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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; Werkzeugkasten</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Zen to Done revisited, Teil II: Sammeln.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:17:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines &#8220;Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch&#8221;-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege &#8211; und ich habe mich für das Sammeln entschieden. Mein trusted system ist in den letzten ein, &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/10/zen-to-done-revisited-teil-ii-sammeln/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines &#8220;Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch&#8221;-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege &#8211; und ich habe mich für das <a href="http://imgriff.com/2008/01/16/zen-to-done-teil-4-gewohnheit-1-sammeln/">Sammeln</a> entschieden.
Mein <em>trusted system</em> ist in den letzten ein, zwei Jahren etwas zerfleddert. Im Moment verstreuen sich meine Aufgaben an allerhand verschiedenen Orten, viel zu viele, um Überblick zu behalten und keinen, der mir vollkommen erspart, mir Dinge zu merken.<br />
Bei der Gelegenheit überlege ich mir, was ein <em>trusted system</em> eigentlich auszeichnen muß, damit ich es gerne benutze. Das wichtigste daran ist der Zweck: <strong>Es soll meinen Kopf entlasten.</strong> <span id="more-553"></span>Es soll mir einen Ort bereitstellen, wo ich Dinge ablegen kann, damit ich sie mir nicht merken muß, damit ich sichergehen kann, daß ich sie wiederfinde, auch wenn ich sie vergesse. Ein Reservoir, das regelmäßig durchgearbeitet wird, so daß die Dinge bald an ihren richtigen Platz finden.</p>

<p>Ich muß das System mögen, damit ich ohne Überwindung alles dort einpflege. Es muß mir überall zugänglich sein (am besten auch im tiefsten Funkloch). Digitale Tools müssen auf allen Plattformen, die ich benutze, verfügbar sein und sich leicht synchronisieren lassen.
Bei der Gelegenheit frage ich mich, ob mein &#8220;Eingangs&#8221;-System identisch sein muß mit dem System, in dem ich meine Listen pflege. Praktisch ist das wahrscheinlich, aber nicht alle &#8220;Dinge&#8221;, die mir so zufliegen, sind ToDos.</p>

<p>Die alte Frage: Digital oder Papier? Mit dem Smartphone ist die Möglichkeit, meine Einfälle grundsätzlich online zu erfassen, realistisch geworden (ich verbringe zwar viel Zeit am Computer, aber eben nicht alle) &#8211; aber ist ein simples Notizbuch nicht noch eher wirklich (fast) überall verfügbar und vor allem schnell?</p>

<p>Vielleicht lasse ich mir darum mit dieser Gewohnheit ein wenig mehr Zeit &#8211; oder auch nicht, denn eigentlich fällt mir das Sammeln leicht. Mal sehen, wie es mir Ende Oktober damit geht.</p>
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		<title>Warum ich aufgehört habe, Evernote zu benutzen</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/07/warum-ich-aufgehoert-habe-evernote-zu-benutzen/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/07/warum-ich-aufgehoert-habe-evernote-zu-benutzen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Jul 2011 06:30:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Evernote ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb? Das eine Zauberwort heißt Geschwindigkeit, das andere Stabilität. Das neue Webinterface brachte ein paarmal &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/07/warum-ich-aufgehoert-habe-evernote-zu-benutzen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://evernote.com">Evernote</a> ist ja ein Dienst, den viele für sehr nützlich halten. Mich eingeschlossen. Bis mir vor einigen Wochen auffiel, daß ich ihn kaum noch benutze. Weshalb?</p>

<p>Das eine Zauberwort heißt <strong>Geschwindigkeit</strong>, das andere <strong>Stabilität</strong>. Das neue Webinterface brachte ein paarmal meinen Browser zum Absturz, seither mag ich es nicht mehr benutzen.<br />
Da ich auf dem Computer im Büro keine Adminrechte habe, kann ich dort keine Programme installieren. Ich habe zwar ein Evernote auf einem USB-Stick, doch irgendwie denke ich inzwischen sehr selten daran, das aufzurufen. Ich kann dieses Evernote auch nicht im Tray verstecken, sondern es hockt die ganze Zeit dick und fett in meiner ohnehin mit viel zu vielen Programmen zugestopften Taskleiste.</p>

<p>Noch mieser sieht es auf meinen heimischen Linuxsystemen aus. <span id="more-481"></span>Zwar läuft Evernote unter wine, und mit <a href="http://nevernote.sourceforge.net/">Nevernote</a> (das ich <a href="http://imgriff.com/2011/01/27/nevernote-evernote-nativ-unter-linux-nutzen/">hier</a> besprochen habe) gibt es einen durchaus funktionsfähigen Klon. Allein: Beide sind nicht unbedingt sparsam mit den Ressourcen meiner nicht so üppig ausgestatteten Computer. Ich höre schon die Aufforderung: &#8220;Ja, dann kauf dir halt mal einen schnelleren Computer.&#8221; Warum sollte ich in leistungsfähigere Hardware investieren, nur damit ein paar Programme, die verschwenderisch mit Ressourcen umgehen, den Computer für alltägliche Aufgaben halbwegs flüssig laufen lassen? Ich sehe ein, daß ich für Echtzeit-Audiobearbeitung, Videoschnitt oder aktuelle Spiele leistungsfähige Hardware brauche, aber für eine <em>Notizverwaltung</em>? Die soll auch auf meinem Netbook funktionieren.</p>

