Policy: Kooperationen und Werbung

Ich bekomme immer wieder Anfragen: Möglichst kostenlos und ohne werbliche Kennzeichnung, vielleicht noch gegen einen Backlink, soll ich Links zu Seiten auf meinem Blog platzieren, ohne nofollow, versteht sich. Oder jemand bittet mich, einen vorgefertigten Artikel gegen Geld auf meinem Blog zu veröffentlichen.

Mache ich nicht.

Ich habe zwar ein paar Jahre im Linkbuilding gearbeitet, aber daß ich das heute nicht mehr mache und auch nicht mehr will, hat sehr viel damit zu tun, daß solche Praktiken meinen Sinn für Integrität verletzen. Als Bloggerin sind mir meine Leser_innen wichtiger als ein paar Euro, die ich vielleicht mit einem solchen Link verdienen würde. Für mich als Freelancer1 wird meine Website ein zu wichtiges Akquiseinstrument sein, als daß ich meine Sichtbarkeit in Suchmaschinen leichtfertig auf Spiel setze. Und darum habe ich mir ein paar Richtlinien zum Thema Kooperationen und Werbung für dieses Blog ausgedacht. Ich hoffe, sie ersparen mir und denen, die vielleicht mit mir kooperieren wollen, die Arbeit, vergebliche Mails zu schreiben.

  1. Mehr dazu in Kürze!

Die erste Woche mit ArchLinux

Das ist mein treues Netbook, genannt „das Büchlein“ – ein Asus EeePC 1000HE.

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Gekauft 2009, und wenn ich mich recht erinnere, hatte ich 2010 oder so zum letzten Mal das Betriebssystem komplett neu installiert. Das System war inzwischen regelrecht zugemüllt und lief etwas behäbig.

Es juckte mich darum, mal die Radikalkur zu machen und ein neues Linux darauf zu installieren. Nach 5 Jahren Ubuntu hatte ich auch mal Lust auf frischen Wind bezüglich der Distribution. Ressourcensparsam sollte sie sein, mir erlauben, selbst zu konfigurieren, was das Zeug hält, und mir aktuelle Software bieten. Heiße Kandidatinnen waren Debian testing und ArchLinux, aber nach einigem Überlegen und einigen Gesprächen mit Arch-Usern habe ich mich entschlossen, mich an ArchLinux heranzutrauen. Immerhin habe ich vor ein paar Jahren schon einmal angefangen, einen Rechner damit aufzusetzen, das dann aber mangels Zeit und Geduld zum Konfigurieren wieder ad acta gelegt…

Letzte Woche habe ich mich daran gewagt – Festplatte formatiert und mich durch die Installationsskripte gearbeitet. „Die erste Woche mit ArchLinux“ weiterlesen

Bewerb-O-Mat: Mit Faulheit und Hirnschmalz das Bewerben einfacher machen – ins Unreine gedacht.

Letztens stieß ich auf einen Bericht über einen findigen Arbeitslosen, der mit C++, einer XML-Datei und einer Office-Serienbrief-Funktion automatisch Bewerbungen in schwindelerregenden Stückzahlen generiert.

Nun bin ich skeptisch über die Erfolgsaussichten einer derart generierten Bewerbung, ich halte auch nichts vom Paradigma „Viel hilft viel“ und erst recht will ich mich nicht auf jeden beliebigen Job bewerben.

Aber es gibt beim Bewerben durchaus Dinge, die mir stupide vorkommen, immer dieselben sind und die ich automatisieren könnte. Ich denke da ans Übernehmen von Adressen, AnsprechpartnerIn, Jobbezeichnung, Referenznummer etc. … – viel nervige Copy & Paste-Arbeit. So etwas könnte ein Skript doch prima machen. „Bewerb-O-Mat: Mit Faulheit und Hirnschmalz das Bewerben einfacher machen – ins Unreine gedacht.“ weiterlesen

#lauffeuer: Kommt mit in dezentrale Netzwerke!

Silke Meyer hat da eine schöne Idee vorgestellt: #lauffeuer – ein Experiment, ob es möglich ist, Leute samt ihren Beziehungen in freie, dezentrale Netzwerke umzuziehen. Ich weiß zwar nicht, ob es mir gelingen wird, alle Aktivität von Twitter und Facebook dort hin zu verlagern – zumal auf Facebook wirklich viele von meinen wichtigen Kontakten sind, und eine nennenswerte Zahl davon nicht sonderlich technikaffin. Denen müßte ich das schon persönlich einrichten und erklären. Dennoch, auf einen Versuch kommt es an. „#lauffeuer: Kommt mit in dezentrale Netzwerke!“ weiterlesen

Aus der Werkzeugkiste: Pomodoro-Timer für Arme

Ich bin ja so ein Konsolenkind: Ich habe einen Mordsspaß daran, alles, was irgendwie geht, auf meinen heimischen Linux-Systemen per Kommandozeile zu machen.

Und ich arbeite bekanntermaßen gerne mit Zeitbeschränkungen.

Letztens suchte ich nach einer Möglichkeit, einen Kurzzeitwecker auf der Konsole zu realisieren. Das muß doch irgendwie gehen, dachte ich mir. Hat bestimmt schon jemand gemacht.

