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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; camilla</title>
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	<description>Ein Blog Ã¼ber lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Die alte deutsche Rechtschreibung &#8211; ist die noch richtig?</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 20:51:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Da vor einiger Zeit eine Kommentatorin zu meinem Rechts [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Da vor einiger Zeit eine Kommentatorin zu meinem <a href="/2010/05/rechtschreibung-online-ein-paar-anmerkungen/">Rechtschreibungs-Artikel</a> anmerkte, &#8220;da&#223;&#8221; sei doch mittlerweile falsch, und implizierte, ich solle vor meiner eigenen T&#252;r kehren und die neue Rechtschreibung verwenden, stellte sich mir die Frage: Wie kann ich &#252;ber Rechtschreibung schreiben, wenn ich selbst in diesem Blog konsequent eine Schreibweise (n&#228;mlich die alte deutsche Rechtschreibung) verwende, die nach Meinung vieler falsch ist?<br />
Ich oute mich als Freundin der alten Rechtschreibung. Wenn ich die Vorgabe habe, die neue Schreibung zu verwenden, halte ich mich selbstverst&#228;ndlich daran, doch <em>wenn ich die Wahl habe</em>, verwende ich die alte Schreibweise. Ist das f&#252;r jemanden, der den Anspruch hat, professionell mit Texten zu arbeiten, nicht kontraproduktiv? Ich meine: nicht notwendigerweise, solange ich eben auch bereit bin, bei Bedarf neue Schreibweisen zu verwenden und mich an eventuell vorhandene Hausregeln zu halten.<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reform_der_deutschen_Rechtschreibung_von_1996#Rechtliche_Verbindlichkeit_der_reformierten_Rechtschreibregeln">Bindend</a> ist die neue deutsche Rechtschreibung ohnehin nur in Schulen und f&#252;r amtliche Stellen, und viele namhafte Zeitungen und Zeitschriften verwenden mittlerweile sogenannte Hausorthographien.<br />
Die meisten meiner Germanistik-Professoren bevorzugten die alte Rechtschreibung. <span id="more-357"></span>Sie stellten ihren Studenten jedoch frei, welches Regelwerk sie verwenden &#8211; mit der Bitte, sich klar f&#252;r eines zu entscheiden und dieses konsequent und vollst&#228;ndig anzuwenden. Nur ein Musikwissenschaftsprofessor war eisern: Die alte deutsche Schreibweise sei die einzige, die man denkenden Wesen zumuten k&#246;nne, schrieb er in einer Leitlinie f&#252;r eine renommierte musikwissenschaftliche Fachzeitschrift. So oder so: Mit der Anmerkung &#8220;Diese Arbeit folgt den Regelungen der alten deutschen Rechtschreibung&#8221; in der Einleitung war das Thema an der Universit&#228;t immer abgehakt.<br />
Was die &#246;ffentliche Akzeptanz betrifft: Die Mehrheit der deutschen Bev&#246;lkerung lehnt die Reform ab, und auch <a href="http://www.sprachforschung.org/index.php">von fachlicher Seite</a> mangelt es nicht an Kritik. &#8220;Richtig&#8221; oder &#8220;falsch&#8221; kann man, wie <a href="http://svenscholz.de">Sven</a> mich auf facebook wissen lie&#223;, nur innerhalb eines Regelsystems bestimmen. Streng genommen ist die Richtigkeit oder Falschheit alter Schreibweisen also eine Glaubensfrage, sofern man nicht in der Eigenschaft als Beamtin oder Lehrer schreibt.</p>
<p>Meine prim&#228;ren Motive f&#252;r meinen Rechtschreibartikel haben mit alter oder neuer Rechtschreibung wenig zu tun. Sie hei&#223;en Lesbarkeit und Verst&#228;ndlichkeit. Um das vielstrapazierte &#8220;das vs. dass/da&#223;&#8221; abermals zu bem&#252;hen: Wird ein Nebensatz mit &#8220;das&#8221; angefangen, erwarte ich einen Relativsatz; wenn sich erst aus dem Inhalt ergibt, da&#223; es sich eigentlich um einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adverbialsatz">Adverbialsatz</a> handeln mu&#223;, erregt das ein Gef&#252;hl von Unwillen bei mir, denn ich mu&#223; den Nebensatz neu bewerten, um den Sinn des gesamten Satzes zu erfassen.<br />
Ich beobachte sogar an mir, da&#223; der Korrekturmodus, den ich ja im Studium st&#228;ndig aktiv halten mu&#223;te (weil ich selbst sehr viel schrieb), derart das Lesegeschehen &#252;bernehmen kann, da&#223; ich mich auf den Sinn nicht mehr konzentrieren kann und entnervt Strg-W dr&#252;cke. Dadurch entgeht mir vielleicht der eine oder andere inhaltlich interessante Text, so manchen Forenbeitrag habe ich dadurch eben nicht gelesen. Ob alte oder neue Rechtschreibung, ist dabei unwichtig.<br />
