Author Archive for camilla

Vorlesungsfreie Zeit = Hausarbeitenzeit?

Eigentlich sitze ich gerade noch ein wenig angekränkelt auf dem Sofa, Netbook auf dem Schoß, eine Kanne Kräutertee in Griffweite. Uneigentlich schoß mir gerade eine Idee durch den Kopf, die ich ganz ins Unreine aufgeschrieben habe.

Ich will mal wieder für einen geplanten Artikel etwas wissen. Nämlich: Sind die sogenannten Semesterferien (ein Begriff, den ich für irreführend halte, denn auch in der vorlesungsfreien Zeit arbeiten meiner Erfahrung nach viele Studenten für das Studium und oft noch viel mehr für die Studienfinanzierung), korrekter: ist die vorlesungsfreie Zeit zwischen dem Ende der Vorlesungszeit und dem Beginn des nächsten Semesters noch immer “Hausarbeitenzeit”?

Hier ein twtpoll dazu:


Continue reading ‘Vorlesungsfreie Zeit = Hausarbeitenzeit?’

Wie ich mit E-mails zurechtkomme

Dauerthema E-mail: Da die Kollegen von imgriff.com gerade die “Inbox-Zero-Tipps” von Kevin Rose als Link am Morgen hatten, inspiriert mich das, aufzuschreiben, wie ich denn mit der Flut von E-mails zurechtkomme, die tagtäglich in meinem Postfach landet.

Ich sorge in der Hinsicht nämlich nicht gerade für wenig Input: Beruflich ist e-mail mein Haupt-Kommunikationsmedium, auch privat mache ich eine Menge über Mail (SMS schreibe ich nur, wenn es nicht anders geht – das Tippen auf dem Handy ist mir zuwider), ich bin auf einigen Mailinglisten, und dann sind da noch die unvermeidlichen Newsletter von Diensten, bei denen ich angemeldet bin, Kommentar-Benachrichtigungen vom Blog und so weiter. Eine ziemlich produktivitätstötende Informationsflut, möchte man meinen. Wie bleibe ich trotzdem “obenauf”? Continue reading ‘Wie ich mit E-mails zurechtkomme’

Die alte deutsche Rechtschreibung – ist die noch richtig?

Da vor einiger Zeit eine Kommentatorin zu meinem Rechtschreibungs-Artikel anmerkte, “daß” sei doch mittlerweile falsch, und implizierte, ich solle vor meiner eigenen Tür kehren und die neue Rechtschreibung verwenden, stellte sich mir die Frage: Wie kann ich über Rechtschreibung schreiben, wenn ich selbst in diesem Blog konsequent eine Schreibweise (nämlich die alte deutsche Rechtschreibung) verwende, die nach Meinung vieler falsch ist?
Ich oute mich als Freundin der alten Rechtschreibung. Wenn ich die Vorgabe habe, die neue Schreibung zu verwenden, halte ich mich selbstverständlich daran, doch wenn ich die Wahl habe, verwende ich die alte Schreibweise. Ist das für jemanden, der den Anspruch hat, professionell mit Texten zu arbeiten, nicht kontraproduktiv? Ich meine: nicht notwendigerweise, solange ich eben auch bereit bin, bei Bedarf neue Schreibweisen zu verwenden und mich an eventuell vorhandene Hausregeln zu halten.
Bindend ist die neue deutsche Rechtschreibung ohnehin nur in Schulen und für amtliche Stellen, und viele namhafte Zeitungen und Zeitschriften verwenden mittlerweile sogenannte Hausorthographien.
Die meisten meiner Germanistik-Professoren bevorzugten die alte Rechtschreibung. Continue reading ‘Die alte deutsche Rechtschreibung – ist die noch richtig?’

Produktiv mit GNOME

Als ich mit Linux begann, war KDE der Desktop meiner Wahl. Das Panel oben und unten, wie ich es bei GNOME habe, kam mir anfangs zu fremd vor. Mittlerweile bin ich jedoch seit gut einem Jahr zu GNOME übergegangen und davon ausgesprochen überzeugt.