<p>Ideen wandern seither viel eher in Textdateien, in mein <a href="http://trgtd.com.au">Thinkingrock</a>, in eine Mindmap oder direkt als Entwurf in mein Blog.
Auf meinen Linux-Systemen habe ich <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/">Tomboy</a> lieben gelernt, vor allem im Zusammenspiel mit <a href="http://do.davebsd.com">Gnome Do</a>. Das ist so schnell, so geschmeidig in den Desktop eingefügt und so schlank, daß Evernote da kaum mithalten kann &#8211; <strong>und</strong> ich kann Verknüpfungen zwischen einzelnen Notizen anlegen, ein Feature, das Evernote nicht bietet. Daß Tomboy nur mit Text arbeitet, kommt mir sogar entgegen: geschätzte 99% meines Notiz-Bedarfs sind plain text. Formatierungen, Bilder etc. kann ich meistens vernachlässigen. Zwischen meinen Linux-Computern synchronisiere ich die Tomboy-Notizen über Dropbox. Die Suche arbeitet wesentlich schneller als die von Evernote und die Notizen kann ich über die Desktopsuche finden.<br />
Überhaupt ist diese nahtlose Integration von etlichen Werkzeugen ein Grund, warum ich den GNOME-Desktop so mag.</p>

<p>Vielleicht wird sich das alles ändern, wenn ich mir mobiles Internet zulege. Dann nämlich könnte Evernote wieder für mich von Nutzen sein. Daß das auf meinen Computern einschließlich Webinterface stabil und schnell läuft, wäre auch in diesem Fall ein echter Zugewinn.</p>
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		<title>Input gesucht: Bibliographie auf dem Mac?</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/04/input-gesucht-bibliographie-auf-dem-mac/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/04/input-gesucht-bibliographie-auf-dem-mac/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 19:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In meinem letzten Beitrag für imgriff.com -Literaturverwaltung II/II: Helfer im Umgang mit der Literaturflut &#8211; habe ich aus der Vielfalt der Literaturverwaltungsprogramme einige Beispiele herausgegriffen und getestet. Wie ein Kommentator zu Recht bemängelte, habe ich keine dezidierte Mac-Anwendung besprochen. Dabei &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/04/input-gesucht-bibliographie-auf-dem-mac/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem letzten Beitrag für imgriff.com -<a href="http://imgriff.com/2011/04/14/literaturverwaltung-iiii-helfer-im-umgang-mit-der-literaturflut/">Literaturverwaltung II/II: Helfer im Umgang mit der Literaturflut</a> &#8211; habe ich aus der Vielfalt der Literaturverwaltungsprogramme einige Beispiele herausgegriffen und getestet. Wie ein Kommentator zu Recht bemängelte, habe ich keine dezidierte Mac-Anwendung besprochen. Dabei ist mir eines aufgefallen: Windows und Mac sind, will mir scheinen, relativ getrennte Welten, was kommerzielle Bibliographie-Software angeht. Citavi läuft nur <a href="http://www.citavi.com/sub/manual/de/index.html?installation_auf_einem_mac.htm">unter bestimmten Bedingungen</a> auf dem Mac, Bibliographix nur mit einem Windows-Emulator (immerhin: unter wine funktionierte letzteres auf meinem Debian-System brauchbar, auf Macs könnte es also auch ). Liebe WissenschaftlerInnen da draußen, die Ihr mit Macs arbeitet: Welche Programme nutzt Ihr? Was könnt Ihr empfehlen?</p>
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		<title>Tasque &#8211; (noch eine) Aufgabenverwaltung für Linux</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/03/tasque-noch-eine-aufgabenverwaltung-fuer-linux/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 07:13:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor gut zwei Wochen habe ich meinen Desktop-Rechner auf die aktuelle Version von Debian Stable aktualisiert, d.h. von &#34;Lenny&#34; auf &#34;Squeeze&#34;. Und ich bin sehr zufrieden damit! Neben aktuelleren Programmversionen ist die Auswahl sehr gewachsen, dabei ist das System nach &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/03/tasque-noch-eine-aufgabenverwaltung-fuer-linux/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor gut zwei Wochen habe ich meinen Desktop-Rechner auf die aktuelle Version von Debian Stable aktualisiert, d.h. von &quot;Lenny&quot; auf &quot;Squeeze&quot;. Und ich bin sehr zufrieden damit! Neben aktuelleren Programmversionen ist die Auswahl sehr gewachsen, dabei ist das System nach wie vor sehr stabil und auf der vergleichsweise schwachen Hardware durchaus performant. Einzig der Upgradeprozeß war nervenzerfetzend und endete damit, daß ich komplett neu installierte. Das lag aber an proprietären Grafiktreibern, die offenbar mit dem neuen Kernel nicht so wollten, wie sie sollten.</p>

