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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; linux</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Mehr Linuxcontent hier?</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:04:24 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Letztens hatte ich die Idee, daß ich hier gerne den einen oder anderen linuxrelevanten Artikel bzw. Artikel über freie Software hinstellen würde.

Bisher tobe ich mich, was Linux angeht, anderweitig aus. Aber da dieses Blog ja gerade öfter mal befüllt ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens hatte ich die Idee, daß ich hier gerne den einen oder anderen linuxrelevanten Artikel bzw. Artikel über freie Software hinstellen würde.</p>

<p>Bisher tobe ich mich, was Linux angeht, anderweitig aus. Aber da dieses Blog ja gerade öfter mal befüllt wird, gäbe es das eine oder andere Thema mit Linux- bzw. <acronym title="Free/Libre and Open Source Software, dt. ungefähr: Freie und quelloffene Software">FLOSS</acronym>-Bezug, was hier interessant sein könnte.
Was meint Ihr, liebe LeserInnen: Interessiert Euch das? Wollt Ihr hier auch was über Linux und Freie Software lesen? <br />
Keine Angst, zum Schaden des Zen To Done/GTD-Contents soll&#8217;s nicht sein <img src='http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Warum ich aufgehört habe, Evernote zu benutzen</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:30:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[(http://evernote.com) ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?

Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://evernote.com">Evernote</a> ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?</p>

<p>Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal meinen Browser zum Absturz, seither mag ich es nicht mehr benutzen.<br />
Da ich auf dem Computer im Büro keine Adminrechte habe, kann ich dort keine Programme installieren. Ich habe zwar ein Evernote auf einem USB-Stick, doch irgendwie denke ich inzwischen sehr selten daran, das aufzurufen. Ich kann dieses Evernote auch nicht im Tray verstecken, sondern es hockt die ganze Zeit dick und fett in meiner ohnehin mit viel zu vielen Programmen zugestopften Taskleiste.</p>

<p>Noch mieser sieht es auf meinen heimischen Linuxsystemen aus. <span id="more-481"></span>Zwar läuft Evernote unter wine, und mit <a href="http://nevernote.sourceforge.net/">Nevernote</a> (das ich <a href="http://imgriff.com/2011/01/27/nevernote-evernote-nativ-unter-linux-nutzen/">hier</a> besprochen habe) gibt es einen durchaus funktionsfähigen Klon. Allein: Beide sind nicht unbedingt sparsam mit den Ressourcen meiner nicht so üppig ausgestatteten Computer. Ich höre schon die Aufforderung: &#8220;Ja, dann kauf dir halt mal einen schnelleren Computer.&#8221; Warum sollte ich in leistungsfähigere Hardware investieren, nur damit ein paar Programme, die verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, den Computer für alltägliche Aufgaben halbwegs flüssig laufen lassen? Ich sehe ein, daß ich für Echtzeit-Audiobearbeitung, Videoschnitt oder aktuelle Spiele leistungsfähige Hardware brauche, aber für eine <em>Notizverwaltung</em>? Die soll auch auf meinem Netbook funktionieren.</p>

<p>Ideen wandern seither viel eher in Textdateien, in mein <a href="http://trgtd.com.au">Thinkingrock</a>, in eine Mindmap oder direkt als Entwurf in mein Blog.
Auf meinen Linux-Systemen habe ich <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/">Tomboy</a> lieben gelernt, vor allem im Zusammenspiel mit <a href="http://do.davebsd.com">Gnome Do</a>. Das ist so schnell, so geschmeidig in den Desktop eingefügt und so schlank, daß Evernote da kaum mithalten kann &#8211; <strong>und</strong> ich kann Verknüpfungen zwischen einzelnen Notizen anlegen, ein Feature, das Evernote nicht bietet. Daß Tomboy nur mit Text arbeitet, kommt mir sogar entgegen: geschätzte 99% meines Notiz-Bedarfs sind plain text. Formatierungen, Bilder etc. kann ich meistens vernachlässigen. Zwischen meinen Linux-Computern synchronisiere ich die Tomboy-Notizen über Dropbox. Die Suche arbeitet wesentlich schneller als die von Evernote und die Notizen kann ich über die Desktopsuche finden.<br />
Überhaupt ist diese nahtlose Integration von etlichen Werkzeugen ein Grund, warum ich den GNOME-Desktop so mag.</p>