Es gibt ein Ma&#223; an orthographischer Fahrl&#228;ssigkeit oder &#8220;eigenwilliger Schreibung&#8221;, das die Lesbarkeit von Texten beeintr&#228;chtigt. </p>
<p>Ich teile in der Tendenz den Standpunkt meiner Professoren: Alte oder neue Rechtschreibung &#8211; das ist weniger wichtig, als &#252;berhaupt Sorgfalt f&#252;r das Thema aufzubringen, Schreibweisen zu w&#228;hlen, die (wenn das nicht Teil eines k&#252;nstlerischen Konzepts ist) sich im Ganzen an g&#228;ngigen Rechtschreibkonventionen orientieren und diese konsistent anzuwenden.</p>


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		<title>Produktiv mit GNOME</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 16:47:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME &#252;bergegangen und davon ausgesprochen &#252;berzeugt. </p>
<p>Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung <a href="http://imgriff.com/2010/05/20/project-hamster-eine-schlanke-zeiterfassung-unter-gnome/">Hamster</a> und die Aufgabenverwaltung <a href="http://imgriff.com/2010/01/05/gtd-tools-vii-getting-things-gnome/">Getting Things Gnome</a>. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren <a href="http://gtg.fritalk.com/post/2010/02/03/GTG-tips-and-tricks2">und noch mehr</a> &#8211; wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen n&#252;tzlich f&#252;r die Produktivit&#228;t sind. <span id="more-373"></span><br />
Da&#223; das Desktopwiki <a href="http://projects.gnome.org/tomboy/index.html">Tomboy</a> Evernote noch nicht abgel&#246;st hat, verdanke ich nur der Tatsache, da&#223; ich auf Arbeit vor einem Windows sitze. Evernote halte ich nach wie vor f&#252;r eine sehr gute Anwendung, es fehlt lediglich ein Linux-Client daf&#252;r. Daf&#252;r k&#246;nnte ich Tomboy-Notizen unter Linux nicht nur zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren (das ist z.B. mit Conduit m&#246;glich), sie k&#246;nnen ebenfalls &#252;ber die Desktopsuche <a href="http://beagle-project.org/Main_Page">Beagle</a> Beagle durchsucht werden.<br />
Eben diese ist f&#252;r mich ein n&#252;tzliches Werkzeug geworden. Wenn ich mich einmal nicht mehr erinnere, wo ich denn nun diese oder jene Datei hingetan habe, erspart mir die Desktopsuche, langwierig Dateien zu suchen (was sonst gerne daf&#252;r sorgt, da&#223; ich vergessen habe, was ich damit wollte, bis ich sie gefunden habe).<br />
Last not least ist <a href="http://do.davebsd.com/">Gnome Do</a> f&#252;r mich ein Glanzst&#252;ck, dessen F&#228;higkeiten ich erst durch einen Vortrag auf dem Linuxtag 2010 begriff. Damit ist es eine Sache von wenigen Tastendr&#252;cken, etwa einen Screenshot aufzunehmen, diesen bei einem Bildhosting-Dienst hochzuladen, die URL anschlie&#223;end in einer Mail an einen Bekannten zu schicken. Oder etwa den gerade ausgew&#228;hlten Text in einer neuen Tomboy-Notiz abzuspeichern.</p>
<p>Im September soll die <a href="http://live.gnome.org/GnomeShell">Gnome Shell</a> den Stable-Status erreichen. Ich mu&#223; zugeben, da&#223; ich nicht wagemutig genug bin, sie vorher auszuprobieren, bin aber gespannt darauf, was sie bringen wird.</p>
<p>Andererseits entdecke ich gerade, wie produktiv man auch mit der Bash arbeiten kann, wenn man keine Angst davor hat, Kommandos zu lernen und hier und da eine manpage zu lesen. Wir werden sehen, wohin meine Reise geht: Desktop-Begeisterte oder Konsolenheldin oder vielleicht auch beides?</p>
<p>Solange, liebe linux-nutzende LeserInnen: Was sind eure Produktivit&#228;tsbooster?</p>


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</ol></p>
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		<title>Heute ist nicht mein Tag!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Jun 2010 17:26:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt solche Tage, da habe ich schon morgens das GefÃ [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt solche Tage, da habe ich schon morgens das Gef&#252;hl: &#8220;Heute ist nicht mein Tag&#8221;. Vielleicht habe ich nicht so gut geschlafen, vielleicht f&#252;hle ich mich k&#246;rperlich nicht so toll, oder aber es passiert mir ein kleines oder auch gr&#246;&#223;eres Mi&#223;geschick nach dem anderen &#8211; heute etwa habe ich meine Lieblingsjacke, die ich eigentlich ins B&#252;ro mitnehmen wollte, vergessen. Wie kann ich mit solchen Tagen umgehen?<br />
