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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; Vom guten Leben</title>
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	<description>Ein Blog Ã¼ber lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Heute ist nicht mein Tag!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt solche Tage, da habe ich schon morgens das Gef&#252;hl: &#8220;Heute ist nicht mein Tag&#8221;. Vielleicht habe ich nicht so gut geschlafen, vielleicht f&#252;hle ich mich k&#246;rperlich nicht so toll, oder aber es passiert mir ein kleines oder auch gr&#246;&#223;eres Mi&#223;geschick nach dem anderen &#8211; heute etwa habe ich meine Lieblingsjacke, die ich eigentlich ins B&#252;ro mitnehmen wollte, vergessen. Wie kann ich mit solchen Tagen umgehen?<br />
Mir hilft es vor allem, an solchen Tagen erst einmal das Gef&#252;hl von Druck loszuwerden und Konfusion und Hektik, die oft mit dem Gef&#252;hl der Katastrophe zusammenh&#228;ngen, abzusch&#252;tteln. <span id="more-362"></span>Zu beidem habe ich unter &#8220;<a href="/2008/12/was-tun-wenn-alles-zuviel-wird/">Was tun, wenn alles zuviel wird</a>&#8221; schon einiges aufgeschrieben; um meinen Kopf klar zu kriegen, helfen mir auch <a href="/2009/02/gezielt-entspannen-den-stres-abschalten/">Entspannungstechniken</a> &#8211; eine kurze <a href="http://goodlifezen.com/">Meditation</a> oder einige Minuten Progressive Muskelentspannung gehen auch unauff&#228;llig im B&#252;ro.<br />
Was kann zus&#228;tzlich helfen, einen Tag, der schon mies anf&#228;ngt, besser zu &#252;berstehen? </p>
<ul>
<li>Ich achte an solchen Tagen besonders darauf, <strong>mich fit zu halten</strong>. Da ich in Gleitzeit arbeite, kann ich mir zum Beispiel <em>gerade</em> an einem solchen &#8220;Nicht-mein-Tag&#8221;-Morgen herausnehmen, in Ruhe zu hause zu fr&#252;hst&#252;cken. Frisches Obst und Gem&#252;se tun meiner geistigen Leistungsf&#228;higkeit genauso gut wie meinem K&#246;rper.</li>
<li>Wenn ich die Zeit habe und mich k&#246;rperlich gut genug daf&#252;r f&#252;hle, hilft mir nichts besser als <strong>Sport</strong>, um meinen Kopf klar zu bekommen.</li>
<li><strong>Pausen machen,</strong> <em>erst recht,</em> wenn ich an einem solchen Tag das Gef&#252;hl habe, mir das nicht leisten zu k&#246;nnen.</li>
<li>Ich beherzige die alte Adventuregamer-Weisheit: <strong>Save early, save often.</strong> &#220;bertragen: Gerade an solchen &#8220;Katastrophentagen&#8221; lohnt es sich, jeder Hektik zu widerstehen, besonders gelassen und sorgf&#228;ltig zu arbeiten und lieber einen Korrekturdurchgang mehr einzubauen.</li>
<li><strong>Erwartungen senken,</strong> ohne aufzugeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, da&#223; ich an solchen Tagen vielleicht nicht so produktiv bin wie sonst, doch unter Umst&#228;nden kann ich doch noch einige Kleinigkeiten erledigen.</li>
<li><strong>Kleine Schritte.</strong> Gerade an &#8220;diesen Tagen&#8221; hilft es mir, einen Schritt nach dem anderen zu tun und die &#220;bersicht zu behalten, zum Beispiel mit Hilfe von <a href="http://imgriff.com/2010/06/07/checklisten-produktiv-durch-abhaken/">Checklisten</a>, oder indem ich an solchen Tagen Aufgaben kleinteiliger plane als an Tagen, an denen mir alles nur so zufliegt.</li>
</ul>
<p>Manchmal wendet sich das Blatt noch und auch ein Tag, der mies anf&#228;ngt, wird noch h&#246;chst produktiv. Manchmal ist es allerdings auch weiser, sich zu sagen: Morgen ist auch noch ein Tag &#8211; und sich einen Tag lang eher zu <a href="/2008/08/relax-wie-freizeit-wirklich-erholsam-wird/">regenerieren</a> und Wichtiges, das keine Fehler vertr&#228;gt, lieber ein anderes Mal zu erledigen.</p>


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		<title>Manchmal &#252;berrasche ich mich selbst&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<category><![CDATA[persÃ¶nlich]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; zum Beispiel in puncto Sport. Da konnte ich mich heute morgen etwa zu einer gar nicht so kurzen Trainingseinheit aufraffen, wo ich vor einigen Monaten noch meinem <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/10/so-klappts-auch-mit-dem-sport/">Artikel &#252;ber Sport</a> schrieb, da&#223; ich mich morgens damit nur qu&#228;le. Wegen der Schneegl&#228;tte war ich allerdings eher gem&#228;chlich unterwegs, aber hinterher habe ich sogar etwas Krafttraining und Stretching angeh&#228;ngt. So k&#246;nnte ich direkt mal &#246;fter den Tag anfangen.</p>