<p>Das unendlich nützliche <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> läßt mich jetzt auch endlich seine Einstellungen bearbeiten &#8211; in der vorigen Version wollte es das nicht &#8211; und beim Wühlen in den Plugins bin ich auf eine schicke Aufgabenverwaltung aufmerksam geworden: <a href="http://live.gnome.org/Tasque">Tasque</a>. So präsentiert sich das Hauptfenster:</p>

<div style="text-align:center"><p><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/500_tasque.png" title="Tasque-Hauptansicht" alt="Tasque-Hauptansicht" width="500" height="458" /></p></div>

<p>Beim ersten Start fragt Tasque, ob man die Aufgabenliste in einer lokalen Datei oder beim Dienst <a href="http://www.rememberthemilk.com" title="Remember the Milk">Remember the Milk</a> führen möchte. <span id="more-439"></span>Über letzteres lassen sich ohne großen Aufwand mehrere Tasque-Instanzen synchron halten lassen. Dafür wird ein Remember the Milk-Konto benötigt. Ansonsten ist die Konfiguration schmerzfrei und bietet nicht übermäßig viele Optionen:</p>

<div style="text-align:center"><p> <img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/einstell.png" title="Tasque - Einstellungen" alt="Tasque - Einstellungen" width="408" height="378" /></p></div>

<div style="text-align:center"><p><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/einstell1.png" /></p></div>

<p>Richtig nett wird das kleine Werkzeug durch Anbindung an andere Tools: Aus dem Desktop-Wiki Tomboy heraus lassen sich aus Notizzeilen Tasque-Einträge generieren, und mit dem Gnome Do-Plugin kann man ebenfalls schnell und unkompliziert Aufgaben notieren. Die Aufgabenliste ist dabei einfach eine ToDo-Liste ohne großartige GTD-Ansprüche, Unteraufgaben oder Projekte &#8211; schlicht und schnörkellos. Tasque ist damit ein heißer Kandidat, sollte ich einmal meine Aufgabenverwaltung wechseln.</p>
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		<title>Wie ich mit E-mails zurechtkomme</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 04:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dauerthema E-mail: Da die Kollegen von imgriff.com gerade die &#8220;Inbox-Zero-Tipps&#8221; von Kevin Rose als Link am Morgen hatten, inspiriert mich das, aufzuschreiben, wie ich denn mit der Flut von E-mails zurechtkomme, die tagtäglich in meinem Postfach landet. Ich sorge in &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/08/wie-ich-mit-e-mails-zurechtkomme/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Dauerthema E-mail: Da die Kollegen von imgriff.com gerade die &#8220;<a href="http://imgriff.com/2010/08/19/e-mail-management-5-inbox-zero-tipps-von-kevin-rose/#comments">Inbox-Zero-Tipps</a>&#8221; von Kevin Rose als Link am Morgen hatten, inspiriert mich das, aufzuschreiben, wie ich denn mit der Flut von E-mails zurechtkomme, die tagtäglich in meinem Postfach landet.</p>

<p>Ich sorge in der Hinsicht nämlich nicht gerade für wenig Input: Beruflich ist e-mail mein Haupt-Kommunikationsmedium, auch privat mache ich eine Menge über Mail (SMS schreibe ich nur, wenn es nicht anders geht &#8211; das Tippen auf dem Handy ist mir zuwider), ich bin auf einigen Mailinglisten, und dann sind da noch die unvermeidlichen Newsletter von Diensten, bei denen ich angemeldet bin, Kommentar-Benachrichtigungen vom Blog und so weiter. Eine ziemlich produktivitätstötende Informationsflut, möchte man meinen. Wie bleibe ich trotzdem &#8220;obenauf&#8221;?<span id="more-380"></span>Dafür habe ich einige Strategien. Da ich mit zwei verschiedenen Clients mit verschiedenen Möglichkeiten arbeite, hat sich für Outlook auf der einen und Thunderbird auf der anderen Seite jeweils eine eigene Strategie ergeben.</p>

<p>Für Outlook, das ich ausschließlich im Büro verwende, ist das folgende:</p>

<ul>
<li>Nichts bleibt im Eingang. Für jedes Projekt habe ich einen eigenen Unterordner, in den ich Mails sofort einsortiere. Muß etwas getan werden, wird es als Aufgabe geflaggt.</li>
<li>Ich nutze ausgiebig Suchmöglichkeiten, etwa das Xobni-Addon oder auch die eingebaute Suche von Outlook.</li>
<li>Mails, auf die ich später noch zurückgreifen möchte oder zu denen ich mir Notizen machen möchte, werden an OneNote gesendet.</li>   
<li>In meiner Aufgabenliste arbeite ich mit Tags: muß ich jemanden anrufen (da wird auch, wenn der Kunde eine bestimmte Zeit angegeben hat, zu der er erreichbar ist, ein Reminder eingestellt), warte ich auf Informationen von Kollegen?</li>
<li>Ich verlasse mich allerdings nicht allein auf Outlook: Das Herz meiner Aufgabenorganisation bildet auch im Büro Thinkingrock.</li>
</ul>

