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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; Motivation</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>So klappt&#8217;s auch mit dem Sport</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
		<category><![CDATA[sport]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sport treiben!&#8221; steht in der Reihe der guten Vors&#228;tze, die man zu Neujahr fa&#223;t und doch nicht umsetzt, oder auf der &#8220;Eigentlich sollte ich&#8221;-Liste oft weit vorne.<br />
Sicher ist regelm&#228;&#223;iger Sport vor allem eine Sache der Gewohnheit, und sich Gewohnheiten anzutrainieren, ist bekanntlich nicht leicht &#8211; <em>aber machbar</em>. Auch ich war fr&#252;her keine Sportskanone, in der Schule war Sport eigentlich eher eine peinliche Qu&#228;lerei f&#252;r mich, erst im Erwachsenenalter habe ich meine Freude daran gefunden. Die folgenden Prinzipien haben mir dabei geholfen:</p>
<p><strong>Motivation</strong></p>
<ul>
<li><strong>Priorit&#228;ten setzen und Gleichgewicht herstellen:</strong> Wozu soll Sport gut sein? Wenn ich mir sage: &#8220;Ich sollte mal wieder mehr Sport machen&#8221;, dann ist eher nicht Leistungssport gemeint. Wenn ich aber wei&#223;, da&#223; ich Sport treibe, um mich dabei zu entspannen, meinen Kopf freizukriegen und vielleicht den beginnenden R&#252;ckenschmerzen vom vielen Sitzen entgegenzuwirken, kann ich mit den richtigen Erwartungen herangehen und reduziere die Wahrscheinlichkeit, da&#223; ich bald entt&#228;uscht wieder aufh&#246;re.</li>
<li>Es mu&#223; nicht gleich der klassische Sportverein sein, aber<strong> eine Gruppe kann ungeheuer motivieren</strong>, h&#228;lt einen bei der Stange, wenn man eigentlich nur noch gehen statt laufen m&#246;chte oder eigentlich heute keine Lust hat, zum Training zu gehen. Eine Gruppe motiviert mich, tats&#228;chlich dabei zu bleiben, wenn ich wei&#223;, da&#223; die anderen sich auf mich freuen und mich vielleicht sogar fragen, was los war, wenn ich mal eine Woche nicht da war. In einer Gruppe kommt der Spa&#223; manchmal, wenn ich trotz nicht so ausgepr&#228;gter Motivation auf der Matte stehe.</li>
<li>Ein <strong>regelm&#228;&#223;ig wiederkehrender Termin</strong> integriert die Bewegung in den Wochenrhythmus. Sturheit zahlt sich aus: Auch wenn ich nach einem stressigen B&#252;rotag eigentlich nur aufs Sofa sinken und eine dumme Serie im Fernsehen anschauen m&#246;chte, um das Hirn auszuschalten &#8211; wenn ich mir vorgenommen hatte, joggen zu gehen, dann tue ich das auch. Auf der anderen Seite lasse ich dabei gesunden Menschenverstand walten, wenn ich mich k&#246;rperlich nicht wohl f&#252;hle.</li>
<li>Lieber m&#228;&#223;ig und regelm&#228;&#223;ig als selten, aber exzessiv. Dreimal pro Woche 20 Minuten bringen wesentlich eher etwas als alle zwei Wochen einmal zwei Stunden.</li>
<li>Ein <strong>Trainingstagebuch</strong> kann helfen, die eigenen Erfolge sichtbar zu machen und sich daran zu freuen, solange das Buchf&#252;hren nicht zu einer l&#228;stigen Pflicht wird.</li>
<li><strong>Halte die Erwartungen realistisch</strong>. Mit einer 45-Stunden-Woche ist es eher unwahrscheinlich, da&#223; ich f&#252;nf Stunden Sport pro Woche treiben kann.</li>
<li><strong>Finde Deinen besten Zeitpunkt</strong> im Tageslauf. Ich pers&#246;nlich trainiere lieber abends, morgens direkt nach dem Aufstehen qu&#228;le ich mich beim Sport eher. Eine ausgesprochene &#8216;Lerche&#8217; mag das anders empfinden.</li>