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		<title>Adventsstre&#223;? Weihnachtsrummel? Och n&#246;.</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 18:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom guten Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[feiern]]></category>
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		<description><![CDATA["Wie &#252;berlebt Ihr Weihnachten?" fragte Julian Hei&#223;ler [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/julian-heissler/wie-ueberlebt-ihr-weihnachten">Wie &#252;berlebt Ihr Weihnachten?</a>&#8221; fragte Julian Hei&#223;ler am Montag auf derfreitag.de. Und der user motorradblogger pr&#228;zisierte, die Zeit vor Weihnachten sei die eigentlich stressige.</p>
<p>Ich meine, beides kann in Stre&#223; ausarten, aber in den letzten Jahren war alles gut, sobald ich in den Weihnachtsurlaub aufgebrochen war. F&#252;r den Stre&#223; an Weihnachten selbst war in der Regel ein simples Faktum verantwortlich: Man hockt zu eng aufeinander und erwartet Familienharmonie, aber schwelende Konflikte, die nur mangels Gelegenheit nicht ausgetragen wurden, warten eben nicht bis nach den Feiertagen.</p>
<p>Mittlerweile hat sich die Sache entspannt. Die <strong>Erwartungen</strong> sind einfach <strong>heruntergeschraub</strong>t worden &#8211; auch weil inzwischen meine leibliche Familie nicht mehr auf einem Fleck wohnt und wir uns vielleicht ein- oder zweimal im Jahr sehen &#8211; Weihnachten ist eine der Gelegenheiten, alle mal auf einen Fleck zu bekommen. Dadurch wissen alle viel mehr als fr&#252;her, wie kostbar die <strong>gemeinsame Zeit</strong> ist. Die Bereitschaft, gro&#223;e Erwartungen aufzubauen und unbedingt viel unternehmen zu wollen, ist jedoch gesunken. Statt eines gro&#223;en Festessens gab es letztes Jahr einen Videoabend mit selbstgebackenen Muffins bei meinem Bruder und sp&#228;ter mal einen informellen Kaffee mit meiner Gro&#223;mutter. Statt einer Bescherung werden Geschenke, wenn &#252;berhaupt, einfach informell &#252;bergeben. Und vielleicht gehen wir auch dieses Jahr, wenn das Wetter mitmacht und wir Lust haben, wieder in den Pf&#228;lzer Wald wandern.</p>
<p>Schwieriger ist f&#252;r mich tats&#228;chlich <strong>die Zeit vor Weihnachten</strong>. <span id="more-286"></span>Der Dezember ist irgendwie nur ein halber Arbeitsmonat, und ich habe im dunkelsten Monat des Jahres eigentlich das Bed&#252;rfnis, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Sich dem Rummel um Weihnachten zu entziehen, erfordert f&#252;r mich eine ganze Menge Widerstandskraft, zumal mir Weihnachten als Fest nichts bedeutet. Und richtig &#228;tzend wird es, wenn das Geld knapp ist und einen die Werbung mit Konsumbotschaften noch und n&#246;cher bombardiert, wenn man sich einsam f&#252;hlt und einem das angesichts des beschworenen &#8220;Festes der Liebe&#8221; so richtig schmerzlich bewu&#223;t wird, oder wenn &#252;berall &#252;ber Besinnlichkeit geredet wird und einem da erst so richtig ins Bewu&#223;tsein kommt, wie sehr man eigentlich unter Druck steht und gar nicht zur Besinnung kommt.</p>
<p>Dieses Jahr habe ich das so bew&#228;ltigt: <strong>Die Reiseplanung</strong> &#8211; reichlich komplex, da meine &#252;bliche Dezemberreise diesmal mehrere Stationen hat &#8211; <strong>lief schon im Oktober a</strong>n. Das Wann und Wo sind jetzt festgelegt, so gut wie alle Mitfahrgelegenheiten organisiert und Bahnverbindungen herausgesucht (Tickets im Voraus buchen ist dieses Mal bei keiner Strecke lohnend), ich gehe an das Reisen sehr gelassen heran.<br />
Schwieriger waren schon all die <strong>Adventstermine</strong>. Bis auf die betriebliche Weihnachtsfeier habe ich dieses Jahr zu allen <strong>nein gesagt</strong>, eine Entscheidung, die mir jetzt eine gute Portion Gelassenheit verleiht.<br />
Ein weiteres gro&#223;es Thema, das gern f&#252;r Stre&#223; sorgt: <strong>Weihnachtsgeschenke</strong>. Ich werde dieses Jahr einigen wenigen Menschen, die mir viel bedeuten, Geschenke machen, keines wird mehr als 10 Euro wert sein (und nur eins verursacht nennenswerten Arbeitsaufwand). Da ich in aller Regel auch kaum Geschenke bekomme (und manchmal sehr froh bin, da&#223; ich mich damit auch keine verwandtschaftlichen Fehlgriffe dezent entsorgen mu&#223;), f&#252;hle ich mich nicht &#8220;in der Pflicht&#8221;. F&#252;r den Fall eines Falles, da&#223; jemand darauf besteht, mir etwas zu schenken, und danach fragt, f&#252;hre ich eine <strong>Wunschliste</strong>, die ich aber bisher nur Freunden zug&#228;nglich gemacht habe.</p>
