papier-und-stift-die-details/">Setup</a> hat sich im wesentlichen nicht ver&#228;ndert (au&#223;er, da&#223; ich den Archiv-Teil abgeschafft habe und erledigte Agenda-K&#228;rtchen gleich wegwerfe); ich nutze nach wie vor einen Karteikasten, einen Hipster PDA und einen Taschenkalender.</p>
<p><strong>Was hat sich ver&#228;ndert?</strong><br />
Ich bin <em>weniger perfektionistisch</em>. Ab und zu entgeht mir tats&#228;chlich etwas, aber das ist nicht schlimm, da ich mich im Gro&#223;en und Ganzen <em>entspannter</em> f&#252;hle; vor allem die Zen To Done-Empfehlung, nur die drei wichtigsten Aufgaben des Tages festzulegen, ist eine gro&#223;artige Entlastung. Nicht, da&#223; ich dann nicht trotzdem jede Menge Kleinigkeiten nebenbei erledige; aber durch den Fokus auf &#8220;wichtigste&#8221;, nicht unbedingt dringlichste Aufgaben f&#252;hle ich mich gleichzeitig <em>fokussierter</em>.</p>
<p>Zeit f&#252;r den w&#246;chentlichen R&#252;ckblick zu finden, bleibt anstrengend (wen wundert es: <a href="http://www.jobisjob.de/">40-Stunden-Job</a> plus Schreiben f&#252;r imgriff.com sind viel). Auch an der Balance zwischen dem &#8220;Zeug, das so anf&#228;llt&#8221; und dem gro&#223;en &#220;berblick arbeite ich noch &#8211; und an der gesamten Work-Life-Balance ohnehin. <span id="more-237"></span>Solange ich jedoch den Wochenr&#252;ckblick konsequent praktiziere, hat das Paper-only-System einen sehr positiven Effekt auf die gef&#252;hlte Verbindung von langfristigen Zielen und &#8220;Tagesgesch&#228;ft&#8221;. Das wichtigste f&#252;r mich ist jedoch nach wie vor, da&#223; Papier &#252;berall greifbar ist und ich dadurch unabh&#228;ngig vom Computer bin, den ich tats&#228;chlich gerne auch mal ausschalte.</p>
<p>Teilweise bin ich zum Digitalen zur&#252;ckgekehrt: f&#252;r Aufgaben, die ausschlie&#223;lich mit Digitalem zu tun haben, nutze ich inzwischen wieder erg&#228;nzend <a href="http://rememberthemilk.com">Remember The Milk</a>, au&#223;erdem f&#252;r die Aufgabenverwaltung im B&#252;ro (ein reiner Computerjob) und die Terminkoordination mit den Kollegen Outlook sowie das CRM <a href="http://www.vtiger.de/">vtiger</a>. Reine Lehre ist das nicht (zumindest Leo Babauta predigt &#8220;Ein System f&#252;r alles&#8221;), aber es ist praktisch und RTM ist zudem unschlagbar simpel.</p>
<p>Soweit also meine Bilanz. Kann ich es empfehlen, Zeitmanagement mit Papier und Stift zu treiben? Ich w&#252;rde sagen, es ist zum einen Geschmackssache und zum anderen auch davon abh&#228;ngig, ob man &#8220;always on&#8221; ist oder nicht; ich bin davon &#252;berzeugt, da&#223; jedes Zeitmanagementsystem, ob nun analog oder digital, prim&#228;r eine Sache der Gewohnheiten ist.</p>


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		<title>Adieu Sauklaue: 6 Tips f&#252;r eine lesbare Handschrift</title>
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		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/04/adieu-sauklaue-6-tips-fuer-eine-lesbare-handschrift/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 17:34:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[handschrift]]></category>
		<category><![CDATA[papier]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Grundschule ha&#223;te ich Sch&#246;nschreiben, die gesa [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Grundschule ha&#223;te ich Sch&#246;nschreiben, die gesamte Schulzeit &#252;ber hatte ich eine zwar lesbare, aber nicht sonderlich sch&#246;ne Handschrift. Mit dem Studium besserte sich das etwas, aber es gibt Mitschriften, die ich heute kaum noch entziffern kann.<br />
