Aus der Werkzeugkiste: Mein Unschedule-Vordruck

Letztens schrieb ich über meine Experimente mit unscheduling.

Da ich keine Vordrucke fand, die meinen Wünschen gerecht wurden, habe ich einfach selbst einen erstellt. Ich tracke nur Montag bis Freitag und 22 Uhr ist die harte Grenze, an der ich allerspätestens mit Dingen mit Arbeitscharakter aufhöre.

Hier ist das pdf, und für diejenigen, die den Vordruck modifizieren wollen, ist hier meine OpenOffice-Datei.

Aus der Werkzeugkiste: Pomodoro-Timer für Arme

Ich bin ja so ein Konsolenkind: Ich habe einen Mordsspaß daran, alles, was irgendwie geht, auf meinen heimischen Linux-Systemen per Kommandozeile zu machen.

Und ich arbeite bekanntermaßen gerne mit Zeitbeschränkungen.

Letztens suchte ich nach einer Möglichkeit, einen Kurzzeitwecker auf der Konsole zu realisieren. Das muß doch irgendwie gehen, dachte ich mir. Hat bestimmt schon jemand gemacht.

Etwas Googeln brachte diesen Einzeiler zutage. Weiterlesen

Klick mich, ich bin ein Stellengesuch

Ich bin ja nun schon einige Zeit auf der Suche nach etwas Neuem, und heute habe ich diesen Blogpost einmal vor alle anderen Wichtigkeiten gesetzt, die mich sonst davon abhalten würden. Los geht’s!

Qualifikation und Berufserfahrung

Studiert habe ich Germanistik und Musikwissenschaft an der FU Berlin mit einem Abschluß als Magistra Artium.
Meine Berufserfahrung habe ich im Online Marketing gesammelt: Suchmaschinenoptimierung (SEO), Onpage SEO, SEO-Optimierung von Texten, Backlink-Bewertung, Microsites, Landingpages, HTML-Metatags, Google Adwords, Web Analytics, Google Webmaster Tools, WordPress und Plone, redmine und CRM-Systeme sind ein paar der Dinge, mit denen ich in den letzten Jahren zu tun hatte.

Zielbereiche

Derzeit sehe ich zwei Bereiche, in denen ich gerne arbeiten möchte: Das eine ist Online Marketing inclusive Content-Strategie, Content Management und Social Media, das andere Projektassistenz (mit dem Ziel, mich langfristig – d.h. in den nächsten 5 Jahren – Richtung Projektmanagement weiterzuentwickeln).

Was mich motiviert

Ich schneidere gern Lösungen „auf Maß“, denn ein kleiner Onlineshop mit einem Nischenprodukt hat natürlich andere Bedürfnisse als ein multinationaler Konzern auf einem hochkompetitiven Markt – mit einer großen Spannbreite an verschiedenen Projekten zu arbeiten und mental immer wieder „umzuschalten“, macht mir Freude.
Ich strukturiere gerne Informationen und freue mich jedesmal über den Prozeß, wenn aus einer Idee ein Konzept wird, aus dem Konzept ein Projekt, aus dem Projekt ein fertiges Produkt.

Ich kann mir gut vorstellen, wieder in einer Agentur zu arbeiten. Mit einem abwechslungsreichen Aufgabenfeld werde ich jedoch auch in einem Unternehmen, das keine Agentur ist, glücklich.

Wichtig ist mir eine langfristige Perspektive. In meinem bisherigen Leben bin ich viel umgezogen, die letzten Jahre in Berlin (von etwa 2009 bis 2013) saß ich mental auf gepackten Koffern. Jetzt wünsche ich mir, diese Koffer endlich auspacken zu können und beruflich wie persönlich „ankommen“ zu dürfen.

Die Geographie

Ich bin im Frühjahr 2013 nach Freiburg gezogen und fühle mich hier richtig wohl. Ich möchte in Baden bleiben, irgendwo auf der Strecke Karlsruhe – Freiburg – Basel.

Neugierig auf mehr?

Hier ist mein Kurz-Lebenslauf, mein XinG-Profil (nur für eingeloggte BesucherInnen sichtbar), mein LinkedIn-Profil. Oder schreiben Sie mir gleich eine Mail – hier sind meine Kontaktdaten.

Zusammenfassen mit Mindmaps

Heute will ich nur kurz ein Tool vorstellen, das ich gelegentlich nutze, wenn ich mich intensiv mit einem Sachbuch auseinandersetze: Mindmaps als Werkzeug, um Texte zusammenfassend zu visualisieren. Als ich auf meine Abschlußklausuren an der Universität gelernt habe, habe ich diese Strategie angewendet, um meine Exzerpte zu verdichten und sie mir besser zu merken.

Ich arbeite derzeit das Buch „The Inner Game of Music“ von Barry Green und Timothy W. Gallwey durch. Es befaßt sich mit mentalen Aspekten des Musizierens und des musikalischen Übens und deren praktischen Anwendungen wie der Bewältigung von Bühnenangst und effektivem, genußvollem Üben.

