Off topic: Mathemusik.

Für die, die über Claudia Kilians Erwähnung meines Blogs hierhergekommen sind, auch hier dieses wunderschöne Video, in dem sich Mathematik und Musik die Hand geben:

Gefunden habe ich es bei Andreas Schepers und bei Jens Ohlig gleichzeitig auf Google+.

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Alles auf Anfang! Zen to Done, revisited

Gibt es Menschen, die mit Dingen, die sie sich einmal vorgenommen haben, niemals, wirklich niemals, nachlässig werden? Ich glaube nicht. Letztens habe ich festgestellt, daß meine Produktivitäts-Gewohnheiten es vertragen könnten, einmal “nachgeschärft” zu werden. Da ich mich nicht für einen Übermenschen halte, will ich das eine nach der anderen tun, wie es Leo Babauta in Zen To Done vorschlägt.

Mit der Auswahl dieser Gewohnheit halte ich mich auch an einen Vorschlag von Leo:

Wenn Du die Gewohnheitsänderungen nicht von 1 bis 10 angehen möchtest, schlage ich vor, dass Du mit denen beginnst, die die positivsten Effekte für Dein Leben versprechen.

Ich habe mich gefragt: Welche Gewohnheit kann mir derzeit am meisten bringen? Es ist ganz klar der Wochenrückblick. Continue reading

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Deutschsprachige Zen To Done-User-Group

Es ist so ein Floh im Ohr, der mir immer wieder kommt: Eine Anwendergruppe für Zen to Done. Auf deutsch.

Da ich glaube, daß gegenseitige Unterstützung beim Gewohnheiten-Ändern eine ganz wunderbare Sache ist, habe ich dem Floh nachgegeben und mal eine deutschsprachige Zen To Done-Google-Group ins Leben gerufen.
Wer Lust hat: einfach anmelden, man braucht für viele Funktionalitäten nicht mal ein Google-Konto. Kurze Vorstellungen a la “Ich bin die und die/der und der, mache das und das und interessiere mich für ZTD, weil… ” sind nicht verkehrt, aber keine Pflicht.

Ich habe das Archiv jetzt erst einmal bewußt öffentlich gelassen (damit man sich einen einigermaßenen Überblick verschaffen kann), es kann also jede/r, der/die diese Gruppe findet, im Archiv lesen. (Eventuell denke ich darüber später nochmal nach.) Darum: Erst denken, dann posten.

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Arbeitsalltag auf der ISS

Passend zum letzten Space Shuttle-Start überhaupt habe ich dieser Tage ein Video gefunden, das einen kleinen Einblick in die Arbeitsorganisation der Besatzung der Internationalen Raumstation gibt. Der belgische Astronaut Frank de Winne erläutert, wie ein Arbeitstag für ihn und seine Kollegen abläuft:

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Warum ich aufgehört habe, Evernote zu benutzen

Evernote ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?

Das eine Zauberwort heißt Geschwindigkeit, das andere Stabilität. Das neue Webinterface brachte ein paarmal meinen Browser zum Absturz, seither mag ich es nicht mehr benutzen.
Da ich auf dem Computer im Büro keine Adminrechte habe, kann ich dort keine Programme installieren. Ich habe zwar ein Evernote auf einem USB-Stick, doch irgendwie denke ich inzwischen sehr selten daran, das aufzurufen. Ich kann dieses Evernote auch nicht im Tray verstecken, sondern es hockt die ganze Zeit dick und fett in meiner ohnehin mit viel zu vielen Programmen zugestopften Taskleiste.

Noch mieser sieht es auf meinen heimischen Linuxsystemen aus. Continue reading

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Schönes Fundstück über Motivation

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Akademischer Workflow mit Freier Software

Moritz Fürst hat vor gut einem Jahr seinen akademischen Workflow beschrieben. Ich habe mir vor einiger Zeit vorgenommen, das einmal auf mein Linux-System abzubilden. Einige Programme, die ich erwähne, gibt es auch für Windows, die Systemtools sind jedoch Linux- oder sogar GNOME-spezifisch.