Mir hilft es vor allem, an solchen Tagen erst einmal das Gef&#252;hl von Druck loszuwerden und Konfusion und Hektik, die oft mit dem Gef&#252;hl der Katastrophe zusammenh&#228;ngen, abzusch&#252;tteln. <span id="more-362"></span>Zu beidem habe ich unter &#8220;<a href="/2008/12/was-tun-wenn-alles-zuviel-wird/">Was tun, wenn alles zuviel wird</a>&#8221; schon einiges aufgeschrieben; um meinen Kopf klar zu kriegen, helfen mir auch <a href="/2009/02/gezielt-entspannen-den-stres-abschalten/">Entspannungstechniken</a> &#8211; eine kurze <a href="http://goodlifezen.com/">Meditation</a> oder einige Minuten Progressive Muskelentspannung gehen auch unauff&#228;llig im B&#252;ro.<br />
Was kann zus&#228;tzlich helfen, einen Tag, der schon mies anf&#228;ngt, besser zu &#252;berstehen? </p>
<ul>
<li>Ich achte an solchen Tagen besonders darauf, <strong>mich fit zu halten</strong>. Da ich in Gleitzeit arbeite, kann ich mir zum Beispiel <em>gerade</em> an einem solchen &#8220;Nicht-mein-Tag&#8221;-Morgen herausnehmen, in Ruhe zu hause zu fr&#252;hst&#252;cken. Frisches Obst und Gem&#252;se tun meiner geistigen Leistungsf&#228;higkeit genauso gut wie meinem K&#246;rper.</li>
<li>Wenn ich die Zeit habe und mich k&#246;rperlich gut genug daf&#252;r f&#252;hle, hilft mir nichts besser als <strong>Sport</strong>, um meinen Kopf klar zu bekommen.</li>
<li><strong>Pausen machen,</strong> <em>erst recht,</em> wenn ich an einem solchen Tag das Gef&#252;hl habe, mir das nicht leisten zu k&#246;nnen.</li>
<li>Ich beherzige die alte Adventuregamer-Weisheit: <strong>Save early, save often.</strong> &#220;bertragen: Gerade an solchen &#8220;Katastrophentagen&#8221; lohnt es sich, jeder Hektik zu widerstehen, besonders gelassen und sorgf&#228;ltig zu arbeiten und lieber einen Korrekturdurchgang mehr einzubauen.</li>
<li><strong>Erwartungen senken,</strong> ohne aufzugeben. Ich habe die Erfahrung gemacht, da&#223; ich an solchen Tagen vielleicht nicht so produktiv bin wie sonst, doch unter Umst&#228;nden kann ich doch noch einige Kleinigkeiten erledigen.</li>
<li><strong>Kleine Schritte.</strong> Gerade an &#8220;diesen Tagen&#8221; hilft es mir, einen Schritt nach dem anderen zu tun und die &#220;bersicht zu behalten, zum Beispiel mit Hilfe von <a href="http://imgriff.com/2010/06/07/checklisten-produktiv-durch-abhaken/">Checklisten</a>, oder indem ich an solchen Tagen Aufgaben kleinteiliger plane als an Tagen, an denen mir alles nur so zufliegt.</li>
</ul>
<p>Manchmal wendet sich das Blatt noch und auch ein Tag, der mies anf&#228;ngt, wird noch h&#246;chst produktiv. Manchmal ist es allerdings auch weiser, sich zu sagen: Morgen ist auch noch ein Tag &#8211; und sich einen Tag lang eher zu <a href="/2008/08/relax-wie-freizeit-wirklich-erholsam-wird/">regenerieren</a> und Wichtiges, das keine Fehler vertr&#228;gt, lieber ein anderes Mal zu erledigen.</p>


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		<item>
		<title>Zwischenruf an die Kommentarspammer</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/06/zwischenruf-an-die-kommentarspammer/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 17:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liebe Null-Inhalts-Kommentatoren und SEO-Link-Hinterlas [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Null-Inhalts-Kommentatoren und SEO-Link-Hinterlasser, </p>
<p>besser als <a href="http://www.svenscholz.de/index.php/an-die-per-hand-kommentarspammer/">Sven</a>, der offensichtlich mit demselben Ph&#228;nomen konfrontiert ist, kann ich es nicht sagen. F&#252;r die, die zu faul sind, dem Link zu folgen: Ja, die Kommentarlinks hier sind ohne nofollow. Das g&#246;nne ich meinen treuen Lesern und den Kommentatoren, die Themenrelevantes beizutragen haben.     <br />Nein, ich bin nicht d&#228;mlich genug, mich von Euch als kostenlose Linkschleuder f&#252;r gewinnorientierte Projekte mi&#223;brauchen zu lassen â€“ deshalb editiere und moderiere ich Kommentare hier.</p>
<p>&#220;ber faire, anst&#228;ndig bezahlte Werbung k&#246;nnen wir reden: auch da behalte ich mir immer noch vor, nur auf Deals einzugehen, die ich f&#252;r passend zu dieser Seite und fair halte.</p>
<p>Aber kostenloses Linkbuilding lasse ich mit mir nicht machen. Damit das mal klar ist.</p>


