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	<title>Camilla Kutzners Schreibstube&#187; camilla</title>
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	<description>Ein Blog über lustvolles und effektives Studieren, Schreiben und Arbeiten</description>
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		<title>Google+, Diaspora* und Facebook &#8211; mein Vergleich</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:37:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Seit einiger Zeit bin ich sowohl auf Facebook als auch auf Google+ und Diaspora* unterwegs, auf letztem allerdings immer weniger.

Google+ und Diaspora* teilen zwei Konzepte, die mir sehr gefallen: Asynchronizität und selektives Teilen. Letzteres geht zwar auch auf Facebook, ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einiger Zeit bin ich sowohl auf Facebook als auch auf Google+ und Diaspora* unterwegs, auf letztem allerdings immer weniger.</p>

<p>Google+ und Diaspora* teilen zwei Konzepte, die mir sehr gefallen: Asynchronizität und selektives Teilen. Letzteres geht zwar auch auf Facebook, aber dort habe ich nicht von Anfang an Leute auf die entsprechenden Listen einsortiert und lange war mir das Feature überhaupt nicht bekannt.
Facebook hat auch den Nachteil, daß Verbindungen zwischen Personen reziprok sind, im Gegensatz zu Diaspora&#8217; oder Google+.</p>

<p>Worin sich die Netzwerke ferner unterscheiden, ist ihre Kultur. <span id="more-485"></span><strong>Diaspora&#42;</strong> hat ein bißchen was von Imageboards und soup.io, gemischt mit etwas ernsthafterem Content, der v.a. sehr Freie Kultur- und Freie Software-lastig ist. <strong>Google+</strong> ist „zivilisierter“ und „ernsthafter“, man könnte auch sagen: zahmer. Aber: Es sind Leute dort, die sehr interessanten Content posten. Manchmal auch ziemlich prominente Figuren (von <a href="https://plus.google.com/107033731246200681024/">Tim O&#8217;Reilly</a> über <a href="https://plus.google.com/102150693225130002912/">Linus Torvalds</a> bis zum Astronauten <a href="https://plus.google.com/116214152295449083654/">Ron Garan</a>) &#8211; und das Schöne ist: ich kann deren (für mich sichtbare, d.h. öffentliche) Postings lesen, ohne daß sie zugleich den Unfug, den ich von mir gebe, lesen müssen. Aber nun ja, manchmal ‚circlen‘ sie zurück.</p>

<p>Auf <strong>Facebook</strong> sind dagegen meine Eltern, große Teile meiner Wahlverwandtschaft, mein Chor, Freunde etc. Wegen denen bleibe ich dort auch.</p>

<p>Vom User-Erlebnis her ist Google+ für mich das gelungenste der drei Netzwerke, vor allem die Foto-Funktion finde ich sehr ansprechend.</p>

<p>Nur: die leidige Pseudonymdebatte. Es gibt deutliche Belege dafür, <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Statistik-Die-meisten-Foren-Nutzer-schreiben-unter-Pseudonym-1407466.html">daß Pseudonyme Communities lebendiger machen</a>. Und aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, daß die meisten Leute, die mich circlen und in deren Profilen ich nur Werbemüll finde, das unter Klarnamen (oder etwas, was danach aussieht) tun. Den Krieg um die Pseudonyme finde ich also ziemlich unnötig und albern.</p>
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		<title>Gute Vorsätze für 2012</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2012/01/gute-vorsaetze-fuer-2012/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich bin ja sonst kein Mensch, der sich Neujahrsvorsätze nimmt. Allzu oft sind die ja Mitte Januar schon wieder ad acta gelegt und man ist zurück im alten Trott. Angeregt durch (http://imgriff.com/2012/01/12/selbstmanagement-25-dinge-furs-tagliche-wohlbefinden/) möchte ich trotzdem ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin ja sonst kein Mensch, der sich Neujahrsvorsätze nimmt. Allzu oft sind die ja Mitte Januar schon wieder ad acta gelegt und man ist zurück im alten Trott. Angeregt durch <a href="http://imgriff.com/2012/01/12/selbstmanagement-25-dinge-furs-tagliche-wohlbefinden/">einen Beitrag meiner imgriff-Kollegin Corinne</a> möchte ich trotzdem einmal aufschreiben, was ich dieses Jahr tun will, um mir gut zu tun. Es sind auch ein paar Vorsätze weniger als Corinnes&#8230;</p>