Heute gibt es Menschen, die kaum mehr von Hand schreiben. Gebraucht man sie nicht, degeneriert die Handschrift ebenso, wie wenn man immer nur hektisch schreibt, doch es gibt Situationen, wie etwa die Examensklausur, wo man nicht umhin kommt, von Hand zu schreiben und (strafversch&#228;rfend) andere es dann noch lesen m&#252;ssen.<span id="more-210"></span></p>
<p>Eine unleserliche Handschrift ist nichts, was man einfach so ertragen mu&#223;. Auch wenn nicht jede/r seine Einkaufslisten so schreibt, da&#223; ein Kalligraph seine Freude daran h&#228;tte, gibt es ein paar simple Tricks, die die Handschrift lesbar erhalten:</p>
<ul>
<li>Es einfach tun: Auch Handschrift ist &#220;bungs- und Trainingssache.</li>
<li>an einer Tafel schreiben: Seit ich meine Einkaufsliste auf einer kleinen Tafel f&#252;hre, die in meiner K&#252;che h&#228;ngt, hat sich meine Handschrift verbessert, weil es mit Kreide einfacher ist, in langen Linien mit wenig Absetzen zu schreiben, als jeden Buchstaben neu anzusetzen.</li>
<li>Schreiben wie ein Erstkl&#228;ssler: Es hilft, wenn man dann und wann zwischendrin, vielleicht nur ein paar Zeilen, versucht, so zu schreiben, wie einem Schreibschrift in der Grundschule einmal beigebracht worden ist. Dadurch pr&#228;gt sich einem die konventionelle Gestalt von Buchstaben wieder ein. Meiner Schrift hat es in &#228;hnlicher Weise gutgetan, S&#252;tterlin schreiben zu lernen und meine To Do-Liste einige Tage in S&#252;tterlin zu f&#252;hren.</li>
<li>Das richtige Werkzeug finden: Deine Handschrift ist mit Kugelschreiber eine Katastrophe? Dann probiere andere Schreibwerkzeuge: Tintenroller, Fineliner, Gelschreiber, F&#252;ller. Mir pers&#246;nlich kommt der F&#252;ller am meisten entgegen, weil er sehr wenig Druck ben&#246;tigt.</li>
<li>Das richtige Papier: Das f&#228;ngt schon bei der Oberfl&#228;che an. Saugendes Recyclingpapier mit ultraglatter Oberfl&#228;che ist nichts f&#252;r F&#252;llerbenutzer, und auf den R&#252;ckseiten ausrangierter Uniskripten schreibt es sich bisweilen nur wenig komfortabler als auf Sandpapier. Mit der Lineatur geht es weiter: Ob einem liniertes, kariertes oder Blankopapier am ehesten entgegenkommt, findet man am besten im Selbstversuch heraus.</li>
<li>Im eigenen Tempo schreiben: Hektisches Schreiben macht die beste Hand zur Sauklaue. Manchmal kommt man nicht um hektisches Mitschreiben herum, generell tut es der Handschrift aber gut, wenn man immer wieder mit Mu&#223;e oder einfach nur in seinem eigenen Tempo schreibt. Vielleicht schreibt der eine von Natur aus schnell, der anderen liegt ein gelasseneres Tempo. Mir ging es in der Grundschule so, da&#223; ich nur entweder schnell oder sch&#246;n schreiben konnte &#8211; heute kann ich mir nicht immer, aber doch in vielen Situationen aussuchen, wie schnell ich schreibe.</li>
</ul>


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		<title>Zeitmanagement mit Papier und Stift: Die Details</title>
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		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/03/zeitmanagement-mit-papier-und-stift-die-details/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 07:05:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
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		<description><![CDATA[Da ich neulich &#252;ber meinen Selbstversuch, meine Agenda [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich neulich &#252;ber meinen Selbstversuch, <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/02/selbstversuch-zuruck-zu-papier/">meine Agenda analog zu verwalten</a>, schrieb, will ich hier einen Zwischenstand geben und Euch berichten, wie ich das in ein System umgesetzt habe.<br />
