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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; persönlich</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Manchmal &#252;berrasche ich mich selbst&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 12:18:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; zum Beispiel in puncto Sport. Da konnte ich mich heute morgen etwa zu einer gar nicht so kurzen Trainingseinheit aufraffen, wo ich vor einigen Monaten noch meinem <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/10/so-klappts-auch-mit-dem-sport/">Artikel &#252;ber Sport</a> schrieb, da&#223; ich mich morgens damit nur qu&#228;le. Wegen der Schneegl&#228;tte war ich allerdings eher gem&#228;chlich unterwegs, aber hinterher habe ich sogar etwas Krafttraining und Stretching angeh&#228;ngt. So k&#246;nnte ich direkt mal &#246;fter den Tag anfangen.</p>


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		<title>Ein gesegnetes Jahr 2010 allen LeserInnen!</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Dec 2009 22:59:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;nsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein sch&#246;nes, gesundes und vor allem gl&#252;ckliches Jahr 2010. Und nein, an dieser Stelle steht kein pers&#246;nlicher Jahresr&#252;ckblick.</p>
<p>Ich verhalte mich in der Hinsicht antizyklisch. Zwar ist auch f&#252;r mich die Zeit “zwischen den Jahren” eine des R&#252;ckzugs und der Innenschau (warum sollte es eigentlich nur eine Zeit im Jahr daf&#252;r geben?), aber den eigentlichen Jahresr&#252;ckblick habe ich im Herbst gemacht – hinausgeschobenerweise: eigentlich w&#228;re er im Sommer schon f&#228;llig gewesen, und auch dieses Datum war eher zuf&#228;llig zustande gekommen. Statt der Planung geh&#246;rt diese Zeit bei mir ganz dem Zwischenmenschlichen, meinen privaten Beziehungen und der Regeneration. Da&#223; auf dem Kalender jetzt eine andere Jahreszahl steht, ist pure Konvention – andere Kulturen fangen das Jahr im Februar oder M&#228;rz an. Es wird dadurch nicht alles anders, aber vielen verleiht dieses Datum den Schwung, Dinge neu anzupacken.</p>
<p> Darum also: Frohes neues Jahr!</p>


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		<title>Adventsstre&#223;? Weihnachtsrummel? Och n&#246;.</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 18:06:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vom guten Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[feiern]]></category>
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		<description><![CDATA["Wie &#252;berlebt Ihr Weihnachten?" fragte Julian Hei&#223;ler [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;<a href="http://www.freitag.de/community/blogs/julian-heissler/wie-ueberlebt-ihr-weihnachten">Wie &#252;berlebt Ihr Weihnachten?</a>&#8221; fragte Julian Hei&#223;ler am Montag auf derfreitag.de. Und der user motorradblogger pr&#228;zisierte, die Zeit vor Weihnachten sei die eigentlich stressige.</p>
<p>Ich meine, beides kann in Stre&#223; ausarten, aber in den letzten Jahren war alles gut, sobald ich in den Weihnachtsurlaub aufgebrochen war. F&#252;r den Stre&#223; an Weihnachten selbst war in der Regel ein simples Faktum verantwortlich: Man hockt zu eng aufeinander und erwartet Familienharmonie, aber schwelende Konflikte, die nur mangels Gelegenheit nicht ausgetragen wurden, warten eben nicht bis nach den Feiertagen.</p>
<p>Mittlerweile hat sich die Sache entspannt. Die <strong>Erwartungen</strong> sind einfach <strong>heruntergeschraub</strong>t worden &#8211; auch weil inzwischen meine leibliche Familie nicht mehr auf einem Fleck wohnt und wir uns vielleicht ein- oder zweimal im Jahr sehen &#8211; Weihnachten ist eine der Gelegenheiten, alle mal auf einen Fleck zu bekommen. Dadurch wissen alle viel mehr als fr&#252;her, wie kostbar die <strong>gemeinsame Zeit</strong> ist. Die Bereitschaft, gro&#223;e Erwartungen aufzubauen und unbedingt viel unternehmen zu wollen, ist jedoch gesunken. Statt eines gro&#223;en Festessens gab es letztes Jahr einen Videoabend mit selbstgebackenen Muffins bei meinem Bruder und sp&#228;ter mal einen informellen Kaffee mit meiner Gro&#223;mutter. Statt einer Bescherung werden Geschenke, wenn &#252;berhaupt, einfach informell &#252;bergeben. Und vielleicht gehen wir auch dieses Jahr, wenn das Wetter mitmacht und wir Lust haben, wieder in den Pf&#228;lzer Wald wandern.</p>