<p>Zuhause nutze ich im Wesentlichen das <a href="http://imgriff.com/2007/12/04/produktiv-mit-thunderbird-iiii-ein-flexibles-setup/">flexible Setup für Thunderbird</a>, das Marcel Weiss auf imgriff einmal beschrieben hat. Mit einer Modifikation: ich verschiebe einmal monatlich alle Mails des vorigen Monats in einen Archivordner, damit Thunderbird sich nicht mit einem Posteingang abmühen muß, der mehrere tausend Mails umfaßt.
Der wichtigste meiner virtuellen Ordner ist der &#8220;ungelesen&#8221;-Ordner. Die Suche dafür habe ich so eingestellt, daß sie Mails von Mailinglisten ausnimmt &#8211; die lese ich, wenn ich gerade Zeit dafür habe. Diesen Ordner überfliege ich immer als erstes. Was ich nicht brauche, wird sofort gelöscht. Die wenigen übrigen Mails werden gegebenenfalls mit Tags versehen, über die sie dann wieder in andere virtuelle Ordner einsortiert werden &#8211; der wichtigste davon ist heißt schlicht &#8220;machen&#8221; und enthält alle Mails mit dem Tag &#8220;zu erledigen&#8221;. Falls mir sofort etwas dazu einfällt, lege ich über das Plugin <strong>Xnote</strong> eine Notiz an (das können Stichpunkte für eine Antwort sein oder Informationen, was genau zu tun ist). Ist eine Aufgabe erledigt, wird dieser Tag entfernt. Andere Mails, etwa Benachrichtigungen über Kommentare von meinem Blog, werden automatisch mit &#8220;zu erledigen&#8221; geflaggt. Habe ich den Kommentar moderiert bzw. beantwortet, kann ich die Mail in 95% der Fälle ohnehin löschen.</p>

<p>Da ich auf mehreren Rechnern arbeite (Netbook, Desktop-Rechner und portabler Thunderbird auf USB-Stick), ist <strong>IMAP</strong> eine sehr segensreiche Erfindung für mich: So sind Mails, die ich etwa unterwegs auf dem Netbook als &#8220;zu erledigen&#8221; tagge, bereits entsprechend markiert, wenn ich mich zuhause auf dem Desktop einlogge.</p>

<p>Und ganz allgemein gilt: Die &#8220;Entf&#8221;-Taste ist mein bester Freund. Ist sofort offensichtlich, daß ich eine Mail nicht (mehr) brauche (etwa den wöchentlichen Bericht von XinG oder der GMX-Spamschutz-Report), wird sie gelöscht.</p>
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		<title>Produktiv mit GNOME</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<category><![CDATA[tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen und &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/07/produktiv-mit-gnome/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen und davon ausgesprochen überzeugt.</p>

<p>Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung <a href="http://imgriff.com/2010/05/20/project-hamster-eine-schlanke-zeiterfassung-unter-gnome/">Hamster</a> und die Aufgabenverwaltung <a href="http://imgriff.com/2010/01/05/gtd-tools-vii-getting-things-gnome/">Getting Things Gnome</a>. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren <a href="http://gtg.fritalk.com/post/2010/02/03/GTG-tips-and-tricks2">und noch mehr</a> &#8211; wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen nützlich für die Produktivität sind. <span id="more-373"></span>
Daß das Desktopwiki <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/index.html">Tomboy</a> Evernote noch nicht abgelöst hat, verdanke ich nur der Tatsache, daß ich auf Arbeit vor einem Windows sitze. Evernote halte ich nach wie vor für eine sehr gute Anwendung, es fehlt lediglich ein Linux-Client dafür. Dafür könnte ich Tomboy-Notizen unter Linux nicht nur zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren (das ist z.B. mit Conduit möglich), sie können ebenfalls über die Desktopsuche <a href="http://beagle-project.org/Main_Page">Beagle</a> Beagle durchsucht werden.
Eben diese ist für mich ein nützliches Werkzeug geworden. Wenn ich mich einmal nicht mehr erinnere, wo ich denn nun diese oder jene Datei hingetan habe, erspart mir die Desktopsuche, langwierig Dateien zu suchen (was sonst gerne dafür sorgt, daß ich vergessen habe, was ich damit wollte, bis ich sie gefunden habe).
Last not least ist <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> für mich ein Glanzstück, dessen Fähigkeiten ich erst durch einen Vortrag auf dem Linuxtag 2010 begriff. Damit ist es eine Sache von wenigen Tastendrücken, etwa einen Screenshot aufzunehmen, diesen bei einem Bildhosting-Dienst hochzuladen, die URL anschließend in einer Mail an einen Bekannten zu schicken. Oder etwa den gerade ausgewählten Text in einer neuen Tomboy-Notiz abzuspeichern.</p>