<p>Ich schrieb oben, da&#223; mir Weihnachten als Fest nichts bedeutet. Es gibt jedoch im Dezember &#8211; dieses Jahr am 21.12. um 18:47 &#8211; ein f&#252;r mich wichtiges Ereignis, und das ist ein astronomisches: die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende">Wintersonnenwende</a>. Die Dunkelheit im Dezember empfinde ich jedes Jahr als belastend und traurig, und wenn die Tage anfangen, wieder l&#228;nger zu werden, ist das f&#252;r mich ein Anla&#223; zur Freude. Angesichts der historisch-symbolischen Last, die dieser Termin wie alles, was irgendwie &#8220;germanisch&#8221; riecht, tr&#228;gt &#8211; wer Sonnwendfeiern begeht, wird in Deutschland immer noch leicht f&#252;r einen Nazi gehalten &#8211; mag ich diese Tatsache jedoch nicht mit gro&#223;em Brimborium feiern, und noch weniger schmeckt mir der Gedanke, die Wintersonnenwende zu einem Gegen-Weihnachten aufzubauen. Dementsprechend begehe ich dieses Datum zwar im Kreis einer meiner verschiedenen Wahl-Sippschaften, doch der Kreis ist ein sehr intimer.</p>
<p>Nun ist meine Lebenssituation nicht die von jedem. Ich habe keine Kinder, meine Geschwister haben mich auch noch nicht zur Tante gemacht, und Familie und Freunde sind in dieser Hinsicht sehr entspannt, dadurch kann ich mich vielen gesellschaftlichen Konventionen entziehen. Erz&#228;hlt mal, liebe LeserInnen: Wie gestaltet sich Eure Weihnachtszeit? Stressig, entspannt, besinnlich, konflikttr&#228;chtig? </p>


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		<title>So klappt&#8217;s auch mit dem Sport</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Oct 2009 09:32:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA["Sport treiben!" steht in der Reihe der guten Vors&#228;tze [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sport treiben!&#8221; steht in der Reihe der guten Vors&#228;tze, die man zu Neujahr fa&#223;t und doch nicht umsetzt, oder auf der &#8220;Eigentlich sollte ich&#8221;-Liste oft weit vorne.<br />
Sicher ist regelm&#228;&#223;iger Sport vor allem eine Sache der Gewohnheit, und sich Gewohnheiten anzutrainieren, ist bekanntlich nicht leicht &#8211; <em>aber machbar</em>. Auch ich war fr&#252;her keine Sportskanone, in der Schule war Sport eigentlich eher eine peinliche Qu&#228;lerei f&#252;r mich, erst im Erwachsenenalter habe ich meine Freude daran gefunden. Die folgenden Prinzipien haben mir dabei geholfen:</p>
<p><strong>Motivation</strong></p>
<ul>
<li><strong>Priorit&#228;ten setzen und Gleichgewicht herstellen:</strong> Wozu soll Sport gut sein? Wenn ich mir sage: &#8220;Ich sollte mal wieder mehr Sport machen&#8221;, dann ist eher nicht Leistungssport gemeint. Wenn ich aber wei&#223;, da&#223; ich Sport treibe, um mich dabei zu entspannen, meinen Kopf freizukriegen und vielleicht den beginnenden R&#252;ckenschmerzen vom vielen Sitzen entgegenzuwirken, kann ich mit den richtigen Erwartungen herangehen und reduziere die Wahrscheinlichkeit, da&#223; ich bald entt&#228;uscht wieder aufh&#246;re.</li>
<li>Es mu&#223; nicht gleich der klassische Sportverein sein, aber<strong> eine Gruppe kann ungeheuer motivieren</strong>, h&#228;lt einen bei der Stange, wenn man eigentlich nur noch gehen statt laufen m&#246;chte oder eigentlich heute keine Lust hat, zum Training zu gehen. Eine Gruppe motiviert mich, tats&#228;chlich dabei zu bleiben, wenn ich wei&#223;, da&#223; die anderen sich auf mich freuen und mich vielleicht sogar fragen, was los war, wenn ich mal eine Woche nicht da war. In einer Gruppe kommt der Spa&#223; manchmal, wenn ich trotz nicht so ausgepr&#228;gter Motivation auf der Matte stehe.</li>
<li>Ein <strong>regelm&#228;&#223;ig wiederkehrender Termin</strong> integriert die Bewegung in den Wochenrhythmus. Sturheit zahlt sich aus: Auch wenn ich nach einem stressigen B&#252;rotag eigentlich nur aufs Sofa sinken und eine dumme Serie im Fernsehen anschauen m&#246;chte, um das Hirn auszuschalten &#8211; wenn ich mir vorgenommen hatte, joggen zu gehen, dann tue ich das auch. Auf der anderen Seite lasse ich dabei gesunden Menschenverstand walten, wenn ich mich k&#246;rperlich nicht wohl f&#252;hle.</li>
<li>Lieber m&#228;&#223;ig und regelm&#228;&#223;ig als selten, aber exzessiv. Dreimal pro Woche 20 Minuten bringen wesentlich eher etwas als alle zwei Wochen einmal zwei Stunden.</li>
<li>Ein <strong>Trainingstagebuch</strong> kann helfen, die eigenen Erfolge sichtbar zu machen und sich daran zu freuen, solange das Buchf&#252;hren nicht zu einer l&#228;stigen Pflicht wird.</li>
<li><strong>Halte die Erwartungen realistisch</strong>. Mit einer 45-Stunden-Woche ist es eher unwahrscheinlich, da&#223; ich f&#252;nf Stunden Sport pro Woche treiben kann.</li>