<p><strong>Mehr Bewegung!</strong> Das ist im letzten Jahr sehr hinten runter gefallen. Und so langsam macht sich das im Rücken, im allgemeinen Fitnessgefühl und in der Paßform meiner Hosen bemerkbar. Dem will ich Abhilfe schaffen! Im Moment denke ich tatsächlich über das Thema Fitnessstudio nach. <span id="more-586"></span></p>

<p><strong>Essen, wenn ich Hunger habe</strong> (und nur dann) und aufhören, wenn ich satt bin. Das klingt einfacher, als es ist! Denn erstens ist Essen eine soziale Handlung, „Essenszeit“ und Hungergefühl stimmen aber nicht immer überein. Und zweitens fällt es mir nicht immer leicht, einzuschätzen, welche Portionen richtig sind und welche zu groß.<br />
Umgekehrt wäre es aber auch gut, das Essen nicht solange hinauszuschieben (typischerweise mit „schnell noch dies und das erledigen“-Geschichten), bis ich Heißhunger habe.</p>

<p><strong>Leitungswasser statt Wasser aus der Flasche.</strong> Was ich zuhause schon immer praktiziere, will ich nun auch am Arbeitsplatz machen: Leitungswasser statt in Flaschen abgefülltes Wasser trinken.<br />
In meinem Betrieb bekommen wir kostenlos Wasser in Mehrweg-PET-Flaschen. Immerhin kommt es aus der Region, aber herangekarrt werden muß es deswegen trotzdem noch (und das Leergut muß dann auch wieder abtransportiert werden). Das Leitungswasser schmeckt mir besser und wirkt besser gegen meinen Durst.</p>

<p><strong>Öfter mal was sagen, wenn mich was stört.</strong> Ja, vielleicht der schwierigste meiner Vorsätze, aber ich kann mir schwer vorstellen, wie ich an Zuständen, die mich ärgern, etwas ändern soll, wenn ich sie nicht anspreche.</p>

<p><strong>Wenige Dinge anschaffen, aber dafür gute.</strong> Egal, ob es um Werkzeug geht oder um Kleidung: Geiz zahlt sich nur selten aus, und für gute Dinge, an denen ich lange Freude habe, lohnt es sich in vielen Fällen, ein bißchen mehr auf den Ladentisch zu legen.<br />
Ich neige ohnehin zur Sparsamkeit, und bei notwendigen Dingen &#8211; Kleidung, Schuhe, Haushaltsgeräte, aber auch Arbeitswerkzeug wie z.B. Computer &#8211; möchte ich mir eben besagte Dinge gönnen und die Sparsamkeit nicht in Geiz ausarten lassen. Dann muß ich nämlich auch seltener Zeit, Hirnschmalz und Geld in die Anschaffung von solchen Gegenständen stecken.</p>

<p>Last not least: <strong>Anerkennen, was ich geleistet habe.</strong> Manchmal bin ich vollkommen frustriert davon, wieviel auf meiner ToDo-Liste steht und vergesse ganz, mich über das zu freuen, was ich auch schon alles geschafft habe. Das sollte anders gehen! Oder?</p>
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		<title>Zen To Done revisited, Teil V: Das einfache, vertrauenswürdige System</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 18:52:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Tja, ich glaube mich zu erinnern, daß ich im Dezember gar keine neue Gewohnheit gewählt habe. Und irgendwie stecke ich auch in so einem Sumpf. 
Aber um den Faden wieder aufzunehmen, mache ich mich an einer anderen Stelle daran, ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, ich glaube mich zu erinnern, daß ich im Dezember gar keine neue Gewohnheit gewählt habe. Und irgendwie stecke ich auch in so einem Sumpf. 
Aber um den Faden wieder aufzunehmen, mache ich mich an einer anderen Stelle daran, meine Produktivität aufzumöbeln: Ich möchte in den kommenden Wochen mein <em>trusted system</em> aufpolieren. <span id="more-575"></span></p>

<p>Ansonsten muß ich zugeben, daß mein Zeitmanagement wahrscheinlich gar nicht so schlecht ist. Was mir im Weg steht, ist ein vollkommen externer Faktor. Das Vorhaben, den zu ändern, türmt sich wie ein Berg vor mir und hat teilweise auch eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Catch-22_%28logic%29">Catch22</a>-Dynamik. Mhm, mal sehen, wie ich da rauskomme, irgendwie muß sich das auflösen lassen.</p>
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		<title>Mehr Linuxcontent hier?</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/11/mehr-linuxcontent-hier/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 09:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letztens hatte ich die Idee, daß ich hier gerne den einen oder anderen linuxrelevanten Artikel bzw. Artikel über freie Software hinstellen würde.

