Zusammenfassen mit Mindmaps

Heute will ich nur kurz ein Tool vorstellen, das ich gelegentlich nutze, wenn ich mich intensiv mit einem Sachbuch auseinandersetze: Mindmaps als Werkzeug, um Texte zusammenfassend zu visualisieren. Als ich auf meine Abschlußklausuren an der Universität gelernt habe, habe ich diese Strategie angewendet, um meine Exzerpte zu verdichten und sie mir besser zu merken.

Ich arbeite derzeit das Buch „The Inner Game of Music“ von Barry Green und Timothy W. Gallwey durch. Es befaßt sich mit mentalen Aspekten des Musizierens und des musikalischen Übens und deren praktischen Anwendungen wie der Bewältigung von Bühnenangst und effektivem, genußvollem Üben.

So sieht die Mindmap aus, mit der ich dieses Buch zusammenfasse (die Zusammenfassung ist noch nicht fertig):

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Work in progress: Phasen einer wissenschaftlichen Arbeit

In der Literatur über das Schreiben wird der Prozeß des Schreibens höchst unterschiedlich strukturiert. Die Anzahl geht von vier Phasen (Lutz von Werder) bis zu sieben (Otto Kruse). Nun sind die Übergänge von einer Phase in die nächste natürlich fließend, manchmal stellt man schon im weit fortgeschrittenen Prozeß der Textentstehung fest, daß man ein bestimmtes Werk noch einmal genauer auseinandernehmen muß oder gar: daß man für eine bestimmte Präzisierung noch einmal recherchieren muß; daß man vielleicht ein Kapitel anders strukturieren muß oder oder oder. Grundsätzlich ist es aber sehr sinnvoll, eine längere Arbeit im vorhinein zu strukturieren und zeitlich zu planen, wie vorläufig auch immer. Ich gehe ja auch nicht ohne Etappenplanung, Landkarte, Uhr und Kompaß los, um einen Sechstausender zu besteigen. Ich arbeite gerade an einer Artikelserie zu diesem Thema und da ich für mich nie der Weisheit letzten Schluß gefunden habe, wenn es um die Struktur meines Arbeitsprozesses ging, bin ich mir auch gerade nicht so schlüssig, wie ich die Serie unterteilen soll. Mein eigener Arbeitsprozeß neigt dazu, hochgradig iterativ zu sein und etliche Schleifen von Ideensammlung, Recherche, Materialauswertung, Strukturierung und Schreiben zu durchlaufen. Das ist in meiner Situation – ich kann recht frei gestalten, was und wann ich schreibe – praktikabel, unter den Bedingungen eines Studiums vielleicht deutlich weniger. Darum mal wieder eine Frage an Euch, liebe LeserInnen: Wenn Ihr (wissenschaftlich) schreibt – wie strukturiert Ihr Euren Arbeitsprozeß?

Vorlesungsfreie Zeit = Hausarbeitenzeit?

Eigentlich sitze ich gerade noch ein wenig angekränkelt auf dem Sofa, Netbook auf dem Schoß, eine Kanne Kräutertee in Griffweite. Uneigentlich schoß mir gerade eine Idee durch den Kopf, die ich ganz ins Unreine aufgeschrieben habe.

Ich will mal wieder für einen geplanten Artikel etwas wissen. Nämlich: Sind die sogenannten Semesterferien (ein Begriff, den ich für irreführend halte, denn auch in der vorlesungsfreien Zeit arbeiten meiner Erfahrung nach viele Studenten für das Studium und oft noch viel mehr für die Studienfinanzierung), korrekter: ist die vorlesungsfreie Zeit zwischen dem Ende der Vorlesungszeit und dem Beginn des nächsten Semesters noch immer „Hausarbeitenzeit“?

Hier ein twtpoll dazu: „Vorlesungsfreie Zeit = Hausarbeitenzeit?“ weiterlesen