Ähm, ja: ein Lebenszeichen und Neues von den Bewerbungsskripten

Ja, ich lebe noch.

Warum hat sich hier länger nichts getan? Da ist sowas passiert, das als Leben bekannt ist. Im letzten Jahr hat sich viel ereignet, einiges umgewälzt, ich habe viel darüber nachgedacht, wer ich eigentlich bin und was ich will, und meine Ziele haben sich verändert, ich habe viel an mir und an meinem Umgang mit mir selbst gearbeitet. Es geht mir heute viel besser als vor einem Jahr.

Derzeit bringe ich meine Homepage auf Zack. HTML5 und CSS3 sind toll, mobile Bedienbarkeit wäre auch klasse, vor allem spiegelt das derzeitige Design mich nicht wieder und es war ohnehin nie etwas anderes als ein Providurium.

Bewerb-O-Mat lebt noch, ist aber zu github umgezogen und hat auch einen seriöseren Namen bekommen. Das Programm heißt jetzt (etwas understated) application-scripts. Ich hirne schon daran, es weiter aufzupolieren und auf Python 3 zu portieren. Zusätzlich könnte die format-Methode das Generieren von schönen Anschreiben einfacher und flexibler machen. Flexibilität ist überhaupt mein Hauptthema bei diesem Programm, direkt danach kommt die Frage „Wo kann ich noch mehr sinnvoll automatisieren?“.

Eine GUI werde ich für meine Bewerbungsskripte jedoch nicht schreiben. Ich werde sie auch nicht auf Windows portieren. Warum? Weil ich feststelle, dass ich ohnehin Kommandozeilen-Utilities bevorzuge (Zauberwort Ablenkungsfreiheit). Wenn ich ohnehin nicht gerne GUIs verwende, bin ich wahrscheinlich auch nicht besonders gut darin, eine anständige GUI für meine Programme zu machen, und da meine Motivation für diese Software mit „scratch your own itch“ gut umschrieben ist, kann ich mich nicht dazu aufraffen, wesentlich mehr zu machen, als ich brauche, damit das Programm für mich funktioniert. Vielleicht schreibe ich noch Dokumentation dazu, denn schlecht dokumentierte Software nervt mich immer.

Aber wenn jemand programmieren kann und gerne eine GUI entwickeln oder einen Windows-Port schreiben möchte: Fork me!