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		<title>Lohnt sich der Nebenjob? Einige Gedanken zu Studentenjobs</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/05/lohnt-sich-der-nebenjob-einige-gedanken-zu-studentenjobs/</link>
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		<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[geld]]></category>
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		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe einen gro&#223;en Teil meiner Studienzeit nebenher [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe einen gro&#223;en Teil meiner Studienzeit nebenher, manchmal auch fast halbtags, gejobbt. Und ich wei&#223;, da&#223; man nicht immer die Wahl hat, da&#223; vielleicht sogar ein gro&#223;er Teil der jobbenden Studenten hart darum k&#228;mpfen, &#252;berhaupt einen Job abzugreifen. Ich wei&#223; auch, da&#223; Studienfinanzierung in Zeiten, da das Bachelor/Master-System immer weniger Zeit l&#228;&#223;t, nebenher zu arbeiten, zu einem echten Kraftakt werden kann.<br />
Trotzdem habe ich mir, wann immer ich auf Jobsuche war, auch einige Gedanken darum gemacht, ob ich von einem Job &#252;berhaupt leben kann &#8211; beziehungsweise: ob ich damit die L&#252;cken stopfen konnte, die ohne Berufst&#228;tigkeit in meiner Studienfinanzierung klafften.<br />
Ich habe damals folgende &#220;berlegungen angestellt: <span id="more-334"></span></p>
<ol>
<li>Wie hoch sind die tats&#228;chlichen Lebenshaltungskosten? Die Fixkosten lassen sich leicht zusammenrechnen, um &#252;ber schwankende Ausgaben wie Lebensmittel, Kleidung, Schreibwaren und Kopien vern&#252;nftige Berechnungen anstellen zu k&#246;nnen, habe ich einen Monat lang Buch gef&#252;hrt.</li>
<li>Wieviel mu&#223; ich / will ich dazuverdienen? Der Mindestwert dessen, was ich verdienen mu&#223;, ergibt sich logischerweise aus der Differenz zwischen anderen Finanzierungsquellen (BAF&#246;G, Unterhalt von den Eltern&#8230;) und den errechneten Lebenshaltungskosten.</li>
<li>Wieviel Zeit kann ich investieren, ohne da&#223; mein Studium vollkommen auf der Strecke bleibt, bzw. wieviel Zeit steht mir zur Verf&#252;gung? Das h&#228;ngt auch davon ab,
<ol>
<li>wie flexibel sind die Arbeitszeiten sind und wie sehr sie mit den Lehrveranstaltungszeiten an der Uni kollidieren: Ich habe zum Beispiel einmal f&#252;r eine Versicherung an der Hotline gearbeitet, und die Arbeitszeiten lagen in Vierstundenschichten Montag bis Freitag zwischen 8 und 16 Uhr, freitags bis 13 Uhr. Zusammen mit der Neigung vieler Dozenten, ihre Vorlesungen zwischen 10 und 16 Uhr an Dienstagen, Mittwochen und Donnerstagen anzubieten, gab das einen Termin-Supergau.</li>
<li>wie anstrengend der Job ist: bin ich zum Beispiel war nach einer Callcenterschicht so alle, da&#223; ich nach einer Schicht nur noch geistlos in der Ecke h&#228;ngen und fernsehen will und mich noch nicht einmal mehr auf einfache Aufgaben konzentrieren kann?</li>
<li>wieviel f&#252;r Fahrzeiten draufgeht: Das B&#252;ro, in dem ich in dem oben erw&#228;hnten Job arbeitete, lag so ziemlich am entgegengesetzten Ende von Berlin wie meine Uni. Ich hatte, je nach Institut, mindestens eine Stunde Fahrzeit dorthin.</li>
</ol>
</li>
<li>Bei Jobs nach Leistung: wie lange brauche ich z.B., um einen Text zu schreiben, wenn ich f&#252;rs Texten bezahlt werde? kann ich [evtl. nach Probe-Tagen festlegen] damit rechnen, einen akzeptablen Stundenlohn erzielen, bzw. ist es realistisch, da&#223; ich in der Zeit, die ich f&#252;r einen Job er&#252;brigen kann, das Einkommen erziele, das ich brauche?</li>
<li>Bei Jobs, bei denen ich nach Leistung oder auch nach geleisteten Stunden bezahlt werde, sollte ein Polster f&#252;r Krankheits- und Urlaubszeiten bleiben. Urlaub ist kein Luxus, sondern notwendige Zeit zur Erholung! Analoges gilt f&#252;r erholsame Freizeit und (Und es ist eine <em>sehr</em> schlechte Idee, sich mit dem Studienabschlu&#223; so sehr zu verausgaben, da&#223; man seine Berufst&#228;tigkeit schon mit einem Burnout beginnt.)</li>
<li>Der notwendige Hinzuverdienst durch die Anzahl der Stunden, die man monatlich arbeiten kann, ergibt den Nettostundenlohn, den man anstreben sollte. Zu ber&#252;cksichtigen ist dabei: Brutto ist auch f&#252;r Studenten nicht immer gleich netto, Steuer, Rentenversicherung, eventuell auch Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung fallen durchaus an und knapsen einen betr&#228;chtlichen Teil ab.</li>
</ol>