Bisher tobe ich mich, was Linux angeht, anderweitig aus. Aber da dieses Blog ja gerade öfter mal befüllt ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztens hatte ich die Idee, daß ich hier gerne den einen oder anderen linuxrelevanten Artikel bzw. Artikel über freie Software hinstellen würde.</p>

<p>Bisher tobe ich mich, was Linux angeht, anderweitig aus. Aber da dieses Blog ja gerade öfter mal befüllt wird, gäbe es das eine oder andere Thema mit Linux- bzw. <acronym title="Free/Libre and Open Source Software, dt. ungefähr: Freie und quelloffene Software">FLOSS</acronym>-Bezug, was hier interessant sein könnte.
Was meint Ihr, liebe LeserInnen: Interessiert Euch das? Wollt Ihr hier auch was über Linux und Freie Software lesen? <br />
Keine Angst, zum Schaden des Zen To Done/GTD-Contents soll&#8217;s nicht sein <img src='http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  </p>
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		<title>Zen to Done revisited, Teil IV: Durcharbeiten.</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 07:50:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich die letzten Wochen mit dem Thema Sammeln auseinandergesetzt habe, ist die nächste Gewohnheit, die ich aufpoliere, logischerweise das (http://imgriff.com/2008/01/18/zen-to-done-teil-5-gewohnheit-2-durcharbeiten/).

Es wird sich zeigen, wie ich das zur Gewohnheit machen kann. Im Moment erscheint es mir sinnvoll, meine ...
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</ol>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mich die letzten Wochen mit dem Thema Sammeln auseinandergesetzt habe, ist die nächste Gewohnheit, die ich aufpoliere, logischerweise das <a href="http://imgriff.com/2008/01/18/zen-to-done-teil-5-gewohnheit-2-durcharbeiten/">Durcharbeiten</a>.</p>

<p>Es wird sich zeigen, wie ich das zur Gewohnheit machen kann. Im Moment erscheint es mir sinnvoll, meine Tage mit einer vorher festgelegten Aufgabe &#8211; idealerweise einem „most important task“ &#8211; zu beginnen und danach erst die erste Runde „Durcharbeiten“ anzugehen. Ob das reicht? ich werde sehen.</p>

<p>Für die, die Zen To Done noch nicht in- und auswendig kennen: Was heißt „Durcharbeiten“?</p>

<p>Beim Sammeln geht es nur darum, die Dinge so zu erfassen, daß ich sie nicht verliere und vergesse. <span id="more-568"></span>Das Durcharbeiten ist der nächste Schritt danach, der Schritt, in dem die Dinge entweder gleich an ihren Platz finden oder zumindest festgelegt wird, was ich damit anfangen werde. Erst beim Durcharbeiten zeigt sich, ob eine Notiz eine Aufgabe ist, ob ich einen Brief nur ablegen, eine Datei abspeichern oder eine Telefonnummer in mein Adressbuch einpflegen muß, oder ob an einer hastig notierten Idee eine komplexe Aufgabe hängt.</p>

<p>Dabei stelle ich mir folgende Fragen:</p>

<ul>
<li>Muß ich überhaupt etwas damit tun? Manches kann ich gleich wegwerfen (als Nicht-Autofahrerin etwa kann ich mit Angeboten für eine KFZ-Haftpflichtversicherung wenig anfangen).</li>
<li>Dauert es weniger als zwei Minuten? Dann mach&#8217; es gleich.</li>
<li>Lege nichts zurück. Triff eine <em>jetzt</em> Entscheidung, was damit zu tun ist.</li>
<li>Muß ich es <em>jetzt</em> tun? Oder gehört es auf meine ‚maybe/someday‘-Liste? (Die wird mit jedem Wochenrückblick durchgegangen &#8211; sie ist also keine ‚Sankt Nimmerlein‘-Liste.)</li>
<li>Muß ich es selbst tun? Oder sollte das besser jemand anderes tun?</li>
</ul>

<p>Wie oft ich einen Eingangsort durchgehen muß, hängt vom Volumen der Dinge ab, die sich dort sammeln. Mein Posteingangskorb wird nicht übervoll, wenn ich ihn nur einmal pro Woche durchgehe, meinen Email-Eingang hingegen gehe ich mehrmals am Tag durch. Wie ich meine anderen Eingangsorte systematisieren kann, werde ich im Lauf der nächsten Wochen sehen.</p>
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		<title>Zen to Done revisited, Teil III: Eingangsorte.</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 07:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Organisation]]></category>
		<category><![CDATA[organisation]]></category>
		<category><![CDATA[sammeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Als zweite Gewohnheit aus <strong>Zen to Done</strong>, die ich aufpolieren möchte, habe ich mir ja das <strong>Sammeln</strong> vorgenommen. Anlaß, mir einmal anzusehen, welche Eingangsorte ich eigentlich habe.