So sieht die Mindmap aus, mit der ich dieses Buch zusammenfasse (die Zusammenfassung ist noch nicht fertig):

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Warum fasse ich dieses Buch zusammen? Weiterlesen

Aus LaTeX-Files txt-Dateien machen – kurz und schmerzlos mit detex

Zur Zeit schreibe ich viele Briefe mit LaTeX, deren Inhalt ich auch in einer Mail versende. Und bisher stand ich dabei vor einem nervigen Phänomen: Der Text des pdf, den pdflatex generiert, verwandelt sich beim Copypasten in Zeichensalat. Beim Kopieren aus dem LaTeX-Quelltext klaubte ich jedesmal Kommentare, manuell eingefügte Silbentrennungen und den einen oder anderen LaTeX-Befehl von Hand raus. Nervig! Weiterlesen

Unschedule und ich.

Meine ersten Wochen mit Unscheduling liegen hinter mir. Ich stelle fest, daß ich nicht immer eintrage, was ich mache. Mit Protokollieren bin ich tatsächlich ausgesprochen schluderig. Aber wenn ich es mache, gibt es mir ein ganz gutes Feedback, wann ich wirklich konzentriert an etwas arbeite – und wann nicht; und welche Zeit für welche Tätigkeit eine gute Zeit ist.

Eine andere Erkenntnis: Ja, auch unkonzentriert bekomme ich Dinge erledigt. Weiterlesen

Spaß mit regex und Domains: ein Übungsprojekt.

Diese Woche war ich ein bißchen ungeduldig und wollte das mit den regular expressions endlich zu Ende bringen. Was heißt zu Ende, bei sowas lernt eine ja nie aus. Aber zumindest soweit, daß ich mein kleines Testprojekt mal abschließen konnte, wollte ich kommen.

Mein Testszenario ist insofern etwas unrealistisch, als alle Zeilen konsistent mit http:// begannen – es fehlte nirgends, und es kam auch kein https:// vor. Großbuchstaben waren nicht enthalten. Außerdem habe ich mit einem eher kleinen Set von möglichen Domainendungen, die ich gerade aus dem Kopf noch wußte, gearbeitet.

Ich wiederhole zur Bequemlichkeit mein Test-Szenario: Eine Liste von Domains, etwa diese, soll in das Format “domainname.tld” überführt werden. Weiterlesen

Lilypond + LaTeX = Text mit schönen Notenbeispielen

Vor einigen Wochen habe ich etwas gerlernt, was ich im Musikwissenschafts-Studium gut hätte brauchen können: Die Notensatz-Markupsprache Lilypond mit LaTex zu „verheiraten“. Ich will das hier kurz einmal dokumentieren, damit Leute, die das aufgreifen wollen, es etwas leichter haben.

Lilypond: Die Notensatz-Schwester von LaTeX

Lilypond ist LaTeX recht ähnlich, ist eine sehr mächtige Auszeichnungssprache – es lassen sich sowohl Leadsheets mit Gitarrengriff-Symbolen, Neumen als auch Neue Musik damit setzen (natürlich aber auch notationstechnisch eher konventionelle Musik wie eine Mozart-Klaviersonate oder ein Bach-Choral) – und der Output ist typographisch wunderschön. Die Kehrseite ist die Komplexität und die nicht eben intuitive Notation. Und leider ist die vorhandene Dokumentation in meinen Augen etwas unübersichtlich. Weiterlesen

Regular Expressions! Was ist denn das schon wieder?

Die letzten Monate gingen viel zu schnell um (mal wieder). Privat gingen die Wogen hoch, langsam beruhigt sich alles wieder ein wenig… und mit meinen Lernvorhaben komme ich nicht so gut voran. Aber dafür mit Dingen, die ich eigentlich gar nicht vor hatte!

Unter anderem habe ich spontan beschlossen: Dieses Jahr lerne ich Regular Expressions. Eine Sache, die zu beherrschen ich schon lange sehr nützlich gefunden hätte.

Was ich damit anfangen kann, ist sozusagen „Suchen und Ersetzen auf Steroiden“. Weiterlesen

Mein Produktivitätssystem – alles neu oder so.

Irgendwann dieses Jahr ist es passiert: Mein Produktivitätssystem ist kaputtgegangen. Es paßte einfach nicht mehr in meinen Alltag zwischen Büro und zuhause und schon gar nicht in das Auf-Zuruf-Arbeiten in der Agentur.

Ich kam eigentlich ganz gut ohne klar.

Nur jetzt, wo ich bedeutend weniger Struktur von außen habe, habe ich wieder das Bedürfnis nach einem Anti-Verpeil-System. Und irgendwie fühlt sich digitale Aufgabenverwaltung gerade so irreal an; es bilden sich schnell „Sedimente“, die zwar nicht erledigt wurden, die ich aber auch nicht löschen mag und die trotzdem irgendwie nicht mehr aktuell sind; Aufgaben aus der „Ich könnte mal“-Kategorie, die auf einem Papiersystem schon längst bedenkenlos weggeschmissen worden wären (wenn’s wichtig ist, denke ich ohnehin irgendwann wieder daran). Andere, vor allem un-digitale Arbeiten, etwa „Badezimmerlampe reparieren“, werden darin gerne mal nicht erfaßt. Weiterlesen