Etwas Googeln brachte diesen Einzeiler zutage. „Aus der Werkzeugkiste: Pomodoro-Timer für Arme“ weiterlesen

Klick mich, ich bin ein Stellengesuch

Ich bin ja nun schon einige Zeit auf der Suche nach etwas Neuem, und heute habe ich diesen Blogpost einmal vor alle anderen Wichtigkeiten gesetzt, die mich sonst davon abhalten würden. Los geht’s!

Qualifikation und Berufserfahrung

Studiert habe ich Germanistik und Musikwissenschaft an der FU Berlin mit einem Abschluß als Magistra Artium.
Meine Berufserfahrung habe ich im Online Marketing gesammelt: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Onpage SEO, SEO-Optimierung von Texten, Backlink-Bewertung, Microsites, Landingpages, HTML-Metatags, Google Adwords, Web Analytics, Google Webmaster Tools, WordPress und Plone, redmine und CRM-Systeme sind ein paar der Dinge, mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte.

Zielbereiche

Derzeit sehe ich zwei Bereiche, in denen ich gerne arbeiten möchte: Das eine ist Online Marketing inclusive Content-Strategie, Content Management und Social Media, das andere Projektassistenz (mit dem Ziel, mich langfristig – d.h. in den nächsten 5 Jahren – Richtung Projektmanagement weiterzuentwickeln).

Was mich motiviert

Ich schneidere gern Lösungen „auf Maß“, denn ein kleiner Onlineshop mit einem Nischenprodukt hat natürlich andere Bedürfnisse als ein multinationaler Konzern auf einem hochkompetitiven Markt – mit einer großen Spannbreite an verschiedenen Projekten zu arbeiten und mental immer wieder „umzuschalten“, macht mir Freude.
Ich strukturiere gerne Informationen und freue mich jedesmal über den Prozeß, wenn aus einer Idee ein Konzept wird, aus dem Konzept ein Projekt, aus dem Projekt ein fertiges Produkt.

Ich kann mir gut vorstellen, wieder in einer Agentur zu arbeiten. Mit einem abwechslungsreichen Aufgabenfeld werde ich jedoch auch in einem Unternehmen, das keine Agentur ist, glücklich.

Wichtig ist mir eine langfristige Perspektive. In meinem bisherigen Leben bin ich viel umgezogen, die letzten Jahre in Berlin (von etwa 2009 bis 2013) saß ich mental auf gepackten Koffern. Jetzt wünsche ich mir, diese Koffer endlich auspacken zu können und beruflich wie persönlich „ankommen“ zu dürfen.

Die Geographie

Ich bin im Frühjahr 2013 nach Freiburg gezogen und fühle mich hier richtig wohl. Ich möchte in Baden bleiben, irgendwo auf der Strecke Karlsruhe – Freiburg – Basel.

Neugierig auf mehr?

Hier ist mein Kurz-Lebenslauf, mein XinG-Profil (nur für eingeloggte BesucherInnen sichtbar), mein LinkedIn-Profil. Oder schreiben Sie mir gleich eine Mail – hier sind meine Kontaktdaten.

Ein paar Lernvorhaben

Wo ist nur die Zeit hin! Es ist nicht so, daß im letzten Monat nichts geschehen wäre – ein paar Bewerbungen sind offen, ich habe in der Zwischenzeit über freiberufliche Arbeit nachgedacht und bin zu dem Schluß gekommen, daß ich das unter den gegebenen Umständen nicht hauptberuflich machen will (nebenberuflich, zumal um mein Budget neben der Jobsuche aufzubessern, ist das durchaus anziehend).

Und jetzt drücke ich wieder ein wenig die Schulbank – online. „Ein paar Lernvorhaben“ weiterlesen

Und erstens kommt es anders…

Ich habe in dieses Blog lange nichts mehr geschrieben – es war ein ereignisreicher Frühling und Sommer: Zuerst ging mein Herzenswunsch, nach Baden ziehen zu können, in Erfüllung. Seit Mitte April wohne ich jetzt in Freiburg. Ich habe mich tatsächlich ein wenig in diese Stadt verliebt. Am liebsten will ich hier bleiben!

Beruflich gingen die Dinge dann doch nicht so glatt. „Und erstens kommt es anders…“ weiterlesen

Facebook-Alternativen – was sind die Barrieren?

Ausnahmsweise hier mal ein Crossposting von Facebook, dort nur für Freunde zu sehen. Kontext ist ein Hoax, der gerade für viel Wirbel unter meinen FreundInnen dort sorgt.

Eins vorweg: Versteht mich nicht falsch, ich halte Kritik an Facebooks Umgang mit Userdaten für gerechtfertigt.

Und jetzt das, was mich bewegt: Weil mich dieser „Widerspruch dagegen, daß Facebook meine Daten nutzt“-Hoax gerade irgendwie beschäftigt: Ich hab da ja immer diesen „Geht doch zu $ALTERNATIVE“-Impuls. Ob der gerechtfertigt ist oder nicht: andere Laube. Anscheinend machen sich die Leute(TM) bei den Alternativen aber entweder genauso viele oder mehr Sorgen um ihre Daten wie bei Facebook (im Fall von Google+) und/oder aus irgendeinem Grund nutzt sie eine bestimmte Schicht von Leuten, mit denen ich online kommunizieren will, nicht (im Fall von status.net bzw. identi.ca und Diaspora*). Warum? „Facebook-Alternativen – was sind die Barrieren?“ weiterlesen