Daß ich mir ausgerechnet das Sammeln noch einmal vorgenommen habe, hatte seinen Grund: ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als zweite Gewohnheit aus <strong>Zen to Done</strong>, die ich aufpolieren möchte, habe ich mir ja das <strong>Sammeln</strong> vorgenommen. Anlaß, mir einmal anzusehen, welche Eingangsorte ich eigentlich habe.</p>

<p>Daß ich mir ausgerechnet das Sammeln noch einmal vorgenommen habe, hatte seinen Grund: Seit ich ein Smartphone besitze, hat sich mein Verhalten in dieser Hinsicht tatsächlich etwas verschoben. Vor allem habe ich mein Evernote-Konto wiederbelebt. Die Situation mit dem Webinterface, das meine Browser zuverlässig lahmlegt, und den nicht hundertprozentig befriedigenden Linux-Lösungen (über wine oder den Klon Nevernote) macht das zwar immer noch zu einem suboptimalen Werkzeug<br />
 &#8211; aber auf dem Smartphone funktioniert das sehr geschmeidig, und die Schnappschuß-Funktion nutze ich inzwischen gerne.</p>

<p>Dann ist da noch mein <strong>papierenes Notizbuch</strong>, das ich kaum noch verwende &#8211; wenn, dann eher zum &#8220;handschriftlichen Denken&#8221; als um Dinge zu erfassen.</p>

<p>Zur <strong>Aufgabenverwaltung</strong> nutze ich jetzt <a href="http://www.wunderlist.com">wunderlist</a>. <a href="http://teuxdeux.com">Teuxdeux</a> und die <a href="http://zentodoneapp.net/blog/">Zen to Done App</a> wären auch heiße Kandidaten, gäbe es denn Android-Apps davon.</p>

<p>Dann gibt es die <strong>E-Mail-Eingänge</strong> &#8211; die Inbox im Büro und meine privaten Thunderbirds &#8211; bei letzteren ist IMAP ein echter Segen. Mein E-Mail-Setup habe ich <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/08/wie-ich-mit-e-mails-zurechtkomme/">hier</a> schon einmal beschrieben. Wenn eine Mail an einen meiner privaten Accouts eine komplexere Aufgabe auslöst (also eine, wo es für mich mit dem Flag &#8220;Zu erledigen&#8221; nicht getan ist), was nicht allzu häufig vorkommt, lege ich diese manuell in wunderlist an. Im Büro nutze ich, weil die Geschäftsleitung der Cloud mißtraut, die ToDo-Liste von Outlook, evtl. in Verbindung mit OneNote.</p>

<p><strong>Papierpost.</strong> Im Büro erhalte ich (abgesehen von meiner Lohnabrechnung) vielleicht einmal im Jahr etwas Papierenes, das geht dann ohnehin an die Buchhaltung. <span id="more-559"></span>Zuhause sortiere ich gleich, wenn ich den Briefkasten öffne, vor: Werbung wird sofort weggeworfen, Zeitschriften lege ich mir zum Lesen neben das Sofa (oder stecke sie als Lektüre für unterwegs in den Rucksack), alle Briefe kommen in die &#8220;Schuttmulde&#8221;, d.h. einen realen Postkorb. Dort landen übrigens auch alle Belege, Kassenzettel etc., die ich z.B. wegen Garantieansprüchen aufhebe &#8211; so gesehen ist auch mein <strong>Portemonnaie</strong> ein Eingangsort.<br />
In mehr oder minder regelmäßigen Abständen sortiere ich den Inhalt der &#8220;Schuttmulde&#8221; durch. Was erledigt werden muß, kommt in einen zweiten Postkorb und eine entsprechende Aufgabe wird in Wunderlist angelegt, alles andere wird entweder weggeworfen, wenn ich es nicht behalten muß, oder es wird in meine <a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/2010/05/classei-mappen-im-privaten-einsatz/">Classei-Box</a> einsortiert.</p>

<p><strong>Der Feedreader.</strong> Meistens habe ich, was ich abends im Feedreader (ich verwende <a href="http://liferea.sourceforge.net/">Liferea</a>, den Standard-Feedreader von Gnome) finde, tagsüber schon über Soziale Netzwerke hereigespült bekommen. Wenn ich den Feedreader aufrufe, habe ich auch Zeit, das dort angesammelte Material durchzugehen &#8211; oft in Form von &#8220;als gelesen markieren&#8221;.</p>