<p>Um das alles auszurechnen, hilft vielleicht auch Studenten der <a href="http://www.guru-20.info/freelancehour/">Stundensatztrechner f&#252;r Freelancer</a> von guru 2.0.</p>
<p>Bevor man sich als Student ins Jobben st&#252;rzt, sollte man sich auch erkundigen, welche Finanzierungsm&#246;glichkeiten noch in Frage kommen: das k&#246;nnen BAF&#246;G oder ein Studienkredit sein, aber vielleicht kommt auch ein Kredit innerhalb der Familie in Frage. Wer kein BAF&#246;G beziehen kann, kann vielleicht Wohngeld bekommen (das hat mir einen gro&#223;en Teil meines Studiums wesentlich geholfen). Meines Erachtens ist es ein echter Kraftakt, ein Studium mit Job ohne wesentliche Verl&#228;ngerung der Studienzeit zu schaffen &#8211; und ohne Geldsorgen studiert es sich wesentlich besser. Im Zweifelsfall lohnt es sich, besser fr&#252;her als sp&#228;ter beim &#246;rtlichen Studentenwerk oder auch beim AStA um Rat zu fragen, wenn sich eine ernste Finanzierungsl&#252;cke abzeichnet.</p>


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		<title>Rechtschreibung online: ein paar Anmerkungen.</title>
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		<pubDate>Sat, 29 May 2010 18:10:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[rechtschreibung]]></category>
		<category><![CDATA[sprache]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens war ich dicht davor, einem meiner Twitter-Followees Lektoratsdienste anzubieten, weil ein Text, den er ver&#246;ffentlicht hatte, mir einmal mehr vor Augen f&#252;hrte, da&#223; eine Sache in Blogs oft ganz entschieden vernachl&#228;ssigt wird: <strong>Rechtschreibung.</strong><br />
Da lese ich manchmal Texte, die vielleicht inhaltlich interessant und geistreich sein m&#246;gen, die ich aber trotz des guten Inhalts nicht lesen mag &#8211; einfach, weil sie von Rechtschreibung und Grammatik her so schludrig verfa&#223;t sind und so viele und grobe Fehler aufweisen, da&#223; es kein Germanistikstudium braucht, damit sich einem die Zehenn&#228;gel hochrollen.</p>
<p>Ein Beispiel, das mir ein Kollege einmal zuschanzte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nicht nur das Domains Angeboten wurden die man gar nicht besitzt, was meines wissen nicht Rechtens ist sondern man Entschuldigte sich schon mal f&#252;r Serverausf&#228;llle wegen dem Ansturm.&#8221; <sup class='footnote'><a href='#fn-347-1' id='fnref-347-1'>1</a></sup></p></blockquote>
<p>(Ich halte meine LeserInnen f&#252;r gebildet genug, selbst zu erkennen, was in diesem Satz alles nicht stimmt. Ganz davon abgesehen, da&#223; es &#8220;wegen des Ansturms&#8221; hei&#223;en sollte.)</p>
<p>Am h&#228;ufigsten werde ich mit den folgenden Fehlern konfrontiert:</p>
<ul>
<li>Gro&#223;- und Kleinschreibung: es werden gerne einmal Adjektive, Verben, Personalpronomina gro&#223; geschrieben</li>
<li>phonetisch falsche Schreibung: &#8220;ecklig&#8221; statt &#8220;eklig&#8221;, &#8220;Hacken&#8221; statt &#8220;Haken&#8221;</li>
<li><a href="http://www.deppenleerzeichen.de/">Deppenleerzeichen</a></li>
<li>falsch oder nicht gesetzte Satzzeichen, insbesondere Kommata</li>
<li>Verwechslung zwischen das und da&#223; bzw. dass</li>
</ul>
<p>Warum sollte man sich &#252;berhaupt die M&#252;he machen, auf eine gute Rechtschreibung zu achten? <span id="more-347"></span></p>
<ol>
<li><strong>Verst&#228;ndlichkeit.</strong> Ein orthographisch korrekter Text mit korrekt gesetzten Satzzeichen ist <strong>wesentlich leichter verst&#228;ndlich</strong>. Das geht bei mir im negativen Extrem so weit, da&#223; ich bei orthographisch miesen Texten die Lust zum Lesen sehr schnell verliere. Korrekt geschriebene Worte erkenne ich sofort wieder, und wo mir Satzzeichen anzeigen, wo ein neuer Satzteil beginnt, mu&#223; ich nicht wie bei lateinischen Hexametern erst einmal sortieren, welche Worte jetzt zusammengeh&#246;ren. Der Sinn geht mir so wesentlich schneller auf, und ich kann meine geistige Kapazit&#228;t auf den Inhalt richten, statt mich mit dem Verst&#228;ndnis des Textes abzuplagen.</li>
<li><strong>Professionalit&#228;t.</strong> Klingt arrogant, aber: Ich neige dazu &#8211; und k&#228;mpfe tapfer dagegen an &#8211; , Menschen, die sich, obwohl sie Deutsch als Muttersprache schreiben, nicht die M&#252;he geben, einen Text korrekt zu schreiben, f&#252;r dumm zu halten. Wenn ich Gesch&#228;ftstexte mit Deppenleerzeichen, fehlenden oder falsch gesetzten Kommata, Gro&#223;- und Kleinschreibfehlern lese, hinterl&#228;&#223;t das bei mir einen unprofessionellen Eindruck.</li>