<li><strong>Finde Deinen besten Zeitpunkt</strong> im Tageslauf. Ich pers&#246;nlich trainiere lieber abends, morgens direkt nach dem Aufstehen qu&#228;le ich mich beim Sport eher. Eine ausgesprochene &#8216;Lerche&#8217; mag das anders empfinden.</li>
<li>Ein beliebter Anf&#228;ngerfehler bei Ausdauersportarten ist, viel zu schnell loszurennen und f&#252;nf Minuten sp&#228;ter mit stechender Lunge zu beschlie&#223;en: &#8220;Sport ist nichts f&#252;r mich!&#8221; Besser ist es,<strong> langsam und mit kurzen Trainingsdauern anzufangen</strong>, daf&#252;r oft zu trainieren und Dauer und Geschwindigkeit nach und nach zu steigern.</li>
<li><strong>Finde deine Sportart.</strong> Wenn Du Dich mit Laufen nur qu&#228;lst, ist vielleicht Rudern, Klettern oder T&#8217;ai Chi etwas f&#252;r Dich. Ist Dir Kachelz&#228;hlen zu langweilig, dann findest Du Dich beim Handball vielleicht auf einmal voller Freude verausgabt. Die Auswahl an Sportarten ist riesig &#8211; hast Du schon mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Futsal">Futsal</a> gespielt,<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naginata"> Naginata</a> ausprobiert oder dich im zeitgen&#246;ssischen Ballett versucht?</li>
<li>Ich lege morgens (oder am Vorabend) meine Sachen bereit, damit ich sie gleich nach der Arbeit griffbereit habe, mich nur umzuziehen brauche und gleich loslegen kann. Die Versuchung, erst einmal mit einem Buch aufs Sofa zu sinken, ist so wesentlich geringer.</li>
<li>Eine Woche Couch Potato gewesen?Â  Mach Dir keine Vorw&#252;rfe, das ist kontraproduktiv. Fang einfach wieder an.</li>
<li>Last not least: Bewegung soll Freude machen und keine Selbstkasteiung sein.</li>
</ul>
<p><strong>Finanzielle Aspekte</strong></p>
<ul>
<li><strong>Sport mu&#223; nicht teuer sein</strong>, und es mu&#223; nicht immer das Fitnesstudio sein. Nat&#252;rlich ist eine Kampfkunstschule meist teurer als der &#246;rtliche Schwimmverein, aber viele Sportvereine kommen deutlich g&#252;nstiger als Studios.</li>
<li>Am Anfang braucht man in vielen Disziplinen nicht viel; <strong>mit guter Ausr&#252;stung macht Sport</strong> jedoch einfach <strong>mehr Spa&#223;</strong>. In einem guten Schwimmanzug schwimme ich nicht nur schneller und besser, sondern auch lieber als in einem abgenutzten, minderwertigen, der sich wie ein Bremssegel verh&#228;lt. Wer viel l&#228;uft, tut seinen F&#252;&#223;en und Gelenken mit guten Laufschuhen auf die Dauer einen Gefallen. Funktionskleidung macht das Training bei widrigem Wetter gleich etwas weniger unangenehm. Und Frauen m&#246;chte ich die Investition in einen guten Sport-BH sehr ans Herz legen. Mein Tip: <strong>Erst einmal probieren, ob die Sportart etwas f&#252;r einen ist</strong> und nicht gleich Unmengen von Ausr&#252;stung kaufen. Wenn man sp&#228;ter dabei bleibt, kann man sich immer noch nach Herzenslust Ausr&#252;stung zulegen.</li>
</ul>
<p>Gerade am Anfang ist Unterricht oder ein Kurs in vielen Sportarten sehr hilfreich bis unabdingbar. Handelt es sich dabei um einen regelm&#228;&#223;igen Termin, hat man so ein wenig Starthilfe bei der Gewohnheitsbildung bzw. auch dabei, sich erst einmal an Sport zu gew&#246;hnen. Auch bei scheinbar einfachen Sportarten wie Schwimmen m&#246;chte ich Unterricht zumindest f&#252;r die Grundlagen w&#228;rmstens empfehlen: Mit einer guten Technik tut man seinem K&#246;rper n&#228;mlich einen echten Gefallen, ganz zu schweigen von den sportlichen Ergebnissen, die gleich viel motivierender sind.</p>


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		<title>Das Gr&#252;ndungsdokument der Schreibstube</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:40:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte den Gedanken schon l&#228;nger: Meine &#8220;Schreibstube&#8221; wurde ja aus einem einzigen Forenbeitrag geboren. Ich glaube, auf dem urspr&#252;nglichen Forum ist er l&#228;ngst nicht mehr vorhanden. Diesen Beitrag wollte ich gern mit Euch teilen. Hier ist er &#8211; Usernamen habe ich ausgelassen:</p>
<p><span id="more-224"></span><br />
Hallo xx,</p>
<blockquote><p>
Irgendwie f&#252;hle ich mich gerade von meinem Studium &#252;berfordert. [...] Ihr kennt nicht zuf&#228;llig eine gute Methode, etwas Ordnung in mein Studienchaos zu bringen und das Ganze irgendwie halbwegs systematisch anzugehen?</p></blockquote>
<p>Herzlich willkommen im Club der Aufschiebe-Geplagten! Und gut, da&#223; Du das schon im ersten Semester angehen willst. Viele bemerken das Problem ja erst viel sp&#228;ter&#8230; *sigh* *auf ihren Ava schiel*</p>
<p>Vielleicht solltest Du erst einmal eine Bestandsaufnahme machen: Was ist alles liegengeblieben? Was mu&#223;t Du an laufenden Arbeiten noch erledigen?<br />