<p><strong>Der Podcatcher.</strong> Ich höre unterwegs sehr gerne Podcasts. Mag ich einen Podcast nach dem ersten Hören, wird er in den Podcatcher <a href="http://www.getmiro.com/">Miro</a> eingetragen. Miro löscht gehörte Folgen automatisch nach einigen Tagen, so daß ich mich nicht darum kümmern muß, das Podcastverzeichnis auf meiner Festplatte zu entrümpeln. Alle paar Tage übertrage ich neues &#8220;Podcastfutter&#8221; auf meinen Mediaplayer.</p>

<p><strong>Soziale Netzwerke.</strong> Für Dinge, die mir Twitter, Facebook, Google+, Diaspora*, Yammer hereinspülen, gibt es eigentlich nur drei Handlungsoptionen: entweder ich mache nichts mit der Information, ich erledige das Lesen/Ansehen/Weiterleiten gleich oder, wenn es ein Text oder Video ist, der/das mich interessiert und zu lang ist, um ihn in wenigen Minuten zu lesen oder es anzusehen, stecke ich es in mein <a href="http://instapaper.com">instapaper</a>.
Im seltenen Fall, daß eine Aufgabe daran hängt, die ich auch erledigen muß, lege ich wieder manuell eine Aufgabe, einen Kalendereintrag etc. an, oder falls ich eine Idee für einen daran anknüpfenden Blogpost habe, notiere ich die in Evernote.</p>

<p>Nur für mein <strong>Kontaktmanagement</strong> muß ich noch eine gute Lösung finden. E-Mail-Adressbücher, das Telefonbuch des Smartphones, Postadressen etc. synchron und aktuell zu halten, dafür habe ich noch keine anständige Möglichkeit gefunden.</p>
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		<title>Zen to Done revisited, Teil II: Sammeln.</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 06:17:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines "Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch"-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege - und ich habe mich für das (http://imgriff.com/2008/01/16/zen-to-done-teil-4-gewohnheit-1-sammeln/) entschieden.
Mein <em>trusted system</em> ist in den letzten ein, ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende September war es Zeit, daß ich mir im Rahmen meines &#8220;Ich arbeite Zen To Done noch einmal durch&#8221;-Prozesses eine neue Gewohnheit zulege &#8211; und ich habe mich für das <a href="http://imgriff.com/2008/01/16/zen-to-done-teil-4-gewohnheit-1-sammeln/">Sammeln</a> entschieden.
Mein <em>trusted system</em> ist in den letzten ein, zwei Jahren etwas zerfleddert. Im Moment verstreuen sich meine Aufgaben an allerhand verschiedenen Orten, viel zu viele, um Überblick zu behalten und keinen, der mir vollkommen erspart, mir Dinge zu merken.<br />
Bei der Gelegenheit überlege ich mir, was ein <em>trusted system</em> eigentlich auszeichnen muß, damit ich es gerne benutze. Das wichtigste daran ist der Zweck: <strong>Es soll meinen Kopf entlasten.</strong> <span id="more-553"></span>Es soll mir einen Ort bereitstellen, wo ich Dinge ablegen kann, damit ich sie mir nicht merken muß, damit ich sichergehen kann, daß ich sie wiederfinde, auch wenn ich sie vergesse. Ein Reservoir, das regelmäßig durchgearbeitet wird, so daß die Dinge bald an ihren richtigen Platz finden.</p>

<p>Ich muß das System mögen, damit ich ohne Überwindung alles dort einpflege. Es muß mir überall zugänglich sein (am besten auch im tiefsten Funkloch). Digitale Tools müssen auf allen Plattformen, die ich benutze, verfügbar sein und sich leicht synchronisieren lassen.
Bei der Gelegenheit frage ich mich, ob mein &#8220;Eingangs&#8221;-System identisch sein muß mit dem System, in dem ich meine Listen pflege. Praktisch ist das wahrscheinlich, aber nicht alle &#8220;Dinge&#8221;, die mir so zufliegen, sind ToDos.</p>

<p>Die alte Frage: Digital oder Papier? Mit dem Smartphone ist die Möglichkeit, meine Einfälle grundsätzlich online zu erfassen, realistisch geworden (ich verbringe zwar viel Zeit am Computer, aber eben nicht alle) &#8211; aber ist ein simples Notizbuch nicht noch eher wirklich (fast) überall verfügbar und vor allem schnell?</p>

