Zen to Done revisited, Teil II: Sammeln.

Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines „Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch“-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege – und ich habe mich für das Sammeln entschieden. Mein trusted system ist in den letzten ein, zwei Jahren etwas zerfleddert. Im Moment verstreuen sich meine Aufgaben an allerhand verschiedenen Orten, viel zu viele, um Überblick zu behalten und keinen, der mir vollkommen erspart, mir Dinge zu merken.
Bei der Gelegenheit überlege ich mir, was ein trusted system eigentlich auszeichnen muß, damit ich es gerne benutze. Das wichtigste daran ist der Zweck: Es soll meinen Kopf entlasten. „Zen to Done revisited, Teil II: Sammeln.“ weiterlesen

Selber machen oder machen lassen? Ein paar Überlegungen.

Es gibt Zeiten, in denen man einfach nicht dazu kommt, Dinge wie Hausarbeit oder Papierkram zu erledigen, etwa: Wenn man gerade im Job viel zu tun hat, wenn man sich gerade in einem neuen Betrieb einarbeitet – oder auch, wenn man gerade am Studienabschluß sitzt. Zum Glück kann man mit dem nötigen Kleingeld heute sehr vieles von anderen erledigen lassen; Kathrin Passig und Sascha Lobo bringen in „Dinge geregelt kriegen…“ ein ganzes Kapitel über Outsourcing1 unter. Vom Steuerberater über die Wohnungsrenovierung bis zum Hund gassi führen gibt es kaum etwas, das heute nicht jemand anderes machen kann. Ich selbst neige immer noch dazu, „das bißchen Haushalt“ (und „das bißchen privaten Papierkram“) zu unterschätzen und alles selbst machen zu wollen, mit dem Resultat, daß meine Wohnung nicht als Musterbeispiel für einen aufgeräumten, sauberen Ort herhalten kann. Schließlich habe ich von zuhause als Maxime mitgenommen, daß selbst zu machen ist, was ich selbst tun kann – das ist dann auch die Garantie dafür, daß es getan wird, wie ich es mir vorstelle. Das ist nicht immer die beste Maxime. „Selber machen oder machen lassen? Ein paar Überlegungen.“ weiterlesen

  1. Kathrin Passig und Sascha Lobo, Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin, 1. Aufl. (rowohlt Berlin, 2008), S. 212-225

Rollen, Identitäten und Ziele

Ein persönliches Leitbild zu erstellen, ist in der Regel eine lohnenswerte Investition, kann sich aber auch als überwältigende Aufgabe herausstellen, wenn man nicht weiß, was man von seinem Leben eigentlich will und welche Identitäten man lebt. Manchmal ist darum ein hilfreicher Schritt, vor dem Losschreiben am Leitbild erst einmal zu überlegen, in welchen Rollen man eigentlich durchs Leben geht. „Rollen, Identitäten und Ziele“ weiterlesen