Auf imgriff.com habe ich schon zwei GNOME-Anwendungen vorgestellt: die Zeiterfassung Hamster und die Aufgabenverwaltung Getting Things Gnome. (Letzteres kann, im Gegensatz zu dem, was ich in dem Artikel auf imgriff schrieb, mit einigen Kunstgriffen doch die Aufgabenlisten zwischen verschiedenen Rechnern synchronisieren und noch mehr – wie ich erst vor kurzem herausfand.) Doch Gnome bringt noch mehr Anwendungen mit, die ausgesprochen nützlich für die Produktivität sind. Continue reading ‘Produktiv mit GNOME’

Heute ist nicht mein Tag!

Es gibt solche Tage, da habe ich schon morgens das Gefühl: “Heute ist nicht mein Tag”. Vielleicht habe ich nicht so gut geschlafen, vielleicht fühle ich mich körperlich nicht so toll, oder aber es passiert mir ein kleines oder auch größeres Mißgeschick nach dem anderen – heute etwa habe ich meine Lieblingsjacke, die ich eigentlich ins Büro mitnehmen wollte, vergessen. Wie kann ich mit solchen Tagen umgehen?
Mir hilft es vor allem, an solchen Tagen erst einmal das Gefühl von Druck loszuwerden und Konfusion und Hektik, die oft mit dem Gefühl der Katastrophe zusammenhängen, abzuschütteln. Continue reading ‘Heute ist nicht mein Tag!’

Zwischenruf an die Kommentarspammer

Liebe Null-Inhalts-Kommentatoren und SEO-Link-Hinterlasser,

besser als Sven, der offensichtlich mit demselben Phänomen konfrontiert ist, kann ich es nicht sagen. Für die, die zu faul sind, dem Link zu folgen: Ja, die Kommentarlinks hier sind ohne nofollow. Das gönne ich meinen treuen Lesern und den Kommentatoren, die Themenrelevantes beizutragen haben.
Nein, ich bin nicht dämlich genug, mich von Euch als kostenlose Linkschleuder für gewinnorientierte Projekte mißbrauchen zu lassen – deshalb editiere und moderiere ich Kommentare hier.

Über faire, anständig bezahlte Werbung können wir reden: auch da behalte ich mir immer noch vor, nur auf Deals einzugehen, die ich für passend zu dieser Seite und fair halte.

Aber kostenloses Linkbuilding lasse ich mit mir nicht machen. Damit das mal klar ist.

Lohnt sich der Nebenjob? Einige Gedanken zu Studentenjobs

Ich habe einen großen Teil meiner Studienzeit nebenher, manchmal auch fast halbtags, gejobbt. Und ich weiß, daß man nicht immer die Wahl hat, daß vielleicht sogar ein großer Teil der jobbenden Studenten hart darum kämpfen, überhaupt einen Job abzugreifen. Ich weiß auch, daß Studienfinanzierung in Zeiten, da das Bachelor/Master-System immer weniger Zeit läßt, nebenher zu arbeiten, zu einem echten Kraftakt werden kann.
Trotzdem habe ich mir, wann immer ich auf Jobsuche war, auch einige Gedanken darum gemacht, ob ich von einem Job überhaupt leben kann – beziehungsweise: ob ich damit die Lücken stopfen konnte, die ohne Berufstätigkeit in meiner Studienfinanzierung klafften.
Ich habe damals folgende Überlegungen angestellt: Continue reading ‘Lohnt sich der Nebenjob? Einige Gedanken zu Studentenjobs’

Rechtschreibung online: ein paar Anmerkungen.