</ol>
<p>Wie kann man Abhilfe schaffen? </p>
<ul>
<li>Das Minimalprogramm hei&#223;t sicherlich: <strong>Rechtschreibpr&#252;fung</strong> (ob die von Word, ein Browser-Plugin &#8211; die Unterschiede sind m.E. graduell, machen einen aber auf einige grobe Schnitzer aufmerksam). Rechtschreibkorrektur kann zwar falsch geschriebene Worte erkennen, aber nicht das falsche Wort am falschen Platz.</li>
<li><strong>Grammatische Bewu&#223;theit.</strong> Wer wei&#223;, was ein Hauptsatz oder ein Relativsatz ist, wei&#223; auch viel eher, wo ein Komma hingeh&#246;rt und wo nicht.</li>
<li>Lesen bildet: dann und wann einen Klassiker der deutschen Literatur zu lesen, gibt einem gute Vorbilder. Ich habe meine sichere Rechtschreibung (aber auch meine Sensibilit&#228;t daf&#252;r) vor allem dadurch, da&#223; ich von der ersten Klasse an viel gelesen habe.</li>
<li>Gewohnheitsbildung: Ordentliche Rechtschreibung geht einem in Fleisch und Blut &#252;ber, wenn man Rechtschreibfehler <em>sofort</em> korrigiert, wenn man sie bemerkt. Am besten <strong>immer</strong>, d.h. auch im Chat und in Foren. Genauso hilfreich ist die Gewohnheit, einen geschriebenen Text noch einmal auf Rechtschreibfehler durchzusehen.</li>
<li>Ein guter Text braucht Zeit und Gelassenheit. Ihn ein paar Stunden oder sogar Tage liegen zu lassen, wirkt mitunter Wunder.</li>
<li>Vier Augen sehen mehr als zwei. Bei wirklich wichtigen Dingen lohnt sich vielleicht sogar professionelles Lektorat.</li>
</ul>
<p>Auch wenn meines Erachtens die neue Rechtschreibung viel Porzellan zerschlagen hat und mitnichten die Rechtschreibung logischer und einfacher gemacht hat, folgt die deutsche Rechtschreibung und Zeichensetzung immer noch Regeln. Sich ein wenig mit ihnen zu besch&#228;ftigen, tut nicht weh und lohnt sich. In diesem Sinne pl&#228;diere ich f&#252;r Sorgfalt und Qualit&#228;tsbewu&#223;tsein statt hektischer Contentproduktion.
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-347-1'><a href="http://seo2feel.de/2009/10/denic-kurze-de-domains-fiasko-und-sedo-verarscht-nutzer/">hier</a> gefunden am 26.03.2010 <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-347-1'>&#8617;</a></span></li>
</ol>
</div>


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		<title>Die Schreibstube will auch flattrn&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 May 2010 14:11:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[meta]]></category>
		<category><![CDATA[flattr]]></category>
		<category><![CDATA[monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230; <del datetime="2010-05-24T14:20:26+00:00">aber das Wordpress-Plugin macht noch Probleme, irgendwie will das meinen Usernamen nicht speichern. Bei Gelegenheit werde ich mal nachforschen, woran das liegt, was sich da vielleicht ins Gehege kommt </del><strong>edit: Problem behoben &#8211; UserID ist nicht gleich Useraname.</strong>- jetzt will ich mich erstmal dem Papierkrieg widmen (bevor der &#252;berf&#228;llig wird).</p>
<p>Die Idee hinter <a href="http://flattr.com">flattr</a> finde ich sehr sympathisch, und ich habe auch schon flei&#223;ig geflattrt. Ich bin gespannt, ob sich das zu einer (wenn auch kleinen) Alternative in Sachen Monetarisierung f&#252;rs Web entwickelt.</p>


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		<title>Classei-Mappen im privaten Einsatz</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/05/classei-mappen-im-privaten-einsatz/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 May 2010 08:27:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem mein Blogwerk-Kollege Gregor auf imgriff schon  [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem mein Blogwerk-Kollege <a href="http://denkpass.de">Gregor</a> auf imgriff schon <a href="http://imgriff.com/2009/07/28/ablage-im-griff-3-mappei-und-classei/">verschiedentlich</a> &#252;ber <a href="http://imgriff.com/2010/01/27/ablage-im-griff-4-erste-schritte-mit-mappei-und-classei/">Classei-Mappen</a> geschrieben hat, bekam ich auch Lust auf diese Mappen. Meine bisher bestehende Ordnung mit klassischen Aktenordnern, in die ich meine Unterlagen mehr oder weniger (nach Themenbereichen) geordnet abheftete, reichte zwar so f&#252;r den Hausgebrauch, aber der Eingangskorb, liebevoll &#8220;Schuttmulde&#8221; genannt, wurde in manchen stressigen Zeiten schon einmal besorgniserregend voll. Die Dinge gleich dahin zu tun, wo sie hingeh&#246;rten, erforderte ein gewisses Ma&#223; an Disziplin.<br />
