Man könne nicht auf die Inspiration warten, sagte Jack London einmal, man müsse ihr mit einem Knüppel nachsteigen.
Das mag bis zu einem gewissen Grade manchmal stimmen. Doch ich kenne auch das Gegenteil: daß kreative Impulse geradezu auf mich einstürzen, ohne daß ich sie aktiv gesucht habe – meist in Momenten, in denen ich sie noch nicht einmal notieren kann.

Bild: flickr / amerune
Was tun, wenn einen so viele Ideen überrennen, daß man sie gar nicht alle erfassen kann? Daß ein Impuls den nächsten jagt und man keinen Gedanken in Ruhe zu Ende denken kann, weil der nächste einen überrennt? Continue reading ‘Was tun bei kreativem Overflow?’
Man könne nicht auf die Inspiration warten, sagte Jack London einmal, man müsse ihr mit einem Knüppel nachsteigen.
Das mag bis zu einem gewissen Grade manchmal stimmen. Doch ich kenne auch das Gegenteil: daß kreative Impulse geradezu auf mich einstürzen, ohne daß ich sie aktiv gesucht habe - meist in Momenten, in denen ich sie noch nicht einmal notieren kann.
Bild: flickr / amerune
Was tun, wenn einen so viele Ideen überrennen, daß man sie gar nicht alle erfassen kann? Daß ein Impuls den nächsten jagt und man keinen Gedanken in Ruhe zu Ende denken kann, weil der nächste einen überrennt? Mir helfen die folgenden Strategien:
Loslassen. Nicht jede Idee festhalten wollen. So tun, als sei keine unersetzlich. Nicht jede Idee muß umgesetzt werden.
radikal entschleunigen
Nichtstun und meditieren.
Etwas ganz anderes machen: vorzugsweise etwas, das nicht primär mit Denken zu tun hat. Etwa: Musik machen - mit dem Fokus auf den Spaß dabei - oder Sport treiben.
Es ist auch hilfreich, die Umstände diese
Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht – etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder ähnlichen Daten. Abhilfe bieten Paßwortdatenbanken; ich nutze seit über zwei Jahren keepass für diesen Zweck. Continue reading ‘Handwerkszeug IV: Keepass – Sichere und bequeme Paßwortverwaltung’
Seit gut zehn Jahren bin ich im Internet unterwegs und mittlerweile schon berufsbedingt ein Poweruser. Dabei fallen eine Menge Logindaten an, die sich kein Mensch merken kann. So benutzt man dann für viele Webseiten aus reiner Faulheit dasselbe Paßwort, das zwecks besserer Merkbarkeit im schlimmsten Fall aus leicht zu erratenden Daten besteht - etwa dem Namen des ersten Haustiers, der Heimatstadt oder ähnlichen Daten. Abhilfe bieten Paßwortdatenbanken; ich nutze seit über zwei Jahren keepass für diesen Zweck.
keepass speichert Paßwörter in einer verschlüsselten Datenbank, so daß man sich nur noch das Master-Paßwort merken muß. Legt man irgendwo einen neuen Account an, generiert es auf Wunsch Paßwörter zufällig; wie lang es sein soll, läßt sich nach Geschmack und Sicherheitsbedürfnis festlegen (denn: je länger und komplexer, desto schwerer zu knacken), bis zu 20 Zeichen sind möglich. Die enthaltenen Zeichenarten können dabei nach Bedarf ausgewählt werden: darf das Paßwort z.b. Groß-