#lauffeuer: Kommt mit in dezentrale Netzwerke!

Silke Meyer hat da eine schöne Idee vorgestellt: #lauffeuer – ein Experiment, ob es möglich ist, Leute samt ihren Beziehungen in freie, dezentrale Netzwerke umzuziehen. Ich weiß zwar nicht, ob es mir gelingen wird, alle Aktivität von Twitter und Facebook dort hin zu verlagern – zumal auf Facebook wirklich viele von meinen wichtigen Kontakten sind, und eine nennenswerte Zahl davon nicht sonderlich technikaffin. Denen müßte ich das schon persönlich einrichten und erklären. Dennoch, auf einen Versuch kommt es an.

Wer friendica nutzt, findet mich unter ckutzner@pink.pilot.io.

Zweitens habe ich noch einmal einen neuen Diaspora*-Anlauf genommen. Was mich an Diaspora* zuletzt störte, waren ein Mangel und ein Zuviel. Der Mangel: Zu wenige Leute, mit denen ich bedeutende Beziehungen unterhalte, halten sich dort auf. Das Zuviel: zu viele lustige Bildchen, zu viel „die Welt ist schlimm“-Content, zu viel Zeug aus der Anonymous- und Occupy-Ecke, u.U. mit einem Drall ins Verschwörungstheoretische.

Ich habe noch einmal einen Account auf einem Diaspora*-Pod angelegt, diesmal allerdings mit der Absicht, dort nur Leute zu meinen Kontakten hinzuzufügen, die ich schon anderweitig irgendwie kenne. (Das praktiziere ich übrigens bei Facebook mit ganz wenigen Ausnahmen genauso.) Ganz bewußt pflege ich dort eine Filterbubble.

Und drittens habe ich einen neuen Jabber-Account – Ihr erreicht mich unter ckutzer@jabb3r.org. Ich verwende Off the Record zur Verschlüsselung und möchte Euch ermutigen, das auch zu tun – ich erkläre es auch gerne 🙂