<p>Im September soll die <a href="http://live.gnome.org/GnomeShell">Gnome Shell</a> den Stable-Status erreichen. Ich muß zugeben, daß ich nicht wagemutig genug bin, sie vorher auszuprobieren, bin aber gespannt darauf, was sie bringen wird.</p>

<p>Andererseits entdecke ich gerade, wie produktiv man auch mit der Bash arbeiten kann, wenn man keine Angst davor hat, Kommandos zu lernen und hier und da eine manpage zu lesen. Wir werden sehen, wohin meine Reise geht: Desktop-Begeisterte oder Konsolenheldin oder vielleicht auch beides?</p>

<p>Solange, liebe linux-nutzende LeserInnen: Was sind eure Produktivitätsbooster?</p>
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		<title>Handwerkszeug IV: Keepass &#8211; Sichere und bequeme Paßwortverwaltung</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/03/keepass-sichere-und-bequeme-passwortverwaltung/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/03/keepass-sichere-und-bequeme-passwortverwaltung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[passwoerter]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, das &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/03/keepass-sichere-und-bequeme-passwortverwaltung/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-right:5px"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/keepass_64x64.png" alt="keepass-Logo" /></div>

<p>Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht &#8211; etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder ähnlichen Daten. Abhilfe bieten Paßwortdatenbanken; ich nutze seit über zwei Jahren <a href="http://keepass.info">keepass</a> für diesen Zweck. <span id="more-320"></span></p>

<p>keepass speichert Paßwörter in einer verschlüsselten Datenbank, so daß man sich nur noch das Master-Paßwort merken muß. Legt man irgendwo einen neuen Account an, generiert es auf Wunsch Paßwörter zufällig; wie lang es sein soll, läßt sich nach Geschmack und Sicherheitsbedürfnis festlegen (denn: je länger und komplexer, desto schwerer zu knacken), bis zu 20 Zeichen sind möglich. Die enthaltenen Zeichenarten können dabei nach Bedarf ausgewählt werden: darf das Paßwort z.b. Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Unterstrich enthalten? Zusätzlich zeigt der Generierungsdialog die Stärke der Verschlüsselung an. So weiß man stets, wie sicher das &#8211; gewählte oder zufällig generierte &#8211; Paßwort ist. In einem Datensatz kann man auch die URL und den Usernamen speichern, was der Grübelei, wie denn jetzt der Username war, ein Ende setzt.</p>

<h2>Tastenkürzelfunktionen in KeePass</h2>

<p>Vom Öffnen der URL im Standardbrowser bis zum Einfügen von Username und Paßwort kann KeePass über Tastenkürzel gesteuert werden. Nützlich finde ich besonders die Autotype-Funktion, die mit Strg+V automatisch Username und Paßwort einfügt. Nur der Cursor muß hierfür an der richtigen Stelle stehen.<br />
Per Copy &amp; Paste kann man Usernamen und Paßwörter natürlich ebenfalls einfügen. Die Zwischenablage wird nach 10 Sekunden automatisch geleert, so daß versehentlichem Einfügen oder Mißbrauch ein Riegel vorgeschoben ist. Weitere Notizen können in einem Kommentarfeld eingetragen werden, des weiteren sind Dateianhänge zu einzelnen Schlüsseleinträgen möglich. Der Speicherort der Datenbank kann frei bestimmt werden. Man kann sie dadurch per Dropbox oder ähnlichen Diensten zwischen verschiedenen Rechnern bequem synchron halten.</p>

<h2>Achtung: Versionszweige!</h2>

<p>Die neueste Version ist Version 2.09, Version 1.17 wird allerdings noch zum Download angeboten. Mit 2.09 bearbeitete Dateien lassen sich mit Version 1.17 nicht mehr öffnen. Da ich auf meinem System keine zusätzliche Laufzeitumgebung extra für dieses Programm installieren wollte, läuft auf meinem Linux der inoffizielle Port der Version 1.17 KeePassX.</p>

<p>KeePass ist für Windows (auch als Portable App), Mac und (als inoffizieller Port KeePassX) für Linux verfügbar sowie ab Version 2.08 als plattformübergreifende Anwendung mit der Laufzeitumgebung Mono. KeePass ist Open Source und unter GPL veröffentlicht. In Ubuntu gehört es bereits seit Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon zu den Repositories.</p>

<p>Hier geht es zur Projektseite von <a href="http://keepass.info">keepass</a> und hier gibt es <a href="http://www.keepassx.org">KeePassX</a>.</p>
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		<title>Notizen übers (digitale) Notieren</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/notizen-uebers-digitale-notieren/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 07:11:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[notizen]]></category>
		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einiger Zeit habe ich mich mit Ralf Grabowski auf twitter über Notiz-Tools unterhalten; eine Unterhaltung, die mich auf die Idee brachte, in Artikelform aufzuschreiben, was ich eigentlich zum Notizenmachen verwende. Bild: sxc.hu Warum mache ich eigentlich soviele Notizen? Nicht, &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/notizen-uebers-digitale-notieren/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit habe ich mich mit <a href="http://twitter.com/_ski">Ralf Grabowski</a> auf twitter über Notiz-Tools unterhalten; eine Unterhaltung, die mich auf die Idee brachte, in Artikelform aufzuschreiben, was ich eigentlich zum Notizenmachen verwende.
<img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/02/notizbuch.png" alt="Notizbuch" />
<small>Bild: <a href="http://www.sxc.hu/photo/1176000">sxc.hu</a></small>
Warum mache ich eigentlich soviele Notizen? Nicht, weil mein Gedächtnis solche ausgeprägte Ähnlichkeit mit einem Sieb hätte. 
&#8220;You can&#8217;t wait for inspiration. You have to go after it with a club&#8221;, wird Jack London in den Mund gelegt. Ich meine, man kann der Inspiration auch auflauern, und gute Notizwerkzeuge sind ein probates Mittel dazu.</p>