<p>Vielleicht wird sich das alles ändern, wenn ich mir mobiles Internet zulege. Dann nämlich könnte Evernote wieder für mich von Nutzen sein. Daß das auf meinen Computern einschließlich Webinterface stabil und schnell läuft, wäre auch in diesem Fall ein echter Zugewinn.</p>
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		<title>Alles Gute zum Geburtstag, Linux!</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Apr 2011 08:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das freie Betriebssystem wird dieser Tage 20 Jahre alt. Diese goldige Visualisierung der Geschichte fand ich über meine Diaspora*-Kontakte:
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Das freie Betriebssystem wird dieser Tage 20 Jahre alt. Diese goldige Visualisierung der Geschichte fand ich über meine <a href="http://joindiaspora.com">Diaspora*</a>-Kontakte:
<object width="640" height="390"><param name="movie" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/5ocq6_3-nEw?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube-nocookie.com/v/5ocq6_3-nEw?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="640" height="390"></embed></object></p>
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		<title>Tasque &#8211; (noch eine) Aufgabenverwaltung für Linux</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/03/tasque-noch-eine-aufgabenverwaltung-fuer-linux/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor gut zwei Wochen habe ich meinen Desktop-Rechner auf die aktuelle Version von Debian Stable aktualisiert, d.h. von &#34;Lenny&#34; auf &#34;Squeeze&#34;. Und ich bin sehr zufrieden damit! Neben aktuelleren Programmversionen ist die Auswahl sehr gewachsen, dabei ist das System ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Wochen habe ich meinen Desktop-Rechner auf die aktuelle Version von Debian Stable aktualisiert, d.h. von &quot;Lenny&quot; auf &quot;Squeeze&quot;. Und ich bin sehr zufrieden damit! Neben aktuelleren Programmversionen ist die Auswahl sehr gewachsen, dabei ist das System nach wie vor sehr stabil und auf der vergleichsweise schwachen Hardware durchaus performant. Einzig der Upgradeprozeß war nervenzerfetzend und endete damit, daß ich komplett neu installierte. Das lag aber an proprietären Grafiktreibern, die offenbar mit dem neuen Kernel nicht so wollten, wie sie sollten.</p>

<p>Das unendlich nützliche <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> läßt mich jetzt auch endlich seine Einstellungen bearbeiten &#8211; in der vorigen Version wollte es das nicht &#8211; und beim Wühlen in den Plugins bin ich auf eine schicke Aufgabenverwaltung aufmerksam geworden: <a href="http://live.gnome.org/Tasque">Tasque</a>. So präsentiert sich das Hauptfenster:</p>

<div style="text-align:center"><p><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/500_tasque.png" title="Tasque-Hauptansicht" alt="Tasque-Hauptansicht" width="500" height="458" /></p></div>

<p>Beim ersten Start fragt Tasque, ob man die Aufgabenliste in einer lokalen Datei oder beim Dienst <a href="http://www.rememberthemilk.com" title="Remember the Milk">Remember the Milk</a> führen möchte. <span id="more-439"></span>Über letzteres lassen sich ohne großen Aufwand mehrere Tasque-Instanzen synchron halten lassen. Dafür wird ein Remember the Milk-Konto benötigt. Ansonsten ist die Konfiguration schmerzfrei und bietet nicht übermäßig viele Optionen:</p>

<div style="text-align:center"><p> <img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/einstell.png" title="Tasque - Einstellungen" alt="Tasque - Einstellungen" width="408" height="378" /></p></div>

<div style="text-align:center"><p><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/einstell1.png" /></p></div>

<p>Richtig nett wird das kleine Werkzeug durch Anbindung an andere Tools: Aus dem Desktop-Wiki Tomboy heraus lassen sich aus Notizzeilen Tasque-Einträge generieren, und mit dem Gnome Do-Plugin kann man ebenfalls schnell und unkompliziert Aufgaben notieren. Die Aufgabenliste ist dabei einfach eine ToDo-Liste ohne großartige GTD-Ansprüche, Unteraufgaben oder Projekte &#8211; schlicht und schnörkellos. Tasque ist damit ein heißer Kandidat, sollte ich einmal meine Aufgabenverwaltung wechseln.</p>
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		<title>Solfege-Präsentation vom 23.10.2010</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Oct 2010 18:46:14 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Meine Präsentation über solfege am 23.10.2010, gehalten in der c-base im Rahmen der Ubuntu Release Party, war heftig von technischen Schwierigkeiten beeinträchtigt. Nicht nur das Mikrofon wollte nicht so, wie es sollte, auch Prezi (eigentlich ein cooler Dienst) versagte ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Präsentation über <a href="http://solfege.org">solfege</a> am 23.10.2010, gehalten in der <a href="http://c-base.org">c-base</a> im Rahmen der <a href="http://ubuntu-berlin.de/maverick-release-party">Ubuntu Release Party</a>, war heftig von technischen Schwierigkeiten beeinträchtigt. Nicht nur das Mikrofon wollte nicht so, wie es sollte, auch <a href="http://prezi.com">Prezi</a> (eigentlich ein cooler Dienst) versagte mir im entscheidenden Moment den Dienst &#8211; in Zukunft werde ich mich also doch lieber auf Impress verlassen oder ganz auswendig vortragen&#8230;</p>

