Die Schere im Kopf: Der innere Zensor

Wir alle kennen das. Da setzt man sich hin mit dem festen Vorsatz, ewas zu schreiben, aber nach einer halben Stunde hat man jeden Ansatz gleich wieder gelöscht, weil er es irgendwie nicht trifft, die Formulierung blöd ist oder man das Gefühl hat, sich dabei fachlich zu weit aus dem Fenster zu lehnen. Klingt bekannt? Dieses Phänomen nenne ich den „inneren Zensor“. Für mich ist er der Kreativitätskiller Nummer eins.

Das kritische Denken, von dem der innere Zensor eine Instanz ist, hat durchaus seine Berechtigung, nämlich daß es unsere Äußerungen und Gedanken hinterfragt und auf Qualität bedacht ist. „Die Schere im Kopf: Der innere Zensor“ weiterlesen

Rollen, Identitäten und Ziele

Ein persönliches Leitbild zu erstellen, ist in der Regel eine lohnenswerte Investition, kann sich aber auch als überwältigende Aufgabe herausstellen, wenn man nicht weiß, was man von seinem Leben eigentlich will und welche Identitäten man lebt. Manchmal ist darum ein hilfreicher Schritt, vor dem Losschreiben am Leitbild erst einmal zu überlegen, in welchen Rollen man eigentlich durchs Leben geht. „Rollen, Identitäten und Ziele“ weiterlesen

Weiter geht’s…

… jetzt auf einem „richtigen“ Blog, unter eigener Domain und selbst gepflegt, gewartet und administriert. Ich bin gespannt, wie sich das hier entwickelt, auf was für Ideen ich noch so komme – und wann ich der Versuchung erliege, eigenhändig am Theme herumzubasteln. Das geht nämlich bei wordpress.com nur gegen Bezahlung, hier aber nach Belieben.

Die Beiträge aus meinem Blog bei wordpress.com transferiere ich bei Gelegenheit hierher, der Übersichtlichkeit halber.

Relax! Wie Freizeit wirklich erholsam wird

Bildquelle: www.pixelio.de

Die meisten von uns dürften das kennen: Man kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag heim und sinkt entseelt aufs Sofa. Glotze an. Und dann klebt man den ganzen Abend davor. Wahlweise auch sinnlos surfend im Internet. Irgendwann geht man dann ins Bett mit einem leisen Ärger darüber, daß man seine Freizeit mal wieder sinnlos verbracht hat – und wirklich erholsam war das auch nicht. Was kann man tun, damit Freizeit wirklich erholsam wird? „Relax! Wie Freizeit wirklich erholsam wird“ weiterlesen

Selbstbeobachtung als Grundlage der Planung

In den letzten Jahren meines Studiums führte ich ein Arbeitstagebuch, in dem ich festhielt, was ich wann an welchem Ort gemacht habe, mit ein, zwei Worten zum Gefühl dabei und zur Zufriedenheit. Das half mir erstens gegen das „Ich hab gar nix getan!“-Gefühl und zweitens konnte ich damit feststellen, wann und wo ich am besten arbeite, wieviel Arbeitszeit ich realistischerweise in einem Tag unterbringen kann, ohne mich kaputtzumachen, was wieviel Zeit in Anspruch nimmt und welche Arbeiten ich tendenziell am längsten vor mir herschiebe – also zusammenfassend: es erlaubte mir, mein Arbeitsverhalten zu analysieren und dementsprechend auch realistischer zu planen. „Selbstbeobachtung als Grundlage der Planung“ weiterlesen

Produktives Spazierengehen

Der Schriftsteller Gerhart Hauptmann hatte in seinen späteren Jahren die Angewohnheit, ausgiebige Spaziergänge zu machen. Nach diesen diktierte er dann seiner Sekretärin einen neuen Teil des Textes, der gerade in Arbeit war. Er nannte diese Spaziergänge „Produktivspaziergänge“; offensichtlich ging die kreative Arbeit während des Gehens in seinem Kopf vor.

Ich habe mich von dieser Gewohnheit Hauptmanns während meiner Magisterarbeit zu meiner eigenen Form des Produktivspaziergangs inspirieren lassen. „Produktives Spazierengehen“ weiterlesen

Die Steter-Tropfen-Methode oder: Dranbleiben!

„Auch eine Reise von zehntausend Meilen beginnt mit dem ersten Schritt.“ (Laotse zugeschrieben)

Kann man eigentlich in einer Sache vorankommen, wenn man nur sehr beschränkte Zeit investiert? Man kann. Vorausgesetzt, man tut das sehr regelmäßig über einen langen Zeitraum. „Steter Tropfen höhlt den Stein“, weiß das alte Sprichwort. Und die Hemmung, sich eine halbe Stunde mit einer ungeliebten Aufgabe zu befassen, ist wesentlich geringer, als sich gleich eine lange Zeit vorzunehmen. „Die Steter-Tropfen-Methode oder: Dranbleiben!“ weiterlesen

Wunderwaffe Kurzzeitwecker oder: Vom Nutzen der Zeitbeschränkung

Zu den Methoden, die meine Produktivität am meisten verbessert haben, gehört die Zeitbeschränkung. Wenn ich an einer Aufgabe, die mir langwierig vorkommt und/oder bei der ich mich erfahrungsgemäß in Details verliere, arbeiten will, beschränke ich gerne die Zeit, die ich am Stück daran arbeite, auf eine überschaubare Zeitspanne. „Wunderwaffe Kurzzeitwecker oder: Vom Nutzen der Zeitbeschränkung“ weiterlesen

Die dreifarbige Agenda

Als ich anfing, mich mit Zeitmanagement zu beschäftigen, schrieb ich ToDo-Listen und irgendwann nervte mich diese lange, unübersichtliche Liste ohne Prioritäten, die auch nie kürzer zu werden schien. Dann änderte ich das System: am Montag (manchmal auch erst am Dienstag) schrieb ich eine Agenda für die Woche. „Die dreifarbige Agenda“ weiterlesen