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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; entspannung</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Heute ist nicht mein Tag!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt solche Tage, da habe ich schon morgens das Gefühl: "Heute ist nicht mein Tag". Vielleicht habe ich nicht so gut geschlafen, vielleicht fühle ich mich körperlich nicht so toll, oder aber es passiert mir ein kleines oder ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt solche Tage, da habe ich schon morgens das Gefühl: &#8220;Heute ist nicht mein Tag&#8221;. Vielleicht habe ich nicht so gut geschlafen, vielleicht fühle ich mich körperlich nicht so toll, oder aber es passiert mir ein kleines oder auch größeres Mißgeschick nach dem anderen &#8211; heute etwa habe ich meine Lieblingsjacke, die ich eigentlich ins Büro mitnehmen wollte, vergessen. Wie kann ich mit solchen Tagen umgehen?
Mir hilft es vor allem, an solchen Tagen erst einmal das Gefühl von Druck loszuwerden und Konfusion und Hektik, die oft mit dem Gefühl der Katastrophe zusammenhängen, abzuschütteln. <span id="more-362"></span>Zu beidem habe ich unter &#8220;<a href="/2008/12/was-tun-wenn-alles-zuviel-wird/">Was tun, wenn alles zuviel wird</a>&#8221; schon einiges aufgeschrieben; um meinen Kopf klar zu kriegen, helfen mir auch <a href="/2009/02/gezielt-entspannen-den-stres-abschalten/">Entspannungstechniken</a> &#8211; eine kurze <a href="http://goodlifezen.com/">Meditation</a> oder einige Minuten Progressive Muskelentspannung gehen auch unauffällig im Büro.
Was kann zusätzlich helfen, einen Tag, der schon mies anfängt, besser zu überstehen?</p>

<ul>
    <li>Ich achte an solchen Tagen besonders darauf, <strong>mich fit zu halten</strong>. Da ich in Gleitzeit arbeite, kann ich mir zum Beispiel <em>gerade</em> an einem solchen &#8220;Nicht-mein-Tag&#8221;-Morgen herausnehmen, in Ruhe zu hause zu frühstücken. Frisches Obst und Gemüse tun meiner geistigen Leistungsfähigkeit genauso gut wie meinem Körper.</li>
    <li>Wenn ich die Zeit habe und mich körperlich gut genug dafür fühle, hilft mir nichts besser als <strong>Sport</strong>, um meinen Kopf klar zu bekommen.</li>
    <li><strong>Pausen machen,</strong> <em>erst recht,</em> wenn ich an einem solchen Tag das Gefühl habe, mir das nicht leisten zu können.</li>
    <li>Ich beherzige die alte Adventuregamer-Weisheit: <strong>Save early, save often.</strong> Übertragen: Gerade an solchen &#8220;Katastrophentagen&#8221; lohnt es sich, jeder Hektik zu widerstehen, besonders gelassen und sorgfältig zu arbeiten und lieber einen Korrekturdurchgang mehr einzubauen.</li>
    <li><strong>Erwartungen senken,</strong> ohne aufzugeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, daß ich an solchen Tagen vielleicht nicht so produktiv bin wie sonst, doch unter Umständen kann ich doch noch einige Kleinigkeiten erledigen.</li>
    <li><strong>Kleine Schritte.</strong> Gerade an &#8220;diesen Tagen&#8221; hilft es mir, einen Schritt nach dem anderen zu tun und die Übersicht zu behalten, zum Beispiel mit Hilfe von <a href="http://imgriff.com/2010/06/07/checklisten-produktiv-durch-abhaken/">Checklisten</a>, oder indem ich an solchen Tagen Aufgaben kleinteiliger plane als an Tagen, an denen mir alles nur so zufliegt.</li>
</ul>

<p>Manchmal wendet sich das Blatt noch und auch ein Tag, der mies anfängt, wird noch höchst produktiv. Manchmal ist es allerdings auch weiser, sich zu sagen: Morgen ist auch noch ein Tag &#8211; und sich einen Tag lang eher zu <a href="/2008/08/relax-wie-freizeit-wirklich-erholsam-wird/">regenerieren</a> und Wichtiges, das keine Fehler verträgt, lieber ein anderes Mal zu erledigen.</p>
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		<title>Gezielt entspannen: Den Streß abschalten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 17:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Erfüllende Hobbies sind ein gutes Gegengewicht zu Streß im Studium oder im Beruf; manchmal aber hat man entweder keine Zeit dafür oder der Entspannungsfaktor durch angenehme Beschäftigung reicht nicht ganz, um einen vom Streß herunterzubringen. Im Unterschied zu gewöhnlichen ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Erfüllende Hobbies sind ein gutes Gegengewicht zu Streß im Studium oder im Beruf; manchmal aber hat man entweder keine Zeit dafür oder der Entspannungsfaktor durch angenehme Beschäftigung reicht nicht ganz, um einen vom Streß herunterzubringen. Im Unterschied zu gewöhnlichen Freizeitaktivitäten bin ich beim gezielten Entspannen ganz bei mir und ganz im Augenblick. Auch bei einer angenehmen Beschäftigung bin ich mit etwas &#8220;außer mir&#8221; beschäftigt, und gerade &#8220;Ablenkung&#8221; geht mit gehörigem &#8220;geistigem Hintergrundgeräusch&#8221; vonstatten.<span id="more-171"></span> Mich von einem stressigen Alltag abzulenken, ist in etwa so, als würde ich versuchen, Baustellenlärm durch laute Musik zu übertönen. Entspannung dagegen heißt für mich zu sich selbst kommen. Wenn ich meditiere (meine bevorzugte Methode, mich zu entspannen), trete ich quasi einen Schritt zurück und gehe auf Abstand zu meinen alltäglichen Gedanken.</p>