Ich habe lange auch mit liegengebliebenen Arbeiten gek&#228;mpft und versucht, gleichzeitig &#8220;normal&#8221; weiterzumachen mit dem Studium &#8211; h&#228;tte ich mir zwischendrin mal ein Semester Auszeit genommen und nur das Liegengebliebene zuende gef&#252;hrt, h&#228;tte ich diesen Berg schneller abtragen k&#246;nnen&#8230;</p>
<p>Hier sind die Dinge, die in meiner Trickkiste obenauf liegen:</p>
<p><strong>1. Arbeitszeit eingrenzen und Freizeit</strong><br />
Ich habe lange den Fehler gemacht (und gelegentlich, wenn ich den Zeitdruck sp&#252;re, mache ich ihn heute noch), zu denken, da&#223; ich kein Leben neben dem Studium haben darf. Blo&#223; keine Projekte nebenher. Nat&#252;rlich habe ich trotzdem andere Sachen gemacht und dabei ein rebellisches &#8220;Das nehm ich mir jetzt!&#8221;-Gef&#252;hl gehabt, danach ein schlechtes Gewissen. Und dann wollte ich nat&#252;rlich erst recht nicht mehr ans Arbeiten denken &#8211; verflixter Teufelskreis!<br />
Ein Psychologe meinte zu mir mal: Jede Planung f&#228;ngt mit der Planung der Freizeit an. Das wollte ich nat&#252;rlich nicht glauben, aber auf die lange Sicht ist es wichtig, nicht im Ausnahmezustand zu leben, keine &#8220;Gef&#228;ngnisstrafe&#8221; aus dem Studium zu machen. Mir hilft es, die Studienzeit zu begrenzen und, sagen wir, um 20 Uhr (ich bin eine Sp&#228;t-Arbeiterin) zu sagen: Feierabend! Allein schon, weil irgendwann solche Dinge wie Essen, K&#246;rperpflege, Kommunikation usw. ja auch stattfinden m&#252;ssen.<br />
In der letzten Lernphase ging es allerdings auch, da&#223; ich mich nach dem Abendessen usw. noch einmal eine Stunde hingesetzt habe, aber da hatte ich dann auch schon Freizeit gehabt.<br />
Entscheidend ist f&#252;r mich gar nicht mal die [i]Quantit&#228;t[/i] der Freizeit, sondern die Balance zwischen Leben und Arbeit und die Qualit&#228;t der Freizeit. Sie soll wirklich erholsam sein. Dementsprechend g&#246;nne ich mir auch das eine oder andere Vorhaben nebenher, das Spa&#223; macht und Befriedigung bringt.</p>
<p><strong>2. Agenda</strong><br />
Ich schreibe mir oft am Montag eine Agenda f&#252;r die Woche. Wenn ich alles aufgelistet habe, was ich diese Woche vorhabe, vergebe ich Priorit&#228;ten, ungef&#228;hr:<br />
Rot &#8211; objektiv dringend (z.B. B&#252;cher, die ablaufen und nicht zu verl&#228;ngern sind)<br />
Blau &#8211; mu&#223; gemacht werden, scheint dringend, kann aber (wenns sein mu&#223;) noch warten<br />
Gelb &#8211; das w&#228;re sch&#246;n, mu&#223; aber nicht unbedingt sein, auch Sachen, die noch l&#228;nger warten k&#246;nnen</p>
<p>Und dann versuche ich, jeden Tag einen Punkt von jeder Kategorie zu erledigen. Ich streiche erledigte Aufgaben gr&#252;n durch, damit ich sie von weggefallenen Aufgaben unterscheiden kann. Meistens steht am Sonntag immer noch was drauf, und meistens kommt im Lauf der Woche noch was dazu. That&#8217;s life. Wenn ich am Sonntag zumindest nichts Rotes mehr dastehen habe, bin ich zufrieden.</p>
<p><strong>3. Arbeitstagebuch</strong><br />
Ich f&#252;hre ein Arbeitstagebuch, in das ich reinschreibe, was ich wann an welchem Ort gemacht habe, mit ein, zwei Worten zum Gef&#252;hl dabei und zur Zufriedenheit. Das hilft mir 1. gegen das &#8220;Ich hab gar nix getan!&#8221;-Gef&#252;hl und 2. kann ich damit feststellen, wann und wo ich am besten arbeite, wieviel Arbeitszeit ich realistischerweise in einem Tag unterbringen kann, ohne mich kaputtzumachen, was wieviel Zeit in Anspruch nimmt und welche Arbeiten ich tendenziell am l&#228;ngsten vor mir herschiebe &#8211; also zusammenfassend: es erlaubt mir, mein Arbeitsverhalten zu analysieren und dementsprechend auch realistischer zu planen.</p>
<p><strong>4. Einzelschritte</strong><br />
Ich zerlege die anstehende Arbeit, soweit m&#246;glich, in Einzelschritte. Das macht das Ganze besser zu bew&#228;ltigen und &#252;berhaupt erst planbar. Ich vergleiche wissenschaftliche Arbeit gerne damit, einen Berg zu besteigen. Wenn ich zu Fu&#223; auf einen Sechstausender rauf will, gehe ich ja nicht einfach los, sondern ich schaue mir eine Karte an: wo kann ich lang, wie weit ist das, wo kann ich mich unterwegs versorgen, wo kann ich &#252;bernachten, was mu&#223; ich mitnehmen ins Basislager?<br />
Wenn ich diese Einzelschritte habe, macht das zugleich den Fortschritt f&#252;hlbarer, ich finde es immer schon befriedigend, wenn ich einen davon als erledigt abhaken kann.</p>
<p><strong>5. &#220;bersicht behalten</strong><br />