Noch mehr zerrte an meiner Disziplin allerdings, wenn ich in den Aktenordnern ein bestimmtes Schreiben wiederfinden wollte!<br />
Das, beschlo&#223; ich, ging anders. Und letztens g&#246;nnte ich mir dann einmal ein Classei-Basic-Set. Eine Box, ein Schwung Mappen (drei verschiedene Kartonst&#228;rken), selbstklebende Schildchen, Folienstift und eine sehr kurzgefa&#223;te Anleitung waren drin. Noch bin ich dabei, mein System einzurichten. Hier sieht es dementsprechend noch ein wenig chaotisch aus:</p>
<div style="text-align:center;"><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/pict0001.jpg"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/05/classei.png" width="450" height="338" alt="meine Classei Basic-Box"/></a></div>
<p>Es ist bereits ein gewisses System darin, man sieht es nur noch nicht. Ich habe mir dabei schon etwas gedacht <img src='http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>


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		<title>Was tun bei kreativem Overflow?</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/03/was-tun-bei-kreativem-overflow/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 08:35:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[KreativitÃ¤t]]></category>
		<category><![CDATA[idee]]></category>
		<category><![CDATA[impuls]]></category>

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		<description><![CDATA[Man k&#246;nne nicht auf die Inspiration warten, sagte Jack [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man k&#246;nne nicht auf die Inspiration warten, sagte Jack London einmal, man m&#252;sse ihr mit einem Kn&#252;ppel nachsteigen.<br />
Das mag bis zu einem gewissen Grade manchmal stimmen. Doch ich kenne auch das Gegenteil: da&#223; kreative Impulse geradezu auf mich einst&#252;rzen, ohne da&#223; ich sie aktiv gesucht habe &#8211; meist in Momenten, in denen ich sie noch nicht einmal notieren kann.<br />
<img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/16412745_6334185e3b.jpg" alt="Kreativit&#228;t ist manchmal wie Wildwasser" ><br />
<small>Bild: flickr  / <a href="http://www.flickr.com/photos/amerune/">amerune</a></small><br />
Was tun, wenn einen so viele Ideen &#252;berrennen, da&#223; man sie gar nicht alle erfassen kann? Da&#223; ein Impuls den n&#228;chsten jagt und man keinen Gedanken in Ruhe zu Ende denken kann, weil der n&#228;chste einen &#252;berrennt? <span id="more-332"></span>Mir helfen die folgenden Strategien:</p>
<ul>
<li>Loslassen. Nicht jede Idee festhalten wollen. So tun, als sei keine unersetzlich. Nicht jede Idee mu&#223; umgesetzt werden.</li>
<li>radikal entschleunigen</li>
<li>Nichtstun und meditieren.</li>
<li>Etwas ganz anderes machen: vorzugsweise etwas, das nicht prim&#228;r mit Denken zu tun hat. Etwa: Musik machen &#8211; mit dem Fokus auf den Spa&#223; dabei &#8211; oder Sport treiben.</li>
</ul>
<p>Es ist auch hilfreich, <strong>die Umst&#228;nde dieses &#8220;Freidrehens&#8221;</strong> zu kennen: Bei mir bemerke ich solche Ph&#228;nomene vor allem, <strong>wenn ich keine meiner Ideen umsetzen kann</strong> &#8211; zum Beispiel, wenn gerade einfach anderes anliegt oder sich eine dr&#246;ge, aber notwendige Aufgabe zieht wie Kaugummi. Das mag manchmal eine Situation sein, durch die man einfach durch mu&#223; (Stichwort Studienabschlu&#223;), manchmal aber lohnt es sich, die Zwangsl&#228;ufigkeit der Situation zu hinterfragen &#8211; und den kreativen Impetus dann auf eine Ver&#228;nderung zu verwenden. Je l&#228;nger alle meine Impulse ins Leere laufen, desto schlimmer wird das kreative Hohldrehen im Allgemeinen.<br />
Auch wenn ich versuche, zu multitasken, tritt eine unkontrollierbare Ideenflut gerne auf. Da hilft dann nur: einen Moment Pause machen (vergleiche: <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2008/12/was-tun-wenn-alles-zuviel-wird/">Was tun, wenn alles zuviel wird?</a>), kurz Abstand nehmen, die losen Enden erfassen und mir klarmachen, was <strong>jetzt</strong> das Wichtigste ist.<br />