<p>Vielleicht lasse ich mir darum mit dieser Gewohnheit ein wenig mehr Zeit &#8211; oder auch nicht, denn eigentlich fällt mir das Sammeln leicht. Mal sehen, wie es mir Ende Oktober damit geht.</p>
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		<title>Ich habe ein schlaues Telefon!</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 19:40:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So - nach langem Überlegen habe ich ein Smartphone. Dank eines sehr günstigen Sonderangebots ist es ein Samsung Galaxy S I9000 geworden, ich habe mich dazu durchgerungen, es zu kaufen und alles Weitere läuft über Prepaidtarif (soviel telefoniere ich ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>So &#8211; nach langem Überlegen habe ich ein Smartphone. Dank eines sehr günstigen Sonderangebots ist es ein Samsung Galaxy S I9000 geworden, ich habe mich dazu durchgerungen, es zu kaufen und alles Weitere läuft über Prepaidtarif (soviel telefoniere ich derzeit nicht mobil, daß sich dafür ein ausgewachsener Vertrag lohnen würde).</p>

<p><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/androide.png"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/500_androide.png" alt="" title="500_androide" width="500" height="375" class="aligncenter size-full wp-image-543" /></a></p>

<p><span id="more-545"></span>Es ist nicht der allerneueste Schrei, fühlt sich aber flott genug an. Darauf werkelt Android 2.2. Für das Update auf Android 2.3 fehlt mir leider ein Windowsrechner, auf dem ich Samsung Kies installieren könnte. Das kekst mich ein bißchen an, aber irgendwann wird sich da jemand finden, der mir mal aushelfen kann.<br />
Wie ich die Akkulaufzeit ein bißchen verlängere, muß ich noch herausfinden, die ist im Vergleich zu meinem alten Handy, das bei sparsamem Gebrauch schon mal 4-5 Tage mit einmal Aufladen auskam, ziemlich mickrig. (Wahrscheinlich sollte ich mir bei Gelegenheit Ersatzakkus und Ladegerät besorgen.) Ansonsten gefällt mir das Gerät sehr gut.<br />
Mit Android habe ich mal wieder ein Feld betreten, auf dem ich mich noch überhaupt nicht auskenne. Natürlich muß ich jetzt erst einmal spielen und Apps ausprobieren und experimentieren &#8211; wenn ich da die Spreu vom Weizen trennen kann, werde ich über meine Lieblings-Apps schreiben.</p>
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		<title>Windows-Tip: Skype aus der Taskbar entfernen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 07:11:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich mag Skype nicht besonders, aber es ist nützlich und für mich auf Arbeit unentbehrlich. Daß es sich aber standardmäßig in meiner Taskbar einnistet, nervte mich aber ziemlich.<br />
Denn: Ich mag keine überflüssigen Icons in meiner Taskbar. Ich ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag Skype nicht besonders, aber es ist nützlich und für mich auf Arbeit unentbehrlich. Daß es sich aber standardmäßig in meiner Taskbar einnistet, nervte mich aber ziemlich.<br />
Denn: Ich mag keine überflüssigen Icons in meiner Taskbar. Ich möchte dort nur das sehen, womit ich gerade auch tatsächlich arbeite. Eigentlich, stelle ich beim Arbeiten mit Gnome 3 auf meinem Linux-Netbook fest, brauche ich auch nicht unbedingt eine Taskbar, aber manchmal mag ich sie auf meinem Arbeits-Windows auch nicht ausblenden (vor allem wegen der Uhr).</p>

<p>Und so habe ich einfach mal in den Optionen von Skype gewühlt. <span id="more-523"></span> Unter Tools > Options und dort unter dem Menüpunkt &#8220;Advanced&#8221; gibt es die unten abgebildete Möglichkeit: einfach das Häkchen bei &#8220;Keep Skype in Taskbar while I&#8217;m signed in&#8221; herausnehmen &#8230;</p>

<div style="text-align:center"><a href="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/skype_aus_taskbar_schmeissen.png"><img src="http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-content/uploads/2011/09/skype_aus_taskbar_schmeissen-300x256.png" alt="Skype aus der Taskbar entfernen: einfach in den Optionen das Häkchen bei *Keep Skype in Taskbar while I'm signed in* herausnehmen." title="skype_aus_taskbar_schmeissen" width="300" height="256" class="size-medium wp-image-530" /></a></div>