Ich verschaffe mir immer wieder &#220;bersicht: Wo stehe ich in meinem Projekt? Was ist schon gemacht, was mu&#223; noch sein, wie weit bin ich mit einzelnen Teilaufgaben? Es ist manchmal unangenehm, die eigene Planung revidieren zu m&#252;ssen, aber der &#8220;Uhrenvergleich&#8221; mit der Realit&#228;t mu&#223; sein. Um im Bergsteigerbild zu bleiben: Wenn das Wetter gut ist, kann ich lange Tagesetappen gehen, wenn ich dagegen feststelle, da&#223; die Route, die auf der Karte gangbar aussah, doch nicht begehbar ist (sei es, weil ich die Steigung falsch eingesch&#228;tzt habe, weil die Karte veraltet war oder weil da gestern ein Bergrutsch niedergegangen ist), mu&#223; ich eine andere suchen. Beim Bergsteigen mu&#223; ich mich auch aufs Wetter einstellen, und wenn es st&#252;rmt, tue ich mir keinen Gefallen damit, dann eine Gletscher&#252;berquerung zu wagen.<br />
Ich habe z.B. auch gerne eine B&#252;cherliste dabei, auf der alle B&#252;cher draufstehen, die ich f&#252;r das jeweilige Projekt brauche, und ggf. auch, ob ich sie besorgt habe, wo sie stehen etc. &#8211; f&#252;r Literaturverwaltung kann ich &#252;brigens nur empfehlen, sich ein Bibliographieprogramm zuzulegen. Dazu gab&#8217;s hier auch schon mal einen Thread.</p>
<p><strong>6. Kreative Methoden</strong><br />
Ich wei&#223; nicht, ob Dir Mindmapping, Clustering, Brainstorming, Rapid Writing etc. was sagen. Ich m&#246;chte jedenfalls nicht mehr ohne diese Methoden arbeiten &#8211; dazu gibt&#8217;s aber auch reichlich B&#252;cher.</p>
<p>Viele Gr&#252;&#223;e<br />
xx</p>


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		<title>Gezielt entspannen: Den Stre&#223; abschalten</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 17:59:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gleichgewicht]]></category>
		<category><![CDATA[Balance]]></category>
		<category><![CDATA[entspannung]]></category>
		<category><![CDATA[meditation]]></category>
		<category><![CDATA[regeneration]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Erf&#252;llende Hobbies sind ein gutes Gegengewicht zu Stre&#223; im Studium oder im Beruf; manchmal aber hat man entweder keine Zeit daf&#252;r oder der Entspannungsfaktor durch angenehme Besch&#228;ftigung reicht nicht ganz, um einen vom Stre&#223; herunterzubringen. Im Unterschied zu gew&#246;hnlichen Freizeitaktivit&#228;ten bin ich beim gezielten Entspannen ganz bei mir und ganz im Augenblick. Auch bei einer angenehmen Besch&#228;ftigung bin ich mit etwas &#8220;au&#223;er mir&#8221; besch&#228;ftigt, und gerade &#8220;Ablenkung&#8221; geht mit geh&#246;rigem &#8220;geistigem Hintergrundger&#228;usch&#8221; vonstatten.<span id="more-171"></span>Â Mich von einem stressigen Alltag abzulenken, ist in etwa so, als w&#252;rde ich versuchen, Baustellenl&#228;rm durch laute Musik zu &#252;bert&#246;nen. Entspannung dagegen hei&#223;t f&#252;r mich zu sich selbst kommen. Wenn ich meditiere (meine bevorzugte Methode, mich zu entspannen), trete ich quasi einen Schritt zur&#252;ck und gehe auf Abstand zu meinen allt&#228;glichen Gedanken.</p>
<p>Der Unterschied zur Selbstreflektion, die stattfindet, wenn ich mich mit meiner Planung auseinandersetze, etwa bei meiner t&#228;glichen Arbeitsplanung und oder dem Wochenr&#252;ckblick, liegt in den Worten &#8220;Hier und Jetzt&#8221;. Beim R&#252;ckblicken und Planen befasse ich mich mit Vergangenheit und Zukunft. Auch ist diese Planung oft mit pragmatischen und organisatorischen Fragen, mit To-Do-Listen, Gedanken &#252;ber Orte und Aktivit&#228;ten verbunden. In der Entspannung dagegen geht es um das Nicht-Tun, um das Sein im Augenblick.</p>
<p>Es gibt eine ganze Reihe Entspannungstechniken. Manche davon sind einfach zu lernen, manche etwas komplexer, und mit welcher man gut loslassen und vom Alltag herunterkommen kann, ist eine Sache des pers&#246;nlichen Geschmacks und der Veranlagung. Im folgenden einige (unvollst&#228;ndige) Beispiele:</p>
<p><strong>Meditation</strong><br />
Bei diesem Stichwort denken viele wahrscheinlich zuerst an Indien oder an den Buddhismus. Meditation kann als spirituelle &#220;bung praktiziert werden, aber auch als reine Entspannungs&#252;bung. Ich empfehle dazu das Buch &#8220;Einfach meditieren&#8221; von Clark Strand, eine sehr simple und aufger&#228;umte Einf&#252;hrung ins Thema.</p>
<p><strong>Gef&#252;hrte Meditationen (&#8220;Phantasiereisen&#8221;)</strong><br />
Wem das stille Dasitzen bei der klassischen Meditation zu dr&#246;ge ist, der findet vielleicht an gef&#252;hrten Meditationen Gefallen. Hier &#8220;f&#252;hrt&#8221; ein Erz&#228;hler den Zuh&#246;rer durch Vorstellungen in die Enspannung, was gerade f&#252;r Anf&#228;nger sehr angenehm sein kann. Es erfordert allerdings die Bereitschaft, sich darauf einzulassen und sich der f&#252;hrenden Stimme anzuvertrauen. Bei manchen Phantasiereise-CDs erklingt im Hintergrund Entspannungsmusik; ich kenne Leute, die auf diese Musik aggressiv reagieren. Vor dem Kauf Probeh&#246;ren ist also Trumpf.</p>
