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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; notizen</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Warum ich aufgehört habe, Evernote zu benutzen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(http://evernote.com) ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?

Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://evernote.com">Evernote</a> ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?</p>

<p>Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal meinen Browser zum Absturz, seither mag ich es nicht mehr benutzen.<br />
Da ich auf dem Computer im Büro keine Adminrechte habe, kann ich dort keine Programme installieren. Ich habe zwar ein Evernote auf einem USB-Stick, doch irgendwie denke ich inzwischen sehr selten daran, das aufzurufen. Ich kann dieses Evernote auch nicht im Tray verstecken, sondern es hockt die ganze Zeit dick und fett in meiner ohnehin mit viel zu vielen Programmen zugestopften Taskleiste.</p>

<p>Noch mieser sieht es auf meinen heimischen Linuxsystemen aus. <span id="more-481"></span>Zwar läuft Evernote unter wine, und mit <a href="http://nevernote.sourceforge.net/">Nevernote</a> (das ich <a href="http://imgriff.com/2011/01/27/nevernote-evernote-nativ-unter-linux-nutzen/">hier</a> besprochen habe) gibt es einen durchaus funktionsfähigen Klon. Allein: Beide sind nicht unbedingt sparsam mit den Ressourcen meiner nicht so üppig ausgestatteten Computer. Ich höre schon die Aufforderung: &#8220;Ja, dann kauf dir halt mal einen schnelleren Computer.&#8221; Warum sollte ich in leistungsfähigere Hardware investieren, nur damit ein paar Programme, die verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, den Computer für alltägliche Aufgaben halbwegs flüssig laufen lassen? Ich sehe ein, daß ich für Echtzeit-Audiobearbeitung, Videoschnitt oder aktuelle Spiele leistungsfähige Hardware brauche, aber für eine <em>Notizverwaltung</em>? Die soll auch auf meinem Netbook funktionieren.</p>

<p>Ideen wandern seither viel eher in Textdateien, in mein <a href="http://trgtd.com.au">Thinkingrock</a>, in eine Mindmap oder direkt als Entwurf in mein Blog.
Auf meinen Linux-Systemen habe ich <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/">Tomboy</a> lieben gelernt, vor allem im Zusammenspiel mit <a href="http://do.davebsd.com">Gnome Do</a>. Das ist so schnell, so geschmeidig in den Desktop eingefügt und so schlank, daß Evernote da kaum mithalten kann &#8211; <strong>und</strong> ich kann Verknüpfungen zwischen einzelnen Notizen anlegen, ein Feature, das Evernote nicht bietet. Daß Tomboy nur mit Text arbeitet, kommt mir sogar entgegen: geschätzte 99% meines Notiz-Bedarfs sind plain text. Formatierungen, Bilder etc. kann ich meistens vernachlässigen. Zwischen meinen Linux-Computern synchronisiere ich die Tomboy-Notizen über Dropbox. Die Suche arbeitet wesentlich schneller als die von Evernote und die Notizen kann ich über die Desktopsuche finden.<br />
Überhaupt ist diese nahtlose Integration von etlichen Werkzeugen ein Grund, warum ich den GNOME-Desktop so mag.</p>

<p>Vielleicht wird sich das alles ändern, wenn ich mir mobiles Internet zulege. Dann nämlich könnte Evernote wieder für mich von Nutzen sein. Daß das auf meinen Computern einschließlich Webinterface stabil und schnell läuft, wäre auch in diesem Fall ein echter Zugewinn.</p>
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		<title>Notizen übers (digitale) Notieren</title>
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		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/notizen-uebers-digitale-notieren/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich mich mit Ralf Grabowski auf twitter über Notiz-Tools unterhalten; eine Unterhaltung, die mich auf die Idee brachte, in Artikelform aufzuschreiben, was ich eigentlich zum Notizenmachen verwende.