<p>Schwieriger ist f&#252;r mich tats&#228;chlich <strong>die Zeit vor Weihnachten</strong>. <span id="more-286"></span>Der Dezember ist irgendwie nur ein halber Arbeitsmonat, und ich habe im dunkelsten Monat des Jahres eigentlich das Bed&#252;rfnis, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Sich dem Rummel um Weihnachten zu entziehen, erfordert f&#252;r mich eine ganze Menge Widerstandskraft, zumal mir Weihnachten als Fest nichts bedeutet. Und richtig &#228;tzend wird es, wenn das Geld knapp ist und einen die Werbung mit Konsumbotschaften noch und n&#246;cher bombardiert, wenn man sich einsam f&#252;hlt und einem das angesichts des beschworenen &#8220;Festes der Liebe&#8221; so richtig schmerzlich bewu&#223;t wird, oder wenn &#252;berall &#252;ber Besinnlichkeit geredet wird und einem da erst so richtig ins Bewu&#223;tsein kommt, wie sehr man eigentlich unter Druck steht und gar nicht zur Besinnung kommt.</p>
<p>Dieses Jahr habe ich das so bew&#228;ltigt: <strong>Die Reiseplanung</strong> &#8211; reichlich komplex, da meine &#252;bliche Dezemberreise diesmal mehrere Stationen hat &#8211; <strong>lief schon im Oktober a</strong>n. Das Wann und Wo sind jetzt festgelegt, so gut wie alle Mitfahrgelegenheiten organisiert und Bahnverbindungen herausgesucht (Tickets im Voraus buchen ist dieses Mal bei keiner Strecke lohnend), ich gehe an das Reisen sehr gelassen heran.<br />
Schwieriger waren schon all die <strong>Adventstermine</strong>. Bis auf die betriebliche Weihnachtsfeier habe ich dieses Jahr zu allen <strong>nein gesagt</strong>, eine Entscheidung, die mir jetzt eine gute Portion Gelassenheit verleiht.<br />
Ein weiteres gro&#223;es Thema, das gern f&#252;r Stre&#223; sorgt: <strong>Weihnachtsgeschenke</strong>. Ich werde dieses Jahr einigen wenigen Menschen, die mir viel bedeuten, Geschenke machen, keines wird mehr als 10 Euro wert sein (und nur eins verursacht nennenswerten Arbeitsaufwand). Da ich in aller Regel auch kaum Geschenke bekomme (und manchmal sehr froh bin, da&#223; ich mich damit auch keine verwandtschaftlichen Fehlgriffe dezent entsorgen mu&#223;), f&#252;hle ich mich nicht &#8220;in der Pflicht&#8221;. F&#252;r den Fall eines Falles, da&#223; jemand darauf besteht, mir etwas zu schenken, und danach fragt, f&#252;hre ich eine <strong>Wunschliste</strong>, die ich aber bisher nur Freunden zug&#228;nglich gemacht habe.</p>
<p>Ich schrieb oben, da&#223; mir Weihnachten als Fest nichts bedeutet. Es gibt jedoch im Dezember &#8211; dieses Jahr am 21.12. um 18:47 &#8211; ein f&#252;r mich wichtiges Ereignis, und das ist ein astronomisches: die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenwende">Wintersonnenwende</a>. Die Dunkelheit im Dezember empfinde ich jedes Jahr als belastend und traurig, und wenn die Tage anfangen, wieder l&#228;nger zu werden, ist das f&#252;r mich ein Anla&#223; zur Freude. Angesichts der historisch-symbolischen Last, die dieser Termin wie alles, was irgendwie &#8220;germanisch&#8221; riecht, tr&#228;gt &#8211; wer Sonnwendfeiern begeht, wird in Deutschland immer noch leicht f&#252;r einen Nazi gehalten &#8211; mag ich diese Tatsache jedoch nicht mit gro&#223;em Brimborium feiern, und noch weniger schmeckt mir der Gedanke, die Wintersonnenwende zu einem Gegen-Weihnachten aufzubauen. Dementsprechend begehe ich dieses Datum zwar im Kreis einer meiner verschiedenen Wahl-Sippschaften, doch der Kreis ist ein sehr intimer.</p>
<p>Nun ist meine Lebenssituation nicht die von jedem. Ich habe keine Kinder, meine Geschwister haben mich auch noch nicht zur Tante gemacht, und Familie und Freunde sind in dieser Hinsicht sehr entspannt, dadurch kann ich mich vielen gesellschaftlichen Konventionen entziehen. Erz&#228;hlt mal, liebe LeserInnen: Wie gestaltet sich Eure Weihnachtszeit? Stressig, entspannt, besinnlich, konflikttr&#228;chtig? </p>


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		<title>Was ich an Linux liebe</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwe [...]