Die beiden Herzst&#252;cke meines Setups sind ein kleiner Karteikasten und ein reichlicher Packen Karteikarten im Format A7. Das Format habe ich gew&#228;hlt, weil ich fr&#252;her mit A6 gearbeitet habe und sich diese Karten als zu gro&#223; erwiesen haben. Ich konnte darauf zu viele Aufgaben notieren. Das kleinere Format zwingt mich zu mehr Fokussierung, au&#223;erdem pa&#223;t es in die Ges&#228;&#223;tasche einer Jeans.<br />
Ein kleines B&#252;ndel dieser Karteikarten nehme ich t&#228;glich mit, zusammgehalten mit einer gro&#223;en Aktenklammer. Auf eine Seite des Stapels kommt eine Karte mit dem Datum und den drei wichtigsten Aufgaben (die ich am Abend vorher, sp&#228;testens aber morgens festlege), auf der anderen Seite notiere ich im Lauf des Tages Einf&#228;lle, sei das ein Buch, das ich aus der Bibliothek leihen will, eine Einkaufsliste, eine Aufgabe oder ein Stichwort f&#252;r ein Artikelthema.<br />
Abends kommt der Karteikasten zum Einsatz. Als ich ihn kaufte, waren alphabetische Registerkarten dabei, mit denen ich ein paar F&#228;cher gebildet habe:<span id="more-194"></span></p>
<ul>
<li> <strong>E</strong> markiert meinen Eingang. Neue Aufgaben, alles, was noch verarbeitet werden mu&#223; (etwa meine Notizen des Tages), kommt erst einmal dort hinein, abends werden sie durchgegangen und sortiert &#8211; neue Aufgaben werden der Wochenagenda hinzugef&#252;gt, wenn ich sie sinnvollerweise diese Woche erledige, Ideen und anderes in die entsprechenden F&#228;cher einsortiert.</li>
<li><strong>A</strong> ist die Ablage. Alte Aufgabenkarten kommen dorthin, damit ich sie beim Wochenr&#252;ckblick griffbereit habe und noch einmal ansehen kann. Nach dem Wochenr&#252;ckblick werfe ich sie weg.</li>
<li> <strong>M</strong> &#8211; &#8220;maybe/someday&#8221;. Aufgabe, die ich umsetzen m&#246;chte, f&#252;r die ich aber jetzt keine Zeit habe, all die &#8220;ich w&#252;rde gerne mal&#8221;- Dinge.</li>
<li> <strong>I</strong> &#8211; mein Sub-Zettelkasten z.b. f&#252;r Artikelideen, k&#252;nstlerische Projekte etc.</li>
<li><strong>R</strong> bezeichnet Referenz: Ideen, die ich nicht unmittelbar umsetze und auch nicht auf die &#8220;maybe/someday&#8221;-Liste setze, aber trotzdem behalten m&#246;chte (als &#8220;da hatte ich doch mal eine Idee&#8221;-Reserve).</li>
<li> <strong>W</strong> &#8211; Wiedervorlage: diese Woche noch nicht f&#228;llig, wird sinnvollerweise erst zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt getan.</li>
</ul>
<p>Am Samstag mache ich dann einen R&#252;ckblick: Was ist erledigt? Was mu&#223; auf die Agenda der n&#228;chsten Woche, was geh&#246;rt in eins der anderen F&#228;cher? Dazu lege ich auf einem A4-Blatt eine Liste an, auf der ich meine Wochenziele nach <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/10/rollen-identitaten-und-ziele/">Lebensbereichen</a> gegliedert aufschreibe: optimalerweise notiere ich pro Lebensbereich nicht mehr als drei Aufgaben. Ich werfe auch meistens einen Blick auf meine Jahresziele, die ich auf einer analogen Liste notiert habe, und sehe nach, wo ich einen Schritt auf ein Jahresziel zu machen kann. (Auch hier habe ich pro Lebensbereich etwa drei Ziele notiert.)</p>
<p>Ich gebe zu: das ist ein komplexes Setup, einiges ginge vielleicht einfacher, und vielleicht ver&#228;ndere ich auch nochmal einiges daran.</p>
<p>Wie f&#252;hlt sich das Projekt bisher an? Entspannter und fokussierter als mit Software. Wahrscheinlich w&#228;re die Zen to Done-Regel, nur die drei wichtigsten Aufgaben am Tag verbindlich festzulegen, auch mit Software realisierbar &#8211; auf Papier gelingt es mir besser. Zudem ist es mir in den letzten zwei Wochen ganz gut gelungen, etwas entspannter damit umzugehen, wenn einmal etwas liegenbleibt. Mit dieser Entwicklung bin ich durchaus zufrieden.</p>


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