<p>Hier jedenfalls das Prezi zum Noch-einmal-Nachschauen und Vertiefen:</p>

<div class="prezi-player"><style type="text/css" media="screen">.prezi-player { width: 550px; } .prezi-player-links { text-align: center; }</style><object id="prezi_rrh_gecugzys" name="prezi_rrh_gecugzys" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000" width="550" height="400"><param name="movie" value="http://prezi.com/bin/preziloader.swf"/><param name="allowfullscreen" value="true"/><param name="allowscriptaccess" value="always"/><param name="bgcolor" value="#ffffff"/><param name="flashvars" value="prezi_id=rrh_gecugzys&amp;lock_to_path=0&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0"/><embed id="preziEmbed_rrh_gecugzys" name="preziEmbed_rrh_gecugzys" src="http://prezi.com/bin/preziloader.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="550" height="400" bgcolor="#ffffff" flashvars="prezi_id=rrh_gecugzys&amp;lock_to_path=0&amp;color=ffffff&amp;autoplay=no&amp;autohide_ctrls=0"></embed></object><div class="prezi-player-links"><p><a title="solfege ist eine freie, kostenlos und plattformübergreifend verfügbare Software zur musikalischen Gehörbildung. Ein Überblick über Funktionen, Einsatzmöglichkeiten und Grenzen." href="http://prezi.com/rrh_gecugzys/solfege-gehorbildung-mit-open-source/">solfege &#8211; Gehörbildung mit Open Source</a> on <a href="http://prezi.com">Prezi</a></p></div></div>
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		<title>Produktiv mit GNOME</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:47:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen und davon ausgesprochen überzeugt.</p>

<p>Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung <a href="http://imgriff.com/2010/05/20/project-hamster-eine-schlanke-zeiterfassung-unter-gnome/">Hamster</a> und die Aufgabenverwaltung <a href="http://imgriff.com/2010/01/05/gtd-tools-vii-getting-things-gnome/">Getting Things Gnome</a>. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren <a href="http://gtg.fritalk.com/post/2010/02/03/GTG-tips-and-tricks2">und noch mehr</a> &#8211; wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen nützlich für die Produktivität sind. <span id="more-373"></span>
Daß das Desktopwiki <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/index.html">Tomboy</a> Evernote noch nicht abgelöst hat, verdanke ich nur der Tatsache, daß ich auf Arbeit vor einem Windows sitze. Evernote halte ich nach wie vor für eine sehr gute Anwendung, es fehlt lediglich ein Linux-Client dafür. Dafür könnte ich Tomboy-Notizen unter Linux nicht nur zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren (das ist z.B. mit Conduit möglich), sie können ebenfalls über die Desktopsuche <a href="http://beagle-project.org/Main_Page">Beagle</a> Beagle durchsucht werden.
Eben diese ist für mich ein nützliches Werkzeug geworden. Wenn ich mich einmal nicht mehr erinnere, wo ich denn nun diese oder jene Datei hingetan habe, erspart mir die Desktopsuche, langwierig Dateien zu suchen (was sonst gerne dafür sorgt, daß ich vergessen habe, was ich damit wollte, bis ich sie gefunden habe).
Last not least ist <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> für mich ein Glanzstück, dessen Fähigkeiten ich erst durch einen Vortrag auf dem Linuxtag 2010 begriff. Damit ist es eine Sache von wenigen Tastendrücken, etwa einen Screenshot aufzunehmen, diesen bei einem Bildhosting-Dienst hochzuladen, die URL anschließend in einer Mail an einen Bekannten zu schicken. Oder etwa den gerade ausgewählten Text in einer neuen Tomboy-Notiz abzuspeichern.</p>

<p>Im September soll die <a href="http://live.gnome.org/GnomeShell">Gnome Shell</a> den Stable-Status erreichen. Ich muß zugeben, daß ich nicht wagemutig genug bin, sie vorher auszuprobieren, bin aber gespannt darauf, was sie bringen wird.</p>