<p><strong>Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson</strong><br />
Die Progressive Muskelrelaxation geht die Sache &#252;ber den K&#246;rper an. Bewu&#223;t werden einzelne Muskeln oder Muskelgruppen angespannt und wieder losgelassen, was eine tiefere Entspannung erm&#246;glicht als mit der reinen Entspannung.</p>
<p><strong>Autogenes Training</strong><br />
Das Autogene Training ist ein ganzer Komplex verschiedener &#220;bungen, die auf Autosuggestion beruhen &#8211; etwa die Vorstellung, da&#223; die Gliedma&#223;en schwer und warm sind. Mit zunehmendem Training ist damit immer leichter eine willentliche Enspannung m&#246;glich.</p>
<p><strong>Feldenkrais</strong><br />
Hier erreichen wir das Territorium der meditativen Bewegungspraktiken. Die Bewegungsarbeit nach Moshe Feldenkrais verfolgt eigentlich das Ziel, in Sachen Bewegung zu schulen, und zwar in dem Sinne, da&#223; man ineffiziente, unphysiologisch anstrengende Bewegungen durch effizientere, ges&#252;ndere ersetzt. Da diese Bewegungsschulung aber sehr langsam und achtsam vonstatten geht, hat sie auch einen sehr entspannenden Effekt.</p>
<p>Entspannungstechniken sind &#220;bungssache und m&#252;ssen, damit sie ihre ganze Wirkung entfalten, regelm&#228;&#223;ig ge&#252;bt werden, bestenfalls zur Gewohnheit werden. Auch hier gilt: &#8216;nicht anstatt, sondern zusammen mit anderen erf&#252;llenden Freizeitaktivit&#228;ten&#8217; hei&#223;t der K&#246;nigsweg. Es braucht auch nicht jeder diese ruhige Art der Entspannung; manchen bringt vielleicht ein k&#246;rperlich und geistig forderndes Kampfkunsttraining mehr als alle Meditation. K&#246;rper, Geist, Seele, Soziales und der Spa&#223; am Leben wollen ins Gleichgewicht gebracht sein.</p>


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		<title>Rollen, Identit&#228;ten und Ziele</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 08:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prinzipien]]></category>
		<category><![CDATA[Vom guten Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Vision]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein pers&#246;nliches Leitbild zu erstellen, ist in der Reg [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein <a href="http://imgriff.com/2008/03/16/wie-erstellt-man-ein-persoenliches-leitbild-und-wozu-ueberhaupt/" target="_blank">pers&#246;nliches Leitbild</a> zu erstellen, ist in der Regel eine lohnenswerte Investition, kann sich aber auch als &#252;berw&#228;ltigende Aufgabe herausstellen, wenn man nicht wei&#223;, was man von seinem Leben eigentlich will und welche Identit&#228;ten man lebt. Manchmal ist darum ein hilfreicher Schritt, vor dem Losschreiben am Leitbild erst einmal zu &#252;berlegen, in welchen Rollen man eigentlich durchs Leben geht. <span id="more-62"></span>Lothar Seiwert bezeichnet diese Identit&#228;ten als <em>Lebensh&#252;te:</em></p>
<blockquote><p>Man bringt nicht alles unter einen Hut, aber unter sieben schon, meint dazu Lothar Seiwert. Mit seinem Konzept der Â«Lebensh&#252;teÂ» sind Rollen gemeint, die man im Leben einnimmt. So kann man Mutter respektive Vater sein und gleichzeitig Mitarbeiter/in einer Firma. Die Zahl der eingenommenen Rollen sollte nicht mehr als sieben betragen, denn sp&#228;testens dann k&#246;nnen sie kaum mehr richtig ausgef&#252;llt werden. Deshalb gilt es zu beachten: Die einzelnen Lebensbereiche k&#246;nnen durchaus mehrere Rollen beinhalten. Innerhalb der Familie etwa kann man sowohl Mutter/Vater als auch Ehefrau oder Ehemann sein.</p></blockquote>
<p><a href="http://imgriff.com/2008/07/17/zeitbudget-iein-zeitbudget-erstellen/#more-1138">(Zeitbudget I:Ein Zeitbudget erstellen Â» imgriff.com</a>.)</p>
<p>Wenn man sich dann &#252;berlegt: Was m&#246;chte ich in dieser Rolle in meinem Leben erreichen?, kommt man meiner Erfahrung nach schneller zu sinnvollen Zielen, eben rollenspezifischen, die dann zum Beispiel lauten: Wie m&#246;chte ich als Mutter/Vater/Liebste(r) sein? Als MitarbeiterIn? Was m&#246;chte ich als Autorin, als K&#252;nstlerin mit meinem Leben anfangen? Wie m&#246;chte ich meine Freundschaften gestalten? Meiner Erfahrung nach sind diese jeweils f&#252;r einen Lebensbereich spezifischen Ziele wesentlich leichter konkret zu fassen als globale Ziele f&#252;r das ganze Leben.</p>


