Bewerbungsskripte: Work in progress

Ich habe am Bewerb-O-Mat weitergearbeitet und jetzt ist das Projekt (mit etwas Hilfe meiner Liebsten) in einem fast benutzbaren Zustand. Das kniffligste war das Skript, das das Anschreiben mit Adressdaten befüllt.

Was ich davon will, ist: die nervige und fehleranfällige Copy-Paste- bzw. Abtipparbeit auf einmal reduzieren. Da ich bei den Jobbörsen, die ich verwende, bisher kein konsistentes Muster gefunden habe, muß das wohl händisch geschehen – aber eben nur noch einmal. Weiterlesen

Gelernt: widows vermeiden in LaTeX

Als widows und orphans wird auf englisch Zeilen im Drucksatz bezeichnet, wenn die letzte Zeile eines Absatzes am Seitenanfang steht (widow) oder die erste Zeile eines Absatzes am Seitenende steht (orphan). Auf Deutsch kenne ich nur die unschönen Bezeichnungen „Schusterjungen“ und „Hurenkinder“ dafür.

Heute schrieb ich einen Brief in LaTeX, und im Drucksatz erschien eine hartnäckige derartige Zeile. Normalerweise unterbindet LaTeX das bis zu einem gewissen Grad, aber heute waren die Standardeinstellungen nicht genug. Schriftgröße verändern, die Option raggedbottom einschalten brachte nichts. Also setzte ich die Option widowpenalty auf einen sehr großen Wert (10000) und prompt funktinierte alles, wie es sollte.

Nachzulesen ist das in der LaTeX FAQ.

Bewerb-O-Mat: Mit Faulheit und Hirnschmalz das Bewerben einfacher machen – ins Unreine gedacht.

Letztens stieß ich auf einen Bericht über einen findigen Arbeitslosen, der mit C++, einer XML-Datei und einer Office-Serienbrief-Funktion automatisch Bewerbungen in schwindelerregenden Stückzahlen generiert.

Nun bin ich skeptisch über die Erfolgsaussichten einer derart generierten Bewerbung, ich halte auch nichts vom Paradigma „Viel hilft viel“ und erst recht will ich mich nicht auf jeden beliebigen Job bewerben.

Aber es gibt beim Bewerben durchaus Dinge, die mir stupide vorkommen, immer dieselben sind und die ich automatisieren könnte. Ich denke da ans Übernehmen von Adressen, AnsprechpartnerIn, Jobbezeichnung, Referenznummer etc. … – viel nervige Copy & Paste-Arbeit. So etwas könnte ein Skript doch prima machen. Weiterlesen

#lauffeuer: Kommt mit in dezentrale Netzwerke!

Silke Meyer hat da eine schöne Idee vorgestellt: #lauffeuer – ein Experiment, ob es möglich ist, Leute samt ihren Beziehungen in freie, dezentrale Netzwerke umzuziehen. Ich weiß zwar nicht, ob es mir gelingen wird, alle Aktivität von Twitter und Facebook dort hin zu verlagern – zumal auf Facebook wirklich viele von meinen wichtigen Kontakten sind, und eine nennenswerte Zahl davon nicht sonderlich technikaffin. Denen müßte ich das schon persönlich einrichten und erklären. Dennoch, auf einen Versuch kommt es an. Weiterlesen

Stell dir vor, du bist plötzlich reich.

Jochen Mai von der Karrierebibel ruft zu einer Blogparade auf – mit der Frage: Was würden Sie mit einer Million Euro machen?.

Gute Frage. Und eine, zu der ich so viel zu sagen habe, daß ich dort nicht nur kommentieren wollte.

Ich lebe zur Zeit sehr sparsam und von ausgesprochen wenig Geld. Das war bisher eher der Normalzustand in meinem Erwachsenenleben als ein vorübergehender Zustand. Deshalb sind meine Wünsche wohl recht bescheiden und geprägt von dem, was ich als Mangel empfinde; Dinge, die möglicherweise für wohlhabende Menschen vollkommen selbstverständlich sind. Und ich habe eine Menge Wünsche, die alle mit Geld zu tun haben und sich allesamt mit wesentlich geringeren Summen realisieren ließen.
Wahrscheinlich stünde ich da und wäre erst einmal extrem unschlüssig, welche materielle Baustelle ich zuerst angehen soll.

Zuallererst würde ich eine fette Party schmeißen! OK, vielleicht eine mit der Familie und den engsten FreundInnen. Aber gefeiert werden müßte das, schließlich würde es einiges ändern.

Bis ich für mich sortiert habe, welche diese Wünsche für mich am wichtigsten sind, würde das Geld wohl irgendwo sicher – aber jederzeit verfügbar – angelegt. Weiterlesen

Howto: Briefumschläge bedrucken unter Linux mit evince

Ich notiere das hier als Notiz an mich selbst – für das nächste Mal, wenn ich Briefumschläge bedrucken will.