Und manchmal ist es in einer solchen Situation das beste, wenn ich eine Idee herausgreife und sie umsetze. Das mu&#223; nicht bis zur vollst&#228;ndigen Realisierung sein, wenn ich soweit daran arbeite, da&#223; Resultate sichtbar werden, reicht das oft, meine Kreativit&#228;t wieder zu kanalisieren. Oder, poetischer ausgedr&#252;ckt: sie von einem wild durchgehenden Pferd wieder zu einer Verb&#252;ndeten zu machen, die mich tr&#228;gt.</p>


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		<title>Handwerkszeug IV: Keepass &#8211; Sichere und bequeme Pa&#223;wortverwaltung</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 09:41:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tools]]></category>
		<category><![CDATA[passwoerter]]></category>
		<category><![CDATA[sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und  [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<div style="float:left;margin-right:5px"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/keepass_64x64.png" alt="keepass-Logo" /></div>
<p>Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann f&#252;r viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Pa&#223;wort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht &#8211; etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder &#228;hnlichen Daten. Abhilfe bieten Pa&#223;wortdatenbanken; ich nutze seit &#252;ber zwei Jahren <a href="http://keepass.info">keepass</a> f&#252;r diesen Zweck. <span id="more-320"></span></p>
<p>keepass speichert Pa&#223;w&#246;rter in einer verschl&#252;sselten Datenbank, so da&#223; man sich nur noch das Master-Pa&#223;wort merken mu&#223;. Legt man irgendwo einen neuen Account an, generiert es auf Wunsch Pa&#223;w&#246;rter zuf&#228;llig; wie lang es sein soll, l&#228;&#223;t sich nach Geschmack und Sicherheitsbed&#252;rfnis festlegen (denn: je l&#228;nger und komplexer, desto schwerer zu knacken), bis zu 20 Zeichen sind m&#246;glich. Die enthaltenen Zeichenarten k&#246;nnen dabei nach Bedarf ausgew&#228;hlt werden: darf das Pa&#223;wort z.b. Gro&#223;- und Kleinbuchstaben, Zahlen, Sonderzeichen, Unterstrich enthalten? Zus&#228;tzlich zeigt der Generierungsdialog die St&#228;rke der Verschl&#252;sselung an. So wei&#223; man stets, wie sicher das &#8211; gew&#228;hlte oder zuf&#228;llig generierte &#8211; Pa&#223;wort ist. In einem Datensatz kann man auch die URL und den Usernamen speichern, was der Gr&#252;belei, wie denn jetzt der Username war, ein Ende setzt.</p>
<h2>Tastenk&#252;rzelfunktionen in KeePass</h2>
<p>Vom &#214;ffnen der URL im Standardbrowser bis zum Einf&#252;gen von Username und Pa&#223;wort kann KeePass &#252;ber Tastenk&#252;rzel gesteuert werden. N&#252;tzlich finde ich besonders die Autotype-Funktion, die mit Strg+V automatisch Username und Pa&#223;wort einf&#252;gt. Nur der Cursor mu&#223; hierf&#252;r an der richtigen Stelle stehen.<br />
Per Copy &#038; Paste kann man Usernamen und Pa&#223;w&#246;rter nat&#252;rlich ebenfalls einf&#252;gen. Die Zwischenablage wird nach 10 Sekunden automatisch geleert, so da&#223; versehentlichem Einf&#252;gen oder Mi&#223;brauch ein Riegel vorgeschoben ist. Weitere Notizen k&#246;nnen in einem Kommentarfeld eingetragen werden, des weiteren sind Dateianh&#228;nge zu einzelnen Schl&#252;sseleintr&#228;gen m&#246;glich. Der Speicherort der Datenbank kann frei bestimmt werden. Man kann sie dadurch per Dropbox oder &#228;hnlichen Diensten zwischen verschiedenen Rechnern bequem synchron halten.</p>
<h2>Achtung: Versionszweige!</h2>
<p>Die neueste Version ist Version 2.09, Version 1.17 wird allerdings noch zum Download angeboten. Mit 2.09 bearbeitete Dateien lassen sich mit Version 1.17 nicht mehr &#246;ffnen. Da ich auf meinem System keine zus&#228;tzliche Laufzeitumgebung extra f&#252;r dieses Programm installieren wollte, l&#228;uft auf meinem Linux der inoffizielle Port der Version 1.17 KeePassX.</p>
<p>KeePass ist f&#252;r Windows (auch als Portable App), Mac und (als inoffizieller Port KeePassX) f&#252;r Linux verf&#252;gbar sowie ab Version 2.08 als plattform&#252;bergreifende Anwendung mit der Laufzeitumgebung Mono. KeePass ist Open Source und unter GPL ver&#246;ffentlicht. In Ubuntu geh&#246;rt es bereits seit Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon zu den Repositories. </p>
<p>Hier geht es zur Projektseite von <a href="http://keepass.info">keepass</a> und hier gibt es <a href="http://www.keepassx.org">KeePassX</a>.</p>


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