<p>Ich habe mir schon vor langer Zeit angewöhnt, grundsätzlich gerade Ideen zu notieren, die erst einmal ziemlich blödsinnig, unrealistisch oder krank wirken, denn: ihnen wohnen oft kreative Impulse inne, die ich nutzen kann. Nach Möglichkeit fange ich diese Ideen unmittelbar dann ein, wenn sie kommen. Dann sind sie frisch, unverfälscht und haben ihre kreative Wirksamkeit noch nicht durch langes Zerdenken verloren, und darum ist es wichtig, Notizwerkzeug grundsätzlich griffbereit zu haben &#8211; was, zugegeben, in manchen Situationen schlicht unmöglich ist, etwa beim Abwaschen oder unter der Dusche. <span id="more-314"></span>Was mir auch wichtig ist: gerade weil ich solche ungefilterten Gedanken notiere, sind meine Notizen selbst für die Menschen, denen ich am meisten vertraue, tabu, und nur weil ich niemanden in mein Notizbuch sehen lasse, traue ich mich, ihm vollkommen intime, bruchstückhafte, unausgegorene Ideen anzuvertrauen. Übrigens eine wunderbare Sache, um den <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/10/die-schere-im-kopf-der-innere-zensor/">inneren Zensor</a> auszutricksen &#8211; aber zum Teil Übungssache. Mir will auch scheinen: Je ausgiebiger ich diese Quelle namens &#8220;spontane Einfälle&#8221; anzapfe und aus dem, was mir da zufliegt, auch etwas mache, desto ergiebiger ist sie.</p>

<p>Wenn ich gerade keinen Computer in Reichweite habe, sind die Werkzeuge für das Festhalten von Ideen recht einfach: Notizbücher (für Textbruchstücke, Exzerpte und schnell hingeworfene Mindmaps o.ä.) oder mein Hipster PDA (für reine Stichworte oder Aufgaben). Die Hipster-PDA-Karten werden dann in meine Ideenkartei gesteckt, die ich gelegentlich durchsortiere, Aufgaben in mein Produktivitätssystem. Notizbücher gehe ich dann und wann mal durch (ich führe meine Notizen recht chaotisch, wie sie eben kommen) und sehe nach, was ich vielleicht früher schon zu einem Thema, das ich gerade bearbeite, geschrieben habe.</p>

<p>Am Computer vervielfältigen sich die Anwendungen. Wo eine Sache hinkommt, entscheidet ihr Charakter:</p>

<ul><li><a href="http://evernote.com">evernote</a> für Artikelbruchstücke und -einfälle</li>
<li><a href="http://instapaper.com">instapaper</a> für Links, die ich interessant finde, aber später noch einmal in Ruhe ansehen will, bei denen ich auch auf den ersten Blick noch nicht weiß, ob ich auf sie immer wieder zurückgreifen will</li>
<li><a href="http://delicious.com">delicious</a> &#8211; Für Links, bei denen ich weiß, daß ich sie dauerhaft brauchen kann oder die ich teilen möchte</li>
<li>Artikelbruchstücke, die ich gleich genauer ausformuliere, werden in .txt-files festgehalten</li>
<li><a href="http://trgtd.com.au">thinkingrock</a> (bzw. eine Datei namens todo.txt, die später in TR importiert wird) für Aufgaben</li>
<li>und den <a href="http://zettelkasten.danielluedecke.de">Zettelkasten von Daniel Lüdecke</a> probiere ich gerade für ein privates Projekt als Ideendatenbank.</li></ul>

<p>Für Linux mit GNOME gibt es das Notizprogramm bzw. Desktop-Wiki <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Tomboy">Tomboy</a>, das ich allerdings noch nicht getestet habe.</p>

<p>Zu diesem Thema ist eventuell auch ein Artikel von Stephan List interessant: <a href="http://www.toolblog.de/archives/1330">Stuff and Capture Tools</a>.</p>
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	</item>
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		<title>Was muß eine gute Literaturverwaltung können?</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/was-muss-eine-gute-literaturverwaltung-koennen/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/was-muss-eine-gute-literaturverwaltung-koennen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 07:03:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[bibliographie]]></category>
		<category><![CDATA[literatur]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>

