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Was ich an Linux liebe

Pinguine - das Linux-Maskottchen

Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz!
Sie fällt, so kann ich schon einmal sagen, für mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 Netbook Remix läuft, und wenn ich nochmal in die Verlegenheit komme, mir einen neuen Rechner anzuschaffen, dann ist Linux-Kompatibilität definitiv ein Kriterium für die Kaufentscheidung. Hier eine unvollständige und unsortierte Liste, was ich an Linux alles liebe.

Anwendungsvielfalt. Was mich ursprünglich neugierig auf Linux machte: Viele gute Opensource-Programme, zum Beispiel GIMP, OpenOffice oder mein geliebter Thunderbird, sind linux-nativ, und für fast jede Aufgabe gibt es eine – kostenfreie – Softwarelösung unter Linux. Ich kann mich so relativ einfach in Speziallösungen einarbeiten, um die ich sonst einen Bogen machen würde, weil die Programme teurer sind, als ich mir leisten kann.
Ausnahmen:

  • Steuersoftware für die Einkommenssteuer, obwohl ich die letzte Steuererklärung mit ELSTER unter WINE größtenteils hinbekommen habe.
  • Eine zufriedenstellende Bibliographielösung, die mit meinem geliebten citavi mithalten kann, muß ich noch finden. Meine Versuche, citavi unter WINE zum Laufen zu bringen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Alternative zotero kommt mir auf jeden Fall sehr mächtig vor, das muß ich noch ausführlicher erkunden.
  • Frustrierend finde ich auch, daß ein so nützliches Angebot wie StampIt unter Linux & alternativen Browsern bis vor kurzem nicht benutzbar war – wie es jetzt mit der Internetmarke wird, bleibt zu erproben. Auch der Hardwaresupport ist zwar kein ganz so düsteres Kapitel mehr wie früher. Daß allerdings ubuntuusers.de immer noch eine Hardware-Blacklist führt, belegt, daß noch nicht alles zum Besten steht zwischen der Linux-Community und den Hardwareherstellern.
  • Nach einer vollkommen befriedigenden Notensatzlösung suche ich ebenfalls noch, was aber gerade nachrangig für mich ist, da ich wenig Noten am Computer setzen will.

Workflow. Virtuelle Desktops erlauben mir, mit nur einem Tastenkürzel gerade nicht benötigte Programme aus dem Weg zu schieben. Wenn ich etwa an einem Design tüftele, kann ich auf dem einen Bildschirm die Grafikbearbeitung machen und habe keine Programmfenster unten in der Fußleiste, die mich daran erinnern, daß da ja noch drei Editorfenster und drei verschiedene Browser offen sind – denn die liegen dann auf dem anderen Desktop. Auf den dritten habe ich möglicherweise derweil meine Aufgabenverwaltung und Pidgin. Continue reading ‘Was ich an Linux liebe’




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