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<p>Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit f&#252;r eine kurze Zwischenbilanz!<br />
Sie f&#228;llt, so kann ich schon einmal sagen, f&#252;r mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 Netbook Remix l&#228;uft, und wenn ich nochmal in die Verlegenheit komme, mir einen neuen Rechner anzuschaffen, dann ist Linux-Kompatibilit&#228;t definitiv ein Kriterium f&#252;r die Kaufentscheidung. Hier eine unvollst&#228;ndige und unsortierte Liste, was ich an Linux alles liebe.</p>
<p><strong>Anwendungsvielfalt</strong>. Was mich urspr&#252;nglich neugierig auf Linux machte: Viele gute Opensource-Programme, zum Beispiel GIMP, OpenOffice oder mein geliebter Thunderbird, sind linux-nativ, und f&#252;r fast jede Aufgabe gibt es eine &#8211; kostenfreie &#8211; Softwarel&#246;sung unter Linux. Ich kann mich so relativ einfach in Speziall&#246;sungen einarbeiten, um die ich sonst einen Bogen machen w&#252;rde, weil die Programme teurer sind, als ich mir leisten kann.<br />
<strong>Ausnahmen: </strong></p>
<ul>
<li>Steuersoftware f&#252;r die Einkommenssteuer, obwohl ich die letzte Steuererkl&#228;rung mit ELSTER unter WINE gr&#246;&#223;tenteils hinbekommen habe.</li>
</ul>
<ul>
<li> Eine zufriedenstellende Bibliographiel&#246;sung, die mit meinem geliebten citavi mithalten kann, mu&#223; ich noch finden. Meine Versuche, citavi unter WINE zum Laufen zu bringen, waren nicht von Erfolg gekr&#246;nt. Die Alternative zotero kommt mir auf jeden Fall sehr m&#228;chtig vor, das mu&#223; ich noch ausf&#252;hrlicher erkunden.</li>
</ul>
<ul>
<li> Frustrierend finde ich auch, da&#223; ein so n&#252;tzliches Angebot wie StampIt unter Linux &amp; alternativen Browsern bis vor kurzem nicht benutzbar war &#8211; wie es jetzt mit der Internetmarke wird, bleibt zu erproben. Auch der Hardwaresupport ist zwar kein ganz so d&#252;steres Kapitel mehr wie fr&#252;her. Da&#223; allerdings ubuntuusers.de immer noch eine Hardware-Blacklist f&#252;hrt, belegt, da&#223; noch nicht alles zum Besten steht zwischen der Linux-Community und den Hardwareherstellern.</li>
</ul>
<ul>
<li> Nach einer vollkommen befriedigenden Notensatzl&#246;sung suche ich ebenfalls noch, was aber gerade nachrangig f&#252;r mich ist, da ich wenig Noten am Computer setzen will.</li>
</ul>
<p><strong>Workflow</strong>. Virtuelle Desktops erlauben mir, mit nur einem Tastenk&#252;rzel gerade nicht ben&#246;tigte Programme aus dem Weg zu schieben. Wenn ich etwa an einem Design t&#252;ftele, kann ich auf dem einen Bildschirm die Grafikbearbeitung machen und habe keine Programmfenster unten in der Fu&#223;leiste, die mich daran erinnern, da&#223; da ja noch drei Editorfenster und drei verschiedene Browser offen sind &#8211; denn die liegen dann auf dem anderen Desktop. Auf den dritten habe ich m&#246;glicherweise derweil meine Aufgabenverwaltung und Pidgin.<span id="more-275"></span></p>
<p><strong>Die Fensterverwaltungen </strong>(egal, ob GNOME, KDE oder xfce, alle drei habe ich probiert) &#8211; auch ohne compiz, das ich auf meinem Netbook aus Performancegr&#252;nden nicht installiert habe &#8211; halte ich f&#252;r viel gelungener als die unter Windows! Wie oft vermisse ich unter Windows das Tastenk&#252;rzel &#8220;Strg-Alt-D&#8221;, um den Desktop anzuzeigen und noch mehr, wenn die Taskleiste meines Windows im B&#252;ro mal wieder aussieht wie der Homescreen eines iPhones, die virtuellen Desktops. Die lassen sich zwar nachr&#252;sten, aber Dexpot ist auf der Kiste im B&#252;ro doch einiges langsamer als die nativen virtuellen Desktops unter Linux.</p>