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		<description><![CDATA[Literaturverwaltung ist so etwas wie mein heimliches Steckenpferd. Ich komme immer wieder darauf zurück und bin immer wieder auf der Suche nach interessanten Lösungen für Bibliographie, die auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügt &#8211; aber was braucht man nun wirklich? Gehört ein &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/02/was-muss-eine-gute-literaturverwaltung-koennen/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Literaturverwaltung ist so etwas wie mein heimliches Steckenpferd. Ich komme immer wieder darauf zurück und bin immer wieder auf der Suche nach interessanten Lösungen für Bibliographie, die auch wissenschaftlichen Ansprüchen genügt &#8211; aber was braucht man nun wirklich? Gehört ein Wissensmanagement zwingend in ein Literaturverwaltungsprogramm? Braucht man einen Import von und Export nach MindManager?
Da ich gerade für einen (oder auch mehrere) Artikel in dieser Richtung recherchiere, dachte ich mir, ich frage einfach meine Leser. Hier ein twtpoll (Abstimmen bis 24.2. möglich):
<script src="http://twtpoll.com/js/badge.js" type="text/javascript"></script>
 <script src="http://twtpoll.com/badge/?twt=xarfy3&amp;b=1" type="text/javascript"></script>
 &#8211; eigene Anregungen und Meinungen könnt Ihr mir gerne  gerne per twitter an @ckutzner oder hier in den Kommentaren zukommen lassen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Was ich an Linux liebe</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/11/was-ich-an-linux-liebe/</link>
		<comments>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/11/was-ich-an-linux-liebe/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[persönlich]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[betriebssystem]]></category>
		<category><![CDATA[computer]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[open source]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.camilla-kutzner.de/blog/?p=275</guid>
		<description><![CDATA[Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz! Sie fällt, so kann ich schon einmal sagen, für mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 &#8230; <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/11/was-ich-an-linux-liebe/">Continue reading <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>
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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left; margin:5px"><strong><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2009/11/200_penguins.jpg" alt="Pinguine - das Linux-Maskottchen" /></strong></div>

<p>Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz!
Sie fällt, so kann ich schon einmal sagen, für mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 Netbook Remix läuft, und wenn ich nochmal in die Verlegenheit komme, mir einen neuen Rechner anzuschaffen, dann ist Linux-Kompatibilität definitiv ein Kriterium für die Kaufentscheidung. Hier eine unvollständige und unsortierte Liste, was ich an Linux alles liebe.</p>

<p><strong>Anwendungsvielfalt</strong>. Was mich ursprünglich neugierig auf Linux machte: Viele gute Opensource-Programme, zum Beispiel GIMP, OpenOffice oder mein geliebter Thunderbird, sind linux-nativ, und für fast jede Aufgabe gibt es eine &#8211; kostenfreie &#8211; Softwarelösung unter Linux. Ich kann mich so relativ einfach in Speziallösungen einarbeiten, um die ich sonst einen Bogen machen würde, weil die Programme teurer sind, als ich mir leisten kann.
<strong>Ausnahmen: </strong></p>

<ul>
    <li>Steuersoftware für die Einkommenssteuer, obwohl ich die letzte Steuererklärung mit ELSTER unter WINE größtenteils hinbekommen habe.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Eine zufriedenstellende Bibliographielösung, die mit meinem geliebten citavi mithalten kann, muß ich noch finden. Meine Versuche, citavi unter WINE zum Laufen zu bringen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Alternative zotero kommt mir auf jeden Fall sehr mächtig vor, das muß ich noch ausführlicher erkunden.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Frustrierend finde ich auch, daß ein so nützliches Angebot wie StampIt unter Linux &amp; alternativen Browsern bis vor kurzem nicht benutzbar war &#8211; wie es jetzt mit der Internetmarke wird, bleibt zu erproben. Auch der Hardwaresupport ist zwar kein ganz so düsteres Kapitel mehr wie früher. Daß allerdings ubuntuusers.de immer noch eine Hardware-Blacklist führt, belegt, daß noch nicht alles zum Besten steht zwischen der Linux-Community und den Hardwareherstellern.</li>
</ul>

<ul>
    <li> Nach einer vollkommen befriedigenden Notensatzlösung suche ich ebenfalls noch, was aber gerade nachrangig für mich ist, da ich wenig Noten am Computer setzen will.</li>
</ul>

<p><strong>Workflow</strong>. Virtuelle Desktops erlauben mir, mit nur einem Tastenkürzel gerade nicht benötigte Programme aus dem Weg zu schieben. Wenn ich etwa an einem Design tüftele, kann ich auf dem einen Bildschirm die Grafikbearbeitung machen und habe keine Programmfenster unten in der Fußleiste, die mich daran erinnern, daß da ja noch drei Editorfenster und drei verschiedene Browser offen sind &#8211; denn die liegen dann auf dem anderen Desktop. Auf den dritten habe ich möglicherweise derweil meine Aufgabenverwaltung und Pidgin.<span id="more-275"></span></p>