<li>Ein beliebter Anf&#228;ngerfehler bei Ausdauersportarten ist, viel zu schnell loszurennen und f&#252;nf Minuten sp&#228;ter mit stechender Lunge zu beschlie&#223;en: &#8220;Sport ist nichts f&#252;r mich!&#8221; Besser ist es,<strong> langsam und mit kurzen Trainingsdauern anzufangen</strong>, daf&#252;r oft zu trainieren und Dauer und Geschwindigkeit nach und nach zu steigern.</li>
<li><strong>Finde deine Sportart.</strong> Wenn Du Dich mit Laufen nur qu&#228;lst, ist vielleicht Rudern, Klettern oder T&#8217;ai Chi etwas f&#252;r Dich. Ist Dir Kachelz&#228;hlen zu langweilig, dann findest Du Dich beim Handball vielleicht auf einmal voller Freude verausgabt. Die Auswahl an Sportarten ist riesig &#8211; hast Du schon mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Futsal">Futsal</a> gespielt,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naginata"> Naginata</a> ausprobiert oder dich im zeitgen&#246;ssischen Ballett versucht?</li>
<li>Ich lege morgens (oder am Vorabend) meine Sachen bereit, damit ich sie gleich nach der Arbeit griffbereit habe, mich nur umzuziehen brauche und gleich loslegen kann. Die Versuchung, erst einmal mit einem Buch aufs Sofa zu sinken, ist so wesentlich geringer.</li>
<li>Eine Woche Couch Potato gewesen?  Mach Dir keine Vorw&#252;rfe, das ist kontraproduktiv. Fang einfach wieder an.</li>
<li>Last not least: Bewegung soll Freude machen und keine Selbstkasteiung sein.</li>
</ul>
<p><strong>Finanzielle Aspekte</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sport mu&#223; nicht teuer sein</strong>, und es mu&#223; nicht immer das Fitnesstudio sein. Nat&#252;rlich ist eine Kampfkunstschule meist teurer als der &#246;rtliche Schwimmverein, aber viele Sportvereine kommen deutlich g&#252;nstiger als Studios.</li>
<li>Am Anfang braucht man in vielen Disziplinen nicht viel; <strong>mit guter Ausr&#252;stung macht Sport</strong> jedoch einfach <strong>mehr Spa&#223;</strong>. In einem guten Schwimmanzug schwimme ich nicht nur schneller und besser, sondern auch lieber als in einem abgenutzten, minderwertigen, der sich wie ein Bremssegel verh&#228;lt. Wer viel l&#228;uft, tut seinen F&#252;&#223;en und Gelenken mit guten Laufschuhen auf die Dauer einen Gefallen. Funktionskleidung macht das Training bei widrigem Wetter gleich etwas weniger unangenehm. Und Frauen m&#246;chte ich die Investition in einen guten Sport-BH sehr ans Herz legen. Mein Tip: <strong>Erst einmal probieren, ob die Sportart etwas f&#252;r einen ist</strong> und nicht gleich Unmengen von Ausr&#252;stung kaufen. Wenn man sp&#228;ter dabei bleibt, kann man sich immer noch nach Herzenslust Ausr&#252;stung zulegen.</li>
</ul>
<p>Gerade am Anfang ist Unterricht oder ein Kurs in vielen Sportarten sehr hilfreich bis unabdingbar. Handelt es sich dabei um einen regelm&#228;&#223;igen Termin, hat man so ein wenig Starthilfe bei der Gewohnheitsbildung bzw. auch dabei, sich erst einmal an Sport zu gew&#246;hnen. Auch bei scheinbar einfachen Sportarten wie Schwimmen m&#246;chte ich Unterricht zumindest f&#252;r die Grundlagen w&#228;rmstens empfehlen: Mit einer guten Technik tut man seinem K&#246;rper n&#228;mlich einen echten Gefallen, ganz zu schweigen von den sportlichen Ergebnissen, die gleich viel motivierender sind.</p>