<p>Andererseits entdecke ich gerade, wie produktiv man auch mit der Bash arbeiten kann, wenn man keine Angst davor hat, Kommandos zu lernen und hier und da eine manpage zu lesen. Wir werden sehen, wohin meine Reise geht: Desktop-Begeisterte oder Konsolenheldin oder vielleicht auch beides?</p>

<p>Solange, liebe linux-nutzende LeserInnen: Was sind eure Produktivitätsbooster?</p>
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		<title>Was ich an Linux liebe</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/11/was-ich-an-linux-liebe/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:06:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz!
Sie fällt, so kann ich schon einmal sagen, für mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 ...
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:5px"><strong><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/200_penguins.jpg" alt="Pinguine - das Linux-Maskottchen" /></strong></div>

<p>Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz!
Sie fällt, so kann ich schon einmal sagen, für mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 Netbook Remix läuft, und wenn ich nochmal in die Verlegenheit komme, mir einen neuen Rechner anzuschaffen, dann ist Linux-Kompatibilität definitiv ein Kriterium für die Kaufentscheidung. Hier eine unvollständige und unsortierte Liste, was ich an Linux alles liebe.</p>

<p><strong>Anwendungsvielfalt</strong>. Was mich ursprünglich neugierig auf Linux machte: Viele gute Opensource-Programme, zum Beispiel GIMP, OpenOffice oder mein geliebter Thunderbird, sind linux-nativ, und für fast jede Aufgabe gibt es eine &#8211; kostenfreie &#8211; Softwarelösung unter Linux. Ich kann mich so relativ einfach in Speziallösungen einarbeiten, um die ich sonst einen Bogen machen würde, weil die Programme teurer sind, als ich mir leisten kann.
<strong>Ausnahmen: </strong></p>

<ul>
    <li>Steuersoftware für die Einkommenssteuer, obwohl ich die letzte Steuererklärung mit ELSTER unter WINE größtenteils hinbekommen habe.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Eine zufriedenstellende Bibliographielösung, die mit meinem geliebten citavi mithalten kann, muß ich noch finden. Meine Versuche, citavi unter WINE zum Laufen zu bringen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Alternative zotero kommt mir auf jeden Fall sehr mächtig vor, das muß ich noch ausführlicher erkunden.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Frustrierend finde ich auch, daß ein so nützliches Angebot wie StampIt unter Linux &amp; alternativen Browsern bis vor kurzem nicht benutzbar war &#8211; wie es jetzt mit der Internetmarke wird, bleibt zu erproben. Auch der Hardwaresupport ist zwar kein ganz so düsteres Kapitel mehr wie früher. Daß allerdings ubuntuusers.de immer noch eine Hardware-Blacklist führt, belegt, daß noch nicht alles zum Besten steht zwischen der Linux-Community und den Hardwareherstellern.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Nach einer vollkommen befriedigenden Notensatzlösung suche ich ebenfalls noch, was aber gerade nachrangig für mich ist, da ich wenig Noten am Computer setzen will.</li>
</ul>

<p><strong>Workflow</strong>. Virtuelle Desktops erlauben mir, mit nur einem Tastenkürzel gerade nicht benötigte Programme aus dem Weg zu schieben. Wenn ich etwa an einem Design tüftele, kann ich auf dem einen Bildschirm die Grafikbearbeitung machen und habe keine Programmfenster unten in der Fußleiste, die mich daran erinnern, daß da ja noch drei Editorfenster und drei verschiedene Browser offen sind &#8211; denn die liegen dann auf dem anderen Desktop. Auf den dritten habe ich möglicherweise derweil meine Aufgabenverwaltung und Pidgin.<span id="more-275"></span></p>

<p><strong>Die Fensterverwaltungen </strong>(egal, ob GNOME, KDE oder xfce, alle drei habe ich probiert) &#8211; auch ohne compiz, das ich auf meinem Netbook aus Performancegründen nicht installiert habe &#8211; halte ich für viel gelungener als die unter Windows! Wie oft vermisse ich unter Windows das Tastenkürzel &#8220;Strg-Alt-D&#8221;, um den Desktop anzuzeigen und noch mehr, wenn die Taskleiste meines Windows im Büro mal wieder aussieht wie der Homescreen eines iPhones, die virtuellen Desktops. Die lassen sich zwar nachrüsten, aber Dexpot ist auf der Kiste im Büro doch einiges langsamer als die nativen virtuellen Desktops unter Linux.</p>

