Archive for the 'persönlich' Category

Manchmal überrasche ich mich selbst…

… zum Beispiel in puncto Sport. Da konnte ich mich heute morgen etwa zu einer gar nicht so kurzen Trainingseinheit aufraffen, wo ich vor einigen Monaten noch meinem Artikel über Sport schrieb, daß ich mich morgens damit nur quäle. Wegen der Schneeglätte war ich allerdings eher gemächlich unterwegs, aber hinterher habe ich sogar etwas Krafttraining und Stretching angehängt. So könnte ich direkt mal öfter den Tag anfangen.

Ein gesegnetes Jahr 2010 allen LeserInnen!

Ich wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern ein schönes, gesundes und vor allem glückliches Jahr 2010. Und nein, an dieser Stelle steht kein persönlicher Jahresrückblick.

Ich verhalte mich in der Hinsicht antizyklisch. Zwar ist auch für mich die Zeit “zwischen den Jahren” eine des Rückzugs und der Innenschau (warum sollte es eigentlich nur eine Zeit im Jahr dafür geben?), aber den eigentlichen Jahresrückblick habe ich im Herbst gemacht – hinausgeschobenerweise: eigentlich wäre er im Sommer schon fällig gewesen, und auch dieses Datum war eher zufällig zustande gekommen. Statt der Planung gehört diese Zeit bei mir ganz dem Zwischenmenschlichen, meinen privaten Beziehungen und der Regeneration. Daß auf dem Kalender jetzt eine andere Jahreszahl steht, ist pure Konvention – andere Kulturen fangen das Jahr im Februar oder März an. Es wird dadurch nicht alles anders, aber vielen verleiht dieses Datum den Schwung, Dinge neu anzupacken.

Darum also: Frohes neues Jahr!

Adventsstreß? Weihnachtsrummel? Och nö.

Wie überlebt Ihr Weihnachten?” fragte Julian Heißler am Montag auf derfreitag.de. Und der user motorradblogger präzisierte, die Zeit vor Weihnachten sei die eigentlich stressige.

Ich meine, beides kann in Streß ausarten, aber in den letzten Jahren war alles gut, sobald ich in den Weihnachtsurlaub aufgebrochen war. Für den Streß an Weihnachten selbst war in der Regel ein simples Faktum verantwortlich: Man hockt zu eng aufeinander und erwartet Familienharmonie, aber schwelende Konflikte, die nur mangels Gelegenheit nicht ausgetragen wurden, warten eben nicht bis nach den Feiertagen.

Mittlerweile hat sich die Sache entspannt. Die Erwartungen sind einfach heruntergeschraubt worden – auch weil inzwischen meine leibliche Familie nicht mehr auf einem Fleck wohnt und wir uns vielleicht ein- oder zweimal im Jahr sehen – Weihnachten ist eine der Gelegenheiten, alle mal auf einen Fleck zu bekommen. Dadurch wissen alle viel mehr als früher, wie kostbar die gemeinsame Zeit ist. Die Bereitschaft, große Erwartungen aufzubauen und unbedingt viel unternehmen zu wollen, ist jedoch gesunken. Statt eines großen Festessens gab es letztes Jahr einen Videoabend mit selbstgebackenen Muffins bei meinem Bruder und später mal einen informellen Kaffee mit meiner Großmutter. Statt einer Bescherung werden Geschenke, wenn überhaupt, einfach informell übergeben. Und vielleicht gehen wir auch dieses Jahr, wenn das Wetter mitmacht und wir Lust haben, wieder in den Pfälzer Wald wandern.

Schwieriger ist für mich tatsächlich die Zeit vor Weihnachten. Continue reading ‘Adventsstreß? Weihnachtsrummel? Och nö.’

Was ich an Linux liebe

Pinguine - das Linux-Maskottchen

Seit eineinhalb Jahren bin ich nun mit Ubuntu unterwegs. Zeit für eine kurze Zwischenbilanz!
Sie fällt, so kann ich schon einmal sagen, für mich sehr positiv aus. Ich arbeite derzeit privat mit einem Asus Eee 1000HE, auf dem Ubuntu 9.04 Netbook Remix läuft, und wenn ich nochmal in die Verlegenheit komme, mir einen neuen Rechner anzuschaffen, dann ist Linux-Kompatibilität definitiv ein Kriterium für die Kaufentscheidung. Hier eine unvollständige und unsortierte Liste, was ich an Linux alles liebe.