Bild: sxc.hu
Warum mache ich eigentlich soviele Notizen? Nicht, weil ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich mich mit <a href="http://twitter.com/_ski">Ralf Grabowski</a> auf twitter über Notiz-Tools unterhalten; eine Unterhaltung, die mich auf die Idee brachte, in Artikelform aufzuschreiben, was ich eigentlich zum Notizenmachen verwende.
<img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/notizbuch.png" alt="Notizbuch" />
<small>Bild: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1176000">sxc.hu</a></small>
Warum mache ich eigentlich soviele Notizen? Nicht, weil mein Gedächtnis solche ausgeprägte Ähnlichkeit mit einem Sieb hätte. 
&#8220;You can&#8217;t wait for inspiration. You have to go after it with a club&#8221;, wird Jack London in den Mund gelegt. Ich meine, man kann der Inspiration auch auflauern, und gute Notizwerkzeuge sind ein probates Mittel dazu.</p>

<p>Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, grundsätzlich gerade Ideen zu notieren, die erst einmal ziemlich blödsinnig, unrealistisch oder krank wirken, denn: ihnen wohnen oft kreative Impulse inne, die ich nutzen kann. Nach Möglichkeit fange ich diese Ideen unmittelbar dann ein, wenn sie kommen. Dann sind sie frisch, unverfälscht und haben ihre kreative Wirksamkeit noch nicht durch langes Zerdenken verloren, und darum ist es wichtig, Notizwerkzeug grundsätzlich griffbereit zu haben &#8211; was, zugegeben, in manchen Situationen schlicht unmöglich ist, etwa beim Abwaschen oder unter der Dusche. <span id="more-314"></span>Was mir auch wichtig ist: gerade weil ich solche ungefilterten Gedanken notiere, sind meine Notizen selbst für die Menschen, denen ich am meisten vertraue, tabu, und nur weil ich niemanden in mein Notizbuch sehen lasse, traue ich mich, ihm vollkommen intime, bruchstückhafte, unausgegorene Ideen anzuvertrauen. Übrigens eine wunderbare Sache, um den <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/10/die-schere-im-kopf-der-innere-zensor/">inneren Zensor</a> auszutricksen &#8211; aber zum Teil Übungssache. Mir will auch scheinen: Je ausgiebiger ich diese Quelle namens &#8220;spontane Einfälle&#8221; anzapfe und aus dem, was mir da zufliegt, auch etwas mache, desto ergiebiger ist sie.</p>

<p>Wenn ich gerade keinen Computer in Reichweite habe, sind die Werkzeuge für das Festhalten von Ideen recht einfach: Notizbücher (für Textbruchstücke, Exzerpte und schnell hingeworfene Mindmaps o.ä.) oder mein Hipster PDA (für reine Stichworte oder Aufgaben). Die Hipster-PDA-Karten werden dann in meine Ideenkartei gesteckt, die ich gelegentlich durchsortiere, Aufgaben in mein Produktivitätssystem. Notizbücher gehe ich dann und wann mal durch (ich führe meine Notizen recht chaotisch, wie sie eben kommen) und sehe nach, was ich vielleicht früher schon zu einem Thema, das ich gerade bearbeite, geschrieben habe.</p>

<p>Am Computer vervielfältigen sich die Anwendungen. Wo eine Sache hinkommt, entscheidet ihr Charakter:</p>

<ul><li><a href="http://evernote.com">evernote</a> für Artikelbruchstücke und -einfälle</li>
<li><a href="http://instapaper.com">instapaper</a> für Links, die ich interessant finde, aber später noch einmal in Ruhe ansehen will, bei denen ich auch auf den ersten Blick noch nicht weiß, ob ich auf sie immer wieder zurückgreifen will</li>
<li><a href="http://delicious.com">delicious</a> &#8211; Für Links, bei denen ich weiß, daß ich sie dauerhaft brauchen kann oder die ich teilen möchte</li>
<li>Artikelbruchstücke, die ich gleich genauer ausformuliere, werden in .txt-files festgehalten</li>
<li><a href="http://trgtd.com.au">thinkingrock</a> (bzw. eine Datei namens todo.txt, die später in TR importiert wird) für Aufgaben</li>
<li>und den <a href="http://zettelkasten.danielluedecke.de">Zettelkasten von Daniel Lüdecke</a> probiere ich gerade für ein privates Projekt als Ideendatenbank.</li></ul>

<p>Für Linux mit GNOME gibt es das Notizprogramm bzw. Desktop-Wiki <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Tomboy">Tomboy</a>, das ich allerdings noch nicht getestet habe.</p>

<p>Zu diesem Thema ist eventuell auch ein Artikel von Stephan List interessant: <a href="http://www.toolblog.de/archives/1330">Stuff and Capture Tools</a>.</p>
<p>No related posts.</p>
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