<p>Der Unterschied zur Selbstreflektion, die stattfindet, wenn ich mich mit meiner Planung auseinandersetze, etwa bei meiner täglichen Arbeitsplanung und oder dem Wochenrückblick, liegt in den Worten &#8220;Hier und Jetzt&#8221;. Beim Rückblicken und Planen befasse ich mich mit Vergangenheit und Zukunft. Auch ist diese Planung oft mit pragmatischen und organisatorischen Fragen, mit To-Do-Listen, Gedanken über Orte und Aktivitäten verbunden. In der Entspannung dagegen geht es um das Nicht-Tun, um das Sein im Augenblick.</p>

<p>Es gibt eine ganze Reihe Entspannungstechniken. Manche davon sind einfach zu lernen, manche etwas komplexer, und mit welcher man gut loslassen und vom Alltag herunterkommen kann, ist eine Sache des persönlichen Geschmacks und der Veranlagung. Im folgenden einige (unvollständige) Beispiele:</p>

<p><strong>Meditation</strong>
Bei diesem Stichwort denken viele wahrscheinlich zuerst an Indien oder an den Buddhismus. Meditation kann als spirituelle Übung praktiziert werden, aber auch als reine Entspannungsübung. Ich empfehle dazu das Buch &#8220;Einfach meditieren&#8221; von Clark Strand, eine sehr simple und aufgeräumte Einführung ins Thema.</p>

<p><strong>Geführte Meditationen (&#8220;Phantasiereisen&#8221;)</strong>
Wem das stille Dasitzen bei der klassischen Meditation zu dröge ist, der findet vielleicht an geführten Meditationen Gefallen. Hier &#8220;führt&#8221; ein Erzähler den Zuhörer durch Vorstellungen in die Enspannung, was gerade für Anfänger sehr angenehm sein kann. Es erfordert allerdings die Bereitschaft, sich darauf einzulassen und sich der führenden Stimme anzuvertrauen. Bei manchen Phantasiereise-CDs erklingt im Hintergrund Entspannungsmusik; ich kenne Leute, die auf diese Musik aggressiv reagieren. Vor dem Kauf Probehören ist also Trumpf.</p>

<p><strong>Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson</strong>
Die Progressive Muskelrelaxation geht die Sache über den Körper an. Bewußt werden einzelne Muskeln oder Muskelgruppen angespannt und wieder losgelassen, was eine tiefere Entspannung ermöglicht als mit der reinen Entspannung.</p>

<p><strong>Autogenes Training</strong>
Das Autogene Training ist ein ganzer Komplex verschiedener Übungen, die auf Autosuggestion beruhen &#8211; etwa die Vorstellung, daß die Gliedmaßen schwer und warm sind. Mit zunehmendem Training ist damit immer leichter eine willentliche Enspannung möglich.</p>

<p><strong>Feldenkrais</strong>
Hier erreichen wir das Territorium der meditativen Bewegungspraktiken. Die Bewegungsarbeit nach Moshe Feldenkrais verfolgt eigentlich das Ziel, in Sachen Bewegung zu schulen, und zwar in dem Sinne, daß man ineffiziente, unphysiologisch anstrengende Bewegungen durch effizientere, gesündere ersetzt. Da diese Bewegungsschulung aber sehr langsam und achtsam vonstatten geht, hat sie auch einen sehr entspannenden Effekt.</p>

<p>Entspannungstechniken sind Übungssache und müssen, damit sie ihre ganze Wirkung entfalten, regelmäßig geübt werden, bestenfalls zur Gewohnheit werden. Auch hier gilt: &#8216;nicht anstatt, sondern zusammen mit anderen erfüllenden Freizeitaktivitäten&#8217; heißt der Königsweg. Es braucht auch nicht jeder diese ruhige Art der Entspannung; manchen bringt vielleicht ein körperlich und geistig forderndes Kampfkunsttraining mehr als alle Meditation. Körper, Geist, Seele, Soziales und der Spaß am Leben wollen ins Gleichgewicht gebracht sein.</p>
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		<title>Relax! Wie Freizeit wirklich erholsam wird</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 19:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom guten Leben]]></category>
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		<description><![CDATA[Die meisten von uns dürften das kennen: Man kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag heim und sinkt entseelt aufs Sofa. Glotze an. Und dann klebt man den ganzen Abend davor. Wahlweise auch sinnlos surfend im Internet. Irgendwann geht man dann ...
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://ckutzner.files.wordpress.com/2008/08/relaximgras.jpg"><img class="size-full wp-image-27" title="relax!" src="http://ckutzner.files.wordpress.com/2008/08/relaximgras.jpg" alt="" width="250" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: www.pixelio.de</p></div>