<p><strong>Kein Lizenz- und Kopierschutz-Terror.</strong> Die Lizenzbedingungen für Windows XP bzgl. Hardwaremodifikationen (fünf Teile Hardware ersetzt? Neu aktivieren! Prozessor zählt als zwei Teile!) fand ich schon grotesk. Der Löwenanteil der Software für Linux, der ich bisher begegnet bin, ist Open Source, Punkt.</p>

<p><strong>Transparenz.</strong> Wo ich unter Windows einfach nur will, daß alles funktioniert, interessiere ich mich unter Linux für mein System. Tonnen von Dokumentation und echte Communities machen mir das Lernen leicht. Das Wiki von ubuntuusers.de etwa ist eine unentbehrliche Hilfe, wenn ich herausfinden will, mit welchem Befehl ich ein .iso erzeuge und welche Optionen ich dafür benötige. Damit macht es richtig Spaß, zu lernen, wie ich das Beste aus meinem System heraushole und kreativ damit arbeiten kann.</p>

<p>Linux ist <strong>anpaßbar ohne Ende</strong>. Ich war beim Wechsel richtig erschlagen davon, was ich in meinem System alles einstellen und modifizieren kann, von Skins, die es zuhauf gibt, ganz zu schweigen. Mittlerweile benutze ich einen ziemlich standardmäßigen GNOME-Desktop, einzige Anpassung: ich habe Alt+F11 für alle Programme als Fullscreen-Tastenkürzel festgelegt, gebrauche es aber selten, und ich habe von der Netbook-Oberfläche auf die normale umgeschaltet.</p>

<p>Ein ganz großer Pluspunkt ist die <strong>Paketverwaltung von Ubuntu</strong>. Wieviel einfacher ist es, einfach auf der shell &#8220;sudo apt-get install Programmname&#8221; einzugeben und dann das Administratorpaßwort und eine Minute später kann man das Programm starten &#8211; statt es erst einmal herunterzuladen, Doppelklick, sich durch einen Installationsdialog klicken und hinterher eventuell noch das Startmenü aufräumen. (OK, manchmal ist ein Programm nicht in den Repositories, und dann ist auch die Installation unter Ubuntu nicht wesentlich unaufwendiger. Bei einem .deb-Paket entfallen hier aber auch die Installationdialoge.) Liegen Aktualisierungen vor, können sie automatisch über die Aktualisierungsverwaltung eingespielt werden, ich muß nicht erst die neue Version herunterladen und manuell aktualisieren. Auch Systemaktualisierungen erfordern sehr viel seltener Neustart und sind unter Ubuntu in meinen Augen viel besser gelöst. Hat ein Programm nichts mehr auf meinem System verloren, wähle ich es in der adept (dem grafischen Tool zur Paketverwaltung) einfach ab und habe es mit zwei, drei Mausklicks  &#8211; oder natürlich mit einem entsprechenden Konsolenbefehl &#8211; deinstalliert.
Überhaut, <strong>die Konsole</strong>: Linux hat mich dazu verführt, mit der Konsole zu arbeiten. Nicht gerade soviel, daß meine Maus arbeitslos wird, aber mit der Shell erledige ich kleine Routineaufgaben wie Dateien kopieren und verschieben oder Bilder verkleinern inzwischen fast schneller. Auch Tastenkürzel verwende ich etwas mehr als früher (was allerdings auch daran liegen kann, daß ich inzwischen sehr, sehr viel am Computer arbeite); und ich starte kaum noch Programme über das Startmenü, sondern eigentlich nur noch über den GNOME-Starter (Alt+F2). Ach, erwähnte ich, daß die GNOME-Shell auch richtig hübsch aussehen kann?</p>

<p><strong>Stabilität.</strong> Doch, es geschieht wirklich selten, daß mir ein Programm auf meinem schwachbrüstigen Netbook nonreaktiv wird oder abstürzt! Unter Windows Vista geschieht das schon öfter.</p>

<p>Zuletzt gibt es natürlich auch noch das Kostenargument.<strong> Linux ist kostenlos</strong> &#8211; und im Gegensatz zu gecrackten Windows-Installationen ist mensch damit rechtlich vollkommen im grünen Bereich. Und mit den Live-CDs, die es von nahezu jeder Distribution gibt, kann man es auch gefahrlos beliebig lange ausprobieren, ohne etwas am eigenen System zu ändern.</p>
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