Work in progress: Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit

In der Literatur über das Schreiben wird der Prozeß des Schreibens höchst unterschiedlich strukturiert. Die Anzahl geht von vier Phasen (Lutz von Werder) bis zu sieben (Otto Kruse). Nun sind die Übergänge von einer Phase in die nächste natürlich fließend, manchmal stellt man schon im weit fortgeschrittenen Prozeß der Textentstehung fest, daß man ein bestimmtes Werk noch einmal genauer auseinandernehmen muß oder gar: daß man für eine bestimmte Präzisierung noch einmal recherchieren muß; daß man vielleicht ein Kapitel anders strukturieren muß oder oder oder. Grundsätzlich ist es aber sehr sinnvoll, eine längere Arbeit im vorhinein zu strukturieren und zeitlich zu planen, wie vorläufig auch immer. Ich gehe ja auch nicht ohne Etappenplanung, Landkarte, Uhr und Kompaß los, um einen Sechstausender zu besteigen. Ich arbeite gerade an einer Artikelserie zu diesem Thema und da ich für mich nie der Weisheit letzten Schluß gefunden habe, wenn es um die Struktur meines Arbeitsprozesses ging, bin ich mir auch gerade nicht so schlüssig, wie ich die Serie unterteilen soll. Mein eigener Arbeitsprozeß neigt dazu, hochgradig iterativ zu sein und etliche Schleifen von Ideensammlung, Recherche, Materialauswertung, Strukturierung und Schreiben zu durchlaufen. Das ist in meiner Situation – ich kann recht frei gestalten, was und wann ich schreibe – praktikabel, unter den Bedingungen eines Studiums vielleicht deutlich weniger. Darum mal wieder eine Frage an Euch, liebe LeserInnen: Wenn Ihr (wissenschaftlich) schreibt – wie strukturiert Ihr Euren Arbeitsprozeß?

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Input gesucht: Bibliographie auf dem Mac?

In meinem letzten Beitrag für imgriff.com -Literaturverwaltung II/II: Helfer im Umgang mit der Literaturflut – habe ich aus der Vielfalt der Literaturverwaltungsprogramme einige Beispiele herausgegriffen und getestet. Wie ein Kommentator zu Recht bemängelte, habe ich keine dezidierte Mac-Anwendung besprochen. Dabei ist mir eines aufgefallen: Windows und Mac sind, will mir scheinen, relativ getrennte Welten, was kommerzielle Bibliographie-Software angeht. Citavi läuft nur unter bestimmten Bedingungen auf dem Mac, Bibliographix nur mit einem Windows-Emulator (immerhin: unter wine funktionierte letzteres auf meinem Debian-System brauchbar, auf Macs könnte es also auch ). Liebe WissenschaftlerInnen da draußen, die Ihr mit Macs arbeitet: Welche Programme nutzt Ihr? Was könnt Ihr empfehlen?

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Alles Gute zum Geburtstag, Linux!

Das freie Betriebssystem wird dieser Tage 20 Jahre alt. Diese goldige Visualisierung der Geschichte fand ich über meine Diaspora*-Kontakte:

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Tasque – (noch eine) Aufgabenverwaltung für Linux

Vor gut zwei Wochen habe ich meinen Desktop-Rechner auf die aktuelle Version von Debian Stable aktualisiert, d.h. von "Lenny" auf "Squeeze". Und ich bin sehr zufrieden damit! Neben aktuelleren Programmversionen ist die Auswahl sehr gewachsen, dabei ist das System nach wie vor sehr stabil und auf der vergleichsweise schwachen Hardware durchaus performant. Einzig der Upgradeprozeß war nervenzerfetzend und endete damit, daß ich komplett neu installierte. Das lag aber an proprietären Grafiktreibern, die offenbar mit dem neuen Kernel nicht so wollten, wie sie sollten.

Das unendlich nützliche Gnome Do läßt mich jetzt auch endlich seine Einstellungen bearbeiten – in der vorigen Version wollte es das nicht – und beim Wühlen in den Plugins bin ich auf eine schicke Aufgabenverwaltung aufmerksam geworden: Tasque. So präsentiert sich das Hauptfenster:

Tasque-Hauptansicht

Beim ersten Start fragt Tasque, ob man die Aufgabenliste in einer lokalen Datei oder beim Dienst Remember the Milk führen möchte. Continue reading

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Selber machen oder machen lassen? Ein paar Überlegungen.