Letztens war ich dicht davor, einem meiner Twitter-Followees Lektoratsdienste anzubieten, weil ein Text, den er veröffentlicht hatte, mir einmal mehr vor Augen führte, daß eine Sache in Blogs oft ganz entschieden vernachlässigt wird: Rechtschreibung.
Da lese ich manchmal Texte, die vielleicht inhaltlich interessant und geistreich sein mögen, die ich aber trotz des guten Inhalts nicht lesen mag – einfach, weil sie von Rechtschreibung und Grammatik her so schludrig verfaßt sind und so viele und grobe Fehler aufweisen, daß es kein Germanistikstudium braucht, damit sich einem die Zehennägel hochrollen.

Ein Beispiel, das mir ein Kollege einmal zuschanzte:

“Nicht nur das Domains Angeboten wurden die man gar nicht besitzt, was meines wissen nicht Rechtens ist sondern man Entschuldigte sich schon mal für Serverausfällle wegen dem Ansturm.” 1

(Ich halte meine LeserInnen für gebildet genug, selbst zu erkennen, was in diesem Satz alles nicht stimmt. Ganz davon abgesehen, daß es “wegen des Ansturms” heißen sollte.)

Am häufigsten werde ich mit den folgenden Fehlern konfrontiert:

  • Groß- und Kleinschreibung: es werden gerne einmal Adjektive, Verben, Personalpronomina groß geschrieben
  • phonetisch falsche Schreibung: “ecklig” statt “eklig”, “Hacken” statt “Haken”
  • Deppenleerzeichen
  • falsch oder nicht gesetzte Satzzeichen, insbesondere Kommata
  • Verwechslung zwischen das und daß bzw. dass

Warum sollte man sich überhaupt die Mühe machen, auf eine gute Rechtschreibung zu achten? Continue reading ‘Rechtschreibung online: ein paar Anmerkungen.’

  1. hier gefunden am 26.03.2010

Die Schreibstube will auch flattrn…

aber das Wordpress-Plugin macht noch Probleme, irgendwie will das meinen Usernamen nicht speichern. Bei Gelegenheit werde ich mal nachforschen, woran das liegt, was sich da vielleicht ins Gehege kommt edit: Problem behoben – UserID ist nicht gleich Useraname.- jetzt will ich mich erstmal dem Papierkrieg widmen (bevor der überfällig wird).

Die Idee hinter flattr finde ich sehr sympathisch, und ich habe auch schon fleißig geflattrt. Ich bin gespannt, ob sich das zu einer (wenn auch kleinen) Alternative in Sachen Monetarisierung fürs Web entwickelt.

Classei-Mappen im privaten Einsatz

Nachdem mein Blogwerk-Kollege Gregor auf imgriff schon verschiedentlich über Classei-Mappen geschrieben hat, bekam ich auch Lust auf diese Mappen. Meine bisher bestehende Ordnung mit klassischen Aktenordnern, in die ich meine Unterlagen mehr oder weniger (nach Themenbereichen) geordnet abheftete, reichte zwar so für den Hausgebrauch, aber der Eingangskorb, liebevoll “Schuttmulde” genannt, wurde in manchen stressigen Zeiten schon einmal besorgniserregend voll. Die Dinge gleich dahin zu tun, wo sie hingehörten, erforderte ein gewisses Maß an Disziplin.
Noch mehr zerrte an meiner Disziplin allerdings, wenn ich in den Aktenordnern ein bestimmtes Schreiben wiederfinden wollte!
Das, beschloß ich, ging anders. Und letztens gönnte ich mir dann einmal ein Classei-Basic-Set. Eine Box, ein Schwung Mappen (drei verschiedene Kartonstärken), selbstklebende Schildchen, Folienstift und eine sehr kurzgefaßte Anleitung waren drin. Noch bin ich dabei, mein System einzurichten. Hier sieht es dementsprechend noch ein wenig chaotisch aus:

meine Classei Basic-Box

Es ist bereits ein gewisses System darin, man sieht es nur noch nicht. Ich habe mir dabei schon etwas gedacht ;)




Canonical URL by SEO No Duplicate WordPress Plugin