<p><strong>Kein Lizenz- und Kopierschutz-Terror.</strong> Die Lizenzbedingungen f&#252;r Windows XP bzgl. Hardwaremodifikationen (f&#252;nf Teile Hardware ersetzt? Neu aktivieren! Prozessor z&#228;hlt als zwei Teile!) fand ich schon grotesk. Der L&#246;wenanteil der Software f&#252;r Linux, der ich bisher begegnet bin, ist Open Source, Punkt.</p>
<p><strong>Transparenz.</strong> Wo ich unter Windows einfach nur will, da&#223; alles funktioniert, interessiere ich mich unter Linux f&#252;r mein System. Tonnen von Dokumentation und echte Communities machen mir das Lernen leicht. Das Wiki von ubuntuusers.de etwa ist eine unentbehrliche Hilfe, wenn ich herausfinden will, mit welchem Befehl ich ein .iso erzeuge und welche Optionen ich daf&#252;r ben&#246;tige. Damit macht es richtig Spa&#223;, zu lernen, wie ich das Beste aus meinem System heraushole und kreativ damit arbeiten kann.</p>
<p>Linux ist <strong>anpa&#223;bar ohne Ende</strong>. Ich war beim Wechsel richtig erschlagen davon, was ich in meinem System alles einstellen und modifizieren kann, von Skins, die es zuhauf gibt, ganz zu schweigen. Mittlerweile benutze ich einen ziemlich standardm&#228;&#223;igen GNOME-Desktop, einzige Anpassung: ich habe Alt+F11 f&#252;r alle Programme als Fullscreen-Tastenk&#252;rzel festgelegt, gebrauche es aber selten, und ich habe von der Netbook-Oberfl&#228;che auf die normale umgeschaltet.</p>
<p>Ein ganz gro&#223;er Pluspunkt ist die <strong>Paketverwaltung von Ubuntu</strong>. Wieviel einfacher ist es, einfach auf der shell &#8220;sudo apt-get install Programmname&#8221; einzugeben und dann das Administratorpa&#223;wort und eine Minute sp&#228;ter kann man das Programm starten &#8211; statt es erst einmal herunterzuladen, Doppelklick, sich durch einen Installationsdialog klicken und hinterher eventuell noch das Startmen&#252; aufr&#228;umen. (OK, manchmal ist ein Programm nicht in den Repositories, und dann ist auch die Installation unter Ubuntu nicht wesentlich unaufwendiger. Bei einem .deb-Paket entfallen hier aber auch die Installationdialoge.) Liegen Aktualisierungen vor, k&#246;nnen sie automatisch &#252;ber die Aktualisierungsverwaltung eingespielt werden, ich mu&#223; nicht erst die neue Version herunterladen und manuell aktualisieren. Auch Systemaktualisierungen erfordern sehr viel seltener Neustart und sind unter Ubuntu in meinen Augen viel besser gel&#246;st. Hat ein Programm nichts mehr auf meinem System verloren, w&#228;hle ich es in der adept (dem grafischen Tool zur Paketverwaltung) einfach ab und habe es mit zwei, drei Mausklicks  &#8211; oder nat&#252;rlich mit einem entsprechenden Konsolenbefehl &#8211; deinstalliert.<br />
&#220;berhaut, <strong>die Konsole</strong>: Linux hat mich dazu verf&#252;hrt, mit der Konsole zu arbeiten. Nicht gerade soviel, da&#223; meine Maus arbeitslos wird, aber mit der Shell erledige ich kleine Routineaufgaben wie Dateien kopieren und verschieben oder Bilder verkleinern inzwischen fast schneller. Auch Tastenk&#252;rzel verwende ich etwas mehr als fr&#252;her (was allerdings auch daran liegen kann, da&#223; ich inzwischen sehr, sehr viel am Computer arbeite); und ich starte kaum noch Programme &#252;ber das Startmen&#252;, sondern eigentlich nur noch &#252;ber den GNOME-Starter (Alt+F2). Ach, erw&#228;hnte ich, da&#223; die GNOME-Shell auch richtig h&#252;bsch aussehen kann?</p>