Anwendungsvielfalt. Was mich ursprünglich neugierig auf Linux machte: Viele gute Opensource-Programme, zum Beispiel GIMP, OpenOffice oder mein geliebter Thunderbird, sind linux-nativ, und für fast jede Aufgabe gibt es eine – kostenfreie – Softwarelösung unter Linux. Ich kann mich so relativ einfach in Speziallösungen einarbeiten, um die ich sonst einen Bogen machen würde, weil die Programme teurer sind, als ich mir leisten kann.
Ausnahmen:

  • Steuersoftware für die Einkommenssteuer, obwohl ich die letzte Steuererklärung mit ELSTER unter WINE größtenteils hinbekommen habe.
  • Eine zufriedenstellende Bibliographielösung, die mit meinem geliebten citavi mithalten kann, muß ich noch finden. Meine Versuche, citavi unter WINE zum Laufen zu bringen, waren nicht von Erfolg gekrönt. Die Alternative zotero kommt mir auf jeden Fall sehr mächtig vor, das muß ich noch ausführlicher erkunden.
  • Frustrierend finde ich auch, daß ein so nützliches Angebot wie StampIt unter Linux & alternativen Browsern bis vor kurzem nicht benutzbar war – wie es jetzt mit der Internetmarke wird, bleibt zu erproben. Auch der Hardwaresupport ist zwar kein ganz so düsteres Kapitel mehr wie früher. Daß allerdings ubuntuusers.de immer noch eine Hardware-Blacklist führt, belegt, daß noch nicht alles zum Besten steht zwischen der Linux-Community und den Hardwareherstellern.
  • Nach einer vollkommen befriedigenden Notensatzlösung suche ich ebenfalls noch, was aber gerade nachrangig für mich ist, da ich wenig Noten am Computer setzen will.

Workflow. Virtuelle Desktops erlauben mir, mit nur einem Tastenkürzel gerade nicht benötigte Programme aus dem Weg zu schieben. Wenn ich etwa an einem Design tüftele, kann ich auf dem einen Bildschirm die Grafikbearbeitung machen und habe keine Programmfenster unten in der Fußleiste, die mich daran erinnern, daß da ja noch drei Editorfenster und drei verschiedene Browser offen sind – denn die liegen dann auf dem anderen Desktop. Auf den dritten habe ich möglicherweise derweil meine Aufgabenverwaltung und Pidgin. Continue reading ‘Was ich an Linux liebe’

offline, narf.

Eigentlich mag ich hier ja keine schmutzige Wäsche waschen. Uneigentlich ärgert es mich über die Maßen, daß mein DSL seit Mittwoch abend tot ist, damit auch meine VoIP-Telefonie, ich beim Versuch, den Support von 1und1 zu erreichen, nur mein Handyguthaben verbraten habe, ohne mit einem Menschen zu sprechen, und ich auf meine (vom Arbeitsplatz aus geschriebene) Mail an den Support bisher nur eine automatisierte Mail erhielt, die mich um Erlaubnis bat, auf meinen Router zugreifen zu dürfen.
Das ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, daß mein DSL ausfällt – vorher lief es seit 2006 reibungslos! Ich frage mich, was da los ist.

Diesen Beitrag schreibe ich von einer öffentlichen Bibliothek aus, wo ich (danke, VÖBB) freies WLAN habe. Und heute abend werde ich mal ein Zettelchen ins Treppenhaus hängen, vielleicht hat ein netter Nachbar ein wenig Bandbreite für mich übrig. Eine Dauerlösung ist das natürlich auf keinen Fall, zumal mir das Festnetz echt fehlt.

In eigener Sache: Auftritte am Wochenende

Meine Winterpause dauert nun schon ein wenig länger als ursprünglich geplant. Grund sind unter anderem zwei Konzerte, die am Wochenende auf mich zukommen – mein Chor canta:re führt gemeinsam mit dem Orchester concentus alius unter dem Titel “Damenwahl” ein Programm mit Werken von Komponistinnen auf. Da ich dank einer wirklich gemeinen, hartnäckigen Erkältung über die Feiertage nicht so üben konnte, wie ich gern wollte, muß ich das jetzt nachholen – also zu wenig Zeit zum Bloggen.

Wer sich das Ganze ansehen und -hören möchte:

Samstag, 17. Januar 2009, 20 Uhr
Sonntag, 18. Januar 2009, 16 Uhr
Damenwahl
Gemeinsames Konzert von canta:re und dem Kammerorchester concentus alius
in der Emmaus-Kirche Kreuzberg (Lausitzer Platz 8a, 10997 Berlin)

Karten kosten 12 bzw. ermäßigt 8 Euro, die auch noch einem guten Zweck dienen, nämlich der Arbeit von Tauwerk e.V.




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