<p><strong>Die Fensterverwaltungen </strong>(egal, ob GNOME, KDE oder xfce, alle drei habe ich probiert) &#8211; auch ohne compiz, das ich auf meinem Netbook aus Performancegründen nicht installiert habe &#8211; halte ich für viel gelungener als die unter Windows! Wie oft vermisse ich unter Windows das Tastenkürzel &#8220;Strg-Alt-D&#8221;, um den Desktop anzuzeigen und noch mehr, wenn die Taskleiste meines Windows im Büro mal wieder aussieht wie der Homescreen eines iPhones, die virtuellen Desktops. Die lassen sich zwar nachrüsten, aber Dexpot ist auf der Kiste im Büro doch einiges langsamer als die nativen virtuellen Desktops unter Linux.</p>

<p><strong>Kein Lizenz- und Kopierschutz-Terror.</strong> Die Lizenzbedingungen für Windows XP bzgl. Hardwaremodifikationen (fünf Teile Hardware ersetzt? Neu aktivieren! Prozessor zählt als zwei Teile!) fand ich schon grotesk. Der Löwenanteil der Software für Linux, der ich bisher begegnet bin, ist Open Source, Punkt.</p>

<p><strong>Transparenz.</strong> Wo ich unter Windows einfach nur will, daß alles funktioniert, interessiere ich mich unter Linux für mein System. Tonnen von Dokumentation und echte Communities machen mir das Lernen leicht. Das Wiki von ubuntuusers.de etwa ist eine unentbehrliche Hilfe, wenn ich herausfinden will, mit welchem Befehl ich ein .iso erzeuge und welche Optionen ich dafür benötige. Damit macht es richtig Spaß, zu lernen, wie ich das Beste aus meinem System heraushole und kreativ damit arbeiten kann.</p>

<p>Linux ist <strong>anpaßbar ohne Ende</strong>. Ich war beim Wechsel richtig erschlagen davon, was ich in meinem System alles einstellen und modifizieren kann, von Skins, die es zuhauf gibt, ganz zu schweigen. Mittlerweile benutze ich einen ziemlich standardmäßigen GNOME-Desktop, einzige Anpassung: ich habe Alt+F11 für alle Programme als Fullscreen-Tastenkürzel festgelegt, gebrauche es aber selten, und ich habe von der Netbook-Oberfläche auf die normale umgeschaltet.</p>

<p>Ein ganz großer Pluspunkt ist die <strong>Paketverwaltung von Ubuntu</strong>. Wieviel einfacher ist es, einfach auf der shell &#8220;sudo apt-get install Programmname&#8221; einzugeben und dann das Administratorpaßwort und eine Minute später kann man das Programm starten &#8211; statt es erst einmal herunterzuladen, Doppelklick, sich durch einen Installationsdialog klicken und hinterher eventuell noch das Startmenü aufräumen. (OK, manchmal ist ein Programm nicht in den Repositories, und dann ist auch die Installation unter Ubuntu nicht wesentlich unaufwendiger. Bei einem .deb-Paket entfallen hier aber auch die Installationdialoge.) Liegen Aktualisierungen vor, können sie automatisch über die Aktualisierungsverwaltung eingespielt werden, ich muß nicht erst die neue Version herunterladen und manuell aktualisieren. Auch Systemaktualisierungen erfordern sehr viel seltener Neustart und sind unter Ubuntu in meinen Augen viel besser gelöst. Hat ein Programm nichts mehr auf meinem System verloren, wähle ich es in der adept (dem grafischen Tool zur Paketverwaltung) einfach ab und habe es mit zwei, drei Mausklicks  &#8211; oder natürlich mit einem entsprechenden Konsolenbefehl &#8211; deinstalliert.
Überhaut, <strong>die Konsole</strong>: Linux hat mich dazu verführt, mit der Konsole zu arbeiten. Nicht gerade soviel, daß meine Maus arbeitslos wird, aber mit der Shell erledige ich kleine Routineaufgaben wie Dateien kopieren und verschieben oder Bilder verkleinern inzwischen fast schneller. Auch Tastenkürzel verwende ich etwas mehr als früher (was allerdings auch daran liegen kann, daß ich inzwischen sehr, sehr viel am Computer arbeite); und ich starte kaum noch Programme über das Startmenü, sondern eigentlich nur noch über den GNOME-Starter (Alt+F2). Ach, erwähnte ich, daß die GNOME-Shell auch richtig hübsch aussehen kann?</p>

<p><strong>Stabilität.</strong> Doch, es geschieht wirklich selten, daß mir ein Programm auf meinem schwachbrüstigen Netbook nonreaktiv wird oder abstürzt! Unter Windows Vista geschieht das schon öfter.</p>

<p>Zuletzt gibt es natürlich auch noch das Kostenargument.<strong> Linux ist kostenlos</strong> &#8211; und im Gegensatz zu gecrackten Windows-Installationen ist mensch damit rechtlich vollkommen im grünen Bereich. Und mit den Live-CDs, die es von nahezu jeder Distribution gibt, kann man es auch gefahrlos beliebig lange ausprobieren, ohne etwas am eigenen System zu ändern.</p>
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