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		<title>Die Steter-Tropfen-Methode oder: Dranbleiben!</title>
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		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/07/die-steter-tropfen-methode-oder-dranbleiben/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2008 18:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkzeugkasten]]></category>
		<category><![CDATA[Methoden]]></category>
		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Auch eine Reise von zehntausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.&#8221; </em>(Laotse zugeschrieben)</p>
<p>Kann man eigentlich in einer Sache vorankommen, wenn man nur sehr beschr&#228;nkte Zeit investiert? Man kann. Vorausgesetzt, man tut das sehr regelm&#228;&#223;ig &#252;ber einen langen Zeitraum. &#8220;Steter Tropfen h&#246;hlt den Stein&#8221;, wei&#223; das alte Sprichwort. Und die Hemmung, sich eine halbe Stunde mit einer ungeliebten Aufgabe zu befassen, ist wesentlich geringer, als sich gleich eine lange Zeit vorzunehmen.<span id="more-18"></span></p>
<p>Ich habe dieses Prinzip z.B. angewendet, als ich mir j&#252;ngst Layout mit <a title="Scribus-Homepage" href="http://www.scribus.net" target="_blank">Scribus</a> beigebracht habe. Nat&#252;rlich hat es ein paar Wochen gedauert, bis ich mich in alle Features eingelesen hatte, aber ich bin &#252;berzeugt, da&#223; das Ergebnis nachhaltiger ist, als wenn ich mich ein Wochenende hingesetzt und mich am St&#252;ck durch das Intro-Tutorial auf der Scribus-Homepage gearbeitet h&#228;tte.</p>
<p>Wieviel Zeit man pro &#8220;Tropfen&#8221; investiert, ist dabei vom Inhalt abh&#228;ngig. Wenn ich einen riesigen Aktenstapel habe, den ich in F&#252;nf-Minuten-Einheiten abtragen will, kann ich damit vorankommen. F&#252;nf Minuten Sport oder f&#252;nf Minuten Klavier &#252;ben dagegen d&#252;rften eher sinnlos sein. Der Trick ist hier die <a href="http://http://ckutzner.wordpress.com/2008/07/03/wunderwaffe-kurzzeitweckerwunderwaffe-kurzzeitwecker/" target="_self">bewu&#223;te Zeitbegrenzung</a>, die ein &#8220;Sichverlieren&#8221; in der T&#228;tigkeit verhindert.</p>
<p>Wof&#252;r eignet sich diese Methode? F&#252;r stupide T&#228;tigkeiten, die nicht &#8220;in einem Rutsch&#8221; durchgef&#252;hrt werden m&#252;ssen, aber vor allem f&#252;r T&#228;tigkeiten mit Lern- und Trainingscharakter, auch Aufgaben mit dem Charakter des Entwickelns und f&#252;r alle T&#228;tigkeiten, die man in sehr kleine Schritte aufteilen kann.</p>
<p>Wichtig ist, wie ich schon am Anfang schrieb, die Regelm&#228;&#223;igkeit, die begrenzten Schritte und da&#223; man irgendeine Form findet, sich zu merken, wo man beim letzten Schritt stehengeblieben ist. Da kann es durchaus ein Bestandteil des Trainings zu sein, schriftlich festzuhalten, was man das letzte Mal getan hat &#8211; nicht da&#223; man zehn Minuten von der geplanten Viertelstunde damit verbringt, zu r&#228;tseln, wo man gestern aufgeh&#246;rt hat.</p>
<p>(Ich habe diese Methode &#252;brigens nicht erfunden: Florian Steglich von imgriff.com schreibt etwa hier &#252;ber die <a href="http://imgriff.com/2008/05/25/das-kleine-einmaleins-die-salami-taktik/">Salami-Taktik</a> und hier &#8220;<a href="http://imgriff.com/2008/07/06/das-kleine-einmaleins-30-minuten-sind-ein-anfang/" target="_blank">30 Minuten sind ein Anfang</a>&#8220;.)</p>


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