<p>&#8230; und schon verhält sich Skype wie andere Programme auch, d.h. Alt+F4 oder der Klick auf das &#8220;Fenster schließen&#8221;-Kreuz schließen das Fenster tatsächlich, statt es nur zu minimieren. Skype sitzt dann im System Tray und macht nur noch auf sich aufmerksam, wenn tatsächlich jemand etwas von mir will.</p>
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		<title>Ein Androide für mich?</title>
		<link>http://www.camilla-kutzner.de/blog/2011/08/ein-androide-fuer-mich/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Aug 2011 11:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>camilla</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
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		<description><![CDATA[Als ich 2006 mein erstes Handy geschenkt bekam, war ich damit ja eine absolute Nachzüglerin. „Eine Ära geht zu Ende, Camilla hat ein Handy!“ ulkten einige meiner Freunde.<br />
Vor einigen Monaten war ich bei einem Abendessen mit den ...
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich 2006 mein erstes Handy geschenkt bekam, war ich damit ja eine absolute Nachzüglerin. „Eine Ära geht zu Ende, Camilla hat ein Handy!“ ulkten einige meiner Freunde.<br />
Vor einigen Monaten war ich bei einem Abendessen mit den Blogwerk-KollegInnen anläßlich der re:publica wieder der „Dinosaurier“ am Tisch: Ich war die einzige Person ohne Smartphone. Nun, leben kann ich so genauso gut wie  damals ohne Handy. Es ist zwar manchmal ein klein wenig unkomfortabler, doch weit weniger, als inzwischen vollkommen iPhone-abhängige Zeitgenossen denken würden.<br />
Trotzdem lockt mich inzwischen der Komfort, den ein Smartphone mir bieten könnte, sogar mehr als damals der Gewinn an Flexibilität und Erreichbarkeit, den ein Handy versprach. <span id="more-518"></span>Mobil telefonieren und SMS zählt bei mir mehr zu den praktischen Sachen, die das Organisieren des Alltags ein kleines bißchen leichter machen, die ich aber nicht ausgiebig nutze – zum Teil, weil mobil telefonieren mit meinem bisherigen Prepaid-Tarif kein billiges Vergnügen ist, zum anderen, weil die winzigen Tasten auf meinem jetzigen Handy SMS-Schreiben wirklich anstrengend machen. Mobiles Internet dagegen erscheint mir als echter Zugewinn an Komfort.</p>

<p>Zuerst einmal: Was würde ich nutzen? Was ist am mobilen Internet anziehend für mich? Neben meiner ja doch vorhandenen Neophilie ist da erst einmal ein praktisches Motiv. All diese netten kleinen Apps, die mir helfen können, die Dinge organisiert zu halten, auch wenn ich den Computer aus habe oder unterwegs bin&#8230;</p>

<h3>Up to date sein</h3>

<p>Gleich danach kommt auch ein beruflicher Gedanke: es geht eigentlich nicht an, daß ich im Bereich Internetmarketing arbeite und mich nicht mit dem mobilen Zeug auskenne.</p>

<h3>location based services</h3>

<p>Wo ist die nächste Haltestelle, der nächste Supermarkt, die nächste Postfiliale? Location based services könnten the next big thing im (mobilen) Netz sein. Und für mich unter Umständen ausgesprochen praktisch.</p>

<h3>Navigation</h3>

<p>Nun&#8230; natürlich möchte ich nicht verlernen, mich mit Stadtplan bzw. Landkarte und Kompaß zu orientieren. Aber nicht jedesmal einen Stadtplan kaufen zu müssen, bevor ich in eine fremde Stadt fahre, klingt ziemlich praktisch. Und auch in meiner eigenen Stadt habe ich wesentlich schneller das Handy gezückt und per Maps-Anwendung was auf einer Karte nachgeguckt als auf einem Stadtplan aus Papier.
Ich halte es nicht für ausgeschlossen, daß ich unter die Geocacher gehe, auch wenn dafür ein „richtiges“ GPS-Gerät vielleicht besser ist. <img src='http://www.camilla-kutzner.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>

<h3>Unterwegs ÖPNV-Informationen abrufen</h3>

<p>Wie komme ich am günstigsten von A nach B, wenn ich gerade nicht das Liniennetz am betreffenden Ort im Kopf habe, vielleicht nicht einmal weiß, wo die nächste Haltestelle ist? U- und S-Bahn-Linien habe ich in Berlin meist im Kopf, doch manchmal komme ich mit Bus oder Tram besser hin und weiß noch nichts davon. Ganz zu schweigen von der Orientierung in fremden Städten.</p>

<h3>unterwegs social media nutzen</h3>

<p>Das social web quasi immer mit in der Tasche zu haben, klingt für mich zweischneidig. Schließlich sind Twitter, Facebook und co. nicht so ganz zu Unrecht als große Zeitfresser verschrien. Auf der anderen Seite beneide ich regelmäßig Freunde, die Fotos von unterwegs posten und würde das auch gerne tun können.
Last not least: ich würde mit einer bequemeren Eingabe wesentlich mehr smsen! Auf meinem derzeitigen Telefon nerven mich T9 und die winzigen Tasten.</p>