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		<title>Relax! Wie Freizeit wirklich erholsam wird</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 19:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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Die meisten von uns d&#252;rften das kennen: Man kommt na [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_27" class="wp-caption alignleft" style="width: 260px"><a href="http://ckutzner.files.wordpress.com/2008/08/relaximgras.jpg"><img class="size-full wp-image-27" title="relax!" src="http://ckutzner.files.wordpress.com/2008/08/relaximgras.jpg" alt="" width="250" height="212" /></a><p class="wp-caption-text">Bildquelle: www.pixelio.de</p></div>
<p>Die meisten von uns d&#252;rften das kennen: Man kommt nach einem anstrengenden Arbeitstag heim und sinkt entseelt aufs Sofa. Glotze an. Und dann klebt man den ganzen Abend davor. Wahlweise auch sinnlos surfend im Internet. Irgendwann geht man dann ins Bett mit einem leisen &#196;rger dar&#252;ber, da&#223; man seine Freizeit mal wieder sinnlos verbracht hat &#8211; und wirklich erholsam war das auch nicht.<br />
Was kann man tun, damit Freizeit wirklich erholsam wird? <span id="more-38"></span>Paradoxerweise braucht erholsame Freizeit einen gewissen Pegel an Aktivit&#228;t, sei es auch nur der beherzte Druck auf den Aus-Knopf der Fernbedienung.<br />
Das wichtigste Kriterium f&#252;r Erholung ist eine Qualit&#228;t, die sich von der Arbeit deutlich unterscheidet, und fast noch wichtiger: Freizeit darf nicht den Charakter von Pflicht haben. Nat&#252;rlich kann auch ehrenamtliche Arbeit sehr bereichernd sein, aber wenn der Charakter von Pflicht zu &#252;berwiegen beginnt, w&#252;rde ich mir &#252;berlegen, das Ganze sein zu lassen.</p>
<p>Gleich danach kommt f&#252;r mich: Spa&#223;. Freizeit soll Spa&#223; machen, Farbe und Freude in den Alltag bringen. Last not least soll Freizeit ja auch der Erholung dienen. Erholung mu&#223; aber nicht immer nur etwas Passives sein: hier darf auch mal ein Projekt sein, das zwischendurch anstrengend wird. Wer schon einmal mit einem seligen Grinsen von einer Bergwanderung wiederkam, wird das best&#228;tigen k&#246;nnen.</p>
<p>Hier also meine Top 6:</p>
<p>1. Sport<br />
Sport ist ein wunderbarer Ausgleich. Stre&#223; produziert Adrenalin, ein Hormon, das eigentlich dazu da ist, uns in einer Gefahrensituation k&#246;rperlich auf Hochtouren zu bringen &#8211; vorm Computer sitzend oder in der Bibliothek br&#252;tend gibt es selten Gelegenheit, das abzubauen. Zum Adrenalinabbau ist nichts besser als k&#246;rperliche Bet&#228;tigung, und nichts macht meinen Kopf nach einem Tag hinter dem Computer so frei wie eine halbe Stunde laufen.</p>
<p>2. Mal gar nichts tun<br />
Man k&#246;nnte das auch Meditieren nennen. Mu&#223; man aber nicht. <a href="http://zenhabits.net/2007/03/the-art-of-doing-nothing/">Leo Babautas</a> Beitrag zu diesem Thema habe ich nichts hinzuzuf&#252;gen.</p>
<p>3. Ein kreatives oder handwerkliches Hobby<br />
Egal ob Handarbeit, Heimwerken, Gartenarbeit oder Musizieren: Hauptsache, es unterscheidet sich merklich von dem, was man auf Arbeit tut und ist nicht &#252;berwiegend Pflicht. F&#252;r mich pers&#246;nlich sind historische Handarbeitstechniken immer eine willkommene Abwechslung zum Sitzen vorm Computer.</p>
<p>4. Socialize!<br />
Ein abend mit Freunden im echten Leben ist etwas unglaublich bereicherndes. Das kann, mu&#223; aber nicht der Stammtisch sein: gemeinsam Musik oder Theater machen oder sonst irgendwas unternehmen empfinde ich als erholsam. Wichtig ist dabei, da&#223; ich mit anderen Leuten zu tun habe als bei der Arbeit.</p>
<p>5. Natur<br />
Ob ich nur einen Sonntagnachmittag im Wald verbringe oder gleich mehrere Tage zelten gehe: Drau&#223;en sein, Wind und Wetter ausgesetzt, von B&#228;umen, Wiesen und W&#228;ldern umgeben, hat einen sehr ausgleichenden Effekt auf mich. In der Natur zu sein, hilft mir, meine Priorit&#228;ten geradezur&#252;cken und mich an das zu erinnern, was mir in meinem Leben wirklich wichtig ist.</p>
<p>6. K&#246;rperpflege und Wellness<br />
Vielleicht ist das eine spezifisch weibliche Idee, aber auch mal einen Abend lang bewu&#223;t etwas f&#252;r meine Sch&#246;nheit zu tun, kann gleichzeitig &#8220;mir etwas Gutes tun&#8221; hei&#223;en und entspannend sein, wenn es ohne Zeitdruck und Pflichtcharakter geschieht.</p>
<p>Nat&#252;rlich sind das nun meine Ideen, absolut subjektiv und unvollst&#228;ndig. Liebe Leserinnen, liebe Leser &#8211; was macht <em>Eure</em> Freizeit erholsam?</p>
<p>(Bildquelle: <a href="http://www.pixelio.de">pixelio</a>)</p>


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