Eigentlich ist die Internetmarke der Duetschen Post ja eine gute Idee. Ich muß nicht zur Filiale laufen, wenn ich so etwas Banales wie Briefmarken brauche, und ich bekomme auch für so exzentrische Dinge wie Büchersendungen schnell das Porto. Uneigentlich treibt mich die Online-Frankierung regelmäßig in den Wahnsinn und ich wünsche mir dringend eine Welt, in der ich Behörden- und Versicherungsdinge papierlos abwickeln kann (denn das macht gefühlt 90% meines papierenen Schriftverkehrs aus).

Über die Usability der eFiliale der Post schweige ich jetzt gnädig. Was mir heute viel mehr Zeit wegfraß als deren umständliche Bedienung war der Versuch, Umschläge zu bedrucken. Weiterlesen

Aus der Werkzeugkiste: Mein Unschedule-Vordruck

Letztens schrieb ich über meine Experimente mit unscheduling.

Da ich keine Vordrucke fand, die meinen Wünschen gerecht wurden, habe ich einfach selbst einen erstellt. Ich tracke nur Montag bis Freitag und 22 Uhr ist die harte Grenze, an der ich allerspätestens mit Dingen mit Arbeitscharakter aufhöre.

Hier ist das pdf, und für diejenigen, die den Vordruck modifizieren wollen, ist hier meine OpenOffice-Datei.

Aus der Werkzeugkiste: Pomodoro-Timer für Arme

Ich bin ja so ein Konsolenkind: Ich habe einen Mordsspaß daran, alles, was irgendwie geht, auf meinen heimischen Linux-Systemen per Kommandozeile zu machen.

Und ich arbeite bekanntermaßen gerne mit Zeitbeschränkungen.

Letztens suchte ich nach einer Möglichkeit, einen Kurzzeitwecker auf der Konsole zu realisieren. Das muß doch irgendwie gehen, dachte ich mir. Hat bestimmt schon jemand gemacht.

Etwas Googeln brachte diesen Einzeiler zutage. Weiterlesen

Klick mich, ich bin ein Stellengesuch

Ich bin ja nun schon einige Zeit auf der Suche nach etwas Neuem, und heute habe ich diesen Blogpost einmal vor alle anderen Wichtigkeiten gesetzt, die mich sonst davon abhalten würden. Los geht’s!

Qualifikation und Berufserfahrung

Studiert habe ich Germanistik und Musikwissenschaft an der FU Berlin mit einem Abschluß als Magistra Artium.
Meine Berufserfahrung habe ich im Online Marketing gesammelt: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Onpage SEO, SEO-Optimierung von Texten, Backlink-Bewertung, Microsites, Landingpages, HTML-Metatags, Google Adwords, Web Analytics, Google Webmaster Tools, WordPress und Plone, redmine und CRM-Systeme sind ein paar der Dinge, mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte.

Zielbereiche

Derzeit sehe ich zwei Bereiche, in denen ich gerne arbeiten möchte: Das eine ist Online Marketing inclusive Content-Strategie, Content Management und Social Media, das andere Projektassistenz (mit dem Ziel, mich langfristig – d.h. in den nächsten 5 Jahren – Richtung Projektmanagement weiterzuentwickeln).

Was mich motiviert

Ich schneidere gern Lösungen „auf Maß“, denn ein kleiner Onlineshop mit einem Nischenprodukt hat natürlich andere Bedürfnisse als ein multinationaler Konzern auf einem hochkompetitiven Markt – mit einer großen Spannbreite an verschiedenen Projekten zu arbeiten und mental immer wieder „umzuschalten“, macht mir Freude.
Ich strukturiere gerne Informationen und freue mich jedesmal über den Prozeß, wenn aus einer Idee ein Konzept wird, aus dem Konzept ein Projekt, aus dem Projekt ein fertiges Produkt.

Ich kann mir gut vorstellen, wieder in einer Agentur zu arbeiten. Mit einem abwechslungsreichen Aufgabenfeld werde ich jedoch auch in einem Unternehmen, das keine Agentur ist, glücklich.

Wichtig ist mir eine langfristige Perspektive. In meinem bisherigen Leben bin ich viel umgezogen, die letzten Jahre in Berlin (von etwa 2009 bis 2013) saß ich mental auf gepackten Koffern. Jetzt wünsche ich mir, diese Koffer endlich auspacken zu können und beruflich wie persönlich „ankommen“ zu dürfen.

Die Geographie

Ich bin im Frühjahr 2013 nach Freiburg gezogen und fühle mich hier richtig wohl. Ich möchte in Baden bleiben, irgendwo auf der Strecke Karlsruhe – Freiburg – Basel.

Neugierig auf mehr?

Hier ist mein Kurz-Lebenslauf, mein XinG-Profil (nur für eingeloggte BesucherInnen sichtbar), mein LinkedIn-Profil. Oder schreiben Sie mir gleich eine Mail – hier sind meine Kontaktdaten.