Recherche, Strukturieren und Schreiben sind in meinem Prozeß sich abwechselnde und aufeinander aufbauende Schritte. Ausgangspunkt meiner Arbeit ist meistens eine Mindmap mit ersten Ideen zu einem Thema, einem ersten Entwurf der Fragestellung, die sich natürlich verfeinert und/oder eingrenzt, je mehr ich mich in ein Thema einlese. Nach einer ersten Recherche- und Lesephase verändert sich diese vorläufig entworfene Struktur natürlich, es tun sich neue Aspekte der Fragestellung auf, die einen neuen Recherchevorgang anstoßen undsofort. Da ich die Neigung habe, so viel zu lesen, daß ich das Material hinterher nur noch unter Schwierigkeiten in Textform strukturieren kann, fange ich möglichst früh mit den ersten Textteilen an, die ich dann bei Bedarf neu arrangiere. Der Einfachheit halber unterteile ich meinen Arbeitsprozeß jedoch analog zu Moritz’ Ansatz:

Research/Recherce

Für das Sammeln von Material verwende ich den Zettelkasten von Daniel Lüdecke. Zwar ist auch Evernote ein tolles Werkzeug, das Schöne am Zettelkasten ist die “Schreibtisch”-Funktion, mit der ich Ideen zu einem bestimmten Schlagwort kompilieren kann. Ferner unterstützt der Zettelkasten Quellenangaben. Zur Literaturrecherche greife ich direkt zu den Bibliotheks(meta)katalogen oder ganz schnöde Google Books und erfasse die Quellen mit Zotero. Continue reading

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Work in progress: Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit

In der Literatur über das Schreiben wird der Prozeß des Schreibens höchst unterschiedlich strukturiert. Die Anzahl geht von vier Phasen (Lutz von Werder) bis zu sieben (Otto Kruse). Nun sind die Übergänge von einer Phase in die nächste natürlich fließend, manchmal stellt man schon im weit fortgeschrittenen Prozeß der Textentstehung fest, daß man ein bestimmtes Werk noch einmal genauer auseinandernehmen muß oder gar: daß man für eine bestimmte Präzisierung noch einmal recherchieren muß; daß man vielleicht ein Kapitel anders strukturieren muß oder oder oder. Grundsätzlich ist es aber sehr sinnvoll, eine längere Arbeit im vorhinein zu strukturieren und zeitlich zu planen, wie vorläufig auch immer. Ich gehe ja auch nicht ohne Etappenplanung, Landkarte, Uhr und Kompaß los, um einen Sechstausender zu besteigen. Ich arbeite gerade an einer Artikelserie zu diesem Thema und da ich für mich nie der Weisheit letzten Schluß gefunden habe, wenn es um die Struktur meines Arbeitsprozesses ging, bin ich mir auch gerade nicht so schlüssig, wie ich die Serie unterteilen soll. Mein eigener Arbeitsprozeß neigt dazu, hochgradig iterativ zu sein und etliche Schleifen von Ideensammlung, Recherche, Materialauswertung, Strukturierung und Schreiben zu durchlaufen. Das ist in meiner Situation – ich kann recht frei gestalten, was und wann ich schreibe – praktikabel, unter den Bedingungen eines Studiums vielleicht deutlich weniger. Darum mal wieder eine Frage an Euch, liebe LeserInnen: Wenn Ihr (wissenschaftlich) schreibt – wie strukturiert Ihr Euren Arbeitsprozeß?

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Input gesucht: Bibliographie auf dem Mac?

In meinem letzten Beitrag für imgriff.com -Literaturverwaltung II/II: Helfer im Umgang mit der Literaturflut – habe ich aus der Vielfalt der Literaturverwaltungsprogramme einige Beispiele herausgegriffen und getestet. Wie ein Kommentator zu Recht bemängelte, habe ich keine dezidierte Mac-Anwendung besprochen. Dabei ist mir eines aufgefallen: Windows und Mac sind, will mir scheinen, relativ getrennte Welten, was kommerzielle Bibliographie-Software angeht. Citavi läuft nur unter bestimmten Bedingungen auf dem Mac, Bibliographix nur mit einem Windows-Emulator (immerhin: unter wine funktionierte letzteres auf meinem Debian-System brauchbar, auf Macs könnte es also auch ). Liebe WissenschaftlerInnen da draußen, die Ihr mit Macs arbeitet: Welche Programme nutzt Ihr? Was könnt Ihr empfehlen?

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Alles Gute zum Geburtstag, Linux!

Das freie Betriebssystem wird dieser Tage 20 Jahre alt. Diese goldige Visualisierung der Geschichte fand ich über meine Diaspora*-Kontakte:

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