<h3>Android oder iPhone? Android!</h3>

<p>Eines steht für mich fest: Mein Smartphone soll ein Androide werden. Außer dem iPhone bietet keine andere Plattform diese Anwendungsvielfalt, und ein iPhone kommt für mich nicht in Frage, weil ich Apples extreme closed-source-Philosophie nicht mag. <a href="http://www.svenscholz.de/index.php/mein-android-und-ich/">Sven</a> hat das so gut beschrieben, daß ich dem nichts hinzuzufügen habe.</p>

<h3>Features</h3>

<p>Welche Features sollte ein Smartphone für mich haben? Zuallererst: eine aktuelle Android-Version sollte schon sein, also mindestens mit einer 2 vorne, besser noch 2.3. (Zum Thema <a href="http://www.heise.de/mobil/meldung/Google-zum-Android-Versionswirrwarr-1195078.html">Versionsnummern bei Android</a> hat heise was.) WLAN sollte es beherrschen, GPS sollte genauso drin sein, und eine Kamera gehört ja ohnehin zum Standard. Sonst noch etwas? Da frage ich Euch, liebe LeserInnen: Was sollte ein Smartphone können?</p>

<p>Was die Hersteller angeht, habe ich bislang drei im Auge – HTC, Samsung und LG. Auf Marken bin ich eigentlich nicht so sehr versessen, ich kenne jedoch ein paar glückliche Samsung- und HTC-User und bin immer geneigt, mich an das zu halten, womit meine Freunde gute Erfahrungen gemacht haben.</p>

<p>Damit bleiben im wesentlichen zwei Fragen offen:<br />
1. Prepaid oder Vertrag?
2. Per einmaliger Zahlung kaufen oder Ratenzahlung bzw. ein Vertrag mit subventioniertem Handy?</p>

<h3>Vertrag oder Prepaid?</h3>

<p>Mit einem <strong>Prepaid-Tarif</strong> bin ich bisher sehr günstig gefahren, allerdings auch, weil ich das Handy nur sehr wenig genutzt habe. Attraktiv ist daran allemal für mich, daß ich keine laufenden Kosten habe. Auch Datentarife gibt es ja schon seit geraumer Zeit als <a href="http://www.blau.de/">Prepaid von blau.de</a>, einige meiner Kollegen sind davon recht überzeugt.
Ich muß jedoch bei einem Prepaid-Angebot immer mal wieder Guthaben aufladen, im Zweifelsfall dann, wenn ich es gerade gar nicht brauchen kann, und je nach Nutzung kommt mich das auch nicht günstiger als ein Vertrag. Ob ich mit mobilem Internet genauso Wenignutzerin bleibe wie mit dem mobilen Telefonieren, wage ich zu bezweifeln.</p>

<p>Auch bei einem <strong>Vertrag</strong> sind flexible Lösungen möglich, und ich muß mir keine Gedanken um Guthaben machen. Mit den richtigen Optionen könnte das evtl. günstiger sein als Prepaid. Was mich abschreckt, sind eher die laufenden Kosten und die langfristige Vertragsbindung.
Andererseits würde mir ein Vertrag auch ermöglichen, ein subventioniertes Handy anzuschaffen, was mich zur nächsten, eigentlich gewichtigeren Frage bringt&#8230;</p>

<h3>Gleich kaufen oder Ratenzahlung?</h3>

<p>Dafür, so ein Smartphone zu <strong>kaufen</strong>, spricht auf jeden Fall, daß ich damit keine Schulden mache. Ich kaufe das Ding, es ist meins, fertig. Der Preis ist dann eben ein ziemlicher Batzen auf einmal, was mich davon abhalten würde, ein High-End-Modell zu kaufen – da ist dann eher nur ein Einsteiger- bis Mittelklassegerät drin.</p>

<p><strong>Auf Raten</strong> bzw. mit einem Vertrag mit subventioniertem Handy würde dagegen die Hürde für ein etwas teureres Gerät ein wenig niedriger liegen. Was mich darüber wiederum sehr gründlich nachdenken läßt, ist, daß ich mir damit eine monatliche finanzielle Verpflichtung mehr ins Haus hole.</p>

<p>Diese Entscheidung werde ich bestimmt nicht von heute auf morgen treffen. Aber wenn ich mich entscheide, dann werde ich das neue Gerät auf jeden Fall „verbloggen“.</p>
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