Es gibt Zeiten, in denen man einfach nicht dazu kommt, Dinge wie Hausarbeit oder Papierkram zu erledigen, etwa: Wenn man gerade im Job viel zu tun hat, wenn man sich gerade in einem neuen Betrieb einarbeitet – oder auch, wenn man gerade am Studienabschluß sitzt. Zum Glück kann man mit dem nötigen Kleingeld heute sehr vieles von anderen erledigen lassen; Kathrin Passig und Sascha Lobo bringen in „Dinge geregelt kriegen…“ ein ganzes Kapitel über Outsourcing1 unter. Vom Steuerberater über die Wohnungsrenovierung bis zum Hund gassi führen gibt es kaum etwas, das heute nicht jemand anderes machen kann. Ich selbst neige immer noch dazu, „das bißchen Haushalt“ (und „das bißchen privaten Papierkram“) zu unterschätzen und alles selbst machen zu wollen, mit dem Resultat, daß meine Wohnung nicht als Musterbeispiel für einen aufgeräumten, sauberen Ort herhalten kann. Schließlich habe ich von zuhause als Maxime mitgenommen, daß selbst zu machen ist, was ich selbst tun kann – das ist dann auch die Garantie dafür, daß es getan wird, wie ich es mir vorstelle. Das ist nicht immer die beste Maxime. Continue reading

  1. Kathrin Passig und Sascha Lobo, Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin, 1. Aufl. (rowohlt Berlin, 2008), S. 212-225

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Kleine Shoppingempfehlung (Danke, ESA!)

Ich bin ja sonst nicht so der Fan von Grußkarten. Insbesondere bei Karten, die witzig sein sollen, kann man ja nur selten wirklich sagen, ob der/die EmpfängerIn das genauso sieht oder tödlich beleidigt reagiert. Romantische Rosenbilder schicke ich vielleicht auch besser nicht an Kollegen. Was bleibt: Karten mit einfach schönen Bildern, die passen irgendwie immer. Nun begeistert mich Astronomie schon seit meiner Kindheit, auch wenn Orion das einzige Sternbild ist, das ich erkenne. Als ich darum letztes Jahr entdeckte, daß es ausgewählte Bilder vom Hubble Space Telescope auch als Postkarten gibt, mußte ich welche haben. Man kann sie im Hubble-Shop bestellen, und ich bin vom Service wirklich sehr angetan. Da der Service der ESA in Deutschland sitzt, geht die Bestellung wirklich flink. Am Mittwoch habe ich bestellt, am Freitag waren sie da, die Motive sind wunderschön und das Format der Karten gefällt mir auch sehr. Ganz abgesehen vom unschlagbaren Preis von 4,50€ für ein Zehnerset Karten. Wer noch ein Geschenk für technisch interessierte Leute sucht, der Hubble-Shop bietet auch DVDs, Bücher, Poster und Tassen an. So – genug gelobhodelt – ich denke mir jetzt mal aus, wer welche Postkarte bekommt…

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Linktip: Arbeit statt Streß

Dr. Stephan List, den ich bisher als Autor des Toolblog kenne, hat ein neues Projekt angefangen: Arbeit statt Streß. Ein Blog über psychische Gesundheit am Arbeitsplatz, bisher wurden Themen von “Gesund bleiben trotz Schichtarbeit” über Burnout bis Streßmanagement besprochen. Ich werde sicher immer wieder dort “vorbeilesen”.

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Diaspora: Eine erste Einschätzung. (+invites)

Diaspora begeisterte ja anfangs die Netzgemeinde, mit der ersten Veröffentlichung des Codes hagelte es erst einmal Kritik, und seit zwei Wochen sind die ersten Alpha-Invites unterwegs.

Diaspora-Screenshot

Meine erste Einschätzung: Nein, Diaspora ist kein Facebook-Killer, aber es verspricht schöne Funktionen. Continue reading

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Solfege-Präsentation vom 23.10.2010

Meine Präsentation über solfege am 23.10.2010, gehalten in der c-base im Rahmen der Ubuntu Release Party, war heftig von technischen Schwierigkeiten beeinträchtigt. Nicht nur das Mikrofon wollte nicht so, wie es sollte, auch Prezi (eigentlich ein cooler Dienst) versagte mir im entscheidenden Moment den Dienst – in Zukunft werde ich mich also doch lieber auf Impress verlassen oder ganz auswendig vortragen…

Hier jedenfalls das Prezi zum Noch-einmal-Nachschauen und Vertiefen:

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Wie mein Morgen beginnt

Meine Abendroutine habe ich ja schon einmal genau geschildert. Jetzt fragt das die Firma audena in einer Blogparade nach den Aufsteh-Routinen von Bloggern. Es gibt dabei auch etwas zu gewinnen, nämlich ein Massivholzbett, und bis zum 7. September kann man noch mitmachen.

So gegen 8:30 klingelt in der Regel mein Wecker. Ich trinke direkt nach dem Aufwachen ein Glas Wasser, noch im Bett liegend gehe ich im Kopf den Tag durch: Wo werde ich hingehen? Was außer Routinearbeiten werde ich tun? Worauf freue ich mich? Nach dem zweiten oder dritten Druck auf den Snooze-Button (den ich so lange noch laufen lasse, damit ich nicht wieder einschlafe, während ich mir meinen Tag ausmale) stehe ich dann auf und koche mir einen Kaffee. Continue reading

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