<p>Die meisten von uns dürften das kennen: Man kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag heim und sinkt entseelt aufs Sofa. Glotze an. Und dann klebt man den ganzen Abend davor. Wahlweise auch sinnlos surfend im Internet. Irgendwann geht man dann ins Bett mit einem leisen Ärger darüber, daß man seine Freizeit mal wieder sinnlos verbracht hat &#8211; und wirklich erholsam war das auch nicht.
Was kann man tun, damit Freizeit wirklich erholsam wird? <span id="more-38"></span>Paradoxerweise braucht erholsame Freizeit einen gewissen Pegel an Aktivität, sei es auch nur der beherzte Druck auf den Aus-Knopf der Fernbedienung.
Das wichtigste Kriterium für Erholung ist eine Qualität, die sich von der Arbeit deutlich unterscheidet, und fast noch wichtiger: Freizeit darf nicht den Charakter von Pflicht haben. Natürlich kann auch ehrenamtliche Arbeit sehr bereichernd sein, aber wenn der Charakter von Pflicht zu überwiegen beginnt, würde ich mir überlegen, das Ganze sein zu lassen.</p>

<p>Gleich danach kommt für mich: Spaß. Freizeit soll Spaß machen, Farbe und Freude in den Alltag bringen. Last not least soll Freizeit ja auch der Erholung dienen. Erholung muß aber nicht immer nur etwas Passives sein: hier darf auch mal ein Projekt sein, das zwischendurch anstrengend wird. Wer schon einmal mit einem seligen Grinsen von einer Bergwanderung wiederkam, wird das bestätigen können.</p>

<p>Hier also meine Top 6:</p>

<ol>
<li><p>Sport
Sport ist ein wunderbarer Ausgleich. Streß produziert Adrenalin, ein Hormon, das eigentlich dazu da ist, uns in einer Gefahrensituation körperlich auf Hochtouren zu bringen &#8211; vorm Computer sitzend oder in der Bibliothek brütend gibt es selten Gelegenheit, das abzubauen. Zum Adrenalinabbau ist nichts besser als körperliche Betätigung, und nichts macht meinen Kopf nach einem Tag hinter dem Computer so frei wie eine halbe Stunde laufen.</p></li>
<li><p>Mal gar nichts tun
Man könnte das auch Meditieren nennen. Muß man aber nicht. <a href="http://zenhabits.net/2007/03/the-art-of-doing-nothing/">Leo Babautas</a> Beitrag zu diesem Thema habe ich nichts hinzuzufügen.</p></li>
<li><p>Ein kreatives oder handwerkliches Hobby
Egal ob Handarbeit, Heimwerken, Gartenarbeit oder Musizieren: Hauptsache, es unterscheidet sich merklich von dem, was man auf Arbeit tut und ist nicht überwiegend Pflicht. Für mich persönlich sind historische Handarbeitstechniken immer eine willkommene Abwechslung zum Sitzen vorm Computer.</p></li>
<li><p>Socialize!
Ein abend mit Freunden im echten Leben ist etwas unglaublich bereicherndes. Das kann, muß aber nicht der Stammtisch sein: gemeinsam Musik oder Theater machen oder sonst irgendwas unternehmen empfinde ich als erholsam. Wichtig ist dabei, daß ich mit anderen Leuten zu tun habe als bei der Arbeit.</p></li>
<li><p>Natur
Ob ich nur einen Sonntagnachmittag im Wald verbringe oder gleich mehrere Tage zelten gehe: Draußen sein, Wind und Wetter ausgesetzt, von Bäumen, Wiesen und Wäldern umgeben, hat einen sehr ausgleichenden Effekt auf mich. In der Natur zu sein, hilft mir, meine Prioritäten geradezurücken und mich an das zu erinnern, was mir in meinem Leben wirklich wichtig ist.</p></li>
<li><p>Körperpflege und Wellness
Vielleicht ist das eine spezifisch weibliche Idee, aber auch mal einen Abend lang bewußt etwas für meine Schönheit zu tun, kann gleichzeitig &#8220;mir etwas Gutes tun&#8221; heißen und entspannend sein, wenn es ohne Zeitdruck und Pflichtcharakter geschieht.</p></li>
</ol>

<p>Natürlich sind das nun meine Ideen, absolut subjektiv und unvollständig. Liebe Leserinnen, liebe Leser &#8211; was macht <em>Eure</em> Freizeit erholsam?</p>

<p>(Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de">pixelio</a>)</p>
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