<p><strong>Stabilit&#228;t.</strong> Doch, es geschieht wirklich selten, da&#223; mir ein Programm auf meinem schwachbr&#252;stigen Netbook nonreaktiv wird oder abst&#252;rzt! Unter Windows Vista geschieht das schon &#246;fter.</p>
<p>Zuletzt gibt es nat&#252;rlich auch noch das Kostenargument.<strong> Linux ist kostenlos</strong> &#8211; und im Gegensatz zu gecrackten Windows-Installationen ist mensch damit rechtlich vollkommen im gr&#252;nen Bereich. Und mit den Live-CDs, die es von nahezu jeder Distribution gibt, kann man es auch gefahrlos beliebig lange ausprobieren, ohne etwas am eigenen System zu &#228;ndern.</p>


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		<title>offline, narf.</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 13:43:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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Das ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, da&#223; mein DSL ausf&#228;llt &#8211; vorher lief es seit 2006 reibungslos! Ich frage mich, was da los ist.</p>
<p>Diesen Beitrag schreibe ich von einer &#246;ffentlichen Bibliothek aus, wo ich (danke, <a href="http://voebb.de">V&#214;BB</a>) freies WLAN habe. Und heute abend werde ich mal ein Zettelchen ins Treppenhaus h&#228;ngen, vielleicht hat ein netter Nachbar ein wenig Bandbreite f&#252;r mich &#252;brig. Eine Dauerl&#246;sung ist das nat&#252;rlich auf keinen Fall, zumal mir das Festnetz echt fehlt.</p>


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		<title>In eigener Sache: Auftritte am Wochenende</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2009/01/in-eigener-sache-auftritte-am-wochenende/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 18:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Winterpause dauert nun schon ein wenig l&#228;nger als urspr&#252;nglich geplant. Grund sind unter anderem zwei Konzerte, die am Wochenende auf mich zukommen &#8211; mein Chor <a href="http://chorcantare.de">canta:re</a> f&#252;hrt gemeinsam mit dem Orchester <a href="http://www.concentus-alius.de/cms/">concentus alius</a> unter dem Titel &#8220;<a href="http://chorcantare.de/new/erleben/erleben_index.html">Damenwahl</a>&#8221; ein Programm mit Werken von Komponistinnen auf. Da ich dank einer wirklich gemeinen, hartn&#228;ckigen Erk&#228;ltung &#252;ber die Feiertage nicht so &#252;ben konnte, wie ich gern wollte, mu&#223; ich das jetzt nachholen &#8211; also zu wenig Zeit zum Bloggen.</p>
<p>Wer sich das Ganze ansehen und -h&#246;ren m&#246;chte:</p>
<p>Samstag, 17. Januar 2009, 20 Uhr<br />
Sonntag, 18. Januar 2009, 16 Uhr<br />
<strong>Damenwahl</strong><br />
Gemeinsames Konzert von canta:re und dem Kammerorchester concentus alius<br />
in der Emmaus-Kirche Kreuzberg (Lausitzer Platz 8a, 10997 Berlin)</p>
<p>Karten kosten 12 bzw. erm&#228;&#223;igt 8 Euro, die auch noch einem guten Zweck dienen, n&#228;mlich der Arbeit von <a href="http://www.hospiztauwerk.de/">Tauwerk e.V.</a></p>


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